Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Duckduckgo-Untersuchung: Google…

Ok, aber das ist doch nicht neu?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ok, aber das ist doch nicht neu?

    Autor: hyperlord 05.12.18 - 15:05

    Das ist ja nett, wenn es Daten dazu gibt, wenn gleich ich 87 Testpersonen jetzt nicht so viel finde.
    Aber die Erkenntnis, dass Google seine Ergebnisse personalisiert, ist doch nicht wirklich neu. Natürlich kann Google sehr viel stärker personalisieren, wenn man eingeloggt ist, aber auch so gibt es genug Indikatoren für eine Personalisierung, wie z.B. Ort des Nutzers, Uhrzeit, User-Agent.
    Im Artikel klingt es so, als ob alle Tester zum gleichen Zeitpunkt getestet haben - je nach Zeitzone kann das dann aber bei einem Nutzer morgens um 9 Uhr sein und bei einem anderen Nutzer 12 Uhr mittags.
    Und nicht zuletzt testet Google auch permanent Änderungen am Suchalgorithmus - je nachdem, welches Datacenter die jeweilige Anfrage beantwortet, können die Ergebnisse abweichen.

  2. Re: Ok, aber das ist doch nicht neu?

    Autor: DeathMD 05.12.18 - 15:33

    Es geht darum, dass deine Suchergebnisse auch dann personalisiert angezeigt werden, wenn du nicht in Google eingeloggt bist und auch dann, wenn du bspw. den Browser im privaten Modus startest.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  3. Re: Ok, aber das ist doch nicht neu?

    Autor: supergrump 05.12.18 - 15:40

    hyperlord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber die Erkenntnis, dass Google seine Ergebnisse personalisiert, ist doch
    > nicht wirklich neu.

    https://googleblog.blogspot.com/2009/12/personalized-search-for-everyone.html

  4. Re: Ok, aber das ist doch nicht neu?

    Autor: hyperlord 05.12.18 - 16:48

    Ja, das steht im Artikel - das ist aber keine neue Erkenntnis.
    Der Artikel suggeriert, dass es sich dabei um eine unbestätigte Vermutung von DuckDuckGo handelt ("Google-Filterblase angeblich auch für ausgeloggte Nutzer") und das verstehe ich an der Stelle nicht.
    Es gibt eben immer Merkmale, aufgrund derer Google personalisieren kann - das könnten technische Dinge wie User-Agent, Betriebssystem, geografische Herkunft und/oder Uhrzeit sein. Es können auch per Cookie gesammelte Trackingdaten sein oder eben auch die Tatsache, dass Google unterschiedliche Algorithmus-Varianten in verschiedenen Datencentern testet.

  5. Re: Ok, aber das ist doch nicht neu?

    Autor: violator 05.12.18 - 18:21

    Google arbeitet viel mit Standort und der wird im Inkognitomodus nunmal nicht genutzt, bzw. ist ungenauer als das, was man im Profil evtl. eingestellt hat. Oft reichts schon aus, wenn man 10km daneben in ner anderen Stadt ist, um andere Ergebnisse zu bekommen.

  6. Re: Ok, aber das ist doch nicht neu?

    Autor: serra.avatar 05.12.18 - 21:03

    und? Canvas Fingerprinting & Co. ...nutzt doch mittlerweilen fast jede Webseite um überhaupt noch was tracken zu können und ihre Werbekohle einstreichen zu können ... Du bist Einzigartig im Netz zuzuordnen egal was du auch versuchst zu tun! Und das ist nicht erst seit gestern bekannt!

    _________________________________________________________________
    Gott vergibt, ich nicht!

  7. Re: Ok, aber das ist doch nicht neu?

    Autor: gab33 06.12.18 - 09:57

    Es ist doch ganz einfach. Verstehe die Aufregung in keinster Form...

    https://twitter.com/searchliaison/status/1070028312074870784

    "Non-personalized reasons: location, language settings, platform"

    location -> Wenn ich nach einem Geschäft suche, beispielsweise "Wein kaufen", ist eine Google Map direkt zu sehen, wo ich Wein kaufen kann (Meine Stadt wurde korrekt erkannt). Lokalisierung ist kein Hexenwerk. Wer den Aluhut tragen will, mit einem ordentlichen VPN wurde mir auch eine "Falsche" Stadt als Ergebnis vorgeschlagen.
    Pikanter wird es bei politischen Themen. Wie im Artikel "gun control". Hier kann es gut möglich sein, dass die Suchengine Newsseiten aus der Region zu dem Thema eher vorzieht (welche natürlich eine Meinung haben können, weil Presse seit geraumer Zeit Meinung bildet) und sich somit das Ergebnis stärker verfälscht.

    language settings -> Wenn mein Browser auf Deutsch gestellt ist, bekomme ich deutsche Ergebnisse. Ganz einfach.

    platform -> Google hat mehrfach verkündet, wenn eine Webseite nicht Mobil-optimiert ist, wird diese auf mobilen Endgeräten nicht so gut bei Google platziert, wie Seiten die optimiert sind.

    Wenn nicht alle Testpersonen die gleichen Endgeräte in der selben Stadt hatten, ist es klar, dass sich die Ergebnisse unterscheiden.
    Es muss nicht mal Canvas Fingerprinting im Spiel sein - IP und User Agent reichen hier völlig aus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.18 09:58 durch gab33.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. AIC Group GmbH, Lüneburg
  2. ASK Chemicals GmbH, Hilden
  3. MüKo Maschinenbau GmbH, Weinstadt bei Stuttgart / Buford (USA)
  4. Melissa Data GmbH, Köln

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-67%) 9,99€
  2. 49,99€ (spare 4€ zusätzlich bei Zahlung mit Paysafecard) - Release am 15.3.
  3. für 2€ (nur für Neukunden)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Honor Magic 2 im Test: Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben
Honor Magic 2 im Test
Die Smartphone-Revolution ist aufgeschoben

Ein Smartphone, dessen vordere Seite vollständig vom Display ausgefüllt wird: Diesem Ideal kommt Honor mit dem Magic 2 schon ziemlich nahe. Nicht mit Magie, sondern mit Hilfe eines Slider-Mechanismus. Honor verschenkt beim Magic 2 aber viel Potenzial, wie der Test zeigt.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Honor Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt
  2. Huawei Neues Honor 8X kostet 250 Euro
  3. Honor 10 vs. Oneplus 6 Oberklasse ab 400 Euro

Mobile-Games-Auslese: Mit der Enterprise durch unendliche Onlineweiten
Mobile-Games-Auslese
Mit der Enterprise durch unendliche Onlineweiten

Weltraumspannung in Star Trek Fleet Command und Bananenrepublik zum Selberspielen in Tropico: Diese Mobile Games haben auch abseits ihrer großen Namen etwas zu bieten.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Große Abenteuer im kleinen Feiertagsformat
  2. Small Giant Games Zynga kauft Empires & Puzzles für 560 Millionen US-Dollar
  3. Mobile-Games-Auslese Taktische Tentakel und knuddelige Killer

  1. WWDC 2019: iOS- und Mac-Apps sollen 2021 verschmelzen
    WWDC 2019
    iOS- und Mac-Apps sollen 2021 verschmelzen

    Apple will ein Entwicklerwerkzeug für universelle Apps präsentieren, mit dem iOS- und MacOS-Apps gleichermaßen entwickelt werden können. Die unterschiedlichen Betriebssysteme sollen aber bleiben.

  2. Sonos-One-Konkurrenz: Pure Discovr mit Akku und Airplay 2 kann sich klein machen
    Sonos-One-Konkurrenz
    Pure Discovr mit Akku und Airplay 2 kann sich klein machen

    Ein ungewöhnlicher Alexa-Lautsprecher kommt vom Audiounternehmen Pure. Der Discovr-Lautsprecher verkleinert seine Größe bei abgeschalteten Mikrofonen. Die weiteren Besonderheiten des smarten Lautsprechers sind der Akku, frei belegbare Tasten und die Unterstützung von Airplay 2.

  3. Citroën Ami One: Elektrokreuzung zwischen Mofa und Auto
    Citroën Ami One
    Elektrokreuzung zwischen Mofa und Auto

    Citroën hat mit dem Ami One ein Konzeptfahrzeug vorgestellt, das zwar nur 45 km/h erreicht, aber oftmals keinen Pkw-Führerschein erfordert. Die Reichweite des kompakten vierrädrigen Fahrzeugs liegt bei 100 km.


  1. 08:56

  2. 08:41

  3. 08:01

  4. 07:44

  5. 07:30

  6. 20:46

  7. 20:30

  8. 20:30