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Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

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  1. Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: TrudleR 13.11.14 - 09:23

    Was war das denn für ein Bieter? Rechtsanwalt, der sich einen Passat holt?

    Der Besitzer bekam ein besseres Angebot und zog dewshalb zurück. Er zog es nicht zurück weil er schisshatte, das keine weiteren Gebote reinkommen.

    Der Verkäufer ist eventuell ein armes Schwein und nun wurde er von diesem Spassbieter auch noch um mehrere tausend ¤ geprellt.

    Also ich hätte ein langes Gesicht gezogen im Gerichtssaal. Und jeder, der hier "selbst Schuld" schreibt: Ja das ist wohl seine Schuld, aber ich hätte es nicht anders gemacht und mir nie erträumen lassen, dass mir wegen sowas solch ein Sachschaden/Gerichtskosten/Zeitverschwenung entsteht. Euch allen wünsche ich irgendwie, dass ihr wegen sowas kleinem auch mal so richtig aufs Maul bekommt. Jeder macht irgendwo Fehler, auch ihr, aber das man wegen so was Nichtigem derart belangt wird, finde ich schon etwas krass. Man hätte dem "geschädigten" Bieter ja notfalls ein kleines Taschengeld zusprechen können... aber nein, es muss direkt der "Vollpreis" sein.

  2. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: Michl1303 13.11.14 - 09:40

    Also ist Ihre Meinung, dass es rechtens ist, dass ich jederzeit einen bindenden Kaufvertrag brechen kann, wenn es ein besseres Angebot gibt?

    Fakt ist doch, dass es eben Gründe gibt, eine Auktion abzubrechen. Diese sind gegeben wenn die Lieferung unmöglich ist. Also wenn der Gegenstand z.B. zerstört ist. Da das Auto ein spezielles Einzelstück war, kann der Verkäufer in diesem Fall nicht liefern.
    Ein besseres Angebot ist allerdings kein Grund.

    Wäre die Auktion normal zu ende gelaufen, sagen wir bei 4000¤ geendet und der Verkäufer hätte 10 Minuten nach Schluss ein Angebot über 5000¤ bekommen. Würden Sie dann auch sagen, dass der Verkäufer das Recht hat das bessere Angebot zu nehmen?
    Wenn ich etwas bei Ebay einstelle akzeptiere ich die Bedingungen, diese geben eben auch die Gründe für einen Abbruch vor!

    Ich kann doch auch nicht im Laden etwas kaufen und dann den Kauf als ungültig erklären, weil ich ein besseres (in diesem Fall günstigeres) angebot bekommen. Hierzu gibt es eben keine Rechtsgrundlage außer "Verträge sind einzuhalten"

  3. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: Anonymer Nutzer 13.11.14 - 10:02

    TrudleR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was war das denn für ein Bieter? Rechtsanwalt, der sich einen Passat holt?

    Spielt doch keine Rolle, solange er den Endpreis bezahlt.

    > Der Besitzer bekam ein besseres Angebot und zog dewshalb zurück. Er zog es
    > nicht zurück weil er schisshatte, das keine weiteren Gebote reinkommen.

    Spielt doch keine Rolle. Er hat versucht, ein und dasselbe Auto zwei Mal zu verkaufen.

    > Der Verkäufer ist eventuell ein armes Schwein und nun wurde er von diesem
    > Spassbieter auch noch um mehrere tausend ¤ geprellt.

    Spielt doch keine Rolle. Wer ein 5.000-Euro-Auto für 1,- Euro Mindestgebot einstellt, muss im schlimmsten Fall damit rechnen, dass die verbindliche Auktion auch bei diesem einen Euro endet. Der Verkäufer hat weder Festpreis noch angemessenes Mindestgebot (z.B. 80% des tatsächlichen Fahrzeugwertes) gewählt. Desweiteren hätte er das Auto auch bei einer oder sogar mehreren Inserateseiten (Zeitung, mobile.de, Autoscout, ebay-kleinanzeigen, etc.) anbieten können.
    Hat. Er. Aber. Nicht.
    Er wählte selbstständig und freiwillig die 1-Euro-Auktion und damit das Risiko des Verlustes des Fahrzeugwertes bei nur einem Gebot. Geprellt wurde hier der Käufer um ein Auto, dass zum Ende der Auktion (Abbruch ist auch ein Ende) gar nicht mehr zum Verkauf stand.

    > Also ich hätte ein langes Gesicht gezogen im Gerichtssaal. Und jeder, der
    > hier "selbst Schuld" schreibt: Ja das ist wohl seine Schuld, aber ich hätte
    > es nicht anders gemacht und mir nie erträumen lassen, dass mir wegen sowas
    > solch ein Sachschaden/Gerichtskosten/Zeitverschwenung entsteht.

    Wer soll denn an der Stelle des Verkäufers sonst für so viel Dämlichkeit haften? Der Bankenrettungsfond? Das Jobcenter? Wer ein 5.000-Euro-Auto einmal für 1,- Euro bei eBay und dann nochmal "offline" an jemand anderen verkauft, der hat den Schaden zu Recht.

    > Euch allen
    > wünsche ich irgendwie, dass ihr wegen sowas kleinem auch mal so richtig
    > aufs Maul bekommt.

    Danke, wie philantropisch von Dir.

    > Jeder macht irgendwo Fehler, auch ihr, aber das man
    > wegen so was Nichtigem derart belangt wird, finde ich schon etwas krass.

    Im schlimmsten Fall nennt man das Verhalten des Verkäufers "Betrug". Ich weiß nicht, was daran nichtig sein soll.

    > Man hätte dem "geschädigten" Bieter ja notfalls ein kleines Taschengeld
    > zusprechen können... aber nein, es muss direkt der "Vollpreis" sein.

    Wäre die Auktion durchgelaufen bis z.B. 5.000 Euro und der Bieter hätte dann gesagt: "Tut mir leid, aber ich hab mich schon woanders gekümmert, ich will das Auto nicht mehr". Was dann? Würdest Du dann auch dafür plädieren, dass der Verkäufer ein "kleines Taschengeld bekommt", weil es ja unmöglich immer direkt der Vollpreis sein muss?

    Der Handel lebt davon, dass beide Seiten sich an ihre freiwillig selbst gemachten Abmachungen halten. Auktionen sind verbindlich. Ein Nebenverkauf zerstört die Sicherheit, dass der Käufer die Ware, auf die er bietet, auch tatsächlich erhält. Fällt diese Sicherheit weg, dann gibt es für Verkäufer und Käufer keinen Grund mehr, überhaupt Internetauktionen zu benutzen, weil keine Seite mehr sicher sein kann, ob geliefert und bezahlt wird. Dann kann ich nämlich lustig auf Sachen bieten, die ich nicht bezahlen möchte und Sachen zum Verkauf anbieten, die ich gar nicht (mehr) besitze.

  4. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: Trollversteher 13.11.14 - 10:12

    >Der Besitzer bekam ein besseres Angebot und zog dewshalb zurück. Er zog es nicht zurück weil er schisshatte, das keine weiteren Gebote reinkommen.

    Und das ist eben nicht legal - ich kann auch nicht einen Kaufvertrag mit einem Kunden abschliessen und dann einfach an den nächstbesten Typen verkaufen, der mir ein besseres Angebot macht. Natürlich muss das alles geregelt sein, weil sich ohne Rechtssicherheit alle nur gegenseitig übers Ohr hauen würden.

    >Der Verkäufer ist eventuell ein armes Schwein und nun wurde er von diesem Spassbieter auch noch um mehrere tausend ¤ geprellt.

    Totaler Bullshit - der Verkäufer hat aus Gier die Regeln (und geltendes Gesetz) gebrochen, also muss er die Konsequenzen tragen. Diese asozialen "Ich breche mal eben die Auktion ab, wenn mir das mögliche Ergebnis nicht passt" Typen haben mich schon immer aufgeregt und es ist gut, dass da endlich mal jemand konsequnt genug war, um dem ein Ende zu setzen.

    >Also ich hätte ein langes Gesicht gezogen im Gerichtssaal. Und jeder, der hier "selbst Schuld" schreibt: Ja das ist wohl seine Schuld, aber ich hätte es nicht anders gemacht und mir nie erträumen lassen, dass mir wegen sowas solch ein Sachschaden/Gerichtskosten/Zeitverschwenung entsteht.

    Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Nur weil jemand nicht weiss, dass Diebstahl strafbar ist schützt ihn das auch nicht vor Strafe, wenn er erwischt wird. Ich zB wusste schon lange, dass die Rechtslage exakt so ist, wie in diesem Fall angewendet. Und auch die Ebay AGBs sind hier eindeutig - wenn Du also auch so gehandelt hättest, hättest Du bewusst gegen die Regeln gehandelt und dann hast Du eben mit den Konsequenzen zu leben.

    >Euch allen wünsche ich irgendwie, dass ihr wegen sowas kleinem auch mal so richtig aufs Maul bekommt. Jeder macht irgendwo Fehler, auch ihr, aber das man wegen so was Nichtigem derart belangt wird, finde ich schon etwas krass. Man hätte dem "geschädigten" Bieter ja notfalls ein kleines Taschengeld zusprechen können... aber nein, es muss direkt der "Vollpreis" sein.

    Wer gegen die Gesetze verstößt, muss mit Strafe rechnen. Und auch Ebay weisst eindeutig darauf hin, unter welchen Umständen eine Auktion abgebrochen werden darf und dass ein Bieter anderfalls Schadenseratzansprüche anmelden kann. Irgendwie passt Dein Post ganz gut in das Biuld, was ich von einem typischen heutigen Jugendlichen habe: Man denkt, man könnte anderen gegenüber sich alles herausnehmen und fängt dann laut an zu jammern, wenn man die Konsequenzen seines Handelns tragen muss. So ist das nun mal in einem Rechtsstaat.

  5. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: bofhl 13.11.14 - 10:44

    TrudleR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was war das denn für ein Bieter? Rechtsanwalt, der sich einen Passat holt?

    Einer der eben sein gutes Recht erfüllt sehen möchte - ich hätte auch geklagt!

    >
    > Der Besitzer bekam ein besseres Angebot und zog dewshalb zurück. Er zog es
    > nicht zurück weil er schisshatte, das keine weiteren Gebote reinkommen.

    Er hätte eben bereits von Hause aus ein reales Mindestgebot angeben müssen!

    >
    > Der Verkäufer ist eventuell ein armes Schwein und nun wurde er von diesem
    > Spassbieter auch noch um mehrere tausend ¤ geprellt.

    Er ist kein "armes Schwein"! Er ist schlicht dumm. Normalerweise geht man her und lässt das Auto schätzen (machen einige Organisationen sogar kostenlos!) und verlangt dann diesen Wert als Mindestgebot - mit der eventuellen "Gefahr", darauf sitzen zu bleiben. Aber man gerät nicht in Gefahr, dass irgend jemand tatsächlich den Mindestpreis als Endpreis versteht und diesen lächerlichen Betrag bietet.

    >
    > Also ich hätte ein langes Gesicht gezogen im Gerichtssaal. Und jeder, der
    > hier "selbst Schuld" schreibt: Ja das ist wohl seine Schuld, aber ich hätte
    > es nicht anders gemacht und mir nie erträumen lassen, dass mir wegen sowas
    > solch ein Sachschaden/Gerichtskosten/Zeitverschwenung entsteht. Euch allen
    > wünsche ich irgendwie, dass ihr wegen sowas kleinem auch mal so richtig
    > aufs Maul bekommt. Jeder macht irgendwo Fehler, auch ihr, aber das man
    > wegen so was Nichtigem derart belangt wird, finde ich schon etwas krass.
    > Man hätte dem "geschädigten" Bieter ja notfalls ein kleines Taschengeld
    > zusprechen können... aber nein, es muss direkt der "Vollpreis" sein.

    Das war aber kein Fehler! Ein Fehler wäre ein simpler Zahlendreher bei einen verständlichen Wert des Passat gewesen - so aber war es schlicht Dummheit und/oder Nichtverstehen was eine Auktion tatsächlich ist! Und auf Ebay zu verkaufen heißt nun mal, man stellt "etwas" für eine Auktion bereit!
    Einen Vorteil hat das Ganze - niemand kann in Zukunft mehr solche verblödeten (sorry) Mindestgebote angeben und dann sagen, dass wäre nicht als Mindestgebot gemeint gewesen! Selbst der Dümmste wird nun begreifen, dass ein dummes Mindestgebot auch ein gültiges und korrektes Mindestgebot ist und auch so akzeptiert werden muss.

  6. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: TrudleR 13.11.14 - 10:45

    Michl1303 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ist Ihre Meinung, dass es rechtens ist, dass ich jederzeit einen
    > bindenden Kaufvertrag brechen kann, wenn es ein besseres Angebot gibt?

    Eine Autkion und ein bindender Kaufvertrag ist ein massiver Unterschied in meinen Augen.

    > Fakt ist doch, dass es eben Gründe gibt, eine Auktion abzubrechen. Diese
    > sind gegeben wenn die Lieferung unmöglich ist. Also wenn der Gegenstand
    > z.B. zerstört ist. Da das Auto ein spezielles Einzelstück war, kann der
    > Verkäufer in diesem Fall nicht liefern.
    > Ein besseres Angebot ist allerdings kein Grund.

    Für mich ist eine Auktion ähnlich einer Kleinanzeige. Und wir wissen doch alle: Wenn man ein Angebot ab einem ¤ reinstelllt und es wird zu wenig geboten, ruft man einem Kollegen an, der den Preis hochjagt (und im Worst-Case Fall einfach nichts bezahlt). Kenne zumindest einen, der das so macht und ich habe auch schon anderweitig von der Praktik gehört.

    > Wäre die Auktion normal zu ende gelaufen, sagen wir bei 4000¤ geendet und
    > der Verkäufer hätte 10 Minuten nach Schluss ein Angebot über 5000¤
    > bekommen. Würden Sie dann auch sagen, dass der Verkäufer das Recht hat das
    > bessere Angebot zu nehmen?

    Nein, denn das ist was anderes.

    > Wenn ich etwas bei Ebay einstelle akzeptiere ich die Bedingungen, diese
    > geben eben auch die Gründe für einen Abbruch vor!

    Hast du dir auch die Skype, Steam, Facebook, Google, ... EULA durchgelesen, bevor du "Ich akzeptiere" angeklickt hast?
    Natürlich stimmt das, aber die Stelle musst du mir noch zeigen, wo drinsteht, dass ein Bieter den Artikel bekommt, wenn der Verkäufer das Angebot beim entsprechenden Gebot zurückgezogen hat ohne einen validen Grund. Das muss anderweitig bestraft werden, nicht mit einer "4000¤ Busse".

    > Ich kann doch auch nicht im Laden etwas kaufen und dann den Kauf als
    > ungültig erklären, weil ich ein besseres (in diesem Fall günstigeres)
    > angebot bekommen. Hierzu gibt es eben keine Rechtsgrundlage außer "Verträge
    > sind einzuhalten"

    Doch, genau das kannst du! :D
    Ausser du verpasst die 14-Tage Frist.

  7. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: TrudleR 13.11.14 - 10:48

    @david_rieger:
    Deiner Argumente sind meiner Meinung nach fast zu 100% aus dem falschen Kontext abgeleitet, weshalb mir das zu viel Arbeit ist.

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spielt doch keine Rolle. Wer ein 5.000-Euro-Auto für 1,- Euro Mindestgebot
    > einstellt, muss im schlimmsten Fall damit rechnen, dass die verbindliche
    > Auktion auch bei diesem einen Euro endet. Der Verkäufer hat weder Festpreis
    > noch angemessenes Mindestgebot (z.B. 80% des tatsächlichen Fahrzeugwertes)
    > gewählt. Desweiteren hätte er das Auto auch bei einer oder sogar mehreren
    > Inserateseiten (Zeitung, mobile.de, Autoscout, ebay-kleinanzeigen, etc.)
    > anbieten können.

    Sorry, aber auf so einer basis will ich wirklich nicht diskutieren.

  8. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: TrudleR 13.11.14 - 10:51

    Richtig, wer die Regeln bricht, der muss mit Strafe rechnen.

    Dass für dieses Kavaliersdelikt eine Strafe von 4000¤ fällig wird, scheint dich nicht zu interessieren.

    Eine Entschädigung fände ich ok, aber das hier ist in keinem Verhältnis.
    Wenn du deine Meinung dazu hast, bin ich ja gerne offen, aber wenn du schon diese Grundlage komplett anders siehst, dann wird diese Diskussion nichts bringen. Dann lassen wir es lieber an dieser Stelle. Ich finde die Strafe jedenfalls zu hoch.

  9. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: Trollversteher 13.11.14 - 11:00

    >Richtig, wer die Regeln bricht, der muss mit Strafe rechnen.

    >Dass für dieses Kavaliersdelikt eine Strafe von 4000¤ fällig wird, scheint dich nicht zu interessieren.

    Das ist aber kein "Kavaliersdelikt" - das einzige, was man an der ganzen Sache vielleicht kritisieren könnte ist, dass Ebay vielleicht nicht eindeutig auf die Folgen eines solchen Handelns hinweist.

    >Eine Entschädigung fände ich ok, aber das hier ist in keinem Verhältnis. Wenn du deine Meinung dazu hast, bin ich ja gerne offen, aber wenn du schon diese Grundlage komplett anders siehst, dann wird diese Diskussion nichts bringen. Dann lassen wir es lieber an dieser Stelle. Ich finde die Strafe jedenfalls zu hoch.

    Die Entschädigung ist in so fern angemessen, als dass der Bieter damit für seinen Gewinnausfall entschädigt wird, also Marktwert minus Kaufpreis. Wie gesagt, dass dies den meisten Ebay Verkäufern evtl. nicht bewusst ist, ist ein Missstand den man beseitigen sollte. Aber wie hier bereits mehrfach erwähnt: Ich wusste schon seit Jahren, dass man bei einem Abbruch einer Auktion gegenüber dem bis dahin Höchstbietenden in Höhe Differenz des Gebots zum aktuellen Marktwert Schadensersatzpflichtig ist, weil ich mich in einer ähnlichen Situation (Ein dritter hat mir ein Festpreisangebot für einen Artikel gemacht, auf den bereits geboten wurde), im Web informiert habe - die Informationen sind für jeden zugänglich und leicht zu finden. Wer sich bei Geschäften, bei denen es um mehrere tausend Euro geht nicht ordentlich informiert, hat sicher Pech gehabt, ist aber imho selber Schuld.

  10. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: Michl1303 13.11.14 - 11:00

    TrudleR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Michl1303 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ist Ihre Meinung, dass es rechtens ist, dass ich jederzeit einen
    > > bindenden Kaufvertrag brechen kann, wenn es ein besseres Angebot gibt?
    >
    > Eine Autkion und ein bindender Kaufvertrag ist ein massiver Unterschied in
    > meinen Augen.
    Eine Auktion ist allerdings eben auch mehr als nur ein Angebot. In einem anderen Beitrag wurde auch erläutert, dass Ebay eine Art Mischung aus beidem ist. Es ist keine "klassische" Auktion vielmehr eine Reihe von Angeboten UND Annahmen, welche mit jedem neuen Höchstgebot wieder obsolet werden (falls ich das nicht richtig wiedergegeben habe, bitte mal ca 2 treads darunter schauen)
    >
    > Für mich ist eine Auktion ähnlich einer Kleinanzeige. Und wir wissen doch
    > alle: Wenn man ein Angebot ab einem ¤ reinstelllt und es wird zu wenig
    > geboten, ruft man einem Kollegen an, der den Preis hochjagt (und im
    > Worst-Case Fall einfach nichts bezahlt). Kenne zumindest einen, der das so
    > macht und ich habe auch schon anderweitig von der Praktik gehört.
    >
    Was auch gegen die Bedingungen verstößt und es auch schon Fälle gab in denen bei Aufälligkeiten ganze Konten gesperrt wurden. (Wenn eben immer der gleiche Nutzer mitbietet usw)

    > > Wäre die Auktion normal zu ende gelaufen, sagen wir bei 4000¤ geendet
    > und
    > > der Verkäufer hätte 10 Minuten nach Schluss ein Angebot über 5000¤
    > > bekommen. Würden Sie dann auch sagen, dass der Verkäufer das Recht hat
    > das
    > > bessere Angebot zu nehmen?
    >
    > Nein, denn das ist was anderes.
    Wieso?

    > > Wenn ich etwas bei Ebay einstelle akzeptiere ich die Bedingungen, diese
    > > geben eben auch die Gründe für einen Abbruch vor!
    >
    > Hast du dir auch die Skype, Steam, Facebook, Google, ... EULA durchgelesen,
    > bevor du "Ich akzeptiere" angeklickt hast?
    > Natürlich stimmt das, aber die Stelle musst du mir noch zeigen, wo
    > drinsteht, dass ein Bieter den Artikel bekommt, wenn der Verkäufer das
    > Angebot beim entsprechenden Gebot zurückgezogen hat ohne einen validen
    > Grund. Das muss anderweitig bestraft werden, nicht mit einer "4000¤
    > Busse".

    Kommt eben immer auf die Möglichen Folgen an. Generell gilt ja der Grundsatz, dass die AGBs oder sonstige Vereinbarungen keine überraschenden Klauseln enthalten dürfen bzw. diese dann nicht rechtsgültig sind. Also was kann denn bei z.B. Steam drinstehen? Der einzige interessante Teil wird wohl das Thema Rückgabe und Weiterverkauf sein. Das ist zum einen hinlänglich bekannt und zum anderen für MICH persönlich nicht relevant, daher habe ich das nicht gelesen...

    Wenn ich allerdings ein Auto für ein paar Tausend Euro verkaufe, sollte ich mir schon durchlesen, welche Verpflichtungen ich eingehe, wenn ich ein bestimmtes Portal nutze.
    Einen Miet- oder Arbeitsvertrag lese ich auch genau durch, weil hier einfach viel mehr Kosten und auch Rechte/Pfichten dranhägen.



    > > Ich kann doch auch nicht im Laden etwas kaufen und dann den Kauf als
    > > ungültig erklären, weil ich ein besseres (in diesem Fall günstigeres)
    > > angebot bekommen. Hierzu gibt es eben keine Rechtsgrundlage außer
    > "Verträge
    > > sind einzuhalten"
    >
    > Doch, genau das kannst du! :D
    > Ausser du verpasst die 14-Tage Frist.

    Kann ich eben RECHTLICH nicht! Ich rede jetzt von einem LADEN und keinem Online Shop! Hier gibt es keine 14 Tage Frist. Es kann sein, dass es die "großen Händler" auch in den Fillialen zu machen, dies ist allerdings eine komplett FREIWILLIGE Leistung die ich unter Kulanz bzw. dem Streben konkurrenzfähig zu bleiben sehe.

    Fakt ist doch, dass man als volljähriger auch in der Lage sein muss, mit seinen Entscheidungen und allen Folgen leben zu können. Wenn ich einen Arbeitsvertrag ablehne, kann ich nicht später die Stelle doch wollen, weil alle nachfolgenden Angebote schlechter waren. Wenn ich eine Wohnung besichtige und ablehne, kann ich auch nicht danach meine Entscheidung noch ändern.
    Hier wurde die Entscheidung getroffen das Auto auf Ebay als 1-Euro-Auktion zu starten, also muss ich auch mit dem Ergebnis leben

  11. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: |=H 13.11.14 - 11:03

    Zumal die Richter gar in einfließen ließen, dass die Auktion wenige Stunden nach dem Start beendet wurde und nicht, als absehbar wurde, dass ggf. "zu wenig" dabei raus kommen würde.
    Bei solchen Richtersprüchen muss man zukünftig wohl bei eBay erwarten, dass dort beim Abbrechen der Auktion fett in rot steht "Achtung, die Auktion wird nicht abgebrochen, sondern vorzeitig beendet mit dem aktuellen Höchstgebot als Endgebot!"

  12. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: Trollversteher 13.11.14 - 11:03

    >Eine Autkion und ein bindender Kaufvertrag ist ein massiver Unterschied in meinen Augen.

    Es zählt aber nicht, was "In Deinen Augen" ein massiver Unterschied ist, sondern wie die aktuelle Rechtslage ist. Und an die hat man sich zu halten. Und die ist auch nicht streng geheim unter Verschluss, sondern von jedem einsehbar.

    >Natürlich stimmt das, aber die Stelle musst du mir noch zeigen, wo drinsteht, dass ein Bieter den Artikel bekommt, wenn der Verkäufer das Angebot beim entsprechenden Gebot zurückgezogen hat ohne einen validen Grund. Das muss anderweitig bestraft werden, nicht mit einer "4000¤ Busse".

    Das ist geltendes Recht in Deutschland, und zwar schon seit vielen Jahrzehnten. Und darauf, dass der Bieter bei einem unbegründetem (oder unrechtmässigen) Abbruch der Auktion evtl. zivilrechtlich Anspruch auf Schadensersatz hat, darauf weist auch Ebay eindeutig hin.

  13. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: Tatze 13.11.14 - 11:07

    TrudleR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @david_rieger:
    > Deiner Argumente sind meiner Meinung nach fast zu 100% aus dem falschen
    > Kontext abgeleitet, weshalb mir das zu viel Arbeit ist.
    >
    > david_rieger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Spielt doch keine Rolle. Wer ein 5.000-Euro-Auto für 1,- Euro
    > Mindestgebot
    > > einstellt, muss im schlimmsten Fall damit rechnen, dass die verbindliche
    > > Auktion auch bei diesem einen Euro endet. Der Verkäufer hat weder
    > Festpreis
    > > noch angemessenes Mindestgebot (z.B. 80% des tatsächlichen
    > Fahrzeugwertes)
    > > gewählt. Desweiteren hätte er das Auto auch bei einer oder sogar
    > mehreren
    > > Inserateseiten (Zeitung, mobile.de, Autoscout, ebay-kleinanzeigen, etc.)
    > > anbieten können.
    >
    > Sorry, aber auf so einer basis will ich wirklich nicht diskutieren.

    Du willst also nicht auf Basis bestehender Gesetze und AGBs diskutieren? Dann solltest Du lieber nichts im Internet kaufen oder verkaufen. Du würdest so manche Überraschung erleben.

    Man kann david_riegers Argumentation nur beipflichten, denn diese ist im Gegensatz zu Deiner richtig und stichhaltig.

  14. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: Anonymer Nutzer 13.11.14 - 11:12

    TrudleR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @david_rieger:
    > Deiner Argumente sind meiner Meinung nach fast zu 100% aus dem falschen
    > Kontext abgeleitet, weshalb mir das zu viel Arbeit ist.

    Sei nicht so faul. Einfach "aus dem Kontext gerissen" hinschreiben macht noch kein Argument.

    > Sorry, aber auf so einer basis will ich wirklich nicht diskutieren.

    Was ist an der Basis auszusetzen, nach der Verkäufer für Art und Weise ihres eigenen Angebotes verantwortlich sind? Wonach Verkäufer ihr risikoreiches Spiel nicht auf Kosten der Rechtssicherheit auf dem Rücken des jeweils anderen spielen?

  15. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: TrudleR 13.11.14 - 11:25

    Michl1303 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Wäre die Auktion normal zu ende gelaufen, sagen wir bei 4000¤ geendet
    > > und
    > > > der Verkäufer hätte 10 Minuten nach Schluss ein Angebot über 5000¤
    > > > bekommen. Würden Sie dann auch sagen, dass der Verkäufer das Recht hat
    > > das
    > > > bessere Angebot zu nehmen?
    > >
    > > Nein, denn das ist was anderes.
    > Wieso?

    Weil dann der Kaufvertrag zustande gekommen ist. Wer eine Auktion gewinnt, bekommt den definitiven Zuspruch des Artikels. Die Auktion war allerdings nicht zu Ende, als das ANgebot zurückgezogen wurde, deswegen bin ich der Meinung, dass dies klar 2 paar Schuhe sind.


    > > Doch, genau das kannst du! :D
    > > Ausser du verpasst die 14-Tage Frist.
    >
    > Kann ich eben RECHTLICH nicht! Ich rede jetzt von einem LADEN und keinem
    > Online Shop! Hier gibt es keine 14 Tage Frist. Es kann sein, dass es die
    > "großen Händler" auch in den Fillialen zu machen, dies ist allerdings eine
    > komplett FREIWILLIGE Leistung die ich unter Kulanz bzw. dem Streben
    > konkurrenzfähig zu bleiben sehe.

    In Deutschland ist diese 14 Tage Frist meines Wissens im Gesetz verankert. Bei uns in der Schweiz nicht, hier basiert das wirklich rein auf Kulanz.

    > Fakt ist doch, dass man als volljähriger auch in der Lage sein muss, mit
    > seinen Entscheidungen und allen Folgen leben zu können. Wenn ich einen
    > Arbeitsvertrag ablehne, kann ich nicht später die Stelle doch wollen, weil
    > alle nachfolgenden Angebote schlechter waren. Wenn ich eine Wohnung
    > besichtige und ablehne, kann ich auch nicht danach meine Entscheidung noch
    > ändern.
    > Hier wurde die Entscheidung getroffen das Auto auf Ebay als 1-Euro-Auktion
    > zu starten, also muss ich auch mit dem Ergebnis leben

    Hier habe ich ein direktes Gegenbeispiel: Ich kenne eine Frau, die ihr Haus verkaufen wollte. Diverse Leute kamen bei ihr vorbei und besichtigten das Haus, ca. 2 hatten schlussendlich nach diversen Verhandlungen interesse, die Million hinzulegen. Sie wollte es dann aber doch behalten... Rechtlich angeblich absolut kein Problem. :)
    Ich weiss, im gesetzesmässigen Kontext ist das was anderes als eine Auktion, aber ich finde vom Verhältnis her, dass es eig dasselbe sein sollte.

    Stell dir vor, das Gericht würde dann einfach entscheiden: "LOS, VERKAUFEN!!", anstelle dass der Andere einfach (wenigstens) für seinen Aufwand entschädigt wird. Aber vielleicht hat sich die Situation halt startk verändert, vielleicht hat man plötzlich wieder einen Mann gefunden mit Familie und das Haus ist bereits bezahlt und perfekt geeignet.

    Mit der Logik hätten wir vermutlich weitaus grössere Probleme.

    PS: Was Recht und was Unrecht ist, entscheidet jeder für sich selbst. Falls ich mich aber nicht nach dem Recht richte, dass von der Gesellschaft aktzeptiert ist, muss ich auch mit den Konsequenzen leben, ok. Aber der ganze Fall hier ist in meinen Augen höchst ungerecht.

  16. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: TrudleR 13.11.14 - 11:28

    Ich rede hier nicht vom Recht Deutschlands, sondern von allgemeiner Gerechtigkeit&Verhältnismässigkeit.

    Du selbst entscheist, was für dich gerecht ist. Wenn du stupide mit Paragraphen um dich werfen willst, statt deine eigene Meinung zu äussern, kann wohl kaum irgend eine interessante Diksussion entstehen.

    Das Deutsche Recht kann ich schon studieren und vermutlich haben die Richter, die sich ja darauf berufen, danach gehandelt. Es ist in meinen Augen trotzdem nicht verhältnismässig.

  17. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: TrudleR 13.11.14 - 11:30

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TrudleR schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > @david_rieger:
    > > Deiner Argumente sind meiner Meinung nach fast zu 100% aus dem falschen
    > > Kontext abgeleitet, weshalb mir das zu viel Arbeit ist.
    >
    > Sei nicht so faul. Einfach "aus dem Kontext gerissen" hinschreiben macht
    > noch kein Argument.

    Hm, also wenn es dir wirklich ernst ist, möchte ich dich bitten, meine anderen Kommentare in diesem Thread zu lesen. Falls du findest, ich liege immer noch falsch, auch darin, worauf ich eigentlich hinaus wollte, dann diskutiere ich gerne mit dir. :)

    Gruss
    Trudler

  18. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: TrudleR 13.11.14 - 11:31

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal die Richter gar in einfließen ließen, dass die Auktion wenige Stunden
    > nach dem Start beendet wurde und nicht, als absehbar wurde, dass ggf. "zu
    > wenig" dabei raus kommen würde.
    > Bei solchen Richtersprüchen muss man zukünftig wohl bei eBay erwarten, dass
    > dort beim Abbrechen der Auktion fett in rot steht "Achtung, die Auktion
    > wird nicht abgebrochen, sondern vorzeitig beendet mit dem aktuellen
    > Höchstgebot als Endgebot!"

    Danke für diesen Beitrag. :)

  19. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: Anonymer Nutzer 13.11.14 - 11:33

    TrudleR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stell dir vor, das Gericht würde dann einfach entscheiden: "LOS,
    > VERKAUFEN!!", anstelle dass der Andere einfach (wenigstens) für seinen
    > Aufwand entschädigt wird.

    In Deinem Beispiel ist nie ein Kaufvertrag geschlossen worden. Bis zu dessen Unterzeichnung haben beide Parteien das gute Recht, sich aus dem Geschäft ohne Einbußen oder Strafen zurückzuziehen. Die Frau kann nicht zum Verkauf Ihres Hauses verknackt werden, nur weil ein Käufer bereit war, den Preis zu bezahlen. Schließlich hat sie dessen Angebot nicht durch schlüssiges Verhalten oder einen expliziten Vertrag angenommen.

    Bei der Auktion bietet der Käufer einen Betrag, der Händler nimmt das Angebot automatisch an. Endet die Auktion ohne triftigen Abbruchgrund, gilt das am Ende erreichte Höchstgebot bindend für beide Parteien. Ohne dieses Prinzip gäbe es das Konzept der Auktion gar nicht (mehr).

  20. Re: Frechheit sondergleichen & Assoziale Golem User

    Autor: Anonymer Nutzer 13.11.14 - 11:37

    TrudleR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hm, also wenn es dir wirklich ernst ist, möchte ich dich bitten, meine
    > anderen Kommentare in diesem Thread zu lesen.

    Jetzt mach mal halblang, bitte. Du kannst nicht erst die Diskussion mit einem lapidar dahingeschriebenen Vorwurf der "Kontextlosigkeit" abwürgen und dann ausgerechnet mir auch noch mangelnde Ernsthaftigkeit ankreiden.

    > Falls du findest, ich liege
    > immer noch falsch, auch darin, worauf ich eigentlich hinaus wollte, dann
    > diskutiere ich gerne mit dir. :)

    Würde ich ja gern. Wirklich.

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