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Scheint ein sehr seltsames Rechts- und Werteverständnis

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  1. Scheint ein sehr seltsames Rechts- und Werteverständnis

    Autor: Vögelchen 30.07.21 - 08:08

    bei der Polizei vorherrschen, wenn ehemalige Polizisten sich dann so benehmen.
    Aber ähnliches liest man ja auch über gefälschte Beweise und erzwungene Geständnisse.
    Und black lives matter muss ich, glaube ich, nicht erklären.

  2. Re: Scheint ein sehr seltsames Rechts- und Werteverständnis

    Autor: AllDayPiano 30.07.21 - 08:43

    > Und black lives matter muss ich, glaube ich, nicht erklären.




    Doch, bitte erkläre es mir. Ich kann nämlich überhaupt keinen Zusammenhang erkennen, zwischen einer Bewegung zwischen Bürgerrechten und Bürgerkrieg und einer Horde total degenerierter Idioten, die Kakerlaken und Morddrohungen verschicken.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.07.21 08:44 durch AllDayPiano.

  3. Re: Scheint ein sehr seltsames Rechts- und Werteverständnis

    Autor: ThorstenMUC 30.07.21 - 09:19

    Die Polizei in den USA SCHEINT manchmal schon ein sehr eingeschworener Verein zu sein, der ein Selbstverständnis hat, dass sie quasi etwas über dem Gesetzt stehen. Gerade auch die Staaten mit einem Sherif-System scheinen manchmal in Wildwest-Manier als Lokal-herrschende Exekutive & Legislative in einer Person aufzutreten.

    WOBEI ich hier Schwierigkeiten zugebe, zwischen der realen Situation und der Filmdarstellung zu unterscheiden...

    So kannte ich z.B. aus meiner Zeit in den USA auch einen Schulfreund, der dann - wie sein Vater - zur Polizei ging. Einige Jahre später war er dann erschossen.
    Das Risiko ist in den USA natürlich auch ungleich höher, als in Europa... entsprechend muss man auch verstehen, dass die Polizei in den USA deutlich härter und konfrontativer gegen eine Potentielle Bedrohung vorgeht. Da kann halt jeder Ladendieb, der einen schlechten Tag hatte plötzlich eine Waffe ziehen.

  4. Re: Scheint ein sehr seltsames Rechts- und Werteverständnis

    Autor: Huegelstaedt 30.07.21 - 09:48

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch, bitte erkläre es mir. Ich kann nämlich überhaupt keinen Zusammenhang
    > erkennen, zwischen einer Bewegung zwischen Bürgerrechten und Bürgerkrieg
    > und einer Horde total degenerierter Idioten, die Kakerlaken und
    > Morddrohungen verschicken.

    "...zwischen Bürgerrechten und Bürgerkrieg..." Also erstmal war Zerstörung und Gewalt in anbetracht des Ausmaßes der Proteste weit weniger ausgeprägt als viele annehmen. Die Schwarzen, die während der Johnson Administration vor der Unterzeichnung des Civil Rights Act 1964 auf die Straße gegangen sind, werden heute gefeiert. Wie es bei historischen Ereignissen nunmal so ist, wurden die Proteste aber auch reichlich verklärt. Es herrscht oft das Bild vor von weitestgehend friedlich protestierenden Menschen, wohingegen es in Wahrheit damals eine ganze Menge Ausschreitungen (mit todesopfern) gab.
    Wo Menschen gegen Unterdrückung protestieren, da gibt es auch Gewalt. Das muss man nicht gut finden, aber lässt sich einfach nicht vermeiden. Wenn ich in den USA wohnen würde, dann wäre ich auch stinksauer darüber wie einfache Menschen behandelt werden. Krankheit führt zum finanziellen Ruin, Schulen sind systematisch unterfinanziert (wenn der Schuldistrikt in einer Gegend mit niedrigen Grundsteuern ist), Polizei ist militarisiert, Gerrymandering und legalisierte Bestechung verhindern jegliche Verbesserung... Das betrifft natürlich nicht nur schwarze Amerikaner, diese aber dafür besonders hart. Da braucht man sich wundern, wenn sich die Wut dann auch mal entlädt.
    Das in die Nähe eines Bürgerkriegs zu rücken ist rechte Propaganda um deren Anliegen zu delegitimieren und übermäßige Gewalt gegen Protestierende zu rechtfertigen. Der wahre "Bürgerkrieg" wird seit Generationen gegen die Besitzlosen und historisch marginalisierten Gruppen geführt. Nur bedienen sich diese der Instrumente des Staates und wahren damit den anschein der Legitimität.

    Sie stimmen vielleicht den Implikationen so nicht zu, aber genau diese Rhetorik findet sich bei US-Rechten und die meinen das genau so!

  5. Re: Scheint ein sehr seltsames Rechts- und Werteverständnis

    Autor: kumpu 30.07.21 - 14:59

    Ich finde die Welt auch unfair, aber war das nicht schon immer und überall so, und finden tüchtige Menschen nicht dennoch einen Weg? Gier und Übervorteilung sind jedenfalls nichts neues. Mich stört diese moderne Opferkultur, in der ganze Bevölkerungsgruppen als tragisch gescheiterte Helden erklärt werden. Ich weiß schon dass manche Leute schlechtere Karten haben, aber mir fehlt hier die Eigenverantwortung. Man kann nicht immer alles auf andere schieben. Außerdem ist die ganze Sache längst zum politischen Spielball geworden.
    Bitte nicht falsch verstehen, ich weiß schon dass es hier echte Probleme gibt und hab nichts dagegen wenn man friedlich auf die Straße geht, aber ich verstehe nicht wie Autos anzünden und Läden plündern zur Lösung beiträgt. Und Teil der Lösung ist es bei sich selbst anzufangen. Will sagen, weniger auf die Straße und mehr in die Schule.

  6. Re: Scheint ein sehr seltsames Rechts- und Werteverständnis

    Autor: AllDayPiano 30.07.21 - 15:41

    > Das in die Nähe eines Bürgerkriegs zu rücken ist rechte Propaganda um deren Anliegen zu
    > delegitimieren und übermäßige Gewalt gegen Protestierende zu rechtfertigen.

    Naja, ich bin das komplette Gegenteil von Rechts. Und ja, das wird gerne instrumentalisiert. Aber für die Plünderungen und Brandschatzungen, die während der Proteste erfolgten (und das leider von gar nicht mal so wenigen), gibt es *keinerlei* Legitimation.

    Im Gegenteil: Menschen, die soetwas machen, treten die Sache mit Füßen und zeigen damit leider überdeutlich, dass bestehende Vorurteile leider oftmals auch einen wahren Kern haben.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  7. Re: Scheint ein sehr seltsames Rechts- und Werteverständnis

    Autor: Vögelchen 01.08.21 - 08:04

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und black lives matter muss ich, glaube ich, nicht erklären.

    > Doch, bitte erkläre es mir. Ich kann nämlich überhaupt keinen Zusammenhang
    > erkennen,

    Wenn du die Ursachen für diese Bewegung wirklich leugnest, oder damit rechtfertigst, dass es später Proteste gegen die massenhaften Ermordungen gab, dann werde ich dir das, was über Jahrzehnte in der gesamten Welt durch die Nachrichten ging, auch nicht erklären. Denn wer es wirklich schafft, das nicht wissen zu wollen, der wird sich durch einen kleinen Aufsatz hier auch nicht ändern.

    Allenfalls bietet man rechten Trump-Sympatisanten und Kapitolstürmern mit ihren Alternativen Fakten noch mehr Aufmerksamkeit. Sorry, das sind sie nicht wert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.08.21 08:10 durch Vögelchen.

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