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Lebenshaltungskosten im Silicon Valley
Autor: StephanJ2012 29.06.15 - 12:37
Hier muss man aber auch ganz klar sagen das die Lebenshaltungskosten im Silicon Valley auch nicht ohne sind da kosten 2 Zimmer 50qm2 wohnungen gerne mal 2000-3000$ pro Monat, aber das ändert natürlich auch nix dran das 6.200 Dollar pro Monat wirklich gut bezahlt sind für einen Praktikanten :D
Die Mieten orientieren sich halt am Durchschnittsgehalt in der Gegend und das is im Silicon Valley im normalfall bei ca. 80.000 im Jahr für einen Intern bzw. Junior Entwickler.
Aber trotzdem scheint Apple da schon ganz cool zu sein wenn sie sogar bei der Bürokratie helfen wenn man aus dem Ausland kommt, extra Gehalt zahlen wenn man alleine Wohnen will und sogar den Umzug bezuschussen das ist auch nicht selbstverständlich :) aber gut die können es sich leisten^^ und das mit den Überstunden is schon auch echt genial, da macht man dann auch gerne mal überstunden xD ich mein 20 Überstunden und das doppelte Gehalt, können wir das in Deutschland auch einführen xD
1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.15 12:42 durch StephanJ2012. -
Re: Lebenshaltungskosten im Silicon Valley
Autor: Kinkilla 29.06.15 - 13:00
Hier in Österreich bekommen wir auch Überstunden zu 150% bezahlt (ist, soweit ich weiß, sogar im Kollektivvertrag geregelt)
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Re: Lebenshaltungskosten im Silicon Valley
Autor: ShielD 29.06.15 - 13:13
Kinkilla schrieb:
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> Hier in Österreich bekommen wir auch Überstunden zu 150% bezahlt (ist,
> soweit ich weiß, sogar im Kollektivvertrag geregelt)
In der Realität sieht das aber so aus, dass Überstunden vorab von der Geschäftsführung genehmigt werden müssen und das passiert so gut wie nie ... unterm Strich ist man froh, wenn man die Stunden als Zeitausgleich nehmen kann ... vielleicht war ich aber auch nur bei den falschen Unternehmen angestellt ... vermutlich ist das in größeren Unternehmen anders ... ~.~ -
Re: Lebenshaltungskosten im Silicon Valley
Autor: jo-1 29.06.15 - 13:31
StephanJ2012 schrieb:
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> Hier muss man aber auch ganz klar sagen das die Lebenshaltungskosten im
> Silicon Valley auch nicht ohne sind da kosten 2 Zimmer 50qm2 wohnungen
> gerne mal 2000-3000$ pro Monat, aber das ändert natürlich auch nix dran das
> 6.200 Dollar pro Monat wirklich gut bezahlt sind für einen Praktikanten :D
>
das ist sicher richtig - und vom Rest kannmal sich da auch nicht so viel Leisten und steuern zahlt man dort auch - bleibt nicht so viel übrig - sind auch so um die 30-40 % - zieh die Wohnung ab und schon wird das nicht mehr so toll aussehen.
6200*0,6-2500 = 600 USD - davon kann sich niemand wirklich viel leisten.
> Die Mieten orientieren sich halt am Durchschnittsgehalt in der Gegend und
> das is im Silicon Valley im normalfall bei ca. 80.000 im Jahr für einen
> Intern bzw. Junior Entwickler.
>
> Aber trotzdem scheint Apple da schon ganz cool zu sein wenn sie sogar bei
> der Bürokratie helfen wenn man aus dem Ausland kommt, extra Gehalt zahlen
> wenn man alleine Wohnen will und sogar den Umzug bezuschussen das ist auch
> nicht selbstverständlich :) aber gut die können es sich leisten^^ und das
> mit den Überstunden is schon auch echt genial, da macht man dann auch gerne
> mal überstunden xD ich mein 20 Überstunden und das doppelte Gehalt, können
> wir das in Deutschland auch einführen xD
Umzug hab ich schon mehrfach vom Arbeitgeber bezahlt bekommen incl. Makler Geboren für die Wohnung. Zudem kann das auch noch von der Steuer abgesetzt werden.
Überstunden hab ich außer in meinen Ferienjobs noch nie bezahlt bekommen - wird wohl auch bei Apple ein zwei Stufen drüber nicht mehr gezahlt. -
Re: Lebenshaltungskosten im Silicon Valley
Autor: .02 Cents 29.06.15 - 13:35
Die ganze Nachricht beruht auf anonymen Posts aus dem Internet. Wer das für bare Münze nimmt, der ist bestimmt auch ein Paradies für Drückerkolonnen jeder Art ...
Solche Überstunden Regelungen kenne ich im übrigen aus diversen Beschäftigungsverhältnissen in D, CH und den USA. In der Realität sieht das dann eher so aus, das diese Überstunden nur dann ausbezahlt werden, wenn sie auch vorher angeordnet sind. Ein Praktikant in einer typischen PMO oder ähnlichen administrativen Rolle, der seine Arbeit nicht in der Regelzeit schafft, könnte da eher mässige Aussichten haben ... Wobei ich den Zuschlag auch "gestaffelter" kenne - etwa nach (erweiterten) Bürozeiten, Nachtstunden, Feiertagen / Wochenende u.ä.
Man muss auch berücksichtigen, dass es insbesondere in den USA bestimmte Bedingungen gibt, die das ganze relativieren, wie etwa Kündigungsfristen, Urlaubs- und Krankheitstage ... (während der Roll Out Phase eines Projektes habe ich live erlebt, wie Leute da entlassen worden sind: Mo morgen kamen Leute vom HR mit ein paar Mann Security. Die Kündigung wurde dann ausgesprochen indem den Betroffenen ein Karton für persönliche Dinge gegeben wurde. Sie hatten dann 3 Stunden unter Aufsicht der Security ihre privaten Dinge zu packen, Lohnfortzahlung bis Ende der Woche).
Trotzdem: Wenns stimmt, wäre das schon eine grosszügige Regelung. Ich würde aber davon ausgehen, dass man bessere Chancen hat, diese Konditionen auch wirklich zu bekommen, wenn einen der Apple Recruiter während des Harvard-Postgrad-Recruiting-Day anspricht, als bei der Blindbewerbung für ein Schülerpraktikum ... -
Re: Lebenshaltungskosten im Silicon Valley
Autor: StephanJ2012 29.06.15 - 13:36
jo-1 schrieb:
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>
> das ist sicher richtig - und vom Rest kannmal sich da auch nicht so viel
> Leisten und steuern zahlt man dort auch - bleibt nicht so viel übrig - sind
> auch so um die 30-40 % - zieh die Wohnung ab und schon wird das nicht mehr
> so toll aussehen.
>
> 6200*0,6-2500 = 600 USD - davon kann sich niemand wirklich viel leisten.
>
jup das is es eben viele sehen halt doch nur das hohe gehalt im Silicon Valley aber bedenken dann die Lebenshaltungskosten net, denn die sind wirklcih nicht ohne vorallem müssen die ja auch oft noch zusätzlich die Krankenversicherung zahlen, dann Auto usw. Strom/Wasser/Internet (das bei denen oft um einiges teurer is als bei uns)/Nahrungsmittel und bevor du dich umschaust bleibt dir eigentlich nix mehr über. -
Re: Lebenshaltungskosten im Silicon Valley
Autor: .02 Cents 29.06.15 - 13:38
jo-1 schrieb:
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> Umzug hab ich schon mehrfach vom Arbeitgeber bezahlt bekommen incl. Makler
> Geboren für die Wohnung. Zudem kann das auch noch von der Steuer abgesetzt
> werden.
Wenn man das vom AG bezahlen lässt und gleichzeitig beim Finanzamt geltend macht, dürfte man aber schon im Bereich Steuerbetrug liegen ... nur das die jungen Menschen hier keine falschen Ideen bekommen ;) -
Re: Lebenshaltungskosten im Silicon Valley
Autor: smkpaladin 29.06.15 - 13:53
.02 Cents schrieb:
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> Wenn man das vom AG bezahlen lässt und gleichzeitig beim Finanzamt geltend
> macht, dürfte man aber schon im Bereich Steuerbetrug liegen ... nur das die
> jungen Menschen hier keine falschen Ideen bekommen ;)
Eben und auf der Rechnungdes Marklers bzw. Umzugsunternehmens wird auch eher die Anschrift vom Arbeitgeber stehen, statt die des Mitarbeiters. Sowas beim Finanzamt einreichen geht spätestens dann nach hinten los, wenn das Finanzamt den entsprechenden Beleg haben will.
@Topic:
Was hier scheinbar einige beim Thema Miete überlesen haben: Apple bezahlt (angeblich) auch die Unterkunft. Also miete müssen die Praktikanten nur zahlen, wenn sie lieber alleine wohnen möchten. Und Nebenkosten mit 3-4 Mitbewohnern teilen macht einen sicher auch nicht in Amerika arm. -
Re: Lebenshaltungskosten im Silicon Valley
Autor: StephanJ2012 29.06.15 - 14:18
smkpaladin schrieb:
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> .02 Cents schrieb:
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> > Wenn man das vom AG bezahlen lässt und gleichzeitig beim Finanzamt
> geltend
> > macht, dürfte man aber schon im Bereich Steuerbetrug liegen ... nur das
> die
> > jungen Menschen hier keine falschen Ideen bekommen ;)
>
> Eben und auf der Rechnungdes Marklers bzw. Umzugsunternehmens wird auch
> eher die Anschrift vom Arbeitgeber stehen, statt die des Mitarbeiters.
> Sowas beim Finanzamt einreichen geht spätestens dann nach hinten los, wenn
> das Finanzamt den entsprechenden Beleg haben will.
>
> @Topic:
> Was hier scheinbar einige beim Thema Miete überlesen haben: Apple bezahlt
> (angeblich) auch die Unterkunft. Also miete müssen die Praktikanten nur
> zahlen, wenn sie lieber alleine wohnen möchten. Und Nebenkosten mit 3-4
> Mitbewohnern teilen macht einen sicher auch nicht in Amerika arm.
Naja aber eben nur wenn du dir mit 3-4 Leuten ein Zimmer teilen willst, keine Wohnung so wie ich das verstanden habe sondern ein ganzes Zimmer. Ich wäre da definitiv nicht der Typ dazu und würde nie in eine WG ziehen mit wildfremden leuten, teilweise würde ich das nichtmal mit Freunden. Da würd ich lieber allein wohnen. -
Re: Lebenshaltungskosten im Silicon Valley
Autor: jo-1 29.06.15 - 14:52
.02 Cents schrieb:
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> jo-1 schrieb:
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>
> > Umzug hab ich schon mehrfach vom Arbeitgeber bezahlt bekommen incl.
> Makler
> > Geboren für die Wohnung. Zudem kann das auch noch von der Steuer
> abgesetzt
> > werden.
>
> Wenn man das vom AG bezahlen lässt und gleichzeitig beim Finanzamt geltend
> macht, dürfte man aber schon im Bereich Steuerbetrug liegen ... nur das die
> jungen Menschen hier keine falschen Ideen bekommen ;)
natürlich nur das, was der Arbeitgeber nicht zahlt.
Beispiel: Makler 3 k - AG zahlt aber nur 2 k => 1 k kann steuerlich geltend gemacht werden. Zudem kann ein neuer Herd, Leuchten - Fahrtkosten, doppelte Haushaltsführung und z.B. Büroeinrichtung g geltend gemacht werden - das läpperst sich schnell mal auf ein paar Tausender ganz legal - 40 % gibt's grob zurück - somit eine nette Sache -
Re: Lebenshaltungskosten im Silicon Valley
Autor: Anonymer Nutzer 30.06.15 - 09:22
StephanJ2012 schrieb:
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> Hier muss man aber auch ganz klar sagen das die Lebenshaltungskosten im
> Silicon Valley auch nicht ohne sind da kosten 2 Zimmer 50qm2 wohnungen
> gerne mal 2000-3000$ pro Monat, aber das ändert natürlich auch nix dran das
> 6.200 Dollar pro Monat wirklich gut bezahlt sind für einen Praktikanten :D
>
> Die Mieten orientieren sich halt am Durchschnittsgehalt in der Gegend und
> das is im Silicon Valley im normalfall bei ca. 80.000 im Jahr für einen
> Intern bzw. Junior Entwickler.
>
> Aber trotzdem scheint Apple da schon ganz cool zu sein wenn sie sogar bei
> der Bürokratie helfen wenn man aus dem Ausland kommt, extra Gehalt zahlen
> wenn man alleine Wohnen will und sogar den Umzug bezuschussen das ist auch
> nicht selbstverständlich :) aber gut die können es sich leisten^^ und das
> mit den Überstunden is schon auch echt genial, da macht man dann auch gerne
> mal überstunden xD ich mein 20 Überstunden und das doppelte Gehalt, können
> wir das in Deutschland auch einführen xD
Na, da hätten die börsennotierten Groß-Konzerne aber strikt was gegen. (Also Blackrock).
Und natürlich deren Marionetten in Politik und Gewerkschaft. -
Re: Lebenshaltungskosten im Silicon Valley
Autor: holgithegreat 02.07.15 - 15:54
StephanJ2012 schrieb:
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> jup das is es eben viele sehen halt doch nur das hohe gehalt im Silicon
> Valley aber bedenken dann die Lebenshaltungskosten net, denn die sind
> wirklcih nicht ohne vorallem müssen die ja auch oft noch zusätzlich die
> Krankenversicherung zahlen, dann Auto usw. Strom/Wasser/Internet (das bei
> denen oft um einiges teurer is als bei uns)/Nahrungsmittel und bevor du
> dich umschaust bleibt dir eigentlich nix mehr über.
Also wenn das wirklich so sein sollte, wie ja einige hier schreiben, dann brauch man aber auch nicht so nen Job, dann kann man auch irgendow im McDonald arbeiten, hat man bestimmt auch 600 Dollar über...



