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Die Innenstädte brauchen Parkplätze (PKW, Fahrrad) und ÖPNV

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  1. Die Innenstädte brauchen Parkplätze (PKW, Fahrrad) und ÖPNV

    Autor: pk_erchner 21.12.20 - 17:25

    Die Innenstädte brauchen Parkplätze (PKW, Fahrrad) und ÖPNV

    Die Kommunen/Stadtverwaltungen haben aber kein Geld Parkplätze zu verschenken oder auszubauen. Auch bei Fahrradparkplätzen mangelt es massiv. Die Leute wollen ja ihr teures Ebike am besten mit in die Kneipe oder den Laden nehmen.

    Bessere Bus / Straba Taktungen kosten übrigens auch Geld

    Es ist also nicht so, dass Geld nicht helfen würde.

    Würden Kneipen und Geschäfte höher ausgelastet, müsste der Burger auch nicht mehr 15euro kosten usw

    Es hängt alles zusammen

  2. Re: Die Innenstädte brauchen Parkplätze (PKW, Fahrrad) und ÖPNV

    Autor: Cerdo 22.12.20 - 08:52

    pk_erchner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Innenstädte brauchen Parkplätze (PKW, Fahrrad) und ÖPNV
    Nein, die Innenstädte brauchen keine PKW-Parkplätze. Schon heute gibt es davon viel zu viele. Das ist enorm viel Platz, den da einzelne Leute als Abstellfläche für ihren privaten Kram verwenden.

    So ein Auto braucht rund sechs Quadratmeter an Platz. Fahrräder muss man dagegen an Häuserwände stellen oder an Laternen anbinden - aber trotzdem finanziert jeder Radfahrer die Straßen und Parkplätze mit, weil die Kosten dafür durch die erhobenen Steuern nicht einmal annähernd gedeckt werden.

    Wenn schon Parkplätze, dann aber bitte zu den realen Kosten - also orientiert an der Grundsteuer.

  3. Re: Die Innenstädte brauchen Parkplätze (PKW, Fahrrad) und ÖPNV

    Autor: Oktavian 22.12.20 - 08:57

    > Wenn schon Parkplätze, dann aber bitte zu den realen Kosten - also
    > orientiert an der Grundsteuer.

    Mir war so, als ginge es in dem Artikel darum, dass zu wenige Leute zum Shoppen in die Stadt kommen.

    Mit steigenden Parkkosten und reduziertem Parkangebot hat man einiges selbst dazu beigetragen. Natürlich kann man die Bedingungen in die Stadt zu kommen noch weiter erschweren und dann laut auf die Online-Anbieter schimpfen. Hilft dann aber nix.

    Ach ja, der ÖPNV ist in der Regel prohibitiv teuer, wenn man zu mehreren fährt, und auch keine Alternative bei der Shopping-Tour.

    Wenn ich eingeladen werde, bestimme ich schon selbst, wie ich dahin komme. Wenn der Einladende mir das vorschreiben will und das nicht meinen Vorstellungen entspricht, muss er halt damit leben, dass ich nicht komme. Ich kann wunderbar ohne einen Besuch in der Innenstadt leben, aber anscheinen können die Innenstädte nicht ohne Kunden leben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.20 09:00 durch Oktavian.

  4. Re: Die Innenstädte brauchen Parkplätze (PKW, Fahrrad) und ÖPNV

    Autor: EWCH 22.12.20 - 11:50

    > dagegen an Häuserwände stellen oder an Laternen anbinden - aber trotzdem
    > finanziert jeder Radfahrer die Straßen und Parkplätze mit, weil die Kosten
    > dafür durch die erhobenen Steuern nicht einmal annähernd gedeckt werden.

    das war in den 60er und 70er Jahren so, inzwischen uebertreffen die Einnahmen aus KFZ,Mineraloel,Oeko (und in einer Woche CO2) Steuer sowie Maut die Ausgaben fuer den Strassenbau bei weitem. Dazu kommt fuer die Staedte noch die Parkgebuehr, Anwohnerausweis und natuerlich die sehr lukrativen Blitzer.

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