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  5. › Elektroautos: Hunderttausende Jobs…

Ist das nun viel oder wenig?

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  1. Ist das nun viel oder wenig?

    Autor: highrider 07.05.21 - 10:25

    Es wird am Ende des Artikels bereits angedeutet, dass parallel viele Arbeitsplätze ins Ausland abwandern. Dort sind die Löhne deutlich niedriger als in Deutschland. Und das passiert nicht einfach so, sondern wird von den Zulieferern und Herstellern gezielt vorangetrieben. VW kann z.B. die Produktion wunderbar zu Skoda verlagern, wo heute schon (oder in Zukunft) der VW Passat produziert werden soll. Da heulen sie den in Deutschland abgebauten Arbeitsplätzen auch nicht hinterher.

    Man müsste mal mehr Zahlen auf den Tisch legen, um beurteilen zu können, ob die wegfallenden Jobs nun ein Problem sind, oder ob sie in einer Größenordnung liegen, die in der Branche völlig normal ist, wenn es darum geht, Produktionskosten zu senken, um höhere Gewinne einfahren zu können. Einen Vorteil hat man natürlich, wenn man gesetzlichen Vorgaben dafür die Schuld geben kann. Dann kann man über Lobbykontakte rumheulen und Fördergelder rausholen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.21 10:35 durch highrider.

  2. Re: Ist das nun viel oder wenig?

    Autor: bofhl 07.05.21 - 10:38

    highrider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird am Ende des Artikels bereits angedeutet, dass parallel viele
    > Arbeitsplätze ins Ausland abwandern. Dort sind die Löhne deutlich niedriger
    > als in Deutschland. Und das passiert nicht einfach so, sondern wird von den
    > Zulieferern und Herstellern gezielt vorangetrieben. VW kann z.B. die

    Alle Zulieferer haben das Problem der Herstellungskosten aufgrund der Personalkosten in Deutschland! Wenn das Gro der Kosten eines Produkts durch die Personalkosten und nicht die reinen Materialkosten gebildet werden, wirds eng für eine Firma! Denn die Personalkosten sinken nie (jedenfalls nicht in westl. Teilen der EU), sondern steigen...

    > Produktion wunderbar zu Skoda verlagern, wo heute schon (oder in Zukunft)
    > der VW Passat produziert werden soll. Da heulen sie den in Deutschland
    > abgebauten Arbeitsplätzen auch nicht hinterher.

    Diese Arbeitsplätze wurden bisher nicht wirklich abgebaut (außer die Firmen wurden von ausl. Firmen übernommen, oft weil sie finanziell schlecht dastanden, siehe Opel!) - es gab Arbeit für andere Modelle. In Zukunft gibt es aber die Unterschiede der Modelle nicht wirklich mehr - bisher waren die Unterschiede zu gut 60-80% vorhanden (aufgrund der Anzahl der Bauteile), in Zukunft sinkt dieser Wert auf unter 15% (nur mehr die 'Hülle' ist anders - teilweise)

    >
    > Man müsste mal mehr Zahlen auf den Tisch legen, um beurteilen zu können, ob
    > die wegfallenden Jobs nun ein Problem sind, oder ob sie in einer
    > Größenordnung liegen, die in der Branche völlig normal ist, wenn es darum
    > geht, Produktionskosten zu senken, um höhere Gewinne einfahren zu können.

    Die Gewinn steigen nicht wirklich - die Löhne im Ausland steigen ja auch, nur nicht so wie in Deutschland. Die zusätzlichen Kosten aufgrund des Standorts machen den Unterschied (Neubau oder Umbauten sind in Deutschland nicht wirklich leicht machbar - außer man hat Jahrzehnte Zeit dafür)

    > Der Vorteil bei gesetzlichen Vorgaben ist natürlich, dass man über
    > Lobbykontakte rumheulen und Fördergelder rausholen kann.

    Ja, ja immer diese bösen Lobbykontakte!

  3. Re: Ist das nun viel oder wenig?

    Autor: derdiedas 07.05.21 - 10:44

    An einem Automobiljob hängen bei uns problemlos 5 weiter Jobs ab.

    So kommt es das am Ende jeder 7 Job bei uns direkt und indirekt an der Automobilindustrie hängt. Blöd nur das Deppen wie die vom BUND (Umweltorganisation) das nicht glauben wollen. Die kommen "nur auf rund 830.000" da sie nur die direkten Automobilhersteller und deren Zulieferer sehen wollen. Aber diese zahlen nun mal mit ihren Gehältern ihre Mieten, den Bäcker und Landwirt wie auch Gastronomie, Freizeiteinrichtungen und vieles mehr.

    Aktuell ist es die Automobilindustrie die immer noch mit ihren Arbeitnehmern sogar große teile des Lockdowns finanzieren.

    Aber bald werden wir sehen wo Deutschland steht wenn die Grünen unsere Automobilindustrie vollkommen ruiniert haben. Unser anderes Standbein ist auch eines auf das man nicht unbedingt stolz sein kann, wir sind der 5. größter Waffenhersteller des Planeten.

    Unser Wirtschaftssystem besteht nun einmal aus Automobilindustrie, Chemie und Pharma und Waffenherstellung. Und deren Wirtschaftsleistung erlaubt es auch das Menschen sich die Produkte in Biomärkten überhaupt leisten können.

    Das muss man nicht gut finden, aber wenn man das abschafft muss man halt auch mit den Konsequenzen leben können - und die bedeuten halt einen massiven Einschnitt in unserem Wohlstand.

    Dann ist es vorbei mit kostenfrei oder günstig Studieren, dann werden gemachte Zähne halt wieder zu einem Luxusgut und 2 Zimmer Wohnungen für 5 Köpfige Familien wieder zum Standard. Und Urlaub 2mal im Jahr ist dann auch nur noch eine Erinnerung, wie auch das eigene Auto oder sonst irgendein Luxus.

    Gruß DDD

  4. Re: Ist das nun viel oder wenig?

    Autor: Kess36 07.05.21 - 10:49

    So siehts aus.
    Jedoch ist der Elektro Motor das Antriebsmodell der Zukunft. Ob es mit Akku wird, werden wir sehen.

    Jedenfalls muss sich die Industrie und vor allem die Politik mal hinsetzen und schauen wie man das ganze Abmildern kann.

  5. Re: Ist das nun viel oder wenig?

    Autor: Weitsicht0711 07.05.21 - 11:11

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > An einem Automobiljob hängen bei uns problemlos 5 weiter Jobs ab.
    >
    > So kommt es das am Ende jeder 7 Job bei uns direkt und indirekt an der
    > Automobilindustrie hängt. Blöd nur das Deppen wie die vom BUND
    > (Umweltorganisation) das nicht glauben wollen. Die kommen "nur auf rund
    > 830.000" da sie nur die direkten Automobilhersteller und deren Zulieferer
    > sehen wollen. Aber diese zahlen nun mal mit ihren Gehältern ihre Mieten,
    > den Bäcker und Landwirt wie auch Gastronomie, Freizeiteinrichtungen und
    > vieles mehr.
    >
    > Aktuell ist es die Automobilindustrie die immer noch mit ihren
    > Arbeitnehmern sogar große teile des Lockdowns finanzieren.
    >
    > Aber bald werden wir sehen wo Deutschland steht wenn die Grünen unsere
    > Automobilindustrie vollkommen ruiniert haben. Unser anderes Standbein ist
    > auch eines auf das man nicht unbedingt stolz sein kann, wir sind der 5.
    > größter Waffenhersteller des Planeten.
    >
    > Unser Wirtschaftssystem besteht nun einmal aus Automobilindustrie, Chemie
    > und Pharma und Waffenherstellung. Und deren Wirtschaftsleistung erlaubt es
    > auch das Menschen sich die Produkte in Biomärkten überhaupt leisten können.
    >
    > Das muss man nicht gut finden, aber wenn man das abschafft muss man halt
    > auch mit den Konsequenzen leben können - und die bedeuten halt einen
    > massiven Einschnitt in unserem Wohlstand.
    >
    > Dann ist es vorbei mit kostenfrei oder günstig Studieren, dann werden
    > gemachte Zähne halt wieder zu einem Luxusgut und 2 Zimmer Wohnungen für 5
    > Köpfige Familien wieder zum Standard. Und Urlaub 2mal im Jahr ist dann auch
    > nur noch eine Erinnerung, wie auch das eigene Auto oder sonst irgendein
    > Luxus.
    >
    > Gruß DDD

    Ja, Panik machen und die Hand aufhalten.
    Früher war mal Deutschland innovativ, heute leben wir in der Vergangenheit und sehen die Zukunft vorbeiziehen.

    Tolle Lösung.

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