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Die hätten 2011 besser Urlaub gemacht
Autor: dabbes 27.02.12 - 12:23
und zwar die gesamte Belegschaft, das wäre ja fast billiger gewesen als zu produzieren.
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Re: Die hätten 2011 besser Urlaub gemacht
Autor: spiderbit 27.02.12 - 13:39
hmm das ist die Frage, meinst du bezahlten Urlaub oder unbezahlten, letzteres würde ja heißen das sie ein jahr lang kein Einkommen hätten, und wenn man das noch koppelt damit das 2012 vieleicht auch "urlaub" angesagt wäre, wäre das natürlich eine katastrophe dann lieber direkt arbeitslos dann hat man wenigstens anspruch auf sozialleistungen.
Wir definieren uns immer zu viel über Vermögen, aber Einkommen ist viel wichtiger ;) Natürlich können sich in guten Zeiten leute auch über ihr Vermögen Einkommen generieren, oder es ist einfach so viel das es selbst Zinslos 100 Jahre reicht, aber so viel Geld kann halt nur 1% der Leute oder so haben, finde es daher müsig darauf zu spekulieren zu den 1% zu gehören, lieber für 100% mal 1000,- lebenslang sicher pro monat, mit den restlichen 700,- kann man dann ja Einkommensungelichheit generieren. Also kurzum ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Ja weiß das war jetzt sehr OT aber musste mal wieder raus ;) -
Re: Die hätten 2011 besser Urlaub gemacht
Autor: LinuxMcBook 27.02.12 - 14:44
spiderbit schrieb:
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> Vermögen Einkommen generieren, oder es ist einfach so viel das es selbst
> Zinslos 100 Jahre reicht, aber so viel Geld kann halt nur 1% der Leute oder
> so haben, finde es daher müsig darauf zu spekulieren zu den 1% zu gehören,
Naja gehen wir mal von sehr optimistischen 5% Zinsen pro Jahr aus.
Mit 1000¤ Netto kann man als alleinstehender sehr gut leben, wenn man doch mal ein neues Auto will oder Urlaub machen möchte, dann arbeitet man eben mal 2 Monate :D
Bei 1000¤ pro Monat sind das 15000¤ pro Jahr, mit Reserven.
Macht also 300000¤, die man braucht um gut leben zu können ohne zu arbeiten.
Oder nur 200000¤ wenn es nebenbei noch Hartz4 gibt und man sein Geld äh ...
Ich halte jetzt 200.000¤ für nicht so viel, als dass nur 1% der Bevölkerung in den Genuss kommt. Da kann auch gut mal das Erbe der Großeltern für ausreichen... -
Re: Die hätten 2011 besser Urlaub gemacht
Autor: Maxiklin 27.02.12 - 15:16
Also zum einen kommste mit 1000 ¤/Monat nicht weit hierzulande. Miete abgerechnet bleibt nur noch die Hälfte über (als Single), dazu kommen noch Nahrung, Klamotten, GEZ, Telefon/Handy, Versicherungen, Auto etc. pp, da haste vielleicht noch paar Euro über, und wenn mal was größeres ansteht wie neues Auto oder Reperaturen etc. haste die Popokarte, weil Kredit aufnehmen ? Und wovon abzahlen ? ^^
Davon abgesehen wärste auch mit 300.000 ¤ aktuell bei den top 5 % der Welt, wurde gerade erst kürzlich mal berechnet. Wir Deutschen gehören bei Durchschnittsverdienst zu den reichsten 5 % der Welt. Ist auch logisch, da die Masse der Erdbevölkerung in China, Indien usw. lebt und die müssen von weniger Geld im Jahr leben, was wir hier in der Woche bekommen bzw. im Monat.
Schlimm finde ich hier nur, daß die Zeche die 5900 Arbeitnehmer zahlen müssen, das Management wird sicher auch in Japan nicht am Hungertuch nagen müssen. Soweit ich weiß ist es in Japan mit dem Sozialsystem auch nicht weit her. -
Re: Die hätten 2011 besser Urlaub gemacht
Autor: Anonymer Nutzer 27.02.12 - 15:51
wirst dich umschauen, was 1000 dollar in 40 jahren wert sind...
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Re: Die hätten 2011 besser Urlaub gemacht
Autor: The Howler 28.02.12 - 09:59
LinuxMcBook schrieb:
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> Bei 1000¤ pro Monat sind das 15000¤ pro Jahr, mit Reserven.
> Macht also 300000¤, die man braucht um gut leben zu können ohne zu
> arbeiten.
> Oder nur 200000¤ wenn es nebenbei noch Hartz4 gibt und man sein Geld äh
Wie alt willst du werden? 50? Oder warum rechnest du das nur für 20 Jahre Lebenszeit aus? Der durchschnittliche Deutsche wird ca. 80 Jahre alt (Männer 77,5, Frauen 82,5). Sagen wir er lebt von mir aus bis 20 bei seinen Eltern. Dann hat er noch 60 Jahre vor sich... Sprich: Unter einer Millionen geht da garnichts, und dann dürfen wir in einer Zeitspanne von 60 Jahren auch noch meiner nicht unbeträchtlichen Inflation rechnen... Realistisch wäre dabei ein iterativer Wertverfall von am Ende 440% (1,025^60). Das würde bedeuten dass deine 1000¤ in 60 Jahren einem Zeitwert von 227¤ entsprechen würden. Kannst dir ja ausrechnen wie weit du damit kommst ^^
Um also zu errechnen wie viel Geld du in 60 Jahren tatsächlich benötigst wäre es
am einfachsten dies wie folgt zu überschlagen: (1000¤+4400¤)*30=1.904.000¤.
Und dann würdest du mit 1000¤ noch von der Hand im Mund leben...
MfG,
der freundliche Howler aus der Nachbarschaft -
Re: Die hätten 2011 besser Urlaub gemacht
Autor: LinuxMcBook 28.02.12 - 14:23
Ich will doch von den Zinsen der 300.000¤ leben! :D



