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Wasserstoff Deutschland wird zu teuer bleiben

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  1. Wasserstoff Deutschland wird zu teuer bleiben

    Autor: Oviing 18.01.22 - 15:22

    Meiner Meinung nach mach Wasserstoffproduktion in Deutschland keinen Sinn. Also zumindest noch in einem großen industriellen Stil. Länder wie Norwegen oder Schweden mit Wasserkraft, haben von den Kosten einen Wettbewerbsvorteil den Deutschland nicht erreichen kann

  2. Re: Wasserstoff Deutschland wird zu teuer bleiben

    Autor: Tuxraxer007 18.01.22 - 15:37

    Bin ich deiner Meinung.
    Die Wasserstoffproduktion ist viel zu Energieintensiv, das diese sinnvoll im großen Still genutzt werden kann.
    Wasserstoff als Energiequelle wird und sollte ein Nischenprodukt für spezielle Anwendungen bleiben, dort wo es Sinn macht.
    Aber mit GEwalt H2 in alle Bereichen reindrängen zu wollen ist der falsche Weg - erst Recht nicht in der Fahrzeugtechnik.

    Daher ist es auch richtig, blauen Wasserstoff aus Erdgas nicht zu fördern. Da wird aus einer fossilenen Energiequell noch lang keine Grüne.

  3. Re: Wasserstoff Deutschland wird zu teuer bleiben

    Autor: GajusTempus 18.01.22 - 16:04

    Wasserstoff an sich ist schon gut - in der Stahlindustrie, Aluhütten sowie zur Herstellung von synthetischen Treibstoffen für Flieger oder Raketen. Auch als Mittel- und Langzeitspeicher von elektrischer Energie ist er super, so lange Batterien und andere Speichermöglichkeiten ausgereizt werden und nicht mehr liefern können.

    Für den Rest dagegen...unbrauchbar und leider lediglich von jenen in den Fokus gedrückt, die KEINE Ahnung von der Materie haben.

  4. Re: Wasserstoff Deutschland wird zu teuer bleiben

    Autor: Mafjol 18.01.22 - 16:18

    Tuxraxer007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bin ich deiner Meinung.
    > Die Wasserstoffproduktion ist viel zu Energieintensiv, das diese sinnvoll
    > im großen Still genutzt werden kann.
    > Wasserstoff als Energiequelle wird und sollte ein Nischenprodukt für
    > spezielle Anwendungen bleiben, dort wo es Sinn macht.
    > Aber mit GEwalt H2 in alle Bereichen reindrängen zu wollen ist der falsche
    > Weg - erst Recht nicht in der Fahrzeugtechnik.
    >
    > Daher ist es auch richtig, blauen Wasserstoff aus Erdgas nicht zu fördern.
    > Da wird aus einer fossilenen Energiequell noch lang keine Grüne.

    Das stimmt. Wir brauchen es vorallem für die Schwerindustrie.
    Die Stahhersteller schreien ja danach. Das wäre Sinnvoll.

  5. Re: Wasserstoff Deutschland wird zu teuer bleiben

    Autor: nebenderspur 18.01.22 - 16:29

    sehe ich anders, Haupttreiber der grünen Wasserstoffproduktion in Nordeuropa wird in den nächsten Jahren die Offshore-Windkraft sein.
    Inzwischen bekommen neue Parks i.d.R. keine Einspeisevergütung mehr, d.h. sie brauchen von Tag 1 an einen Plan B für die Überschußphasen, dann wenn der Wind weht und der Börsenstrompreis niedrig ist.
    Das führt zum Einen zum zügigen Ausbau des Nordsee-Verbundnetzes mit HGÜ-Unterseetrassen wie "NeuConnect", zum Anderen kommen fast alle neuen Parks mit einer mindestens teilweisen Wasserstoffproduktion um die Ecke.
    Aktuelles Beispiel: Seit letztem Jahr bauen die Holländer an "Hollandse Kuist Sued" (1,4 GW subventionsfrei), passend dazu hat gestern Shell bei Thyssen-Krupp einen 200 MW Elektrolyseur für den Hafen von Rotterdam bestellt, der in 2 Jahren Wasserstoff liefern soll

  6. Re: Wasserstoff Deutschland wird zu teuer bleiben

    Autor: KiznaLion 18.01.22 - 18:36

    Na ob sich das lohnt gegenüber dem Verkauf wenn der Verkaufspreis gerade niedrig ist?

  7. Auf keinen Fall!

    Autor: Grimreaper 18.01.22 - 18:43

    GajusTempus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wasserstoff an sich ist schon gut - in der Stahlindustrie, Aluhütten sowie
    > zur Herstellung von synthetischen Treibstoffen für Flieger oder Raketen.
    > Auch als Mittel- und Langzeitspeicher von elektrischer Energie ist er
    > super, so lange Batterien und andere Speichermöglichkeiten ausgereizt
    > werden und nicht mehr liefern können.
    >
    > Für den Rest dagegen...unbrauchbar und leider lediglich von jenen in den
    > Fokus gedrückt, die KEINE Ahnung von der Materie haben.

    Na Du hältst dich wohl für den Schlausten.
    Es wäre geradezu töricht H2 nur für Nischenanwendungen zu nutzen. Die Herstellung und Anwendung von von blauen und türkisen H2 ist heute schon deutlich klimaneutraler und effizienter als fossile Energieträger zu verwenden. Wieso nur dieses Schwarz-Weiß Denken? Wenn nicht fossil, dann bitte vollkommen klimaneutral - da wäre batterielektrische Energiespeicherung dann aber auch ganz schnell raus.
    Wir werden in den nächsten 10-20 Jahren erleben, dass riesige Mengen an solar erzeugtem (grünen) Wasserstoff sehr billig in sonnenreichen Ländern dieser Erde hergestellt werden. Die ersten Großprojekte dafür sind z.B. in Australien, Arabien und Marokko im Aufbau.
    Der Wasserstoff wird dann in Tankschiffen und per Pipelines in die Industrieländer kommen. Die darin enthaltene Energie wird nur einen kleinen Bruchteil der Energie kosten, verglichen mit der elektrischen Energie, z.B. im deutschen Stromnetz. Diese el. Energie wird auch in 20 Jahren mit ziemlicher Sicherheit noch einen signifikanten fossilen Anteil im Strommix haben, da die Stabilisierung von rein erneuerbarer Stromerzeugung mit fortschreitender Energiewende immer aufwendiger und vor allem ineffizienter und teurer wird (z.B. durch Spitzenlasten der BEV-Ladezeiten, immer mehr Wärmepumpen-Gebäudeheizungen, riesige Mengen an notwendiger EE Reserve-Kraftwerkskapazität, aufwendige Speicherung, etc.)
    Und wenn in 20 Jahren dann z.B. eine kWh elektrische Energie aus dem teuren Stromnetz fast so viel kostet wie ein kg H2, das etwa 30x so viel Energie enthält, dann wird sich auch so mancher BEV Enthusiast mit seinem teuren, kurzlebigen, klimaschädlichen Großakku überlegen, ob er nicht lieber auf den viel billigeren und zudem wirklich klimaneutralen grünen H2 umsteigt.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.22 19:01 durch Grimreaper.

  8. Re: Auf keinen Fall!

    Autor: hazardRC 18.01.22 - 19:07

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GajusTempus schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wasserstoff an sich ist schon gut - in der Stahlindustrie, Aluhütten
    > sowie
    > > zur Herstellung von synthetischen Treibstoffen für Flieger oder Raketen.
    > > Auch als Mittel- und Langzeitspeicher von elektrischer Energie ist er
    > > super, so lange Batterien und andere Speichermöglichkeiten ausgereizt
    > > werden und nicht mehr liefern können.
    > >
    > > Für den Rest dagegen...unbrauchbar und leider lediglich von jenen in den
    > > Fokus gedrückt, die KEINE Ahnung von der Materie haben.
    >
    > Na Du hältst dich wohl für den Schlausten.
    > Es wäre geradezu töricht H2 nur für Nischenanwendungen zu nutzen. Die
    > Herstellung und Anwendung von von blauen und türkisen H2 ist heute schon
    > deutlich klimaneutraler und effizienter als fossile Energieträger zu
    > verwenden. Wieso nur dieses Schwarz-Weiß Denken? Wenn nicht fossil, dann
    > bitte vollkommen klimaneutral - da wäre batterielektrische
    > Energiespeicherung dann aber auch ganz schnell raus.
    > Wir werden in den nächsten 10-20 Jahren erleben, dass riesige Mengen an
    > solar erzeugtem (grünen) Wasserstoff sehr billig in sonnenreichen Ländern
    > dieser Erde hergestellt werden. Die ersten Großprojekte dafür sind z.B. in
    > Australien, Arabien und Marokko im Aufbau.
    > Der Wasserstoff wird dann in Tankschiffen und per Pipelines in die
    > Industrieländer kommen. Die darin enthaltene Energie wird nur einen kleinen
    > Bruchteil der Energie kosten, verglichen mit der elektrischen Energie, z.B.
    > im deutschen Stromnetz. Diese el. Energie wird auch in 20 Jahren mit
    > ziemlicher Sicherheit noch einen signifikanten fossilen Anteil im Strommix
    > haben, da die Stabilisierung von rein erneuerbarer Stromerzeugung mit
    > fortschreitender Energiewende immer aufwendiger und vor allem ineffizienter
    > und teurer wird (z.B. durch Spitzenlasten der BEV-Ladezeiten, immer mehr
    > Wärmepumpen-Gebäudeheizungen, riesige Mengen an notwendiger EE
    > Reserve-Kraftwerkskapazität, aufwendige Speicherung, etc.)
    > Und wenn in 20 Jahren dann z.B. eine kWh elektrische Energie aus dem teuren
    > Stromnetz fast so viel kostet wie ein kg H2, das etwa 30x so viel Energie
    > enthält, dann wird sich auch so mancher BEV Enthusiast mit seinem teuren,
    > kurzlebigen, klimaschädlichen Großakku überlegen, ob er nicht lieber auf
    > den viel billigeren und zudem wirklich klimaneutralen grünen H2 umsteigt.

    für die Produktion von einem kg H2 werden 55kWh Strom benötigt. Wer Wasserstoff in der Mobilität für günstig hält ist vollkommen auf dem Holzweg.
    Aber das Thema ist schon durch. Da kannst du noch soviel Quatsch schreiben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.22 19:08 durch hazardRC.

  9. Re: Auf keinen Fall!

    Autor: Firebolt1337 19.01.22 - 06:59

    hazardRC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grimreaper schrieb:
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    > > GajusTempus schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    > > > Wasserstoff an sich ist schon gut - in der Stahlindustrie, Aluhütten
    > > sowie
    > > > zur Herstellung von synthetischen Treibstoffen für Flieger oder
    > Raketen.
    > > > Auch als Mittel- und Langzeitspeicher von elektrischer Energie ist er
    > > > super, so lange Batterien und andere Speichermöglichkeiten ausgereizt
    > > > werden und nicht mehr liefern können.
    > > >
    > > > Für den Rest dagegen...unbrauchbar und leider lediglich von jenen in
    > den
    > > > Fokus gedrückt, die KEINE Ahnung von der Materie haben.
    > >
    > > Na Du hältst dich wohl für den Schlausten.
    > > Es wäre geradezu töricht H2 nur für Nischenanwendungen zu nutzen. Die
    > > Herstellung und Anwendung von von blauen und türkisen H2 ist heute schon
    > > deutlich klimaneutraler und effizienter als fossile Energieträger zu
    > > verwenden. Wieso nur dieses Schwarz-Weiß Denken? Wenn nicht fossil,
    > dann
    > > bitte vollkommen klimaneutral - da wäre batterielektrische
    > > Energiespeicherung dann aber auch ganz schnell raus.
    > > Wir werden in den nächsten 10-20 Jahren erleben, dass riesige Mengen an
    > > solar erzeugtem (grünen) Wasserstoff sehr billig in sonnenreichen
    > Ländern
    > > dieser Erde hergestellt werden. Die ersten Großprojekte dafür sind z.B.
    > in
    > > Australien, Arabien und Marokko im Aufbau.
    > > Der Wasserstoff wird dann in Tankschiffen und per Pipelines in die
    > > Industrieländer kommen. Die darin enthaltene Energie wird nur einen
    > kleinen
    > > Bruchteil der Energie kosten, verglichen mit der elektrischen Energie,
    > z.B.
    > > im deutschen Stromnetz. Diese el. Energie wird auch in 20 Jahren mit
    > > ziemlicher Sicherheit noch einen signifikanten fossilen Anteil im
    > Strommix
    > > haben, da die Stabilisierung von rein erneuerbarer Stromerzeugung mit
    > > fortschreitender Energiewende immer aufwendiger und vor allem
    > ineffizienter
    > > und teurer wird (z.B. durch Spitzenlasten der BEV-Ladezeiten, immer mehr
    > > Wärmepumpen-Gebäudeheizungen, riesige Mengen an notwendiger EE
    > > Reserve-Kraftwerkskapazität, aufwendige Speicherung, etc.)
    > > Und wenn in 20 Jahren dann z.B. eine kWh elektrische Energie aus dem
    > teuren
    > > Stromnetz fast so viel kostet wie ein kg H2, das etwa 30x so viel
    > Energie
    > > enthält, dann wird sich auch so mancher BEV Enthusiast mit seinem
    > teuren,
    > > kurzlebigen, klimaschädlichen Großakku überlegen, ob er nicht lieber auf
    > > den viel billigeren und zudem wirklich klimaneutralen grünen H2
    > umsteigt.
    >
    > für die Produktion von einem kg H2 werden 55kWh Strom benötigt. Wer
    > Wasserstoff in der Mobilität für günstig hält ist vollkommen auf dem
    > Holzweg.
    > Aber das Thema ist schon durch. Da kannst du noch soviel Quatsch schreiben.

    Genau so sieht's aus.
    Und am Ende bekommt man nur 13 kWh wieder raus
    Ein Elektro Auto fährt mit den 55 kWh 350-500 km weit.
    Das H2 Auto schafft mit 1kg vllt 100km meistens brauchen die 1,1-1,3kg pro 100km

  10. Re: Auf keinen Fall!

    Autor: Grimreaper 19.01.22 - 08:15

    Firebolt1337 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >
    > > für die Produktion von einem kg H2 werden 55kWh Strom benötigt. Wer
    > > Wasserstoff in der Mobilität für günstig hält ist vollkommen auf dem
    > > Holzweg.
    > > Aber das Thema ist schon durch. Da kannst du noch soviel Quatsch
    > schreiben.
    >
    > Genau so sieht's aus.
    > Und am Ende bekommt man nur 13 kWh wieder raus
    > Ein Elektro Auto fährt mit den 55 kWh 350-500 km weit.
    > Das H2 Auto schafft mit 1kg vllt 100km meistens brauchen die 1,1-1,3kg pro
    > 100km

    Wieder so ein Gehirnwäsche-Opfer... vielleicht solltest du mal überlegen, wie die 55kWh in die Batterie eines BEVs kommen. Der größte Teil der Energie dafür wird nämlich durch Kohleverstromung produziert, mit ca. 50% Wirkungsgrad, Dann kommt der Stromtransport über Kupferleitungen und herauf- und heruntertransformieren mit ca 80% Wirkungrad, danach kommen die Ladeverluste, die bei den meisten BEVs mit fast 20% zu Buche schlagen. Dazu dann noch Selbstentladung der Batterie. Und im Winter gehen nochmal bis zu 30% für die Klimatisierung des Innenraums und der Batterie verloren. Von der zunehmend ineffizienten und kostenintensiven Stabilisierung des Stromnetzes hierzulande will ich gar nicht anfangen - oder wie energieintensiv und klimaschädlich die Herstellung und das spätere Dowcycling so einer Batterie nach der vergleichsweise kurzen Lebensdauer ist.

    Und glaub nicht die Märchen über maßlos schlechte Wirkungsgrade von Brennstoffzellen Elektroautos oder sonstige H2-Antriebe. Die meisten Verluste in diesen Scheinrechnungen sind gar keine, weil die Energie, die in Teilen der Well2Wheel-Kette abfällt (zumeist in Form von Wärme) auch anderweitig sinnvoll genutzt wird - also nicht wirklich verloren geht.

    Du wirst aber ohnehin feststellen, dass 99% der Käufer von PKWs der Well2Wheel Wirkungsgrad des Fahrzeugs herzlich egal ist... sonst hätte ja auch niemand jemals Autos mit Verbrennungsmotoren gekauft. Nein - es geht hauptsächlich darum wie billig man von A nach B damit kommt. Und da geht die Preisentwicklung für BEV-Strom langfristig steil nach oben, während grüner H2 langfristig viel billiger wird - wie schon beschrieben.

  11. Re: Auf keinen Fall!

    Autor: Randalmaker 19.01.22 - 09:11

    Oha oha. Also wenn man in jedem Artikel zum Thema "H2/Elektro-Antriebe" Aussagen von Fachleuten liest, dass BEV-Antriebe einen Wirkungsgrad (Wheel2Wheel) von 70% haben und dazu im Vergleich H2 nur auf ca. 35% kommt, dann LÜGEN die offensichtlich alle (wahrscheinlich weil die a) keine Ahnung haben oder b) die Ökostrom-Lobby viel mehr Geld und Einfluss hat als die 100 Jahre alte Lobby der fossilen Energieerzeugung), aber der Onkel aus dem Golem-Forum, der weiß das natürlich alles besser und hat das durchschaut. Bloß gut, dass es diese echten Experten gibt!

  12. Re: Auf keinen Fall!

    Autor: Grimreaper 19.01.22 - 09:25

    keine eigenen Argumente bringen aber nur Hass auf alle die nicht die gewünschte Mehrheitsmeinung vertreten... du hättest gut in eine längst vergangene Zeit hierzulande gepasst.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.22 09:37 durch Grimreaper.

  13. Re: Auf keinen Fall!

    Autor: Randalmaker 19.01.22 - 09:47

    Da hast du aber auch hervorragend und neutral argumentiert. Inklusive massivster Diffamierung. Hut ab für das Maß an Selbstironie!

  14. Re: Auf keinen Fall!

    Autor: 3247 19.01.22 - 14:30

    Grimreaper schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre geradezu töricht H2 nur für Nischenanwendungen zu nutzen. Die
    > Herstellung und Anwendung von von blauen und türkisen H2 ist heute schon
    > deutlich klimaneutraler und effizienter als fossile Energieträger zu
    > verwenden. Wieso nur dieses Schwarz-Weiß Denken? Wenn nicht fossil, dann
    > bitte vollkommen klimaneutral -

    Ohne Klimaneutralität sammelt sich immer mehr CO_2 in der Atmosphäre an. Deswegen ist "klimaneutraler und effizienter" nicht gut genug. Das Ziel lautet muss nun einmal sein, Klimaneutralität oder sogar negative Emissionen zu erreichen.

    Gesetzlich ist dieses Ziel bis 2045 zu erreichen. Das sind gerade einmal 23 Jahre. Die Zeit für neue(!) Übergangstechnologien, die man in diesen 23 Jahren erst einmal einführen und dann aber wieder ersetzen müsste, ist für die meisten Anwendungen rum.

    > da wäre batterielektrische Energiespeicherung dann aber auch ganz schnell raus.

    Das ist Quatsch. Richtig ist, dass die Herstellung von Batterien natürlich Energie benötigt und damit beim aktuellen Energiemix CO_2 freisetzt. Batterien und die Infrastruktur dazu können aber klimaneutral sein, wenn der Strom und die sonstige Energie für die Herstellung klimaneutral ist.

  15. Re: Auf keinen Fall!

    Autor: Grimreaper 19.01.22 - 16:23

    3247 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grimreaper schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es wäre geradezu töricht H2 nur für Nischenanwendungen zu nutzen. Die
    > > Herstellung und Anwendung von von blauen und türkisen H2 ist heute schon
    > > deutlich klimaneutraler und effizienter als fossile Energieträger zu
    > > verwenden. Wieso nur dieses Schwarz-Weiß Denken? Wenn nicht fossil,
    > dann
    > > bitte vollkommen klimaneutral -
    >
    > Ohne Klimaneutralität sammelt sich immer mehr CO_2 in der Atmosphäre an.
    > Deswegen ist "klimaneutraler und effizienter" nicht gut genug. Das Ziel
    > lautet muss nun einmal sein, Klimaneutralität oder sogar negative
    > Emissionen zu erreichen.
    > Gesetzlich ist dieses Ziel bis 2045 zu erreichen. Das sind gerade einmal 23
    > Jahre. Die Zeit für neue(!) Übergangstechnologien, die man in diesen 23
    > Jahren erst einmal einführen und dann aber wieder ersetzen müsste, ist für
    > die meisten Anwendungen rum.
    Die 23 Jahre sind ja leider reines Wahlkampfgeblubber. Man wird noch viele neue Technologien entwickeln müssen um eine klimaneutrale Gesamtenergieversorgung zu realisieren - insbesondere bezüglich der saisonalen Speicherung riesiger Energiemengen. Batterieelektrische (also chemische) Speicher sind nur für bestimmte kurzfristige Speicherungen sinnvoll und in Herstellung, und späterem Downcycling (nach der relativ kurzen Lebensspanne) viel zu umweltschädlich. Für mobile Anwendung sehe ich Batteriespeicher nur in einem kleinen Nischensegment, nämlich für Kurzstrecken-Kleinwagen und Fahrräder als sinnvoll. Für alle anderen mobilen Anwendungen kann Batteriespeicherung nur eine Übergangstechnologie sein, bis ausreichend kostengünstiger grüner H2 zur Verfügung steht. Antiebe damit für Flugzeuge, Nutz- und Personenwagen, Schiffe und Schienenverkehr können damit dann komplett klimaneutral betrieben werden.

    > > da wäre batterielektrische Energiespeicherung dann aber auch ganz schnell
    > raus.
    >
    > Das ist Quatsch. Richtig ist, dass die Herstellung von Batterien natürlich
    > Energie benötigt und damit beim aktuellen Energiemix CO_2 freisetzt.
    > Batterien und die Infrastruktur dazu können aber klimaneutral sein, wenn
    > der Strom und die sonstige Energie für die Herstellung klimaneutral ist.
    Hast du dir mal überlegt, wie klimaneutral es wohl ist, wenn man für die 50 Millionen PKWs + LKWs + Wärmepumpen-Gebäudeheizungen, etc. hierzulande das Stromnetz ertüchtigen will - Das heißt also nicht nur die nötige Energie zu erzeugen sondern auch bedarfsgerecht zu speichern und für alle Lastspitzen und zur Verfügung zu stellen? Der Aufwand des Netzausbaus dafür kommt der kompletten Neuinstallation des gesamten Stromnetztes gleich, Man muss für jeden PKW mindestens eine Leistungsstarke Stromnetzanbindung bauen, bei der die Verteilernetze dann auch für die neue Spitzenlast tauglich sind... Nur so als Gegenbeispiel; für H2-betriebene PKWs bräuchte man für ca 2000 Fahrzeuge nur eine einzige H2-Tankstelle.

  16. Re: Auf keinen Fall!

    Autor: DxC 19.01.22 - 17:34

    @Grimmreaper, was erzählst du denn hier.

    Ja die 55 kwh kommen in eine Batterie mit den genannten Verlusten und ?
    Das H2 kommt mit den 15kw aus 55 kwh an die Tanke (via LKW ??) und muss dann komprimiert werden und nochmal Rückgewandelt werden.

    Unser Stromnetz schneidet da besser ab und das brauchen wir sowieso.
    Die Stabilisierung des Stromnetzes ist im Hinblick auf die Energiewende sowieso nötig.
    Kohlestrom ist immer noch besser als H2 oder Benzin -> nochmal der Verweis auf die Energiewende
    Der Rant über Umweltschädliche Akkus.... einfach nur unnötig.

    Auch ein H2 Auto hat im Winter verringerte Reichweite und muss den Innenraum heizen - Überraschung. Ein Benziner übrigens auch und da fällt Heizung ja schon als Abfallprodukt an.

    Laut gebrüllter Beitrag aber wenn man mal alles in Relation rückt kam nix neues dabei raus.

  17. Re: Wasserstoff Deutschland wird zu teuer bleiben

    Autor: mgutt 19.01.22 - 17:47

    Wenn man eh nichts mit den Überschüssen anzufangen weiß, finde ich Wasserstoff für Windkraft Überschüsse durchaus in Ordnung. Wenn man damit zb Linienbusse betreiben kann, warum nicht.

  18. Re: Auf keinen Fall!

    Autor: Grimreaper 19.01.22 - 19:13

    DxC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @Grimmreaper, was erzählst du denn hier.
    Die Wahrheit.
    > Ja die 55 kwh kommen in eine Batterie mit den genannten Verlusten und ?
    > Das H2 kommt mit den 15kw aus 55 kwh an die Tanke (via LKW ??) und muss
    > dann komprimiert werden und nochmal Rückgewandelt werden.
    Ich frage mich wo diese Zahlen immer herkommen. Aus Elons Milchmädchen-Leitfaden zur Öffentlichkeitstäuschung? Ich habe übrigens nie behauptet, dass es bei der H2 Produktion und Verwendung keine oder nur sehr wenige Energieverluste gibt. Es ging hier in diesem Thread hauptsächlich um die Entwicklung der Kosten der verschiedenen Energieformen und deren Anwendung.

    > Unser Stromnetz schneidet da besser ab und das brauchen wir sowieso.
    Das Stromnetz ist nur ein kleiner Teil in der Kette der Energiewanlungen und -übertragungen.

    > Die Stabilisierung des Stromnetzes ist im Hinblick auf die Energiewende
    > sowieso nötig.
    Das ja, aber nicht in dem Ausmaß an Aufwand, der nötig wäre, wenn man den gesamten Fahrzeugbestand hier auf Batterieantriebe umstellen würde, wie von einigen Verblendeten hier gefordert.

    > Kohlestrom ist immer noch besser als H2 oder Benzin -> nochmal der Verweis
    > auf die Energiewende
    Wie bitte? Inwiefern besser? Wie klimaschädlich ist denn grüner H2 gegenüber Kohlestrom? Oh mann, wo beziehst du denn dein Halbwissen her?

    > Der Rant über Umweltschädliche Akkus.... einfach nur unnötig.
    Inwiefern unnötig? Nur weil Leute wie du die Wahrheit nicht ertragen?

    > Auch ein H2 Auto hat im Winter verringerte Reichweite und muss den
    > Innenraum heizen - Überraschung. Ein Benziner übrigens auch und da fällt
    > Heizung ja schon als Abfallprodukt an.
    Und wieder falsch. Auch ein H2 angetriebenes Fahrzeug, produziert genug Abwärme um den Innenraum zu heizen, es gibt im Winter keinen nennenswerten Reichweitenverlust.

    > Laut gebrüllter Beitrag aber wenn man mal alles in Relation rückt kam nix
    > neues dabei raus.
    Ich brülle nicht, ich lege nur für einige unangenehme Fakten dar - quasi als Denkanstoß. Für dich scheint ja wirklich noch viel Wissen dazu im Dunklen zu liegen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.01.22 19:21 durch Grimreaper.

  19. Re: Auf keinen Fall!

    Autor: Chevarez 20.01.22 - 22:03

    >
    > Wieder so ein Gehirnwäsche-Opfer... vielleicht solltest du mal überlegen,
    > wie die 55kWh in die Batterie eines BEVs kommen. Der größte Teil der
    > Energie dafür wird nämlich durch Kohleverstromung produziert, mit ca. 50%
    > Wirkungsgrad

    Na klar! Die 55 kWh zum Erzeugen für ein Kilogramm H2 kommen ausschließlich aus grünen Quellen, aber die 55 kWh, die im Elektroautoakku landen werden natürlich größtenteils durch Kohleverstromung mit 50 % Wirkungsgrad erzeugt. Du merkst nix, oder? 😂

  20. Re: Wasserstoff Deutschland wird zu teuer bleiben

    Autor: Chevarez 20.01.22 - 22:15

    mgutt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man eh nichts mit den Überschüssen anzufangen weiß, finde ich
    > Wasserstoff für Windkraft Überschüsse durchaus in Ordnung. Wenn man damit
    > zb Linienbusse betreiben kann, warum nicht.


    Keine Frage. Von solchen Überschussn sind wir aber noch Jahrzehnte weg. Denn zuallererst würde man von regenerativen Stromüberschüssen erstmal die Verbraucher versorgen, die aktuell fossil gewonnenen Wasserstoff benötigen. Bis da was bei Nutzfahrzeugen, geschweige denn PKWs ankäme, sind Jahrzehnte ins Land gegangen. Da stehen wir bezüglich Stromnetz und Akkus dann schon wieder deutlich besser da, als jetzt. Und schon jetzt brauchen wir für einen Kilometer Reichweite das x-fache an Strom für Wasserstoff im Vergleich zum batterieelektrischen Fahrzeug.

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