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abas ERP

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  1. abas ERP

    Autor: mckee14 05.02.19 - 20:13

    Es gibt auch andere ERP Lösungen, vor allem für kleinere und mittelständische Betriebe bietet abas ERP sehr viel.
    Die Software wird komplett in DE entwickelt und gepflegt, und das schon seit 1980(!).

    Ein riesen Vorteil ist die Flexibilität gegenüber den "big players": Man kann selbst Änderungen einpflegen, neue Datenbanken einbinden usw., und wenn man sich an die Vorgaben hält ist 95% dieser Anpassungen auch Upgrade-Sicher. Wenn man also alle 2 Jahre auf die neuste Hauptversion hochlevelt, hält sich der Aufwand in sehr überschaubaren Grenzen.

    Die grösste Einschränkung in meinen Augen - das Programm ist noch sehr auf den Betrieb in einem Land ausgerichtet. Bei Standorten um den ganzen Globus möchte man mehrere Mandanten fahren, die jeweils die Lokalzeit berücksichtigen. Dann wird das mit dem Abgleich von Stammdaten aber schnell zu einer komplexen Aufgabe.

    Ansonsten kenne ich kein System, was für seinen Preis so viel Möglichkeiten mitbringt. Schon alleine die Disposition ist echt stark implementiert.

    Und es gibt weit weniger schlechte Berater auf dem Markt im Vergleich zu SAP, da kriecht und fleucht ja wirklich allerlei durch die Gegend, was eine Kravatte binden kann und dick Geld kassiert, bevor das ganze Projekt den Gulli runtergeht...

    EDIT:
    Ups, sehe gerade dass sich da im letzten Jahr schon wieder was getan hat. Weltweite Standorte werden nun auch besser Unterstützt: https://abas-erp.com/de/multisite



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.02.19 20:17 durch mckee14.

  2. Re: abas ERP

    Autor: exxo 05.02.19 - 21:09

    Das Problem mit diesen kleinen Anbietern liegt darin das man kaum Berater und Programmierer am Markt findet die sich damit auskennen. Während man zu SAP an jeder Ecke im Web Dokumentation, Tutorials und Foren findet, sieht es bei Abas, and Dynamics AX oder Workday HCM düster aus.

    Man ist dem Anbieter selber ausgeliefert.

    Was ich so von einem Kunden gehört habe, ist der Support während der Einführung seitens Abas super.

    Unter der Haube findet man dann allerdings genau den gleichen Wildwuchs wie bei jedem anderen ERP das seit knapp 40 Jahren am Markt ist. Der Kompatibilität zu alten Anpassungen bei Kunden zu liebe wurden auch bei Abas keine alten Zöpfe abgeschnitten, sondern immer nur dazu gebaut.

    Sowas findet man auch in alten SAP Modulen wie zb HCM.

  3. Re: abas ERP

    Autor: asd 05.02.19 - 22:41

    Na klar, ABAS. Damit habe ich gerade zu tun und der Core ist unbestreitbar von 1980. Eure FOPs oder waren es FOBs in dieser unbeschreiblichen Basic-ähnlichen Sprache mit deutscher Syntax sind schon was ganz besonderes. Auch die externen REST Zugriffe auf DB-Ebene ohne wirkliche anpassbare API haben mich total vom Hocker gerissen. Das moderne UI holte es dann aber wieder raus. *Ironie off

    mckee14 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt auch andere ERP Lösungen, vor allem für kleinere und
    > mittelständische Betriebe bietet abas ERP sehr viel.
    > Die Software wird komplett in DE entwickelt und gepflegt, und das schon
    > seit 1980(!).
    >
    > Ein riesen Vorteil ist die Flexibilität gegenüber den "big players": Man
    > kann selbst Änderungen einpflegen, neue Datenbanken einbinden usw., und
    > wenn man sich an die Vorgaben hält ist 95% dieser Anpassungen auch
    > Upgrade-Sicher. Wenn man also alle 2 Jahre auf die neuste Hauptversion
    > hochlevelt, hält sich der Aufwand in sehr überschaubaren Grenzen.
    >
    > Die grösste Einschränkung in meinen Augen - das Programm ist noch sehr auf
    > den Betrieb in einem Land ausgerichtet. Bei Standorten um den ganzen Globus
    > möchte man mehrere Mandanten fahren, die jeweils die Lokalzeit
    > berücksichtigen. Dann wird das mit dem Abgleich von Stammdaten aber schnell
    > zu einer komplexen Aufgabe.
    >
    > Ansonsten kenne ich kein System, was für seinen Preis so viel Möglichkeiten
    > mitbringt. Schon alleine die Disposition ist echt stark implementiert.
    >
    > Und es gibt weit weniger schlechte Berater auf dem Markt im Vergleich zu
    > SAP, da kriecht und fleucht ja wirklich allerlei durch die Gegend, was eine
    > Kravatte binden kann und dick Geld kassiert, bevor das ganze Projekt den
    > Gulli runtergeht...
    >
    > EDIT:
    > Ups, sehe gerade dass sich da im letzten Jahr schon wieder was getan hat.
    > Weltweite Standorte werden nun auch besser Unterstützt: abas-erp.com



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.02.19 22:42 durch asd.

  4. Re: abas ERP

    Autor: Anonymer Nutzer 05.02.19 - 22:47

    abas ERP und SAP in einem Satz zu nennen... puh, das ist entspricht dem Vergleich zwischen Mücke und Elefant.
    Bei Erwähnung von Abas bekomme ich ganz schlechte Stimmung aufgrund intensivster persönlicher Erfahrung. Kann ich nicht empfehlen. Bevor jemand ABAS einsetzt, besser in einen Block Papier, Bleistift und einen Abakus investieren. Das Geld ist dafür besser angelegt. Wer ABAS einsetzt, hat keine so großen Ansprüche, da erfüllen Stift und Papier die Ansprüche völlig.

  5. Re: abas ERP

    Autor: Anonymer Nutzer 05.02.19 - 23:02

    mckee14 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Ansonsten kenne ich kein System, was für seinen Preis so viel Möglichkeiten
    > mitbringt. Schon alleine die Disposition ist echt stark implementiert.

    ABAS bringt keine Möglichkeiten mit, weil es keine Möglichkeiten hat. Die Grundinstallation ist eine komplett leere Hülle. Die muss gefüllt werden. Mit Hilfe von Programmierern. Praktisch alles muss kundenspezifisch programmiert werden. Bzw. wird vom Implementierungspartner per Copy & Paste eingefügt, der Kunde zahlt aber, als ob der Code frisch für ihn entwickelt worden wäre. Die Technik ist steinalt, so gefühlt 40 Jahre. Datenbank ist - zynisch ausgedrück - No-SQL, weil Stand der Technik *VOR* Einführung von SQL-Datenbanken. Die Programmiersprache FO ist so grottig, dagegen sind Basic und Cobol High End. Liebligsbefehl im FO: .weiter - das ist nix anderes als goto. Braucht man dort zwingend für alles, weil auch die Schleifen und Abfragen, praktisch alles, muss man mühselig zu Fuß programmieren. Einen "Stack" verwaltet man mit .merke manuell, und bevor ich es vergesse: Prozeduren und funktionen.... ahahahahah was ist das? Lösung: .einlesen -> anderes Programm in den Speicher laden oder .weiter zur Sprungmarke und wieder zurück springen.

    Eine Konfiguration (Customizing) wie bei SAP gibt es schlicht und ergreifend nicht.


    > Und es gibt weit weniger schlechte Berater auf dem Markt im Vergleich zu
    > SAP, da kriecht und fleucht ja wirklich allerlei durch die Gegend, was eine
    > Kravatte binden kann und dick Geld kassiert, bevor das ganze Projekt den
    > Gulli runtergeht...

    Ja, es gibt "weit weniger schlechte Berater" auf dem Markt. Nämlich überhaupt keine Berater. Es gibt Programmierer ohne Ahnung von irgendwelchen betriebswirtschaftlichen Prozessen - das sind die "Berater" im Abas-Umfeld. Ich habe mit diesen Damen und Herren mehr als eine Diskussion zur Umsetzung gesetzlicher Anforderungen oder auch nur betrieblicher Anforderungen geführt. Ich habe sogar Vollspacken erlebt, die es nicht auf die Reihe bekommen haben zwischen Test- und Produktivmandanten Code hin- und her zu kopieren. Die haben den Code neu eingegeben!

    Echt, ich hör jetzt auf, mir kommt das Kotzen wenn ich an die Zeit denke.

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