Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Entlassungen: Kaufland beendet…

Dafür brauchten die einen Test?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: Sharra 09.12.17 - 11:59

    Wenn die Ware zum gleichen Preis geliefert wir, wie sie im Laden verkauft wird, und man dafür extra Fahrzeuge und Personal braucht, ist das nicht kostendeckend?

    <Loriot> ACH </Loriot>

    Hat man dem Azubi damals wieder den Mund verboten, als er darauf hingewiesen hat?
    Oder war eine Beratungsfirma der Meinung, das müsse man erst mal erproben, ob zusätzliche Kosten auch zusätzliche Kosten verursachen.

  2. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: Tilman 09.12.17 - 13:30

    Na ja, es fällt ja auch einiges an Kosten weg :
    - Keine klimatisierte Präsentationsfläche nötig - mit Gängen durch die man auch mit
    zwei Einkaufswägen+Bälger passt
    - passende Beleuchtung
    - Kassierer
    - ständig nachzufüllende Regale ( Personal)

  3. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: Balthazar 09.12.17 - 14:34

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Ware zum gleichen Preis geliefert wir, wie sie im Laden verkauft
    > wird, und man dafür extra Fahrzeuge und Personal braucht, ist das nicht
    > kostendeckend?
    >
    > ACH
    >
    > Hat man dem Azubi damals wieder den Mund verboten, als er darauf
    > hingewiesen hat?
    > Oder war eine Beratungsfirma der Meinung, das müsse man erst mal erproben,
    > ob zusätzliche Kosten auch zusätzliche Kosten verursachen.


    Zusätzlich zu den genannten Einsparungen von Tilman vergessen Sie die Neukunden, die vorher nicht bei Kaufland einkaufen waren.

  4. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: Umaru 09.12.17 - 14:55

    Balthazar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zusätzlich zu den genannten Einsparungen von Tilman vergessen Sie die
    > Neukunden, die vorher nicht bei Kaufland einkaufen waren.

    Kaufland hat mit NP das asozialste Publikum, aber leider das beste Angebot. Ich hätte den Lieferdienst gerne benutzt, aber ungern wieder diesen Laden betreten.

  5. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: mrgenie 09.12.17 - 15:16

    Zu allen Antworten stimmt es ja nicht, dass der Preis gleich geblieben ist.

    Lieferkosten werden ja unter 100EUR schon berechnet.

    1 Fahrer der 10 Lieferungen pro Stunde schafft bezahlt sichselbst schon wieder zurueck.

    Ich vermute eher Kaufland hat es mit Menschen gemacht. Die Regalfueller laden nun die Warentaschen der Kunden.

    Firmen die es gross anpacken haben dafuer Roboter und dann sieht es mit Kosten/Nutzen wieder anders aus denn der Roboter wird vom Staat nicht mit bis zu 85% Steuern und Abgaben bedroht.

  6. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: narea 09.12.17 - 16:10

    Tilman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja, es fällt ja auch einiges an Kosten weg :
    > - Keine klimatisierte Präsentationsfläche nötig - mit Gängen durch die man
    > auch mit
    > zwei Einkaufswägen+Bälger passt
    > - passende Beleuchtung
    > - Kassierer
    > - ständig nachzufüllende Regale ( Personal)

    Ähm, das wurde zusätzlich in den Läden angeboten. Die Kosten bleiben also.

  7. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: ul mi 09.12.17 - 22:32

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1 Fahrer der 10 Lieferungen pro Stunde schafft bezahlt sichselbst schon
    > wieder zurueck.

    Tja, das geht zeitlich aber auch nur, wenn genug Kunden dicht beieinander hat.

    > Ich vermute eher Kaufland hat es mit Menschen gemacht. Die Regalfueller
    > laden nun die Warentaschen der Kunden.

    Ja. Und? Ungelernte leichte Arbeit, Einarbeitungszeit fast 0, ziemlich super Teilzeittauglich, da lässt du dir von der Arbeitsagentur 1-¤-Jobber zuschicken bis zum Abwinken. (In UK sieht man da die alten Muttchen durch die Gänge schlurfen, deren Rente nicht reicht. Also ungefähr die gleiche Sorte Leute, die in den USA Einkäufe in Tüten packen.)

  8. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: plutoniumsulfat 09.12.17 - 23:27

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu allen Antworten stimmt es ja nicht, dass der Preis gleich geblieben
    > ist.
    >
    > Lieferkosten werden ja unter 100EUR schon berechnet.
    >
    > 1 Fahrer der 10 Lieferungen pro Stunde schafft bezahlt sichselbst schon
    > wieder zurueck.
    >
    > Ich vermute eher Kaufland hat es mit Menschen gemacht. Die Regalfueller
    > laden nun die Warentaschen der Kunden.
    >
    > Firmen die es gross anpacken haben dafuer Roboter und dann sieht es mit
    > Kosten/Nutzen wieder anders aus denn der Roboter wird vom Staat nicht mit
    > bis zu 85% Steuern und Abgaben bedroht.

    Oh, jetzt muss nicht nur der AN 85% Abgaben lsiten sondern auch der AG? Das sind ja dann schon 170%!111!

  9. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: Sharra 10.12.17 - 11:57

    1¤-Jobs gibts nur, wenn sie einen Mehrwert für die Gesellschaft bieten, und gleichzeitig keine regulären Arbeitsplätze kosten. Fällt hier also von vornherein flach.

  10. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: Umaru 10.12.17 - 13:43

    1-¤-Jobs sind Sklaverei und mehr nicht. Ich halte nicht für gesellschaftstauglich, wenn mit Steuergeldern Menschen gezwungen werden, Dritte-Welt-Lohnarbeit für Konzerne zu liefern, die besser zahlen könnten. Ich frage mich auch, wie man da ein Gefühl für richtige Arbeit und Bezahlung bekommen soll, wenn man die eigene Leistung nicht mit anderen messen kann. Außerdem würde ich für einen Euro nur das Nötigste tun, also eher Arbeit simulieren und es schön langsam angehen, denn mehr bin ich offensichtlich nicht wert.
    Die Tatsache, dass es die Arbeit gibt und ich gar nicht arbeitslos sein und Staatsgeld beziehen müsste, würde mich noch weiter runterziehen. Nennen wir es doch gleich Beschäftigungsmaßnahme für Statistikfälschung. Der Staat betreibt hier Planwirtschaft und Arbeitsmarktwettbewerbsverzerrung.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.17 13:44 durch Umaru.

  11. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: elknipso 10.12.17 - 20:26

    Dafür fallen aber auch viele Nebenkosten weg, das darf man nicht vergessen.

  12. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: Sharra 10.12.17 - 21:50

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür fallen aber auch viele Nebenkosten weg, das darf man nicht vergessen.


    Welche denn? Die Läden standen doch immer noch da, der Lieferservice kam nur noch oben drauf.

  13. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: elknipso 10.12.17 - 22:18

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elknipso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dafür fallen aber auch viele Nebenkosten weg, das darf man nicht
    > vergessen.
    >
    > Welche denn? Die Läden standen doch immer noch da, der Lieferservice kam
    > nur noch oben drauf.

    Das wird sich mit der Zeit verschieben.

  14. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: ibecf 11.12.17 - 01:29

    Umaru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1-¤-Jobs sind Sklaverei und mehr nicht. Ich halte nicht für
    > gesellschaftstauglich, wenn mit Steuergeldern Menschen gezwungen werden,
    > Dritte-Welt-Lohnarbeit für Konzerne zu liefern, die besser zahlen könnten.
    > Ich frage mich auch, wie man da ein Gefühl für richtige Arbeit und
    > Bezahlung bekommen soll, wenn man die eigene Leistung nicht mit anderen
    > messen kann. Außerdem würde ich für einen Euro nur das Nötigste tun, also
    > eher Arbeit simulieren und es schön langsam angehen, denn mehr bin ich
    > offensichtlich nicht wert.
    > Die Tatsache, dass es die Arbeit gibt und ich gar nicht arbeitslos sein und
    > Staatsgeld beziehen müsste, würde mich noch weiter runterziehen. Nennen wir
    > es doch gleich Beschäftigungsmaßnahme für Statistikfälschung. Der Staat
    > betreibt hier Planwirtschaft und Arbeitsmarktwettbewerbsverzerrung.

    In richtigen Firmen habe ich noch keinen echten 1 ¤ Jobber gesehen, was in der Regel auch besser ist.

    Leute die so was bekommen sin in der Regel Langzeitarbeitslose mit einem oder mehren wie es im Beamtendeutsch heiẞt Vermittlungshemmnisse.

    Das diese Personen eine normale Beschäftigung bekommen ist sehr schwierig und eher unwahrscheinlich.

    Aber stimmen da überein das man den Personen mit solch einem 1 ¤ Job nicht hilft, sondern das Problem auf dauer eher Verschlimmert.

    Aber das dort Statistik verfälscht muss ich sagen jein. Das Problem ist das die Medien und die Agentur selber öffentlichkeitswirksam am liebsten nur die Arbeitslosenzahlen und Quote verbreiten das Sie am niedrigsten ist.

    Aber trotzdem sind die Leute die in Maßnahmen sind, Krank sind oder deren Beschäftigung gefördert wird erfasst.

    Dann spricht von den Unterbeschäftigungszahlen und Quote, aber auch diese Zahlen sind seit Jahren Rückläufig,aber immer um ca. 1 Millionen Personen höher als die Arbeitslosenzahlen

    Aber die wenigsten verirren sich auf die Statistikwebseite der Arbeitsagentur oder lesen sich gar dort den über 80-Seiten langen Monatsbericht wo alles bis ins kleinste statisch erfasst ist.

  15. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: TrollNo1 11.12.17 - 08:02

    ibecf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leute die so was bekommen sin in der Regel Langzeitarbeitslose mit einem
    > oder mehren wie es im Beamtendeutsch heiẞt Vermittlungshemmnisse.
    >
    > Das diese Personen eine normale Beschäftigung bekommen ist sehr schwierig
    > und eher unwahrscheinlich.
    >
    > Aber stimmen da überein das man den Personen mit solch einem 1 ¤ Job nicht
    > hilft, sondern das Problem auf dauer eher Verschlimmert.

    Ich habe einen 1 Euro Jobber bisher kennengelernt. Der Typ war grade runter von der Nadel und wollte wieder unter Leute, statt zuhause mit zuviel Zeit und blöden Gedanken rumhängen. Dazu noch ein recht ungepflegtes Äußeres, schlechte Zähne etc. Nach ca. einem Jahr ist er zum 400 Euro Jobber aufgestiegen, sah auch ordentlicher aus.

    Der hat so hausmeisterähnliche Tätigkeiten gemacht, Mülleimer geleert etc.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  16. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    Autor: Sharra 11.12.17 - 11:31

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > elknipso schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Dafür fallen aber auch viele Nebenkosten weg, das darf man nicht
    > > vergessen.
    > >
    > >
    > > Welche denn? Die Läden standen doch immer noch da, der Lieferservice kam
    > > nur noch oben drauf.
    >
    > Das wird sich mit der Zeit verschieben.

    Genau DAS sehen die Verantwortlichen bei Kaufland eben nicht so. Bzw. die Zeitspanne ist zu groß. Davon abgesehen sind die Straßen jetzt schon mit Lieferdiensten verstopft. Dann auch noch frische Lebensmittel? Das trägt nicht gerade zur Verbesserung bei.

    Ja, mag sein, dass in 10-20 Jahren der klassische Supermarkt nicht mehr existiert. Aber derzeit zahlt Kaufland eben nur drauf.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. CompuGroup Medical SE, Koblenz
  3. Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein, Kiel
  4. Helicopter Flight Training Services GmbH, Bückeburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-68%) 18,99€
  2. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  3. 15,29€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Sgnl im Hands on: Sieht blöd aus, funktioniert aber
Sgnl im Hands on
Sieht blöd aus, funktioniert aber
  1. NGSFF alias M.3 Adata zeigt seine erste SSD mit breiterer Platine
  2. Displaytechnik Samsung soll faltbares Smartphone auf CES gezeigt haben
  3. Vuzix Blade im Hands on Neue Datenbrille mit einem scharfen und hellen Bild

Matthias Maurer: Ein Astronaut taucht unter
Matthias Maurer
Ein Astronaut taucht unter
  1. Rocketlab Billigrakete startet erfolgreich in Neuseeland
  2. Planetologie Forscher finden große Eisvorkommen auf dem Mars
  3. SpaceX Geheimer Satellit der US-Regierung ist startklar

Zahlungsverkehr: Das Bankkonto wird offener
Zahlungsverkehr
Das Bankkonto wird offener
  1. Gerichtsurteil Internet- und Fernsehkunden müssen bei Umzug weiterzahlen
  2. Breitbandmessung Provider halten versprochene Geschwindigkeit fast nie ein
  3. EU-Verordnung Verbraucherschützer gegen Netzsperren zum Verbraucherschutz

  1. Festnetz und Mobilfunk: Telekom kämpft mit Zerstörungen durch den Orkan Friederike
    Festnetz und Mobilfunk
    Telekom kämpft mit Zerstörungen durch den Orkan Friederike

    Trotz großem Einsatz vieler Techniker sind einige Tausend Kunden der Telekom nach dem Orkan Friederike noch ohne Netzversorgung. Eine ganze Reihe der Schadensstellen sind noch nicht erreichbar.

  2. God of War: Papa Kratos kämpft ab April 2018
    God of War
    Papa Kratos kämpft ab April 2018

    Sony hat den Veröffentlichungstermin für das nächste God of War bekanntgegeben: Ende April 2018 wird sich Hauptfigur Kratos auf der Playstation 4 in Kämpfe mit anderen Göttern stürzen - und versuchen, seinem Sohn ein guter Papa zu sein.

  3. Domain: Richard Gutjahr pfändet Compact-online.de
    Domain
    Richard Gutjahr pfändet Compact-online.de

    Wegen ausstehender Kosten für eine einstweilige Verfügung hat Richard Gutjahr die Domain Compact-online.de pfänden lassen. Das Magazin hatte wahrheitswidrige Behauptungen über den Journalisten verbreitet.


  1. 18:19

  2. 18:08

  3. 17:53

  4. 17:42

  5. 17:33

  6. 17:27

  7. 17:14

  8. 16:14