Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Erdbeobachtung: Das Geschäft mit…

Schon wieder Google

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Schon wieder Google

    Autor: Laufburschi 04.06.14 - 14:31

    Wollte mal nachfragen was ihr alle davon haltet, dass Google grad alles aufkauft was nicht niet und nagelfest ist.
    Ich weis zurzeit hacken viele auf Google rum, aber wenn man sich mal überlegt, dass ein privates Unternehmen vielleicht mehr über mich weis als meine Freunde (Kalender, e-mail, youtube, suchmaschiene, google+).
    Wenn jetzt dann noch aktuelle Luftbilder und später noch Haushaltsroboter von Google kommen, haben die mich doch voll in der Hand oder?
    Und für Datenschutz ist Google nun wirklich nicht bekannt, ich sag nur Google Books.

    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." - Albert Einstein

  2. Re: Schon wieder Google

    Autor: Bouncy 04.06.14 - 14:53

    Laufburschi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (Kalender, e-mail, youtube, suchmaschiene, google+).
    es ist doch deine eigene Entscheidung das alles zu nutzen und dabei angemeldet zu sein.

    Mal davon abgesehen, dass Google sich nicht für Individuuen interessiert, sie interessieren sich für die Masse und leiten daraus Muster ab, es ist vollkommen irrelevant für Google was Person x tut. Über Google's Funktionsweise gibt es bei golem auch einen Artikel, letztes Jahr wurde das mal ganz gut erklärt.

    Und Google kauft schon sehr bewußt und man erkennt immer deutlich die Absicht dahinter, sie kaufen ganz sicher nicht "alles was nicht niet- und nagelfest ist"...

  3. Re: Schon wieder Google

    Autor: HaMa1 04.06.14 - 15:26

    Bei den meisten Diensten, bis auf die Suchmaschine selbst und YouTube muss man angemeldet sein, damit man den Dienst benutzen kann.

    Und Google interessiert sich schon für den Einzelnen, denn die Werbung soll ja für jede Person individualisiert werden damit die Conversion Rate höher wird.

    Selbst wenn sich Google nicht für Individuuen interessieren würde, sammeln sie alle Daten die einer Person zuzuordnen sind verknüpfen sie zu einem Profil und speichern sie für alle Ewigkeit. Das einzige was sie davon abhält böses damit zu treiben, ist ihr freiwillige Selbstverpflichtung das nicht zu tun.

  4. Re: Schon wieder Google

    Autor: theonlyone 04.06.14 - 15:32

    Aus allem guten lässt sich eben auch etwas schlechtes machen.

    Google hat erstmal (von seinen Gründern) gute Absichten mit allem was sie tun.

    Anstatt sinnlose Werbung zu verschicken wird eben "bessere" intelligente Werbung verschickt, die im optimal Fall den Menschen sogar interessiert, anstatt zu nerven.

    Das ist ja primär die Idee von Google überhaupt.

    Werbung nicht einfach nur überall an die Wand zu werfen, sondern den Menschen das zu geben was sie auch wirklich wollen.

    Für die Werbenden hat das natürlich genauso Vorteile, den man bewirbt nicht sinnlos eine Masse von Menschen, sondern eben genau die Zielgruppe die man erreichen will.



    Die Informationen die dazu nötig sind sind eben extrem breit, es kommt immerhin auf noch so kleine Informationen an ob jemand ein produkt mögen "könnte" oder eben nicht, umso genauer man die Entscheidung treffen will, umso mehr Daten braucht man eben auch.

    Die gröbsten Dinge wären mal Alter, Geschlecht, Hobby ; daraus lässt sich schon viel machen. Aber interessiert sich die person deshalb für Autos ? Für eine bestimmte Marke Autos ? Da braucht es schon mehr Informationen.


    Hat man also eine riesen Menge Daten gesammelt, dann kann man daraus vieles machen.

    Gutes wie auch Schlechtes.


    Vorteil von Google ist in erster Linie das sie ihre Services für die "Nutzer" kostenlos anbieten, gerade weil Google letztlich von den Nutzerdaten lebt.

    Dem normalen Menschen sollte das auch total egal sein, hat man ja von den eigenen Daten in der "Masse" wieder seine Vorteile.


    Problematisch wird es wenn Regierungen , FBI und co. die Daten von Google nutzen wollen, oder schlichtweg missbrauchen.

    Ob diese Daten jetzt von Google kommen oder sonstwo zusammen kommen spielt dabei keine Rolle.


    Von daher macht es auch keinen Sinn Google zu verteufeln, die Datensammler sind nicht die Bösen, wie das ganze genutzt wird, das ist der Knackpunkt und Missbrauch ist immer schlecht.


    Schaut man sich allgemein die Services an die geboten werden, dann tut man gut daran Google "weiterhin" zu unterstützen, den demhaben wir alle viele positive Entwicklungen zu verdanken :

    - GoogleSuche ist für viele notwendig um im Internet überhaupt zurecht zu finden

    - GoogleMaps hat die Kartendarstellung weit vorran gebracht

    - GoogleMail ist einer der besten kostenlosen Mail anbieter, die "Konkurrenz" kostet entweder direkt Geld für pseudo Premium, oder schaltet Werbung

    - GoogleWerbung ist, umso mehr Daten einfließen so passend wie keine andere, umso weniger sinnfreie Werbung man zu sehen bekommt umso besser. Dabei sollte einem klar sein das Werbung so oder so geschaltet wird, Google ist also nicht verantwortlich das es Werbung überhaupt gibt, sie machen die Werbung eben nur passender.

    - Google Chrome, hat einige gute Entwicklungen im Browser vorangetrieben und hat sehr gute Effekte auf die Entwicklung der anderen Browser (man stelle sich vor wir wären beim Internet Explorer 8 stehen geblieben ... )

    - Google Youtube, Aufgekauft und ausgebaut, nutzt wohl so ziemlich jeder und an Youtube hängen mitlerweile auch sehr viele Arbeitsplätze aus allen Richtungen.

    - Google Android. Gäbe es keine Konkurrenz zum Apple Produkt wären die Smartphones wohl schon lange in der Entwicklung stehengeblieben, hier belebt die Konkurrenz ganz gehörig die Entwicklung.

    Google hat viel anzubieten, so ziemlich alles ist kostenlos für die Nutzer, so gut wie alles wird vorrangetrieben um das Internet für seine Nutzer angenehmer zu gestalten und mit der größe kamen eben auch weitere Gebiete hinzu, Smartphones, GoogleTV, GoogleMaps im Routenplanner, GoogleEarth, Android als OS, Chrome als Browser, GoogleGlas, GoogleCars, das alles dürfte in Zukunft immer weiter entwickelt werden, von allem profitieren die Nutzer.


    Das "negative" der Google Produkte kommt nie von Google selbst, es liegt an den Nutzern was letztlich daraus gemacht wird, den wie alles auf der Welt, lässt sich eben auch alles missbrauchen.

  5. Re: Schon wieder Google

    Autor: plutoniumsulfat 04.06.14 - 15:50

    ein guter Denkansatz!

  6. Re: Schon wieder Google

    Autor: Bouncy 04.06.14 - 16:38

    HaMa1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Google interessiert sich schon für den Einzelnen, denn die Werbung soll
    > ja für jede Person individualisiert werden damit die Conversion Rate höher
    > wird.
    Unsinn, du als Individuum wirst in eine Schublade gesteckt und auf diese Weise verarbeitet, man braucht deine Daten nur, um die passende Schublade für dich und Millionen Anderer zu finden. Alles Andere wäre zu teuer, niemand analysiert dich persönlich und niemand will dir persönlich etwas verkaufen, niemand will Werbung auf dich zuschneiden, niemand will dich wie auch immer ansprechen, so ein Aufwand für Milliarden Einzelpersonen ist absolut undenkbar - du siehst das, was Millionen Leute auch sehen, die ähnlich sind wie du, so läuft das...

  7. Re: Schon wieder Google

    Autor: HaMa1 04.06.14 - 17:06

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...man braucht deine Daten nur, um die passende Schublade
    > für dich und Millionen Anderer zu finden. Alles Andere wäre zu teuer,

    Das ist ein Witz oder? Mit jeder einfachen relationalen Datenbank kann solche Informationszuordnungen mit geringen Speichermengen und geringem Rechenaufwand speichern. Das ist weder teuer noch ein großer Aufwand.

    Google kann noch viel mehr und tut dies auch. Sie können die Daten der verschiedenen Dienste, womöglich in Echtzeit, auswerten kategorisieren und verknüpfen.

    Sicher erzeugt man anschließend bildlich Schubladen, weil die Werbetreibenden nicht für jede Einzelperson eine eigene Werbekampagne entwerfen können. Aber die Informationen dafür, hätte Google parat.

  8. Re: Schon wieder Google

    Autor: Bouncy 05.06.14 - 08:57

    HaMa1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ein Witz oder? Mit jeder einfachen relationalen Datenbank kann
    > solche Informationszuordnungen mit geringen Speichermengen und geringem
    > Rechenaufwand speichern. Das ist weder teuer noch ein großer Aufwand.
    Kein Witz, ob du's glaubst oder nicht, Datenbankverknüpfungen bedeuten noch lange keine Profilierung.
    > Google kann noch viel mehr und tut dies auch. Sie können die Daten der
    > verschiedenen Dienste, womöglich in Echtzeit, auswerten kategorisieren und
    > verknüpfen.
    In Echtzeit ganz sicher nicht, Echtzeit fällt schon alleine wegen der globalen Verteilung der Daten weg. Und ansonsten gilt für Google ganz genau 1 Grundsatz: Geld machen! Unwirtschaftlicher Unsinn wie Einzelpersonen zu profilieren hätte Google nicht zu dem gemacht, was sie sind...

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Wiesbaden (Home-Office möglich)
  2. JENOPTIK AG, Jena
  3. Universitätsklinikum Augsburg, Augsburg
  4. Wirtschaftsrat der CDU e.V., Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. 14,95€
  3. (-79%) 11,99€
  4. 7,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren US-Post testet Überlandfahrten ohne Fahrer
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Wenn das Warndreieck autonom aus dem Auto fährt
  3. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus

Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
Lightyear One
Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
Von Wolfgang Kempkens

  1. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  2. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern
  3. Elektroautos e.GO Mobile liefert erste Fahrzeuge aus

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

  1. US-Boykott: Huawei bekommt Probleme bei SD-Karten und Drahtlosnetzen
    US-Boykott
    Huawei bekommt Probleme bei SD-Karten und Drahtlosnetzen

    Durch den Handelsboykott der USA gerät Huawei immer stärker unter Druck: Das chinesische Unternehmen könnte die Möglichkeit verlieren, seine Mobilegeräte nach den gängigen Standards für SD-Karten und Drahtlosnetzwerke zu bauen - oder zumindest mit den entsprechenden Logos zu werben.

  2. Apple: Update auf iOS 12.3.1 behebt Probleme mit VoLTE
    Apple
    Update auf iOS 12.3.1 behebt Probleme mit VoLTE

    Apple hat ohne öffentlichen Betatest ein Update für iOS veröffentlicht. Es löst mehrere Probleme, darunter einen ärgerlichen Bug mit Voice over LTE und zwei Fehler in der Nachrichten-App.

  3. Project Xcloud: Microsoft streamt Spiele mit Xbox-Blades
    Project Xcloud
    Microsoft streamt Spiele mit Xbox-Blades

    Entwickler müssen nichts am Code von Xbox-Spielen ändern, um sie auf den Servern von Microsoft zu streamen. Das hat Kareem Choudhry von Microsoft gesagt - und gleichzeitig eine neue API vorgestellt.


  1. 13:20

  2. 12:11

  3. 11:40

  4. 11:11

  5. 17:50

  6. 17:30

  7. 17:09

  8. 16:50