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Ein weitere Schritt zum Masterplan 2

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  1. Re: Ein weitere Schritt zum Masterplan 2

    Autor: GangnamStyle 02.08.16 - 07:35

    Stimmt! Damit erfolgt eine vertikale Integration. Dass dies sehr wohl sinnvoll ist, machen die südkoreanischen Konglomerate vor. Konzerne wie Samsung oder LG sind vertikal strukturiert. So haben sie ihre wichtigen Zulieferer unter dem Konzernschirm, können die Qualität und Anforderung kontrollieren, können schneller auf die Marktsituation reagieren und die Produkte günstiger anbieten.

    Wenn die Hyperloop-Projekte anlaufen, kann er noch mehr Solarmodule verkaufen...

  2. Verstehe einer die Amerikaner

    Autor: GwhE 02.08.16 - 09:05

    Immer wieder das selbe, als Europäer fallen wir doch immer wieder auf die Amerikaner rein. Die haben eine andere Kultur und Lebensweise, was sich auch in den Unternehme widerspiegelt. Um es überspitzt auszudrücken verkaufen amerikanische Unternehmen Visionen, während deutsche Unternehmen Qualität verkaufen.

    Dabei hat alles sein vor und Nachteile. Aber um es mal so zu sagen, wenn Musk pleite gehen würde, dann würde ein Amerikaner denken, er hat es wenigsten versucht, und seine ehemaligen Mitarbeiter würden sich einfach einen neuen Job suchen. In Deutschland wäre im der Spott aber gewiss, und die öffentliche Debatte wäre warum ein Unternehmer so ungewissenhaft gegenüber seinen Mitarbeitern sein kann.

    Wir deutschen brauchen uns aber auch nicht zu verstecken. Wenn man sich allein die Sensorik in einem modernen Mercedes mit dem Tesla vergleicht, dann sieht man das die Amerikaner noch aufholen müssen. Wie gesagt zuzutrauen ist es Ihnen. Und um es mal überspitzt auszudrücken, der weltweite Absatz von Elektroautos ist noch ein Witz. Wird der Markt mal relevant, dann wird sich schon zeigen ob die deutsche Autoindustrie wirklich soweit hinten dran ist.

  3. Re: Verstehe einer die Amerikaner

    Autor: chefin 02.08.16 - 09:13

    Sagen wir es mal so

    Ohne Norwegens Anti-Verbrennerpolitik würde Tesla 50% weniger verkaufen. Dort sind Verbrenner so stark besteuert das Teslas wie Schnäppchen wirken. Strom wird in Norwegen praktisch verschenkt, weil der Staat durchs Öl soviel einnimmt, das fast keine Steuern zu zahlen sind.

    Aber das funktioniert nur bei 4 Millionen Einwohnern nicht bei 80 Millionen. Und das auch nur, weil Norwegen so riesig ist. Hier wird jedes Windrad von.. "sieht scheisse aus" ... begleitet. In Norwegen siehst du eher ein Windrad als einen Menschen. Die Menschen wohnen in Städten wie hier auch. Dadurch ist das Land leer, so leer, das ein 100 Windräderpark praktisch nicht zu sehen ist von den Menschen. Weil dort nie einer hinkommt, ausser es wäre etwas zu reparieren.

    Darauf kann man aber keinen weltweiten trend aufbauen. Der muss sich danach richten, wie Menschen im Allgemeinen leben.

  4. Re: Verstehe einer die Amerikaner

    Autor: Cane 02.08.16 - 10:45

    GwhE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir deutschen brauchen uns aber auch nicht zu verstecken. Wenn man sich
    > allein die Sensorik in einem modernen Mercedes mit dem Tesla vergleicht,
    > dann sieht man das die Amerikaner noch aufholen müssen. Wie gesagt
    > zuzutrauen ist es Ihnen. Und um es mal überspitzt auszudrücken, der
    > weltweite Absatz von Elektroautos ist noch ein Witz. Wird der Markt mal
    > relevant, dann wird sich schon zeigen ob die deutsche Autoindustrie
    > wirklich soweit hinten dran ist.

    "Wir Deutschen" haben nicht nur eine komplett marode Infrastruktur (aber das ist ein anderes Thema), sondern in der "new economy", in der in einer modernen Volkswirtschaft 60 - 80% des gesamte Brutto Inlandsproduktes erwirtschaftet werden (tertiärer und quartärer Sektor) weltweit keinen einzigen Marktführer mehr.

    Egal wohin man bei neuen Technologien schaut: Enterprise Software (moderne SaaS, keine 40 Jahre alte monolitsche SAP Software), Systemsoftware (Apple, Windows), Consumer Produkte, Informationstechnologie allgemein (jedes Smartphone und jedes Gerät, mit dem wir das Internet benutzen ...), Informationsorientierte Dienstleistungen (Suchmaschinen wie Google, alle Webdienste wie Dropbox, etc aber auch Dienstleister wie IBM, Accenture, usw) - Deutschland ist Schlusslicht.

    Wir haben zwei komplette Revolutionen (Schaffung des tertiären Sektors und Schaffung des Quartären Sektors) komplett verschlafen. Deutschland zehrt von seinem Maschienbau - aber das sind 100 Jahre alte Technologien. Die beiden Deutschen Konzerne, die noch in den Forbes Top20 sind, sind Daimler und Volkswagen. Beide von der Ölwirtschaft abhängig. Kann man sich etwa denken was passiert, wenn es mit der bergab geht.

    Noch geht es uns verhältnismäßig gut - das hat auch zum großen Teil mit dem Protektionismus gegenüber unserem Maschinenbau zu tun. Aber wenn mit diesem Wirtschaftssektor nur noch 30% der Umsätze erwirtschaftet werden, und alles andere von den USA oder Asien importiert wird, dann ist es einfach nur traurig. Deutschland verkommt im besten Fall zum Zulieferer, aber als Marktführer konnte sich in Deutschland seit 30 Jahren kein Unternehmen mehr etablieren.

    Aber wie heißt es so schön? "Wenn deine Idee so toll wäre, dann hätte es bestimmt schon jemand gemacht!"

  5. Re: Verstehe einer die Amerikaner

    Autor: Wezza 02.08.16 - 10:56

    Norwegen bezieht zum größten Teil seinen Strom aus Wasserkraft. Windkraft ist da verschwindend gering. Deshalb sehen die wahrscheinlich auch nicht so viele Windkraftanlagen. Und bei >97% Wasserkraft wäre wohl auch in Deutschland der Strom günstiger.

  6. Re: Ein weitere Schritt zum Masterplan 2

    Autor: Dwalinn 02.08.16 - 10:58

    Ich glaube du nimmst Tesla zu wichtig, der Schritt zu den Elektrofahrzeugen wäre auch ohne Tesla gekommen. Der Prius wurde schon 10 Jahre vor den ersten Rodster in Serie produziert.... Klar ist Tesla der Marktführer bei eCars, das will ich nicht verheimlichen.... aber davon zu sprechen das sie für ein Umdenken in der ganzen Branche verantwortlich sind finde ich übertrieben.... Wenn überhaupt haben sie das ganze etwas vorangetrieben wobei die Zahl der eCars aber weiterhin kaum relevant ist. (in den meisten Ländern)

  7. Re: Verstehe einer die Amerikaner

    Autor: GwhE 02.08.16 - 11:37

    Cane schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GwhE schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wir deutschen brauchen uns aber auch nicht zu verstecken. Wenn man sich
    > > allein die Sensorik in einem modernen Mercedes mit dem Tesla vergleicht,
    > > dann sieht man das die Amerikaner noch aufholen müssen. Wie gesagt
    > > zuzutrauen ist es Ihnen. Und um es mal überspitzt auszudrücken, der
    > > weltweite Absatz von Elektroautos ist noch ein Witz. Wird der Markt mal
    > > relevant, dann wird sich schon zeigen ob die deutsche Autoindustrie
    > > wirklich soweit hinten dran ist.
    >
    > "Wir Deutschen" haben nicht nur eine komplett marode Infrastruktur (aber
    > das ist ein anderes Thema), sondern in der "new economy", in der in einer
    > modernen Volkswirtschaft 60 - 80% des gesamte Brutto Inlandsproduktes
    > erwirtschaftet werden (tertiärer und quartärer Sektor) weltweit keinen
    > einzigen Marktführer mehr.

    Das ist, aber auch ein Grund warum wir so gut durch die Krise gekommen sind.

    > Egal wohin man bei neuen Technologien schaut: Enterprise Software (moderne
    > SaaS, keine 40 Jahre alte monolitsche SAP Software), Systemsoftware (Apple,
    > Windows), Consumer Produkte, Informationstechnologie allgemein (jedes
    > Smartphone und jedes Gerät, mit dem wir das Internet benutzen ...),
    > Informationsorientierte Dienstleistungen (Suchmaschinen wie Google, alle
    > Webdienste wie Dropbox, etc aber auch Dienstleister wie IBM, Accenture,
    > usw) - Deutschland ist Schlusslicht.

    Also SAP ist ja gerade im Umbruch, also erstmal abwarten wie die in 5 Jahren aufgestellt sind. Apple und M$ und Konsorten stehen aber vor ähnlichen Problemen. M$ scheint sich jetzt wohl auf Business zu konzentrieren, und Apple besteht momentan nur aus dem Iphone. Dann zu Google, die haben den Werbemarkt quasi übernommen (dort fahren sie die fetten Gewinne ein), in dem Bereich war Deutschland aber eh noch nie wirklich stark. Amazon hast du aber meiner Meinung nach vergessen, die haben mit dem Aufbau von Rechenzentren und verkauf von Rechenleistung ein wirklich neues Produkt geschaffen (Ich weiß Google mischt da auch mit), das meiner Meinung nach sehr großes Potential hat.

    > Wir haben zwei komplette Revolutionen (Schaffung des tertiären Sektors und
    > Schaffung des Quartären Sektors) komplett verschlafen. Deutschland zehrt
    > von seinem Maschienbau - aber das sind 100 Jahre alte Technologien. Die
    > beiden Deutschen Konzerne, die noch in den Forbes Top20 sind, sind Daimler
    > und Volkswagen. Beide von der Ölwirtschaft abhängig. Kann man sich etwa
    > denken was passiert, wenn es mit der bergab geht.

    Komplett verschlafen kann man es ja nicht nennen. Nur weil bei uns der sekundäre Sektor noch so stark ist heist das ja nicht das wir keine "new economy" können. Gerade die Abhängigkeit vom Öl ist ja wenigstens auf dem Papier angegangen worden. Wenn der Wind gut läuft und die Sonne scheint läuft Deutschland heute schon zu 100% mit Okö. Das einzige was mich stört ist das nicht erkannt wird das man eventuell in Speichertechnologien mehr investieren sollte. Und wenn Stromautos mal Marktrelevant werden bin ich mir sicher das Daimler und VW auch in der Lage sein werden solche Produkte anzubieten.

    > Noch geht es uns verhältnismäßig gut - das hat auch zum großen Teil mit dem
    > Protektionismus gegenüber unserem Maschinenbau zu tun. Aber wenn mit diesem
    > Wirtschaftssektor nur noch 30% der Umsätze erwirtschaftet werden, und alles
    > andere von den USA oder Asien importiert wird, dann ist es einfach nur
    > traurig. Deutschland verkommt im besten Fall zum Zulieferer, aber als
    > Marktführer konnte sich in Deutschland seit 30 Jahren kein Unternehmen mehr
    > etablieren.

    Marktführer ist aber auch immer ein Problem. Diese sind oft sehr starr und brauchen Zeit sich auf den Markt einzustellen. Es könnte aber sogar sein das in Zukunft der sekundäre Sektor in Deutschland noch weiter ausgebaut wird, da durch Industrie 4.0 die Lohnkosten immer unwichtiger werden. Also Deutschland hat und hatte immer schon eine guten Mittelstand, der sich auch anpassen kann, vielleicht nicht so dynamisch wie die Amis, aber dafür nachhaltiger.

    > Aber wie heißt es so schön? "Wenn deine Idee so toll wäre, dann hätte es
    > bestimmt schon jemand gemacht!"

    Und das ist das schöne an der Deutschen Einstellung, immer erstmal alles kritisieren.

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