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  5. › Eroiy: Eigene Kryptowährung soll…

@Golem IOTA?!

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  1. @Golem IOTA?!

    Autor: nick127 01.03.18 - 13:16

    Auf Golem findet sich leider nicht einmal EINE Meldung über einen der interessantesten Coins überhaupt, nämlich IOTA (IOT)

    Tangle statt Blockchain, deutsche Foundation und gerade auch weil der Coin für das IoT geschaffen ist.

    Dass nun ein Beitrag über diesen Eroiy auf der Titelseite landet verwundert mich daher um so mehr.

  2. Re: @Golem IOTA?!

    Autor: neokawasaki 01.03.18 - 13:34

    Mich nicht. Wirkliche News im Cryptocoin-Bereich werden zugunsten von 'Sex sells' hier nicht gebracht.

  3. Re: @Golem IOTA?!

    Autor: devman 01.03.18 - 13:45

    IOTA ein Coin für das IoT, einfach nur köstlich. Ein MQTT reicht scheinbar nicht aus. Auf welchen Level findet sich ein IOTA in der IoT Architektur? Smartdevices, Simpledevices, ersetzt es die IoT-Gateway, hilft es bei der Integration oder bei der Auswertung der Daten?
    Die Realität ist, man braucht IOTA nicht, um Daten von dem Device in die Cloud zu schieben. Und IOTA kostet Geld und IOTA kann nichts ersetzten, was man für eine IoT-Architektur ohnehin benötigt.

  4. Re: @Golem IOTA?!

    Autor: Gromran 01.03.18 - 14:53

    Und? Das ist auch nur eines von vielen Crypto-Schwachsinnszeug.

  5. Re: @Golem IOTA?!

    Autor: Otto d.O. 01.03.18 - 15:52

    Nach meinem (begrenzten) Verständnis könnte IOTA verwendet werden, damit ein IoT-Gerät mit einem anderen eine Leistung abrechnet, ohne dass diese Zahlung nennenswerte Kosten oder Verzögerungen verursacht.

    Man stelle sich z.B. eine Solaranlage vor, die Strom an den Nachbarn liefert. Beide Seiten messen kontinuierlich den gemessenen Strom und die Bezahlung erfolgt jede Minute mittels IOTA (oder einer gleichartigen Währung).

    Vorteil dieser Variante: Wenn es Unstimmigkeiten gibt, also der Lieferant eine andere Menge geliefert haben will als der Konsument empfangen, dann kann man kurzfristig die Lieferung einstellen, bis das Problem geklärt ist. Der Lieferant braucht sich auch keine Gedanken über die Zahlungsfähigkeit und Zahlungswilligkeit des Empfängers machen - bleibt die Zahlung aus, wird die Lieferung eingestellt. Umgekehrt braucht sich der Konsument keine Sorgen darüber machen, am Monatsende vom Lieferanten mit einer überhöhten Rechnung überfallen zu werden und dann langwierig herumstreiten zu müssen.

    Bei allfälligen Problemen müsste man also lediglich über den Wert der Lieferung von einer Minute streiten, und der ist so niedrig, dass sich der Streit gar nicht lohnt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.18 15:53 durch Otto d.O..

  6. Re: @Golem IOTA?!

    Autor: Dieselmeister 01.03.18 - 16:28

    Ja, so habe ich das auch verstanden. Die Leistungen eines IOT-Gerätes können so "gemietet" werden.

  7. Re: @Golem IOTA?!

    Autor: neokawasaki 01.03.18 - 17:09

    Alles was du nicht verstehst ist also Schwachsinn - gut das du es mal so direkt schreibst ;)

  8. Re: @Golem IOTA?!

    Autor: Slartie 01.03.18 - 17:40

    Was zum Geier hat IOTA mit dem im Artikel genannten Coin zu tun, dass man das jetzt hier unbedingt erwähnen müsste? Oder ist das nur der durchsichtige Versuch, den Namen des eigenen Favoriten auf Teufel komm raus überall, wo es um Cryptos geht, zu platzieren? Ach, was frag ich überhaupt... ;-)

    In IOTA kann man durchaus investieren - man sollte zum jetzigen Zeitpunkt aber wohl besser short statt long gehen. Die Zeit des grundlosen Wachstums aufgrund eines schier endlosen Vorrats an neuen Idioten, die Geld in diesen über die Maßen gehypten Blödsinn gepumpt haben, ist vorbei. Der Deppenstrom ist versiegt.

    Jedem, der nach wie vor IOTA in Hoffnung auf größere Wertzuwächse hält, würde ich dagegen dringend folgende wunderbare Zusammenfassung der größten Probleme ihrer Investitionsruine ans Herz legen: https://casey.github.io/iota/

  9. Re: @Golem IOTA?!

    Autor: Otto d.O. 02.03.18 - 09:38

    Danke für den interessanten Link. Ich denke auch, dass man zum aktuellen Zeitpunkt erst mal abwarten sollte, wie sich das alles entwickelt. Vorausgesetzt, das im Link beschriebene trifft zu (kann das nicht beurteilen), ist IOTA anscheinend noch nicht die richtige Lösung. Wie oben beschrieben denke ich aber, dass es langfristig immer mehr Bedarf nach einer Kryptowährung bzw. einem Abrechnungssystem geben wird, mit dem IOT-Appliances untereinander Leistungen abrechnen können - und zwar schnell und (praktisch) kostenlos.

  10. Da bin ich ja beruhigt

    Autor: Fanti4ever 02.03.18 - 11:45

    Slartie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Jedem, der nach wie vor IOTA in Hoffnung auf größere Wertzuwächse hält,
    > würde ich dagegen dringend folgende wunderbare Zusammenfassung der größten
    > Probleme ihrer Investitionsruine ans Herz legen: casey.github.io


    Immer mehr Leute verbreiten FUD über IOTA, ohne ihn zu hinterfragen. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass der Coin auf dem richtigen Weg ist. Du verlinkst einen Artikel, der als Quelle unter anderem einen Link auf einen Artikel von Andreas Brekken enthält [19], um IOTA nachzusagen, er funktioniert nicht? Da weiß ich ja kaum, ob ich lachen oder weinen soll, wenn man einen Lobbyisten der Konkurrenz (des Bitcoin) als glaubwürdige Quelle ranzieht.

    Mir stellt sich bei Kommentatoren wie Dir ja immer die Frage, ob Du selber mal ausprobiert hast, worüber du schreibst. Ich kann zumindest für die Transaktionen mit IOTA, die ich gemacht habe, sagen, dass es genau einmal wirklich lange gedauert hat, bis der Betrag ankam. Ich behaupte auch gar nicht, dass da alles bereits bestens und rund läuft. Aber es gibt für mich zwei Punkte, die mir Vertrauen in den IOTA geben:

    1. Die ganze Technologie, die dahinter steckt, ist noch in der Entwicklung.
    Jeder tut immer so, als seien die ganzen Coins (um es mal allgemein zu halten) bereits in ihrem eigentlichen UseCase angekommen. Das sind sie nicht, das steckt alles noch in den Kinderschuhen. Es ist bei jeder neuen Technoloigie so, dass sie einen langen Entwicklungszeitraum braucht, um nachhaltig in der Breite zu funktionieren.

    Als Beispiel sei die Geschichte der Rechenmaschinen genannt. Das erste (mir bekannte) Rechenwerk war mechanisch und wurde 1642 von Blaise Pascal entwickelt. Es konnte Addition und Subtraktion. Es hat 300 Jahre gedauert, bis Konrad Zuse den ersten frei programmierbaren Rechner entwickelt hatte, der ebenfalls noch mechanisch arbeitete. Seit die Forschung integrierte Schaltkreise hervorgebracht hat, ging die Entwicklung in schnellen Schritten weiter, bis zur heutigen Computertechnik. Aber selbst die ist nicht abgeschlossen. Ganz im Gegenteil wird seit einiger Zeit am Quantencomputer geforscht. Soll man sich jetzt hinstellen und sagen: "Der funktioniert ja gar nicht, also lässt man den genzen Kram lieber bleiben"? Natürlich nicht, man forscht weiter.

    2. Ein Konzern wie Bosch wird sich gut überlegt haben, ob er diese Art von Technologie einsteigt und dann, in welchen bestehenden Ast. Bei Bosch (und anderen großen Firmen), hat man sich für den IOTA entschieden. Diese Entscheidungen sind ganz sicher nicht auf dem Flur nebenbei besschlossen worden, sondern da haben schlaue Köpfe zusammengessen und das Potential genau ausgelotet.

    Viele Grüße,

    Fanti4ever

  11. Re: Da bin ich ja beruhigt

    Autor: Slartie 02.03.18 - 21:35

    1. Ja, ich habe IOTA besessen. Genau wie ca. 10 andere Cryptos. Ich habe sie alle von Exchanges auf private Wallets und wieder zurück bewegt, wann immer es ging auch selbst Nodes betrieben. IOTA war bislang mit Abstand die schlechteste Erfahrung davon und fühlte sich am unausgereiftesten an. Dazu kommt, dass ich das Grundkonzept für Blödsinn halte, einen Cryptocoin für IoT überhaupt zu benötigen, erst recht einen, der dafür technisch völlig ungeeignet ist. Die diversen Red Flags, von denen die meisten in dem, was du für FUD hältst (die Standardausrede der Crypto-Gläubigen, um sich mit Kritik erst gar nicht auseinandersetzen zu müssen) auch zusammengefasst werden, haben mich dazu bewogen, den Mist wieder abzustoßen. Mit Gewinn immerhin. Aber halten will ich eine derartige Zeitbombe nicht.

    2. Bosch. Gibt es eigentlich noch irgendein anderes Argument, das immer wieder rausgekramt wird? Sorry, aber ich habe schon auf diversen IT-Konferenzen mit Leuten von Bosch geredet, die da ausgestellt haben, und ein alter Studienkumpel arbeitete ne Weile da. Bosch ist keinen Deut schlauer als alle anderen Großunternehmen im Umgang mit dem Crypto Hype. Da sitzen genau wie überall Leute, sowohl in Entscheider- als auch Ingenieurspositionen, die "was mit Blockchain" machen wollen, auf Teufel komm raus. Und Bosch hat sich halt IOTA angelacht. Weil damit schlägt man ja zwei Fliegen mit einer Klappe: Blockchain UND IoT, beide Buzzwords gleichzeitig gecheckt! Echte, anwendbare Ergebnisse kamen da bislang genausowenig raus wie aus 99,9% der anderen Großunternehmen-macht-auf-Blockchain-Aktionen. Im Fall von IOTA wette ich drauf, dass da auch definitiv nie was kommen wird. Und das "wetten" meine ich wörtlich (= short).

  12. Re: @Golem IOTA?!

    Autor: bioharz 03.03.18 - 01:48

    Iota ist wie 99% alle altcoins ein Scam!
    Edit: wenn das alles noch in der Entwicklung sich befindet, dann sollen die Entwickler gefälligst einen tesnet bereitstellen. Es haben schon genug Leute iota tokens verloren auf ihren mainnet. Schuld war die iota foundation, nicht die user.
    Aber bitte... Wenn sie an iota glauben, stecken sie all ihr geld da rein und warten Sie bis der Koordinator (zentrale Server Bei iota) angegriffen wird.
    Die geldruckerei mir die shitcoins und ico scams hat bald eine Ende wenn der Markt reguliert wird.
    Und stellen Sie sich vor was man dann immer noch nicht Regulierung kann.. Bitcoin! Satoshi ist weg. Die macht ist total verstreut und es ist kein Security lt US gesetzte. Alle ICOs dagegen verteilen lt. US gesetzte illegale Securities... Und ja, die sec laws von die Amis haben auch hier was zu sagen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.18 01:55 durch bioharz.

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