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Die wirkliche Statistik

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  1. Die wirkliche Statistik

    Autor: Kleine Schildkröte 12.09.17 - 18:54

    Vier von Fünf Projekten in den (grossen) Firmen schlagen teilweise katastrophal fehl (zu teuer, zu kompliziert, mehr Kosten als Nutzen, Wegwerfmentalität).
    99% der Projekte haben keine ausreichende Projektplanung hinter sich.
    75% aller Projekte haben keine Projektplanung hinter sich (ausser Missionstatement und in etwa einer Idee in den Köpfen)
    99% der Aufgabenstellungen haben weder ausreichende Anforderungsanalyse noch ausgearbeitete Erfolgskriterien
    85% aller Scrumteams sind kaputt (Teamleiter vs. ProductOwner?)
    95% aller Scrumteams erlauben keine Handbremse (ich hab bei fast jedem Projekt gezogen und bin dafür so gut wie immer zusammengepfiffen wurden, ausser ich war der Projektleiter ...).
    fast 100% aller Projektverantwortlichen wissen nicht, wie man Komplexität der Projekte beurteilt, kontrolliert (günstig beeinflusst) und diese überhaupt erst einmal misst.
    90% aller Projekteigner wissen nicht, welchen Wert der einzelne Mitarbeiter wirklich produziert und ob sein Beitrag in der Summe ehr positiv oder ehr negativ ist.
    75% aller festangestellten Entwickler sind unterbezahlt
    95% aller festangestellten Entwickler sind unterschult
    5% aller festangestellten Entwickler gehören versetzt oder gefeuert (ich entferne immer ca 25% der Mitarbeiter aus meinen Projekten)
    25% aller Projektleiter gehören gefeuert (viele gehen auch nach der Katastrophe von selbst)
    100% aller Manager (Projektverantwortlichen) haben falsche Vorstellungen von notwendigen Anreitzsystemen für Projektleiter (Bonus für rechtzeitiges Erreichen von Milestones .... features per minute, testen tun wir später, ich glaube alles was mir gesagt wird, jemand ganz unten ist Schuld, ich habe Vertrauen, es braucht nur mehr Geld und Zeit, dann wird es schon).
    fast 100% aller Manager lügen über den Fortschritt eines Projektes gegenüber von Vorgesetzten
    fast 100% der Vorgesetzten lügen über den Fortschritt eines Projektes auf Konferenzen
    90% aller (festangestellter) Entwickler produzieren unoptimalen Code (bezüglich Lesbarkeit und Wartbarkeit).
    100% der grossen Firmen haben zu viele Meetings
    95% der Firmen verschwenden lieber Geld als mit Kontroversen umzugehen (schreib einen 20 Seitenbericht, den wir dann ignorieren.. fein 2 Wochen bei 20k pro Monat bitte sehr...)
    95% aller Softwareprojekte, die ich anschauen konnte hatten haarsträubende Sicherheitslücken und unzählige Defekte
    95% der externen Audits scheinen von Mittelstufenschülern geschrieben wurden zu sein
    75% der externen Planungen sind in fundamentalen Dingen wiedersprüchlich und das Geld vorn und hinten nicht wert
    95% aller agilen Softwareprojekte sind überhaupt nicht agil.
    95% aller Softwareprojekte testen nicht ausreichend
    40% aller Softwareprojekte testen gar nicht bezw. können sich das bischen dann auch sparen
    75% aller Softwareframeworks (Middleware) sind Mist.

    Und so geht das dann weiter und weiter.

    Es ist immer schade um die Mitarbeiter, die wirklich lernen wollen, die wirklich noch mit Eifer dabei sind und dann ein mieses Training erhalten bzw. wieder mal Testen und Durchdenken der FeaturesPerMinute Metrik opfern müssen. Da merke ich mir immer heimlich die Namen für später, wenn man einen guten Mitarbeiter braucht oder jemanden kennenlernt, bei dem sie dann besser aufgehoben sind.


    Es ist alles in allem kein Wunder warum gute Freelancer unglaublich teuer scheinen. Der Unterschied den diese Menschen aber machen ist wie Tag und Nacht, wenn man sie denn mal machen lässt.

    PS: Und ja ich gehöre auch dazu. Und auch nur, weil es so lächerlich einfach ist, ein guter Freelancer zu werden. Alles von Fowler, Gamma, Beck, Martin, McDonnell und wie sie alle heissen lesen und dann nicht auf dem Kopf gefallen sein... . Es ist gerade so traurig, weil es so einfach ist... :-(.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.09.17 18:59 durch Kleine Schildkröte.

  2. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: scrumdideldu 12.09.17 - 20:48

    ABER: Glaubst Du wirklich wenn das alles anders (=gut) wäre könntest Du noch 20K im Monat verdienen? Ich befürchte nein. Und deshalb bin auch in persönlich für mich nicht traurig drüber dass Projekte so beschissen laufen. Dass Code so schlecht geschrieben wird und dass keiner Dokumentationen schreibt die mehr als Blabla enthalten.

    Ein (interner) Projektleiter hat es vor Jahren mal treffend ausgedrückt: Würden wir hier nicht so viel Mist bauen könntest Du nicht Monat für Monat Säcke voll mit Gold rausschleppen.

  3. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: bolzen 12.09.17 - 20:58

    scrumdideldu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ABER: Glaubst Du wirklich wenn das alles anders (=gut) wäre könntest Du
    > noch 20K im Monat verdienen? Ich befürchte nein. Und deshalb bin auch in
    > persönlich für mich nicht traurig drüber dass Projekte so beschissen
    > laufen. Dass Code so schlecht geschrieben wird und dass keiner
    > Dokumentationen schreibt die mehr als Blabla enthalten.
    >
    > Ein (interner) Projektleiter hat es vor Jahren mal treffend ausgedrückt:
    > Würden wir hier nicht so viel Mist bauen könntest Du nicht Monat für Monat
    > Säcke voll mit Gold rausschleppen.

    Das stimmt. Das worüber wir uns immer bewschweren ist das was uns in der IT teuer macht. Sonst könnte den Job auch jeden Putzfrau erledigen.
    VG

  4. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: Kleine Schildkröte 12.09.17 - 21:23

    scrumdideldu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ABER: Glaubst Du wirklich wenn das alles anders (=gut) wäre könntest Du
    > noch 20K im Monat verdienen? Ich befürchte nein. Und deshalb bin auch in
    > persönlich für mich nicht traurig drüber dass Projekte so beschissen
    > laufen. Dass Code so schlecht geschrieben wird und dass keiner
    > Dokumentationen schreibt die mehr als Blabla enthalten.
    >
    > Ein (interner) Projektleiter hat es vor Jahren mal treffend ausgedrückt:
    > Würden wir hier nicht so viel Mist bauen könntest Du nicht Monat für Monat
    > Säcke voll mit Gold rausschleppen.

    Natürlich sehe ich das auch so. Aber letztendlich wäre für dich fünfmal mehr drin, wenn du nachweisen kannst, dass deine Projekte alle durchkommen und zumindest totalversagen keine Option ist. Dann wäre deine Leistung buchstäblich Millionen wert :).

    Ich bin mittlerweile soweit, dass ich diese ganzen Fehler alle fröhlich registriere und alle Lektionen aufschreibe. Aus den Fehlern der anderen lernen zu können ist nun mal die süsseste Erfahrung. Ich habe auch gelernt, dass die Leute auch keine Hilfe wollen. Der kleine idealistische Teamleiter vielleicht, aber die Entscheider wollen wirklich nicht bei ihrem Fehlverhalten gestört werden... - und wehe du tust es dann doch... .

    Für jede Deppenentscheidung, die ich in der Arbeit erleben muss, sehe ich nur das Potenzial endlich mal meine eigene Truppe einzustellen. Die seltenen Einsätze, wo sie alles richtig machen, die sind die, die mir wirklich Angst machen. Glücklicher Weise kommt das sehr selten vor.

  5. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: dplcoin 12.09.17 - 22:23

    Kleine Schildkröte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vier von Fünf Projekten in den (grossen) Firmen schlagen teilweise
    > katastrophal fehl (zu teuer, zu kompliziert, mehr Kosten als Nutzen,
    > Wegwerfmentalität).
    > 99% der Projekte haben keine ausreichende Projektplanung hinter sich.
    > 75% aller Projekte haben keine Projektplanung hinter sich (ausser
    > Missionstatement und in etwa einer Idee in den Köpfen)
    > 99% der Aufgabenstellungen haben weder ausreichende Anforderungsanalyse
    > noch ausgearbeitete Erfolgskriterien
    > 85% aller Scrumteams sind kaputt (Teamleiter vs. ProductOwner?)
    > 95% aller Scrumteams erlauben keine Handbremse (ich hab bei fast jedem
    > Projekt gezogen und bin dafür so gut wie immer zusammengepfiffen wurden,
    > ausser ich war der Projektleiter ...).
    > fast 100% aller Projektverantwortlichen wissen nicht, wie man Komplexität
    > der Projekte beurteilt, kontrolliert (günstig beeinflusst) und diese
    > überhaupt erst einmal misst.
    > 90% aller Projekteigner wissen nicht, welchen Wert der einzelne Mitarbeiter
    > wirklich produziert und ob sein Beitrag in der Summe ehr positiv oder ehr
    > negativ ist.
    > 75% aller festangestellten Entwickler sind unterbezahlt
    > 95% aller festangestellten Entwickler sind unterschult
    > 5% aller festangestellten Entwickler gehören versetzt oder gefeuert (ich
    > entferne immer ca 25% der Mitarbeiter aus meinen Projekten)
    > 25% aller Projektleiter gehören gefeuert (viele gehen auch nach der
    > Katastrophe von selbst)
    > 100% aller Manager (Projektverantwortlichen) haben falsche Vorstellungen
    > von notwendigen Anreitzsystemen für Projektleiter (Bonus für rechtzeitiges
    > Erreichen von Milestones .... features per minute, testen tun wir später,
    > ich glaube alles was mir gesagt wird, jemand ganz unten ist Schuld, ich
    > habe Vertrauen, es braucht nur mehr Geld und Zeit, dann wird es schon).
    > fast 100% aller Manager lügen über den Fortschritt eines Projektes
    > gegenüber von Vorgesetzten
    > fast 100% der Vorgesetzten lügen über den Fortschritt eines Projektes auf
    > Konferenzen
    > 90% aller (festangestellter) Entwickler produzieren unoptimalen Code
    > (bezüglich Lesbarkeit und Wartbarkeit).
    > 100% der grossen Firmen haben zu viele Meetings
    > 95% der Firmen verschwenden lieber Geld als mit Kontroversen umzugehen
    > (schreib einen 20 Seitenbericht, den wir dann ignorieren.. fein 2 Wochen
    > bei 20k pro Monat bitte sehr...)
    > 95% aller Softwareprojekte, die ich anschauen konnte hatten haarsträubende
    > Sicherheitslücken und unzählige Defekte
    > 95% der externen Audits scheinen von Mittelstufenschülern geschrieben
    > wurden zu sein
    > 75% der externen Planungen sind in fundamentalen Dingen wiedersprüchlich
    > und das Geld vorn und hinten nicht wert
    > 95% aller agilen Softwareprojekte sind überhaupt nicht agil.
    > 95% aller Softwareprojekte testen nicht ausreichend
    > 40% aller Softwareprojekte testen gar nicht bezw. können sich das bischen
    > dann auch sparen
    > 75% aller Softwareframeworks (Middleware) sind Mist.
    >
    > Und so geht das dann weiter und weiter.
    >
    > Es ist immer schade um die Mitarbeiter, die wirklich lernen wollen, die
    > wirklich noch mit Eifer dabei sind und dann ein mieses Training erhalten
    > bzw. wieder mal Testen und Durchdenken der FeaturesPerMinute Metrik opfern
    > müssen. Da merke ich mir immer heimlich die Namen für später, wenn man
    > einen guten Mitarbeiter braucht oder jemanden kennenlernt, bei dem sie dann
    > besser aufgehoben sind.
    >
    > Es ist alles in allem kein Wunder warum gute Freelancer unglaublich teuer
    > scheinen. Der Unterschied den diese Menschen aber machen ist wie Tag und
    > Nacht, wenn man sie denn mal machen lässt.
    >
    > PS: Und ja ich gehöre auch dazu. Und auch nur, weil es so lächerlich
    > einfach ist, ein guter Freelancer zu werden. Alles von Fowler, Gamma, Beck,
    > Martin, McDonnell und wie sie alle heissen lesen und dann nicht auf dem
    > Kopf gefallen sein... . Es ist gerade so traurig, weil es so einfach ist...
    > :-(.

    *signed*! ;)
    Schön auf den Punkt gebracht.

  6. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: Silberfan 12.09.17 - 23:09

    Kleine Schildkröte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vier von Fünf Projekten in den (grossen) Firmen schlagen teilweise
    > katastrophal fehl (zu teuer, zu kompliziert, mehr Kosten als Nutzen,
    > Wegwerfmentalität).
    > 99% der Projekte haben keine ausreichende Projektplanung hinter sich.
    > 75% aller Projekte haben keine Projektplanung hinter sich (ausser
    > Missionstatement und in etwa einer Idee in den Köpfen)
    > 99% der Aufgabenstellungen haben weder ausreichende Anforderungsanalyse
    > noch ausgearbeitete Erfolgskriterien
    > 85% aller Scrumteams sind kaputt (Teamleiter vs. ProductOwner?)
    > 95% aller Scrumteams erlauben keine Handbremse (ich hab bei fast jedem
    > Projekt gezogen und bin dafür so gut wie immer zusammengepfiffen wurden,
    > ausser ich war der Projektleiter ...).
    > fast 100% aller Projektverantwortlichen wissen nicht, wie man Komplexität
    > der Projekte beurteilt, kontrolliert (günstig beeinflusst) und diese
    > überhaupt erst einmal misst.
    > 90% aller Projekteigner wissen nicht, welchen Wert der einzelne Mitarbeiter
    > wirklich produziert und ob sein Beitrag in der Summe ehr positiv oder ehr
    > negativ ist.
    > 75% aller festangestellten Entwickler sind unterbezahlt
    > 95% aller festangestellten Entwickler sind unterschult
    > 5% aller festangestellten Entwickler gehören versetzt oder gefeuert (ich
    > entferne immer ca 25% der Mitarbeiter aus meinen Projekten)
    > 25% aller Projektleiter gehören gefeuert (viele gehen auch nach der
    > Katastrophe von selbst)
    > 100% aller Manager (Projektverantwortlichen) haben falsche Vorstellungen
    > von notwendigen Anreitzsystemen für Projektleiter (Bonus für rechtzeitiges
    > Erreichen von Milestones .... features per minute, testen tun wir später,
    > ich glaube alles was mir gesagt wird, jemand ganz unten ist Schuld, ich
    > habe Vertrauen, es braucht nur mehr Geld und Zeit, dann wird es schon).
    > fast 100% aller Manager lügen über den Fortschritt eines Projektes
    > gegenüber von Vorgesetzten
    > fast 100% der Vorgesetzten lügen über den Fortschritt eines Projektes auf
    > Konferenzen
    > 90% aller (festangestellter) Entwickler produzieren unoptimalen Code
    > (bezüglich Lesbarkeit und Wartbarkeit).
    > 100% der grossen Firmen haben zu viele Meetings
    > 95% der Firmen verschwenden lieber Geld als mit Kontroversen umzugehen
    > (schreib einen 20 Seitenbericht, den wir dann ignorieren.. fein 2 Wochen
    > bei 20k pro Monat bitte sehr...)
    > 95% aller Softwareprojekte, die ich anschauen konnte hatten haarsträubende
    > Sicherheitslücken und unzählige Defekte
    > 95% der externen Audits scheinen von Mittelstufenschülern geschrieben
    > wurden zu sein
    > 75% der externen Planungen sind in fundamentalen Dingen wiedersprüchlich
    > und das Geld vorn und hinten nicht wert
    > 95% aller agilen Softwareprojekte sind überhaupt nicht agil.
    > 95% aller Softwareprojekte testen nicht ausreichend
    > 40% aller Softwareprojekte testen gar nicht bezw. können sich das bischen
    > dann auch sparen
    > 75% aller Softwareframeworks (Middleware) sind Mist.
    >
    > Und so geht das dann weiter und weiter.
    >
    > Es ist immer schade um die Mitarbeiter, die wirklich lernen wollen, die
    > wirklich noch mit Eifer dabei sind und dann ein mieses Training erhalten
    > bzw. wieder mal Testen und Durchdenken der FeaturesPerMinute Metrik opfern
    > müssen. Da merke ich mir immer heimlich die Namen für später, wenn man
    > einen guten Mitarbeiter braucht oder jemanden kennenlernt, bei dem sie dann
    > besser aufgehoben sind.
    >
    > Es ist alles in allem kein Wunder warum gute Freelancer unglaublich teuer
    > scheinen. Der Unterschied den diese Menschen aber machen ist wie Tag und
    > Nacht, wenn man sie denn mal machen lässt.
    >
    > PS: Und ja ich gehöre auch dazu. Und auch nur, weil es so lächerlich
    > einfach ist, ein guter Freelancer zu werden. Alles von Fowler, Gamma, Beck,
    > Martin, McDonnell und wie sie alle heissen lesen und dann nicht auf dem
    > Kopf gefallen sein... . Es ist gerade so traurig, weil es so einfach ist...
    > :-(.
    Dann wird ein frisch aus der Uni kommender BWLer in eine ecke gesetzt das alles zu Optimieren. Der dann mit dem Kommentar aufkommt das der Beste Kunde die Firma selbst ist , sorry selten so gelacht .....

  7. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: Melanchtor 13.09.17 - 08:48

    Na, das ist eben der Nachteil von Freelancern. Unsere Bilanz als Beratungshaus sieht da etwas anders aus. Da gehen die wenigsten Projekte auf rot.

    cu
    Aleco

  8. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: Kleine Schildkröte 13.09.17 - 09:47

    Melanchtor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na, das ist eben der Nachteil von Freelancern. Unsere Bilanz als
    > Beratungshaus sieht da etwas anders aus. Da gehen die wenigsten Projekte
    > auf rot.

    Selten, dass man als Beratungshaus das volle Programm bestimmt. Bei mir ist aber auch schon 6 Monate geplant, 2 Jahre gedauert, Kosten mal Vier, Defektrate und Sekundärkosten astronomisch schon Totalversagen.

    Ich habe nie verstanden, warum BWLer in der Praxis der Softwareentwicklung Opportunitätskosten nicht bewerten können. Wenn ein Projekt von 6 Monaten Dauer 2 Jahre dauert (und dann nur ein Teil der ursprünglichen Anforderungen erfüllt), dann sind das 3 weitere 6Monatsprojekte, die nicht geschafft wurden. Wenn man es so sieht sehen die Bilanzen in vielen Firmen noch schlimmer aus.

    Besonders grosse Konzerne sind aber auch Beratungsresistent bzw. viele Tipps der Berater funktionieren auch nicht wirklich.

    Aber natürlich, die, die es können, die haben Hayday. Ich kenne auch eine Beratungsfirma, die sind wirklich extrem gut. Da kommt der Chef persönlich vorbei, wenn seine Mitarbeiter grützen. Ist aber auch ein selfmadeprogrammierer aus der Tschechei.

    >
    > cu
    > Aleco

  9. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: Melanchtor 13.09.17 - 10:01

    Naja, wir sind etwas größer und international, inklusive Indien. Von daher haben wir oft die Gesamtleitung in großen Projekten. Dank unserer Erfahrung und den internen Vorgehensweisen klappen die auch.

    cu
    Aleco

  10. Re: Die wirkliche Statistik zur Schlagzeile ...

    Autor: .02 Cents 13.09.17 - 10:02

    ist, das Agenturen wie Etengo einen ganz wesentlichen Anteil an dem "zu teuer" tragen, wobei Etengo selber nach meinen Erfahrungen noch eher am aus Sicht des Freiberuflers positiven Ende dieses Marktes agiert. Zu wesentlichen Teilen schreiben die Agenturen nur alle die gleichen Positionen aus gleichen Einkaufsportalen der Kunden auf den gleichen Freiberufler Portalen aus. Über Preferred Supplier Vereinbarungen sollen dann Sätze intransparent durchgedrückt werden, wobei die Marge des Vermittlers nicht zuletzt aufgrund von Intransparenz unangetastet bleibt.

    Abgesehen davon ist diese Art der "zu teuer" Diskussion etwas, das vom Einkauf kommt um Druck auf die Preise auszuüben.

    Ich habe es oft genug erlebt, das so eben schon von der Agentur nicht die qualifiziertesten ausgesucht werden, sondern die billigsten. Ich mache meinen Job jetzt 20 Jahre, bin "auf dem Stand der Technik" und habe in meinem Bereich (Datenintegration) genug Erfahrung um zu sehen, dass neue Tools (Big Data als Hype in diesem Bereich) mindestens die gleichen Probleme und Aufwände erzeugen, wenn man nicht die Hausaufgaben macht (z.B. Entwicklungsprozess bis hin zum Deployment etc. definieren / standardisieren, bevor man sich in ein Großprojekt stürzt). Ich bin aber nach 20 Jahren auch nicht mehr bereit, jedes Chaos Projekt mitzumachen unter Konditionen wie 60 Stunden Arbeitseinsatz erwartet, 40 Stunden werden per gedeckeltem Tagessatz bezahlt u.ä.

  11. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: twothe 13.09.17 - 10:06

    Die Zahlen decken sich mit meinen Erfahrungen zu nahezu 100% ;)

    Es gab immer mal wieder schöne Moment, wo es mal Entwickler mit mehr Ahnung, Projektleiter die ein Projekt leiten konnte, oder ein Chef der seinen Job gut gemacht hat gab, aber das ist die wirklich große Ausnahme. In bisher fast allen Firmen konnte ich mit meiner Erfahrung theoretisch das komplette Team inkl. Projektleiter und Chef an die Wand spielen, Tipps und Hilfestellungen sind aber nicht gewünscht, oder wie mir ein Chef mal wörtlich sagte: "Du bist hier zum Tippen und nicht zum Denken!"

    Wenn man dann mal versehentlich oder absichtlich etwas Kompetenz durchscheinen lässt, gibt es sofort einen Mitarbeiter der in Panik um seinen Job verfällt und fortan beschließt einem das Leben zur Hölle zu machen. Da heißt es dann "Lächeln und Winken" und sich am Ende des Monats am Gehalt erfreuen.

    Aber immerhin kann ich im Leben abhaken, dass wegen mir mal ein Chef entlassen wurde, weil der Rest der Firma, nachdem ich ihn zeitweise vertreten hatte, erkannt hatte wie unfähig der eigentlich war. ¯\_(ツ)_/¯

  12. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: Kleine Schildkröte 13.09.17 - 10:58

    Melanchtor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, wir sind etwas größer und international, inklusive Indien. Von daher
    > haben wir oft die Gesamtleitung in großen Projekten. Dank unserer Erfahrung
    > und den internen Vorgehensweisen klappen die auch.
    >
    > cu
    > Aleco

    Dann ist das Super. Kannst du mir den Namen deiner Firma mal PMen?

  13. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: Kleine Schildkröte 13.09.17 - 11:03

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Zahlen decken sich mit meinen Erfahrungen zu nahezu 100% ;)
    >
    > Es gab immer mal wieder schöne Moment, wo es mal Entwickler mit mehr
    > Ahnung, Projektleiter die ein Projekt leiten konnte, oder ein Chef der
    > seinen Job gut gemacht hat gab, aber das ist die wirklich große Ausnahme.
    > In bisher fast allen Firmen konnte ich mit meiner Erfahrung theoretisch das
    > komplette Team inkl. Projektleiter und Chef an die Wand spielen, Tipps und
    > Hilfestellungen sind aber nicht gewünscht, oder wie mir ein Chef mal
    > wörtlich sagte: "Du bist hier zum Tippen und nicht zum Denken!"

    Mein Klassiker ist immer noch: "Wir entwickeln hier keine Enterprisesoftware!" Nachdem ich gezeigt habe, dass die interne Software katastrophale Fehler bei den Datenbanktransaktionen hat. Während ich da war hat ein selbstgelernter sechs Wochen versucht ein Problem zu lösen, was die zwei (oder mehr) wichtigsten Kunden hatten. Zwei Tage vor der Panik ging es dann los. Folge, Internationale Firma hat an diesem Tag 15% Umsatz verloren, so gut wie alle betroffenen Kunden sind abgesprungen und zu Adobe gewechselt.

    > Wenn man dann mal versehentlich oder absichtlich etwas Kompetenz
    > durchscheinen lässt, gibt es sofort einen Mitarbeiter der in Panik um
    > seinen Job verfällt und fortan beschließt einem das Leben zur Hölle zu
    > machen. Da heißt es dann "Lächeln und Winken" und sich am Ende des Monats
    > am Gehalt erfreuen.
    >
    > Aber immerhin kann ich im Leben abhaken, dass wegen mir mal ein Chef
    > entlassen wurde, weil der Rest der Firma, nachdem ich ihn zeitweise
    > vertreten hatte, erkannt hatte wie unfähig der eigentlich war.
    > ¯\_(ツ)_/¯

    Ich finde immer genial, wenn sie dich holen, weil sie ein Projekt verrissen haben und dann von Scratch beginnen wollen, du dann zum Chef gehst, und das gescheiterte Projekt in zwei Wochen überarbeitest und dann plötzlich alles wieder soweit im Lot ist und dann wenn sie nach zwei Monaten du sagst, dass du nicht verlängern möchtest und plötzlich 50% mehr Gehalt hast und immer noch unterbezahlt bist. :-).

  14. Re: Die wirkliche Statistik zur Schlagzeile ...

    Autor: Kleine Schildkröte 13.09.17 - 11:19

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ist, das Agenturen wie Etengo einen ganz wesentlichen Anteil an dem "zu
    > teuer" tragen, wobei Etengo selber nach meinen Erfahrungen noch eher am aus
    > Sicht des Freiberuflers positiven Ende dieses Marktes agiert. Zu
    > wesentlichen Teilen schreiben die Agenturen nur alle die gleichen
    > Positionen aus gleichen Einkaufsportalen der Kunden auf den gleichen
    > Freiberufler Portalen aus. Über Preferred Supplier Vereinbarungen sollen
    > dann Sätze intransparent durchgedrückt werden, wobei die Marge des
    > Vermittlers nicht zuletzt aufgrund von Intransparenz unangetastet bleibt.

    Exakt. Ist ein grosser Verschiebebahnhof, wo genug unproduktive Verwaltung finanziert wird. Oftmals halten auch die Grossfirmen Anteile an Recruitern (besonders im Mittelgrossen Bereich, wo ein exklusiver Recruiter die komplette Firma ausstattet).

    > Abgesehen davon ist diese Art der "zu teuer" Diskussion etwas, das vom
    > Einkauf kommt um Druck auf die Preise auszuüben.

    Politik halt.

    > Ich habe es oft genug erlebt, das so eben schon von der Agentur nicht die
    > qualifiziertesten ausgesucht werden, sondern die billigsten. Ich mache
    > meinen Job jetzt 20 Jahre, bin "auf dem Stand der Technik" und habe in
    > meinem Bereich (Datenintegration) genug Erfahrung um zu sehen, dass neue
    > Tools (Big Data als Hype in diesem Bereich) mindestens die gleichen
    > Probleme und Aufwände erzeugen, wenn man nicht die Hausaufgaben macht (z.B.
    > Entwicklungsprozess bis hin zum Deployment etc. definieren /
    > standardisieren, bevor man sich in ein Großprojekt stürzt). Ich bin aber
    > nach 20 Jahren auch nicht mehr bereit, jedes Chaos Projekt mitzumachen
    > unter Konditionen wie 60 Stunden Arbeitseinsatz erwartet, 40 Stunden werden
    > per gedeckeltem Tagessatz bezahlt u.ä.

    Niemals Überstunden. Geh in Deutschland immer über ausländische Agenturen.

    PS: Wenn dir alles zuviel wird, geh in die Schweiz. :0)

  15. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: twothe 13.09.17 - 12:28

    Kleine Schildkröte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Klassiker ist immer noch: "Wir entwickeln hier keine
    > Enterprisesoftware!" Nachdem ich gezeigt habe, dass die interne Software
    > katastrophale Fehler bei den Datenbanktransaktionen hat.

    Meine Erheiterung aktuell: ging um die Frage wie ein Feature umgesetzt werden soll. Kollege hatte 1 Tag angesetzt für ne simple Implementierung, ich 3 mit ner etwas komplexeren Änderung, mit der Erklärung, dass wir damit auch gleich 4 andere Tickets im gleichen Bereich erledigen und damit nach Hinten raus rund 3 Wochen Zeit einsparen.

    Antwort vom Chef: "Ne wir wollen hier ja auch fertig werden, mach mal die simple Lösung."
    2 Tage gespart, 3 Wochen verschwendet. "Ok, Chef!"

  16. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: scrumdideldu 13.09.17 - 15:41

    Kleine Schildkröte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei mir ist
    > aber auch schon 6 Monate geplant, 2 Jahre gedauert, Kosten mal Vier,

    Dazu hat mir ein Manager einer großen Firma mal bei einem erzählt:

    - Das aktuelle Projekt wurde mit 2000 Entwicklertagen abgeschätzt
    - Jeder der Entwickler weiß dass es wahrscheinlich 5000 kosten wird bis es live geht
    - ABER: hätte man es mit 5000 den Chefs vorgelegt wäre es nie gemacht worden.
    - Also arbeitet man 1800 dran um dann zu berichten dass man erfolgreich ersten Prototypen usw. usf. und dann man nochmal 1000 braucht
    - Wieder 800-1000 später erzählt man was von neuen Technologien usw. usf. und man braucht nochmal 500.
    => Inzwischen sind 3500 reingeflossen! Point of no return für die Vorgesetzten! Sonst müssten die eingestehen dass sie was falsch gemacht haben.

    JETZT ist spätestens der Punkt wo dann nochmal kräftig externe Ressourcen dazu geholt werden weil jetzt spielen Tage die zu bezahlen sind keine Rolle mehr. Jetzt geht es nur noch um Tage bis live. Völlig egal was es kostet!

    Das hat in vielen Firmen Kultur. Projekte werden bewusst zu "billig" kalkuliert weil die sonst keiner will und wenn dann die Zeit verbraucht ist braucht man ja irgendeine Lösung also wird nachgeschossen und nachgeschossen. Völlig normal.

  17. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: Kleine Schildkröte 13.09.17 - 16:01

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleine Schildkröte schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mein Klassiker ist immer noch: "Wir entwickeln hier keine
    > > Enterprisesoftware!" Nachdem ich gezeigt habe, dass die interne Software
    > > katastrophale Fehler bei den Datenbanktransaktionen hat.
    >
    > Meine Erheiterung aktuell: ging um die Frage wie ein Feature umgesetzt
    > werden soll. Kollege hatte 1 Tag angesetzt für ne simple Implementierung,
    > ich 3 mit ner etwas komplexeren Änderung, mit der Erklärung, dass wir damit
    > auch gleich 4 andere Tickets im gleichen Bereich erledigen und damit nach
    > Hinten raus rund 3 Wochen Zeit einsparen.
    >
    > Antwort vom Chef: "Ne wir wollen hier ja auch fertig werden, mach mal die
    > simple Lösung."
    > 2 Tage gespart, 3 Wochen verschwendet. "Ok, Chef!"

    :-)

    Projekt massiv in Gefahr. Jede Änderung kostet mehr, als komplett neumachen. Also ich, soll ich es richtig machen, ok oder so billig wie möglich. Ok mach richtig. Drei Tage später, eine Liste von schlechten Nachrichten und die Erklärung, dass es nicht richtig gemacht werden kann und ich werde zum Problem... . :)

    ---

    Ich hatte mal eine Diskussion. Ein haufen Tickets alle Zeigen in eine Richtung. Ich sage die Tickets gehören zusammen und eigentlich müssen wir den Sprint abbrechen und dieses Problem angehen. Antwort: Nein! (Scrum in Anwendung).

    Ende vom Lied. ScrumGuru gemietet, sollte rausfinden, warum das Projekt nicht weiter geht. ScrumGuru hat keine Antwort, ScrumHero kommt vorbei (hat Scrumguru ausgebildet), findet irgendwelchen Quark, den wir in den Abläufen verändern können.

    Ich bin schon gar nicht mehr bei den Teammeetings dabei, nachdem mir erklärt wurde, wie wichtig doch die Zahlen auf den Pokerkarten sind, da es ja die Fibonacci-Folge ist (obwohl man Zahlen weggelassen hat) und das das alles wissenschaftlich sei und ich es wahrscheinlich nicht verstehe.

    Meine Entgegnung, was an der Anzahl von Kanninchen bei Vermehrung unter idealen Bedingungen wissenschaftlich einen Bezug dazu hätte (Die Situationskommik hat dazu geführt, dass der Manager und zwei Entwickler rote Köpfe vor Lachen hatten) und dass einfach das Projekt in gefahr ist und der Prozess ausreichend gut ist (ich könne das natürlich nicht beurteilen bla bla).

    Ende vom Lied, ich hatte meine Ruhe, hab in den Modus gewechselt, dass ich erstmal mich nebenbei weitergebildet habe und nach vier Monaten hatten sie in etwa eine Ahnung, dass ich doch Recht hatte mit meiner Einschätzung und man hat dann die Sekundärteams ausgewechselt, geld nachgeschoben und ein Jahr später (war schon nicht mehr dabei), haben sie alles weggeschmissen und neu gemacht (auch eine dumme Entscheidung).

    ---

    Ich glaube jeder von uns kann mindestens 20 solcher Anektoden aus dem Stehgreif produzieren. Wie gesegnet wir doch sind ... . :)

  18. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: Kleine Schildkröte 13.09.17 - 16:03

    scrumdideldu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleine Schildkröte schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei mir ist
    > > aber auch schon 6 Monate geplant, 2 Jahre gedauert, Kosten mal Vier,
    >
    > Dazu hat mir ein Manager einer großen Firma mal bei einem erzählt:
    >
    > - Das aktuelle Projekt wurde mit 2000 Entwicklertagen abgeschätzt
    > - Jeder der Entwickler weiß dass es wahrscheinlich 5000 kosten wird bis es
    > live geht
    > - ABER: hätte man es mit 5000 den Chefs vorgelegt wäre es nie gemacht
    > worden.
    > - Also arbeitet man 1800 dran um dann zu berichten dass man erfolgreich
    > ersten Prototypen usw. usf. und dann man nochmal 1000 braucht
    > - Wieder 800-1000 später erzählt man was von neuen Technologien usw. usf.
    > und man braucht nochmal 500.
    > => Inzwischen sind 3500 reingeflossen! Point of no return für die
    > Vorgesetzten! Sonst müssten die eingestehen dass sie was falsch gemacht
    > haben.
    >
    > JETZT ist spätestens der Punkt wo dann nochmal kräftig externe Ressourcen
    > dazu geholt werden weil jetzt spielen Tage die zu bezahlen sind keine Rolle
    > mehr. Jetzt geht es nur noch um Tage bis live. Völlig egal was es kostet!
    >
    > Das hat in vielen Firmen Kultur. Projekte werden bewusst zu "billig"
    > kalkuliert weil die sonst keiner will und wenn dann die Zeit verbraucht ist
    > braucht man ja irgendeine Lösung also wird nachgeschossen und
    > nachgeschossen. Völlig normal.

    Jupp viele Konzerne funktionieren wie die deutsche Politik... .

  19. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: twothe 13.09.17 - 17:31

    Kleine Schildkröte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube jeder von uns kann mindestens 20 solcher Anektoden aus dem
    > Stehgreif produzieren. Wie gesegnet wir doch sind ... . :)

    In der Tat. Ich habe eine Freundin, die die Ausbildung zum Fachinformatiker gemacht hat und immer Panik hatte, dass sie ja gar nicht so gut sei wie ich damit beruhigt, dass ich ihr gesagt habe: "In der IT reicht es mittelmäßig zu sein. Die meisten anderen sind nämlich noch erheblich schlechter."

    Hat sie mir erst nicht geglaubt, aber jetzt darf ich mir jeden Tag anhören wie dämlich eigentlich ihre Kollegen sind, die wüssten ja nicht mal was sie im ersten Jahr gelernt hat! ;)

  20. Re: Die wirkliche Statistik

    Autor: Kleine Schildkröte 13.09.17 - 18:08

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleine Schildkröte schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich glaube jeder von uns kann mindestens 20 solcher Anektoden aus dem
    > > Stehgreif produzieren. Wie gesegnet wir doch sind ... . :)
    >
    > In der Tat. Ich habe eine Freundin, die die Ausbildung zum Fachinformatiker
    > gemacht hat und immer Panik hatte, dass sie ja gar nicht so gut sei wie ich
    > damit beruhigt, dass ich ihr gesagt habe: "In der IT reicht es mittelmäßig
    > zu sein. Die meisten anderen sind nämlich noch erheblich schlechter."
    >
    > Hat sie mir erst nicht geglaubt, aber jetzt darf ich mir jeden Tag anhören
    > wie dämlich eigentlich ihre Kollegen sind, die wüssten ja nicht mal was sie
    > im ersten Jahr gelernt hat! ;)

    Stell dir den durchschnittlichen Entwickler vor und dann stell dir vor, dass die Hälfte der Entwickler höchsten gleichgut aber eigentlich noch viel schlechter sind... .

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