Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › EU-Urheberrechtsreform: Das…

Ich les immer nur „Uploadfilter“

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: Ankerwerfer 21.02.19 - 17:55

    Alle regen sich über diese mysteriösen Uploadfilter auf. Konkrete Quellen dazu finde ich nicht.
    Wenn ich nach Leistungsschutzrecht oder Artikel 13 Google, bekomme ich wieder nur „Infos“ zum bösen Uploadfilter, aber nichts zu dem Thema das ich suche.

    Also bitte, an welcher Stelle wird von Uploadfiltern gesprochen? Wann und wo hat ein Abgeordneter erwähnt, das es Uploadfilter geben wird?

    Oder ist das wieder so ein Kunstwort das von irgend einem anderen Thema ablenken soll?

  2. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: StefanGrossmann 21.02.19 - 18:02

    Es werden in dieser Richtlinie in ihrer jetzigen Form Forderungen gestellt die sich nur mit einem wirksamen Uploadfilter lösen lassen. Damit ist es eine Forderung ohne Erwähnung. Danke fürs Lesen.

  3. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: Maximilian154 21.02.19 - 18:03

    Uploadfilter sind einzig technisch denkbare Maßname, um den Forderungen des Artikel 13 gerecht zu werden.

  4. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: larc0s 21.02.19 - 18:09

    Konkret geht es da um Absatz 4b (https://juliareda.eu/wp-content/uploads/2019/02/Art_13_unofficial.pdf):

    "4. [...] (b) made, in accordance with high industry standards of professional diligence, best efforts to ensure the unavailability of specific works and other subject matter for which the rightholders have provided the service providers with the relevant and necessary information, and in any event"

    Jedoch muss man dazu auch immer Absatz 5 dazu nehmen (was gerne nicht gemacht wird):

    "5. The cooperation between online content service providers and rightholders shall not result in the prevention of the availability of works or other subject matter uploaded by users which do not infringe copyright and related rights, including where such works or subject matter are covered by an exception or limitation. Member States shall ensure that users in all Member States are able to rely on the following existing exceptions and limitations when uploading and making available content generated by users on online content sharing services:

    a)quotation, criticism, review,
    b)use for the purpose of caricature, parody or pastiche."

    Wenn der Mechanismus der in 4b erwähnt wird auch Nutzungen wegfiltert die in Ordnung wären, z.b. Zitate/Parodien, dann wäre er kein adäquater Mechnismus und damit eigentlich nicht zu verwenden. Bin der Meinung, dass so ein Filter nicht kommen wird da dieser nicht mit beiden Zielen vereinbar ist. Aber wir werden es sehen wenn die Richtline zum Gesetz wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.19 18:10 durch larc0s.

  5. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: stan__lemur 21.02.19 - 20:27

    Wenn in der der Verordnung stehen würde, dass jeder Content Service Provider einen Vertreter zu benennen hat, der auf Aufforderung binnen 8h persönlich in New York zu erscheinen hat, stünde auch nicht da, dass er fliegen müsste. Doch fast alle hätten keine andere Wahl ...

    Worauf dieses Gedankenexperiment abzielt:
    Das Wort "Uploadfilter" ist in der Vorschrift nicht zu finden, das stimmt. Doch mit der derzeitigen Technik ist eine Umsetzung ohne diese nur schwer vorstellbar.

  6. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: nille02 21.02.19 - 21:44

    larc0s schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedoch muss man dazu auch immer Absatz 5 dazu nehmen (was gerne nicht
    > gemacht wird):

    Den braucht man auch nicht wirklich beachten. Du kannst keine private Plattform zwingen deine Inhalte bereitzustellen. Da der mögliche Schaden größer ist wird einfach alles Blockiert was irgendwie beanstandet wird. Du kannst natürlich Einspruch erheben aber die Plattformen wie Youtube verweisen dich dann an die Person/Firma die es hat Sperren lassen.
    Du darfst dich dann Zivilrechtlich damit beschäftigen und bis das durch ist, bleibt das Video gesperrt, demonitarisiert oder Werbeeinnamen gehen an den der deinen Inhalt hat sperren lassen.

    Das ist halt das Problem von Zensur oder wie in dem Fall wenn man private Firmen nun zu Polizisten machen möchte. Man neigt dazu einfach nichts mehr zu sagen was beanstandet werden könnte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.19 21:47 durch nille02.

  7. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: Raenef 21.02.19 - 22:22

    Ankerwerfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle regen sich über diese mysteriösen Uploadfilter auf. Konkrete Quellen
    > dazu finde ich nicht.
    > Wenn ich nach Leistungsschutzrecht oder Artikel 13 Google, bekomme ich
    > wieder nur „Infos“ zum bösen Uploadfilter, aber nichts zu dem
    > Thema das ich suche.
    >
    > Also bitte, an welcher Stelle wird von Uploadfiltern gesprochen? Wann und
    > wo hat ein Abgeordneter erwähnt, das es Uploadfilter geben wird?
    >
    > Oder ist das wieder so ein Kunstwort das von irgend einem anderen Thema
    > ablenken soll?

    Jein das Wort kommt im Artikel nicht vor, aber ist laut Experten und allen denkenden Politikern die einzige Möglichkeit den Gesetzes Text zu erfüllen

    Was sagt also der Rest? Etwa so: ich habe keine Ahnung und wie die es machen müssen die selbst wissen nicht ich

    Also ist nach momentanen Stand der upload Filter die zwingende Folge des Artikels 13

  8. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: OmranShilunte 21.02.19 - 22:23

    larc0s schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bin der Meinung, dass
    > so ein Filter nicht kommen wird

    youtube hat bereits seit vielen jahren uploadfilter, auf freiwilliger basis, und die funktionieren in bezug auf ganz konkrete werke großer verlage, die sich an der finanzierung dieses filters - 100 millionen euro - beteiligt haben.

    > da dieser nicht mit beiden Zielen vereinbar
    > ist. Aber wir werden es sehen wenn die Richtline zum Gesetz wird.

    das sehe ich auch so. denn wenn man es zu ende denkt, kann ein solches system nicht das assoziierte ziel erreichen.

  9. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: 1nformatik 21.02.19 - 22:26

    Bin ja mal echt gespannt, wie so ein Upload Filter dann technisch realisiert wird.

  10. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: Ankerwerfer 22.02.19 - 00:11

    Danke für die vielen Antworten und Erklärungen.
    Das sieht ja nicht gut aus fürs Internet.

  11. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: violator 22.02.19 - 11:32

    Und in der StVO lese ich nirgendwo das Wort "Dieselfahrverbot".

  12. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: rldml 22.02.19 - 13:35

    Naa... Geht auch ohne. Dann musst du halt nur genug Personal einstellen, die sämtliches hochgeladene Material sichten. Ein einfaches Rechenbeispiel:

    Youtube hat 2015 ca. 400 Stunden Videomaterial pro Minute Upload gehabt.

    - Das sind etwa 24000 Stunden Videomaterial pro Stunde,
    - Ca. 576000 Stunden Videomaterial pro Tag,
    - etwa 17,2 Millionen Sunden hochgeladenes Videomaterial pro Monat.

    Unter der Annahme, dass ein Person das hochgeladene Video in der Zeit qualifiziert prüfen kann (viel Glück!), die es zum Betrachten des Videos benötigt, braucht man bei 40 Wochenstunden also lediglich

    108.000 zusätzliche Mitarbeiter

    Wenn man weiter davon ausgeht, dass die wenigstens den deutschen Mindestlohn bekommen, sind das lächerliche 158 Millionen Euro pro Monat zzgl. Arbeitgeberanteile. Urlaub, KRankheit & co. sind da natürlich noch nicht berücksichtigt ;)

    Ein Schnapper! :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.02.19 13:35 durch rldml.

  13. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: Tet 23.02.19 - 10:55

    Ankerwerfer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle regen sich über diese mysteriösen Uploadfilter auf. Konkrete Quellen
    > dazu finde ich nicht.
    > Wenn ich nach Leistungsschutzrecht oder Artikel 13 Google, bekomme ich
    > wieder nur „Infos“ zum bösen Uploadfilter, aber nichts zu dem
    > Thema das ich suche.
    >
    > Also bitte, an welcher Stelle wird von Uploadfiltern gesprochen? Wann und
    > wo hat ein Abgeordneter erwähnt, das es Uploadfilter geben wird?
    >
    > Oder ist das wieder so ein Kunstwort das von irgend einem anderen Thema
    > ablenken soll?

    Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Im Gesetzestext kommt das Wort nicht einmal vor, aber Artikel 13 Absatz 4b lässt sich eigentlich nur mit Uploadfiltern erfüllen. Die Alternative zum Uploadfilter ist eine manuelle Prüfung durch Mitarbeiter, was jedoch aus Kostengründen im Normalfall nicht realisierbar ist.

  14. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: schnedan 23.02.19 - 12:08

    mal abgesehen davon das ein Mitarbeiter wahrscheinlich noch weniger Referenzen zu Urhebern im Kopf hat als ne Datenbank eines Uploadfilter... die Mitarbeiter würden sicher noch mehr legalen Content blocken...

  15. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: quasides 24.02.19 - 13:02

    rldml schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naa... Geht auch ohne. Dann musst du halt nur genug Personal einstellen,
    > die sämtliches hochgeladene Material sichten. Ein einfaches
    > Rechenbeispiel:
    >
    > Youtube hat 2015 ca. 400 Stunden Videomaterial pro Minute Upload gehabt.
    >
    > - Das sind etwa 24000 Stunden Videomaterial pro Stunde,
    > - Ca. 576000 Stunden Videomaterial pro Tag,
    > - etwa 17,2 Millionen Sunden hochgeladenes Videomaterial pro Monat.
    >
    > Unter der Annahme, dass ein Person das hochgeladene Video in der Zeit
    > qualifiziert prüfen kann (viel Glück!), die es zum Betrachten des Videos
    > benötigt, braucht man bei 40 Wochenstunden also lediglich
    >
    > 108.000 zusätzliche Mitarbeiter
    >
    > Wenn man weiter davon ausgeht, dass die wenigstens den deutschen
    > Mindestlohn bekommen, sind das lächerliche 158 Millionen Euro pro Monat
    > zzgl. Arbeitgeberanteile. Urlaub, KRankheit & co. sind da natürlich noch
    > nicht berücksichtigt ;)
    >
    > Ein Schnapper! :D


    was tatsähclich gar kein problem für google WÄRE

    der eigentliche hund ist das die mitarbeiter das aber gar nciht können.
    kein mensch, absolut keiner, ist fähig jedes "werk" das dem copyright utnerliegt zu identifizieren.
    es reicht ja schon das jemand einen eigenen song macht mit der melodie von jemand anderen etc

    und selbst wenn du diese mitarbeiter beauftragst nur einen bestimmten inhalt zu suchen, sagen wir 50 versch. werke wird die fehlerquote enorm hoch sein.
    bei 40 stunden zwangsschaun ohne echte pausen mal 120tsd mitarbeiter passiert schon mal ein fehler in einer woche, je mitarbeiter. selbst bei nur einem im monat wären das 120tsd mögliche klagen im monat


    und nein contentid funtkioniert nicht gut genug um artikel 13 abzuwehren.
    es funktioniert gut genug um interressen der uhrheber zu vertreten, das material das man dennoch hochladen kann ist nicht mehr wirklich brauchbar zum konsum auf irgendeiner qualitätsebene aber absolut ausreichend für klagen


    der einzige weg für google wären rechtsverbindliche abkommen mit den einzelenen youtubern, doch das könnte nur in einem sehr kleinen maßstab funktionieren. kleine und neue youtube haben dann keinerlei chance auf die plattform zu kommen

  16. Re: Ich les immer nur „Uploadfilter“

    Autor: AnonymerHH 24.02.19 - 18:30

    rldml schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Youtube hat 2015 ca. 400 Stunden Videomaterial pro Minute Upload gehabt.

    2017 waren es schon 700 stunden pro minute.
    mit urlaub, pausenregelung usw komme ich da auf min 240.000 arbeitskräfte um das alles zu sichten.
    vermutlich mehr, krankheit und technische ausfälle müssen ja auch kompensiert werden, zudem steigen die uploadzahlen weiter und dann basiert diese ganze rechnung darauf das jede videominute einfach nur in echtzeit geguckt wird, aber es müsste ja auch noch geprüft werden ob urheberrechte durch die inhalte verletzt werden.
    die prüf- und bearbeitungszeit könnte die nötige arbeiterzahl also ganz schnell nochmal vervielfachen, ganz zu schweigen von den kosten für die technische infrastruktur soviele computerarbeitsplätze einzurichten und instand zu halten.

    wie wärs mit einer praxi.... äh uploadgebühr, jeder upload kostet 10¤ wovon dann die prüfung bezahlt wird, weil ich nicht glaube das viele firmen sich diesen aufwand auf eigene kosten leisten wollen bzw überhaupt können.

    die einzige alternative die mir dazu aktuell einfällt ist ein automatisiertes system aka uploadfilter, auch wenn er nicht im text steht ist das vermutlich die lösung auf die es hinausläuft.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. AGF Videoforschung GmbH, Frankfurt am Main
  2. Dataport, Bremen, Magdeburg, Hamburg ,Rostock, Altenholz bei Kiel, Halle (Saale)
  3. BWI GmbH, verschiedene Einsatzorte
  4. ITEOS, verschiedene Standorte

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 179,90€ (Bestpreis!)
  2. 24,99€ (Bestpreis!)
  3. 44,90€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. Assassin's Creed Odyssey für 24,99€, Monster Hunter World - EU Key für 30,49€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mordhau angespielt: Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
Mordhau angespielt
Die mit dem Schwertknauf zuschlagen

Ein herausfordernd-komplexes Kampfsystem, trotzdem schnelle Action mit Anleihen bei Chivalry und For Honor: Das vom Entwicklerstudio Triternion produzierte Mordhau schickt Spieler in mittelalterlich anmutende Multiplayergefechte mit klirrenden Schwertern und hohem Spaßfaktor.
Von Peter Steinlechner

  1. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  2. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
Lightyear One
Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
Von Wolfgang Kempkens

  1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

  1. Customer First: SAP-Anwender sind in der Landschaft gefangen
    Customer First
    SAP-Anwender sind in der Landschaft gefangen

    SAP-Kunden sind treu, weil sie die eingeführte SAP-Landschaft nicht so einfach ablösen können. Doch sie bleiben auch deswegen, weil die Geschäftsprozesse gut unterstützt werden.

  2. Konsolenleak: Microsoft stellt angeblich nur Specs der nächsten Xbox vor
    Konsolenleak
    Microsoft stellt angeblich nur Specs der nächsten Xbox vor

    Die Veröffentlichungstermine von Spielen wie Cyberpunk 2077 und Gears 5, dazu die wichtigsten Spezifikationen der nächsten Xbox möchte Microsoft laut einem Leak während der Pressekonferenz auf der E3 vorstellen. Gerüchte gibt es auch über die Streamingpläne von Nintendo.

  3. FCC: Regulierer für Übernahme von Sprint durch T-Mobile US
    FCC
    Regulierer für Übernahme von Sprint durch T-Mobile US

    Nach offenbar weitgehenden Zugeständnissen beim Netzausbau auf dem Land und bei 5G hat der Regulierer in den USA dem Kauf von Sprint zugestimmt. Für die Telekom steigen damit die Kosten.


  1. 18:21

  2. 18:06

  3. 16:27

  4. 16:14

  5. 15:59

  6. 15:15

  7. 15:00

  8. 14:38