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Kochrezepte - wie den Ursprung feststellen?!

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  1. Re: Kochrezepte - wie den Ursprung feststellen?!

    Autor: OmranShilunte 21.02.19 - 22:16

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OmranShilunte schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > es wäre auch ein ding der unmöglichkeit, dass jeder, der eine präsenz
    > > betreibt, bei der ein dritter irgendwas hochladen kann, durch vergleiche
    > > mit allen(!) existiernden werken der welt verstöße gegen das
    > urheberrecht
    > > durch autromatische filterung verhindern soll.
    >
    > Seit wann interessieren sich Politiker für in der Realität umsetzbare
    > Dinge? Dass die selber keine Ahnung haben sieht man ja wunderbar beim Voss.


    dass du voss als beispiel dafür nennst, dass das immer so sei wie bei voss ist der perfekte hinweis dafür, dass es zum glück eben nicht immer so ist. :)

    der letzte vollkommen unumsetzbare gesetzesentwurf hier in deutschland war die idee von frau vonderleyen, dass die mitarbeiter der sozialverwaltung jährlich bis zu 50 millionen 10 euro gutscheine für bedürfte kinder ausstellen sollten - manuell. wurde zum glück aber noch rechtzeitig gekippt.

  2. Re: Kochrezepte - wie den Ursprung feststellen?!

    Autor: violator 22.02.19 - 11:30

    Deswegen klagen die Verlage ja immer gerne da, wo es den Richtern scheinbar nicht so wichtig ist, wie der Verklagte etwas auslegt. Wichtiger ist wie der Kläger es auslegt.

  3. Re: Kochrezepte - wie den Ursprung feststellen?!

    Autor: Anonymer Nutzer 22.02.19 - 12:39

    adlerweb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > larc0s schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn ich einen 'content sharing
    > > service' schaffe, bei dem ich der Öffentlichkeit geschützte Werke
    > > zugänglich machen will, die durch User hochgeladen werden und von meinem
    > > Service aufbereitet werden, dann finde ich es vollkommen ok, dass ich
    > mir
    > > dafür auch entsprechend eine Lizenz besorge.
    >
    > Nunja, das Problem ist doch, dass ich gar nicht weiß wer die Lizenz hat.
    Dann ist auch alles schick.

    > Nehmen wir z.B. eine "Bilderbörse". Nutzer dürfen selbst gemachte Bilder
    > hochladen und anderen zeigen. Ich verlange von den Besuchern mit beim
    > Upload zu bestätigen, dass sie das Foto selbst gemacht haben, hier zeigen
    > wollen, etc. Ich habe also gar nicht die Absicht hier Werke zugänglich zu
    > machen, die durch Dritte geschützt sind.
    Super.

    > Aktuell gibt es dann "Notice and
    > Takedown", wenn mich also ein Nutzer "anlügt" und von Dritten geschütztes
    > Material hochlädt muss ich das entfernen sobald ich davon etwas mitbekomme.
    Zukünftig musst du als seitenbetreiber ein system vorhalten das es dem Urheber ermöglicht sein material zu melden das er bei dir nicht sehen will.

    > Nun aber soll ich _vor_ der Veröffentlichung prüfen, ob das Werk geschützt
    > ist. Wie? Ich weiß ja gar nicht, dass das Werk entgegen der Aussage nicht
    > vom Uploader stammt. Soll ich nun für jeden Upload jeden Menschen mit
    > Fotoapparat anschreiben und fragen, ob dieses Bild von ihm stammt?
    Nein. Du sollst in deiner liste der dir gemeldeten werke nachschauen. Der Urheber hat dir als betreiber zugang zu dem material zu ermöglichen gegen das du abgleichen sollst. Wenn du nichts zum abgleichen hast dann hat det Urheber pech.

    Problem an dem ganzen ist das kein filter zu 100% funktioniert und du als betreiber bei einem falsch negativ Ergebnis sofort haftbar bist. (Ggf. Lassen sich gerichte überzeugen das auch 99 oder 98 prozent reichen als ''alles machbare'' versucht zu haben. Das muss sich aber erstmal jemand trauen durchfechten zu wollen)

    Was wird also passieren? Die filter werden so scharf sein das 100% richrig positiv erkannt werden, egal wieviel falsch positiv da als beifang mit weggekickt wird.

    Es wird den seitenbetreibern kaum noch fehlertoleranz zugestanden.
    Im übrigen denke ich werden gerichte sehr schnell klar stellen auf welcher weise urheber ihre werke zum Abgleich zur Verfügung stellen müssen. Nämlich gar nicht. Es wird genau andersrum laufen. Du als seitenbetreiber sollst den urhebern oder von ihnen beauftragten Unternehmen (z.b. gema) das was auf deiner seite hochgeladen werden soll zusenden, die prüfen dann und geben meldung ob der content einem ihrer werke entspricht.

  4. Re: Kochrezepte - wie den Ursprung feststellen?!

    Autor: Firnin 22.02.19 - 13:16

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es wird den seitenbetreibern kaum noch fehlertoleranz zugestanden.
    > Im übrigen denke ich werden gerichte sehr schnell klar stellen auf welcher
    > weise urheber ihre werke zum Abgleich zur Verfügung stellen müssen. Nämlich
    > gar nicht. Es wird genau andersrum laufen. Du als seitenbetreiber sollst
    > den urhebern oder von ihnen beauftragten Unternehmen (z.b. gema) das was
    > auf deiner seite hochgeladen werden soll zusenden, die prüfen dann und
    > geben meldung ob der content einem ihrer werke entspricht.

    Das ist doch im Prinzip genau so wie das Content-ID System bei YouTube funktioniert.
    Und das kann schamlos ausgenutzt werden. Wenn ein angeblicher "Urheber" ein Video meldet, weil es geschützte Inhalte enthält, bittet YouTube den "Urheber" darum, seine Angabe zu bestätigen. Tut er das, ist das Video vom Uploader erstmal entmonetarisiert, bzw. die Einnahmen gehen an den "Urheber". Sollte der Uploader jedoch den Claim beanstanden, entscheidet nicht ein unbeteiligter Dritter (z.B. ein YouTube-Support Mitarbeiter), der das Video des Uploaders und das Werk des Claimers vergleicht. Sondern der "Urheber" muss dann nochmal bestätigen, dass die Einnahmen des Videos rechtmäßig an ihn gehen, weil es ja geschützten Inhalt hat.
    Gute Beispiele für den Missbrauch des Content-ID Systems sind z.B. PewDiePie vs. Alinity, die sein Video gestriked hat, weil er auf einen Ausschnitt ihres Streams reagiert hat. Oder ein Video von PewDiePie, das von SonyMusic (? glaube ich, bin mir nicht ganz sicher, auf alle Fälle ein großer Musikverleger) geclaimed wurde, weil er eine Strophe von Despacito selber gesungen hat.

    PS: Ich kenne den Unterschied zwischen einem "Strike" und einem "Claim" bei YouTube, hab aber mal beide Worte synonym genutzt, um Wortwiederholung zu vermeiden.

  5. Re: Kochrezepte - wie den Ursprung feststellen?!

    Autor: rldml 22.02.19 - 13:19

    Ich bitte darum.

    Gezeichnet, ein Golem-Benutzer ohne Kamera.

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