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Filesharing - Verbot kann ich verstehen, doch bei VOIP ist es Einschnitt in die freie Nutzbarkeit

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  1. Filesharing - Verbot kann ich verstehen, doch bei VOIP ist es Einschnitt in die freie Nutzbarkeit

    Autor: ozelot012 15.03.12 - 02:34

    .

  2. Re: Filesharing - Verbot kann ich verstehen, doch bei VOIP ist es Einschnitt in die freie Nutzbarkeit

    Autor: flar1954 15.03.12 - 08:51

    Vom mehrfachen Posten wird das Ganze auch nicht wahrer. P2P ist nicht automatisch illegaler Tausch von geschütztem Content, damit werden z.B. auch große Linuxdistributionen verteilt.

  3. Re: Filesharing - Verbot kann ich verstehen, doch bei VOIP ist es Einschnitt in die freie Nutzbarkeit

    Autor: robinx999 15.03.12 - 08:58

    Und noch viel häufiger wie Linux Distros dürften legale Patches geladen werden, auch wenn die Nutzerzahlen zurückgehen so hat World of Warcraft immer noch viele Spieler und für die verteilung von Patches wird dort auch P2P verwendet.

  4. Re: Filesharing - Verbot kann ich verstehen, doch bei VOIP ist es Einschnitt in die freie Nutzbarkeit

    Autor: Seasdfgas 15.03.12 - 09:10

    das die mobilfunkbetreiber voice over ip verhindern sollte doch wohl das verständlichste der welt sein oder?
    immerhin sollen die kunden ihre minutenpreise zahlen und nicht mit ner 10¤ flat direkt ewig umsonst reden können

  5. Re: Filesharing - Verbot kann ich verstehen, doch bei VOIP ist es Einschnitt in die freie Nutzbarkeit

    Autor: robinx999 15.03.12 - 09:23

    Naja ich erlebe bei Handy nutzern immer mehr, dass sich Gruppen von Menschen auf einen Anbieter einigen und da dann die "Community Flatrates" nutzen, sehr häufig ist es Aldi Talk und da ist man mit den 3,99¤ pro Monat (Unbegrenz Telefonieren und SMS zu anderen Aldi Talk nutzern) sogar günstiger wie mit VoIP. Klar gibt auch noch genügend andere Anbieter, aber sobald sich größere Gruppen von Menschen auf einen Anbieter geeinigt haben ist es sogar günstiger wie über eine Internet Flat zu telfonieren (wenn man mobiles internet sonst nicht braucht und da in fast allen tarifen Traffic Obergrenzen existieren verbraucht zumindest VoIP auch zuviel Traffic und man ist schnell am limit)

  6. Re: Filesharing - Verbot kann ich verstehen, doch bei VOIP ist es Einschnitt in die freie Nutzbarkeit

    Autor: syntax error 15.03.12 - 09:37

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und noch viel häufiger wie Linux Distros dürften legale Patches geladen
    > werden, auch wenn die Nutzerzahlen zurückgehen so hat World of Warcraft
    > immer noch viele Spieler und für die verteilung von Patches wird dort auch
    > P2P verwendet.


    Und wieviele Leute ziehen sich die WoW-Patches mitm Handy? ;)

  7. umgedreht wird ein schuh draus

    Autor: ssssssssssssssssssss 15.03.12 - 09:38

    Filesharing ist durch zu lassen und VoIP nicht, da es explizit im Vertrag verboten wird.

  8. Kein Argument

    Autor: 0xff 15.03.12 - 09:48

    Tut mir leid, aber deine Aussage ist leider kein Argument. Was hier wirklich passiert ist die organisierte Abschottung eines kompletten Marktes vor einer neuen Technologie. Intern läuft bei denen alles bereits seit Jahren über VoIP. Und genau betrachtet handelt es sich gerade in Mobilnetzen bei allem was übertragen wird um Datenpakete.

    Die Anbieter betreiben also eine künstliche Abschottung der Dienste voneinander, die nichts mit der Realität zu tun hat. Im künstlich separat gehaltenen Sprachnetz sind die Kilobytes ungleich günstiger, als im künstlich davon abgetrennten Datennetz.

    Wenn es um Privatisierungen geht, sind die Leute an der Spitze dieser Unternehmen die größten Wanderprediger des "freien Marktes", die man sich wünschen kann. Was diese Leute aber wirklich unter einem "freien Markt" verstehen wird gerade hier wieder aufgedeckt: Das sie allein an den Spitzen ihrer Riesen-Konglomerate das tun und lassen können, was ihnen gefällt, alle anderen aber unfrei und abhängig sind.

    Edit meint, dass Sätze vollständig sein sollten.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.12 09:51 durch 0xff.

  9. Re: Filesharing - Verbot kann ich verstehen, doch bei VOIP ist es Einschnitt in die freie Nutzbarkeit

    Autor: robinx999 15.03.12 - 09:55

    > Und wieviele Leute ziehen sich die WoW-Patches mitm Handy? ;)
    Naja es gibt schon leute die WoW über Surfstick / Smartphone mit Tethering spielen und da gelten ja dann die gleichen beschränkungen. Wobei ich gerade noch mal in meine AGBs geschaut habe, da ist nur VoIP verboten, von Filesharing finde ich da nichts, da währe höchstens die Traffic beschränkung ein Problem, da man ja nach zuviel Traffic nur noch gedrosselt unterwegs ist.

  10. Re: umgedreht wird ein schuh draus

    Autor: 0xff 15.03.12 - 10:00

    Deiner Denke nach genügt es also einen Vertrag wirksam zu haben, um alle möglichen Schweinereien zu entschuldigen. Die Deutsche Bank macht haufenweise Schotter mit Nahrungsmittelspekulationen durch die täglich Menschen sterben. Und sie tut das wahrscheinlich nur, weil sie einen Gewinnmaximierungsvertrag mit ihren Großinvestoren hat. Deshalb ist also alles in bester Ordnung ...

  11. Re: Kein Argument

    Autor: robinx999 15.03.12 - 10:03

    Es ist ein Argument auf den Vorherigen Post ;)

    Denn da stand ja Zitat: " immerhin sollen die kunden ihre minutenpreise zahlen und nicht mit ner 10¤ flat direkt ewig umsonst reden können"
    und wenn ich innerhalb einer Community für knapp 4 Euro pro Monat telefonieren kann ist es günstiger wie eine Internet Flat zu verwenden und darüber zu telefonieren. Wenn es nur ums telefonieren geht ist man mit der Community Flat besser bedient. Vorallem da die Internet flats ja häufig noch ein Limit haben und man dann irgendwann nur noch 56kbit/sec hat, was dann auch keinen Spass mehr macht.

    Klar ich fände es auch schön wenn die Anbieter sagen würden ihr habt 5 gb / monat danach drosselung auf 56kbit/sec macht damit was ihr wollt. Genauso sinnlos wie die Tatsache dass mit reinen Handyflats Tethering verboten ist, obwohl es trozdem möglich ist und selbst da spricht eigentlich nichts dagegen Tethering zu erlauben immerhin haben diese Tarife ja die Einschänkung eines geringen Inklusiv Volumens (500Mb)

  12. Re: Kein Argument

    Autor: 0xff 15.03.12 - 10:15

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar ich fände es auch schön wenn die Anbieter sagen würden ihr habt 5 gb /
    > monat danach drosselung auf 56kbit/sec macht damit was ihr wollt. Genauso
    > sinnlos wie die Tatsache dass mit reinen Handyflats Tethering verboten ist,
    > obwohl es trozdem möglich ist und selbst da spricht eigentlich nichts
    > dagegen Tethering zu erlauben immerhin haben diese Tarife ja die
    > Einschänkung eines geringen Inklusiv Volumens (500Mb)

    All diese Aspekte sind Teil von unfairen, synthetischen und logisch (vom Kunden-Standpunkt) nicht erklärbaren Abzocker-Tarif-Konstruktionen. Es scheint die Anbieter haben einen gegenseitigen Nicht-Angriffs-Packt, der den Status Quo zementiert. Es müsste sich nur einer finden, der alle Tarife über einen einzigen Daten-Kamm schert und man könnte haarklein erkennen, welche Masche die anderen "Mitspieler" da fahren. Da solche Unternehmen aber nicht Kunden-orientiert arbeiten (sondern zuallererst Stakeholder-orientiert und dann Bürokraten-optimiert), wird sich an der Masche auch so schnell nichts ändern.

  13. Re: umgedreht wird ein schuh draus

    Autor: ichbinsmalwieder 15.03.12 - 10:20

    0xff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deiner Denke nach genügt es also einen Vertrag wirksam zu haben, um alle
    > möglichen Schweinereien zu entschuldigen. Die Deutsche Bank macht
    > haufenweise Schotter mit Nahrungsmittelspekulationen durch die täglich
    > Menschen sterben. Und sie tut das wahrscheinlich nur, weil sie einen
    > Gewinnmaximierungsvertrag mit ihren Großinvestoren hat. Deshalb ist also
    > alles in bester Ordnung ...

    Natürlich ist alles in bester Ordnung.
    Du mußt lernen, Moral und Gesetz auseinander zu halten.
    Ersteres ist subjektiv (deine Moralvorstellungen weichen vermutlich ganz erheblich von meinen ab) und folglich selbstverständlich auch nicht bindend, letzteres schon.

  14. Re: Filesharing - Verbot kann ich verstehen, doch bei VOIP ist es Einschnitt in die freie Nutzbarkeit

    Autor: darklord007 15.03.12 - 10:30

    [ ] Dir ist bekannt das Patches für WoW oder SW:Tor über BitTorrent verteilt werden

  15. Re: umgedreht wird ein schuh draus

    Autor: 0xff 15.03.12 - 10:31

    Die subjektive moralische Welt-Anschauung eines Menschen steht über dem Gesetz (so lange er damit niemandem schadet). Das ist ein Zivilisations-Wert, den es in jeder hoch stehenden westlichen Kultur gibt und das realisiert sich beispielsweise im Befehlsverweigerungsrecht eines Soldaten, oder im Widerstandsrecht aus dem Grundgesetz. Aber auch die Möglichkeit zu gewissen Dingen einfach "Nein" sagen zu dürfen und müssen ist teil dieses Kultur-Wertes.

    Zwischen den Zeilen deines Beitrages lese ich deutlich, dass du dich von dieser kulturellen Errungenschaft distanziert hast und die moralischen Aspekte deines Handelns ausschließt.

    ********



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.12 11:24 durch ap (Golem.de).

  16. Re: Filesharing - Verbot kann ich verstehen, doch bei VOIP ist es Einschnitt in die freie Nutzbarkeit

    Autor: Jakelandiar 15.03.12 - 10:54

    syntax error schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wieviele Leute ziehen sich die WoW-Patches mitm Handy? ;)

    Nur weil einige hier immerzu nur von Handys reden, sollte man nicht vergessen das dies bei Mobilfunk UND Festnetz festgestellt wurde und P2P wohl am meisten im Festnetz blockiert wird da es da wohl eher Anwendung findet.

  17. Re: umgedreht wird ein schuh draus

    Autor: Jakelandiar 15.03.12 - 11:01

    0xff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die subjektive moralische Welt-Anschauung eines Menschen steht über dem
    > Gesetz (so lange er damit niemandem schadet). Das ist ein
    > Zivilisations-Wert, den es in jeder hoch stehenden westlichen Kultur gibt
    > und das realisiert sich beispielsweise im Befehlsverweigerungsrecht eines
    > Soldaten, oder im Widerstandsrecht aus dem Grundgesetz. Aber auch die
    > Möglichkeit zu gewissen Dingen einfach "Nein" sagen zu dürfen und müssen
    > ist teil dieses Kultur-Wertes.

    Und? Inwiefern widerspricht davon nun irgendwas dem vorherigen Post?

    > Zwischen den Zeilen deines Beitrages lese ich deutlich, dass du dich von
    > dieser kulturellen Errungenschaft distanziert hast und die moralischen
    > Aspekte deines Handelns ausschließt.

    Wie kommst du dadrauf? Nur weil du vollkommen unfähig zu sein scheinst zu verstehen das die Bank NICHT gegen irgendein Gesetz handelt und deshalb Gesetzlich alles in bester Ordnung ist.

    Ob es dir nun passt oder nicht ist vollkommen egal.
    Und der Vorposter hat zu dem Thema gar keine eigene Meinung abgegeben weshalb es mir absolut schleierhaft ist wie du zu solchen Schlussfolgerungen kommen kannst.

    Kann man sich eigentlich nur erklären in dem du wirklich absolut unfähig bist einen unterschied zwischen deiner Moral und einem Gesetz zu erkennen und somit jedem der den Unterschied erkennt gleich fehlene Moral vorwirfst.

    Kann ich nicht nachvollziehen sowas.

    ********



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.12 11:24 durch ap (Golem.de).

  18. Re: umgedreht wird ein schuh draus

    Autor: Schiwi 15.03.12 - 11:33

    Umgekehrt wird ein Schuh draus. Nur weil etwas gesetzlich korrekt ist, ist es noch lange nicht Richtig.
    Unzureichende Gesetze werden von der Moral ergänzt

  19. Re: umgedreht wird ein schuh draus

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 15.03.12 - 12:19

    0xff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Deutsche Bank macht haufenweise Schotter mit
    > Nahrungsmittelspekulationen durch die täglich Menschen
    > sterben. Und sie tut das wahrscheinlich nur, weil sie einen
    > Gewinnmaximierungsvertrag mit ihren Großinvestoren hat.
    > Deshalb ist also alles in bester Ordnung ...

    Deine moralische Entrüstung teile ich, dennoch machst Du einen Denkfehler. Verträge zu Lasten Dritter sind nicht möglich, können also auch nicht zur Legitimation herangezogen werden. Beispielsweise könnte ich nicht mit jemand anders einen Kaufvertrag über Dein Auto abschließen, welches dieser dann bei Dir legal klauen darf.
    Die Deutsche Bank braucht das aber auch gar nicht, weil sich einfach zu wenige Leute darum scheren, wenn durch solche Praktiken anderswo Menschen mittelbar zu Schaden kommen. Den Geschädigten wiederum fehlt die Lobby.

    Bei einem Vertrag mit einem Telekommunikationsdienstleister ist der Betroffene aber Vertragspartner und hat seiner "Schädigung" als Bestandteil des Vertrages gewissermaßen zugestimmt. Verbraucherfreundlich ist das allerdings trotzdem nicht.

  20. Re: umgedreht wird ein schuh draus

    Autor: Jakelandiar 15.03.12 - 14:06

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Umgekehrt wird ein Schuh draus. Nur weil etwas gesetzlich korrekt ist, ist
    > es noch lange nicht Richtig.
    > Unzureichende Gesetze werden von der Moral ergänzt

    Richtig. Aber dazu müsste jeder Mensch die gleiche Moral besitzen und nicht genau solche Schlupflöcher suchen um sie gezielt auszunutzen.

    Das wird nie passieren also gilt immer noch im Notfall das Gesetz und nicht die Moral.

    Und Gesetzlich sind sie noch auf der sicheren Seite solange sich da nichts ändert.

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