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Anforderungen oft zu hoch

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  1. Anforderungen oft zu hoch

    Autor: effectPet 19.07.17 - 11:42

    Ich denke, dass meistens die Anforderungen an eine Stelle zu hoch sind. Da soll man sich mit allen aktuellen JS-Frameworks und Sprachen auskennen (Ruby, NodeJs, PHP und ASP-NET), MS-SQL und C# und am besten sollte man auch gleich noch Grafiker sein und Meister in CSS. Das in der schnelllebigen IT-Zeit nicht mehr jeder Programmierer jede gewünschte Programmiersprache lernen kann und möchte, schreckt vermutlich viele ab, sich bei den Stellen zu bewerben.

  2. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: Geistesgegenwart 19.07.17 - 11:43

    effectPet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke, dass meistens die Anforderungen an eine Stelle zu hoch sind. Da
    > soll man sich mit allen aktuellen JS-Frameworks und Sprachen auskennen
    > (Ruby, NodeJs, PHP und ASP-NET), MS-SQL und C# und am besten sollte man
    > auch gleich noch Grafiker sein und Meister in CSS. Das in der
    > schnelllebigen IT-Zeit nicht mehr jeder Programmierer jede gewünschte
    > Programmiersprache lernen kann und möchte, schreckt vermutlich viele ab,
    > sich bei den Stellen zu bewerben.

    Wenn du im Vorstellungsgespräch sagst, dass du Programmiersprache X oder Technologie Y nicht lernen kannst oder möchtest, würdest du den Job von mir auch nicht bekommen. Das ist eine Einstellung die sich nicht mit dem Berufsbild des Entwicklers verträgt.

  3. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: effectPet 19.07.17 - 11:49

    Ich hab mich vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Ich meinte damit eher, dass man die Sprache vorher nicht gelernt hat, und sich von daher gar nicht erst bewirbt, da man die "Anforderung" nicht erfüllt.

  4. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: hw75 19.07.17 - 11:50

    Mehrere Programmiersprachen zu kennen ist jetzt nichts außergewöhnliches. Aktuelle JS-Frameworks ist für Webdev (gehe mal davon aus darum gehts) genauso nötig wie der Schraubenschlüssel für einen Mechaniker.
    Dass jemand Grafiker sein muss hab ich noch nie gehört. CSS ist so popelig, wenn du damit ein Problem hättest, ist der komplette Job Programmieren ungeeignet für dich.

  5. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: Muhaha 19.07.17 - 11:56

    effectPet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab mich vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Ich meinte damit eher,
    > dass man die Sprache vorher nicht gelernt hat, und sich von daher gar nicht
    > erst bewirbt, da man die "Anforderung" nicht erfüllt.

    Genau das ist das Problem bei vielen Stellenanzeigen.

    Sie werden nicht von der Fachabteilung, sondern von der Personalabteilung geschrieben. Die Personalabteilung hat keine Ahnung von Informatik und wird nur unzureichend von der Fachabteilung infomiert. Als Folge davon landen dann Skliss in der Anzeige, die tatsächlich von der Fachbateilung für diesen Job gar nicht gefordert werden.

    Auch kommt es oft vor, dass die Fachabteilung nicht wirklich weiß, was sie eigentlich möchte und dann auf den Anforderungsbögen für die Personalabteilung wild irgendwelche erforderlichen Skills angibt, die aber gar nicht nötig für die eigentliche Tätigkeit sind.

    Und dann wundert man sich nach ein paar Monaten, dass sich a) niemand bewirbt und b) wenn eine Bewerbung eintrifft, sie durch die Personalabteilung vorab ausgefiltert wird, weil ja die nötigen Skills nicht vorhanden sind.

  6. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: TrollNo1 19.07.17 - 11:57

    Ich bin kurz davor, die Stelle zu wechseln. Alte Stelle: C++, neue Stelle: QT.
    Ich hab noch nie QT gesehen. Da hieß es, das bekommen wir auch an SIe ran, kein Problem...

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  7. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: Muhaha 19.07.17 - 12:02

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin kurz davor, die Stelle zu wechseln. Alte Stelle: C++, neue Stelle:
    > QT.
    > Ich hab noch nie QT gesehen. Da hieß es, das bekommen wir auch an SIe ran,
    > kein Problem...

    Das klingt nach einem nicht allzu doofen Arbeitgeber. Wünsche Dir viel Erfolg :)

  8. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: theonlyone 19.07.17 - 12:13

    Grundsätzlich kann man sich in praktisch alles "einlesen" und mal ein kleines Tutorial machen.

    Das kann jeder der sich für diese Jobs interessiert einfach mal so am Wochenende aus eigenem Interesse tun und man hat direkt schon einen Einblick.

    Natürlich ist das nicht zu vergleichen mit einem produktiven Einsatz, das soll es auch gar nicht, nur damit man nicht völlig blind dasteht, ein paar Fachwörter in den Raum geworfen werden kann man zumindest sagen "Ja, davon hab ich schon gehört/gelesen" und das reicht auch erst einmal, gerade wenn es eine Personal-Person ist, die hat davon sowieso keine Ahnung und fragt nur ein paar Punkte ab (solange man dazu etwas reden kann ist das schon ein Pluspunkt, wer sagt "keine Ahnung" zeigt sein Desinteresse und das ist negativ).

    ----

    Wer in Java entwickelt wird sich nicht mit allem und jeder Technik auskennen. Ist auch nicht gefragt, aber zumindest sollte man nicht völlig dumm dastehen, da kann sich wie gesagt jeder in ein paar Stunden genügend informieren, gibt genügend kostenlose Angebote dafür.

    ----

    Eine handfeste Qualifizierung / Zertifikate für eine Sprache zu bekommen bedarf es schon deutlich mehr Aufwand und auch reale Kosten.
    Wer mit Oracle ein paar SQLs schreiben kann ist eben noch kein Datenbank Profi , wer sich hier intensiv qualifizieren will, sollte das auch machen ; das ist dann aber auch ein Punkt im Bewerbungsprofil den man auch entlohnt haben will (selbst wenn das aus dem Job nicht hervorgeht, am Ende des Tages ist es ein Wissen das im Unternehmen früher oder später eben doch relevant wird).

    Wer gut 5+ Jahre in einer Sprache arbeitet und sich intensiv damit beschäftigt sollte in seinem Unternehmen eben auch mal anfragen ob entsprechende Zertifikate und Qualifikationen gefördert werden ; viele machen das auch, den das zeigt auch Eigeninitiative und man hat da viel von (auch gut für Gehaltsverhandlungen, da man ja immer mehr Know-How aufbaut , deutlich besser weil man handfeste Punkte nennen kann wie man sich weiterentwickelt und nicht stagniert).

  9. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: Golressy 19.07.17 - 12:34

    hw75 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... CSS ist so popelig,
    > wenn du damit ein Problem hättest, ist der komplette Job Programmieren
    > ungeeignet für dich.

    Nicht die Programmierer haben ein Problem mit CSS, wondern mehr die uralten IEs ;-)

    Deshalb mögen viele nach wie vor nicht mit CSS arbeiten. Weil einer über Jahrzehnte keine Standards eingehalten hat.

  10. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: der_wahre_hannes 19.07.17 - 13:00

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin kurz davor, die Stelle zu wechseln. Alte Stelle: C++, neue Stelle:
    > QT.
    > Ich hab noch nie QT gesehen. Da hieß es, das bekommen wir auch an SIe ran,
    > kein Problem...

    Eben. Es ist doch alles kein Hexenwerk und wenn man im Vorstellungsgespräch zu verstehen gibt, dass man gewillt ist, die (für einen selbst) neue Sprache zu lernen, dann wird ein guter Arbeitgeber eben nicht sagen "Nö, machen wa nicht", wenn es sonst gut zu passen scheint.

    Bei meinem neuen Arbeitgeber habe ich jetzt ein bisschen mit PHP zu tun. Hatte ich vorher nur rudimentär privat was gemacht. Aber es reicht, um mal ein paar Bugs im Onlineportal zu fixen. Hätten die gleich gesagt "wie, Sie können kein PHP?" dann wäre das von Seiten des AGs extrem kurzsichtig gewesen. Denn für das, was ich in PHP mache, braucht man nun wirklich keinen PHP-Spezi.

  11. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: holminger 19.07.17 - 17:57

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du im Vorstellungsgespräch sagst, dass du Programmiersprache X oder
    > Technologie Y nicht lernen kannst oder möchtest, würdest du den Job von mir
    > auch nicht bekommen. Das ist eine Einstellung die sich nicht mit dem
    > Berufsbild des Entwicklers verträgt.

    Darum geht es gar nicht. Manchmal scheitert es schon an einer ganz speziellen Framework-Version, die man noch nicht benutzt hat. Aber die Leute wissen nicht, dass das zweitrangig ist. Habe ich selten erlebt, das ein potentieller AG sagte, das ist unwichtig, Hauptsache, man kann allgemein mit Frameworks umgehen und hat Erfahrungen.

  12. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: effectPet 19.07.17 - 18:57

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei meinem neuen Arbeitgeber habe ich jetzt ein bisschen mit PHP zu tun.
    > Hatte ich vorher nur rudimentär privat was gemacht. Aber es reicht, um mal
    > ein paar Bugs im Onlineportal zu fixen. Hätten die gleich gesagt "wie, Sie
    > können kein PHP?" dann wäre das von Seiten des AGs extrem kurzsichtig
    > gewesen. Denn für das, was ich in PHP mache, braucht man nun wirklich
    > keinen PHP-Spezi.

    Und welcher Arbeitgeber schreibt in eine Anzeige: "Wir suchen einen Entwickler, der mal bisschen was mit PHP gemacht hat"?

    Es steht ja meistens eine ganze Reihe von Dingen drin, z.B: PHP, JQuery, AngularJS, SQL, SASS etc bla bla.

    Wenn da zwei oder mehr Sprachen / Frameworks drin sind, mit denen man vorher noch nichts gemacht hat, ist dass für viele doch schon demotivierend. Wenn man dann spätestens im Bewerbungsgespräch erzählt, dass man damit noch nichts gemacht hat, ist man doch schon unten durch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.07.17 18:59 durch effectPet.

  13. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: smabalambajamba 19.07.17 - 19:46

    hw75 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehrere Programmiersprachen zu kennen ist jetzt nichts außergewöhnliches.
    > Aktuelle JS-Frameworks ist für Webdev (gehe mal davon aus darum gehts)
    > genauso nötig wie der Schraubenschlüssel für einen Mechaniker.
    > Dass jemand Grafiker sein muss hab ich noch nie gehört. CSS ist so popelig,
    > wenn du damit ein Problem hättest, ist der komplette Job Programmieren
    > ungeeignet für dich.

    Klar als WebDev(ist nicht mein spezial gebiet) kennt man zwar ein paar Frameworks aber ja auch nicht alle. CSS ist grundsätzlich ja nicht schwer, weil man im prinzip nur Definitionen erstellt und diese passend einbettet aber es soll ja nachher auch schön aussehen oder nicht?
    Wenn du eine Website baust heißt das automatisch meistens auch, dass du Grafiken brauchst teilweise auch Fotos möglichst welche wo du die Rechte dran hast.
    Ich persönlich bau lieber was in einer normalen Sprache als mich mit tausenden Frameworks zu befassen und empfinde die Webtechniken eher als nervig. Ich glaube was gemeint ist, das viele einfach alles wollen sprich einen Menschen der alle Technologien perfekt kann und dann auch noch keine Lernphase braucht. Sprich Bau mir X und nächste Woche hat das auf dem Tisch zu sein.

  14. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: Geistesgegenwart 19.07.17 - 19:53

    smabalambajamba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar als WebDev(ist nicht mein spezial gebiet) kennt man zwar ein paar
    > Frameworks aber ja auch nicht alle. CSS ist grundsätzlich ja nicht schwer,
    > weil man im prinzip nur Definitionen erstellt und diese passend einbettet
    > aber es soll ja nachher auch schön aussehen oder nicht?
    > Wenn du eine Website baust heißt das automatisch meistens auch, dass du
    > Grafiken brauchst teilweise auch Fotos möglichst welche wo du die Rechte
    > dran hast.

    Mit Websiten verdient man kein Geld, das ist von Typo3 & Drupal Bastlern überlaufen. Das Geld liegt in firmeninterner Software als Webanwendung (Webanwendung != Website), insbesondere boomt gerade im Rahmen der "digitalisierung" in den Abteilungen der Trend das alles auf dem Smartphone und Tablet laufen muss, und selbst der Schichtleiter in irgend ner Metallschmiede die sonst noch mit CPM/DOS Arbeiten braucht auf einmal ein iPad mit Individualsoftware die ganze Zeit am Mann um den Überblick zu haben.

    > Ich persönlich bau lieber was in einer normalen Sprache als mich mit
    > tausenden Frameworks zu befassen und empfinde die Webtechniken eher als
    > nervig. Ich glaube was gemeint ist, das viele einfach alles wollen sprich
    > einen Menschen der alle Technologien perfekt kann und dann auch noch keine
    > Lernphase braucht. Sprich Bau mir X und nächste Woche hat das auf dem Tisch
    > zu sein.

    Was du brauchst sind aufgeschlossene die sich Techniken und Frameworks extrem schnell aneignen können. Die "guten" wissen das bei Google, Apple und Facebook weswegen da im Interview nicht programmiert wird, sondern mit Edding am Whiteboard interviewt wird. Du must die finden die schnell sich auf etwas einstellen können, nicht die die jahrelang das gleiche Gemacht haben und nix dazulernen wollen.

  15. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: ArcherV 19.07.17 - 19:58

    effectPet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke, dass meistens die Anforderungen an eine Stelle zu hoch sind. Da
    > soll man sich mit allen aktuellen JS-Frameworks und Sprachen auskennen
    > (Ruby, NodeJs, PHP und ASP-NET), MS-SQL und C# und am besten sollte man
    > auch gleich noch Grafiker sein und Meister in CSS. Das in der
    > schnelllebigen IT-Zeit nicht mehr jeder Programmierer jede gewünschte
    > Programmiersprache lernen kann und möchte, schreckt vermutlich viele ab,
    > sich bei den Stellen zu bewerben.

    Hint: IT Jobs und IT Experten umfasst nicht nur Programmierer.

  16. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: der_wahre_hannes 20.07.17 - 09:15

    effectPet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der_wahre_hannes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei meinem neuen Arbeitgeber habe ich jetzt ein bisschen mit PHP zu tun.
    > > Hatte ich vorher nur rudimentär privat was gemacht. Aber es reicht, um
    > mal
    > > ein paar Bugs im Onlineportal zu fixen. Hätten die gleich gesagt "wie,
    > Sie
    > > können kein PHP?" dann wäre das von Seiten des AGs extrem kurzsichtig
    > > gewesen. Denn für das, was ich in PHP mache, braucht man nun wirklich
    > > keinen PHP-Spezi.
    >
    > Und welcher Arbeitgeber schreibt in eine Anzeige: "Wir suchen einen
    > Entwickler, der mal bisschen was mit PHP gemacht hat"?
    >
    > Es steht ja meistens eine ganze Reihe von Dingen drin, z.B: PHP, JQuery,
    > AngularJS, SQL, SASS etc bla bla.

    Das stimmt. Aber ich habe eben Bereitschaft gezeigt, mich in diesen Sachverhalt einzuarbeiten. Niemand ist so doof und sucht jemanden, der in all diesen Themen ein Spezialist ist, da kann man nämlich lange suchen.

  17. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: Clown 20.07.17 - 09:37

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was du brauchst sind aufgeschlossene die sich Techniken und Frameworks
    > extrem schnell aneignen können.

    Ich würde mal behaupten, dass jeder, der ein Studium absolviert hat, grundsätzlich in diese Kategorie fällt (Stichworte: Eigenverantwortung, "Lernen zu lernen", etc). Aber dann ist die Frage: Was ist denn "extrem schnell"? Und wie weit in die Tiefe der Materie ist ausreichend um das als "angeeignet" zu betrachten?
    Jemand der sich 3 Wochen lang intensiv (und von mir aus mit Talent) in bspw C# einarbeitet wird jemandem mit 3 Jahren Berufserfahrung nicht das Wasser reichen können. Und in drei Jahren hat der andere bereits 6 Jahre Berufserfahrung.

    > Die "guten" wissen das bei Google, Apple
    > und Facebook weswegen da im Interview nicht programmiert wird, sondern mit
    > Edding am Whiteboard interviewt wird.

    Laut denen, die diese Art der Vorstellungsgespräche mitgemacht haben, ist das auch nicht so dolle: "Malen Sie mal einen Quicksort aufs Whiteboard". Das ist Hochschulniveau und das meine ich in dem Zusammenhang nicht positiv.

    > Du must die finden die schnell sich
    > auf etwas einstellen können, nicht die die jahrelang das gleiche Gemacht
    > haben und nix dazulernen wollen.

    Das klingt ja so, als gäbe es nur diese beiden Extreme.

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  18. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: amagol 21.07.17 - 08:32

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die "guten" wissen das bei Google, Apple
    > > und Facebook weswegen da im Interview nicht programmiert wird, sondern mit
    > > Edding am Whiteboard interviewt wird.

    In vielen Firmen kann man zum Code schreiben auch einen Laptop benutzen. Das Whiteboard kommt aber fuer das Design ueblicherweise trotzdem zum Einsatz.

    > Laut denen, die diese Art der Vorstellungsgespräche mitgemacht haben, ist
    > das auch nicht so dolle: "Malen Sie mal einen Quicksort aufs Whiteboard".
    > Das ist Hochschulniveau und das meine ich in dem Zusammenhang nicht
    > positiv.

    Ich weiss nicht mit wem du dich darueber unterhalten hast, aber ich mich hat in Duzenden von Interviewrunden niemand gebeten einen Sortieralgorithmus runterzuschreiben. Klar geht es meist um relativ abstrakte Problemstellungen (Beispiel: Finden sie in einer Sequenz von Zahlen eine zusammehaengende Teilsequenz die die Summe k hat), aber wie man das loest ist in der Regel dem Kandidaten ueberlassen (auch wenn einige Inteviewer auf eine Loesung fixiert sind - aber wir sind alle Menschen). Es kommt auch nicht unbedingt darauf an die beste Loesung zu finden, mir kommt es z.B. mehr darauf an zu sehen das der Kandidat in der gegebenen Zeit (insgesamt 60min) einen einigermassen vernuenftigen Ansatz findet und diesen in einigermassen nachvollziehbaren Code umsetzen kann. Ueblicherweise hat man dann noch genug Zeit den Code zu Debuggen und Optimierungsmoeglichkeiten zu besprechen.

    Leider gibt es viel zu viele Geruechte ueber diese Interviews und es ist immer eine kleine Priese Glueck mit im Spiel. Um das etwas abzufangen hat man dann ja auch 5-6 Interviews hintereinander.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.07.17 08:34 durch amagol.

  19. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: Clown 24.07.17 - 12:57

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiss nicht mit wem du dich darueber unterhalten hast, aber ich mich
    > hat in Duzenden von Interviewrunden niemand gebeten einen
    > Sortieralgorithmus runterzuschreiben. Klar geht es meist um relativ
    > abstrakte Problemstellungen (Beispiel: Finden sie in einer Sequenz von
    > Zahlen eine zusammehaengende Teilsequenz die die Summe k hat), aber wie man
    > das loest ist in der Regel dem Kandidaten ueberlassen (auch wenn einige
    > Inteviewer auf eine Loesung fixiert sind - aber wir sind alle Menschen). Es
    > kommt auch nicht unbedingt darauf an die beste Loesung zu finden, mir kommt
    > es z.B. mehr darauf an zu sehen das der Kandidat in der gegebenen Zeit
    > (insgesamt 60min) einen einigermassen vernuenftigen Ansatz findet und
    > diesen in einigermassen nachvollziehbaren Code umsetzen kann.
    > Ueblicherweise hat man dann noch genug Zeit den Code zu Debuggen und
    > Optimierungsmoeglichkeiten zu besprechen.

    Ob es nun ein Quicksort oder ein beliebiger andere Algorithmus auf Hochschulniveau ist, ist völlig einerlei. Alle Hochschulabsolventen haben so einen Kram schon dutzende Male durchexerziert, sind also grundsätzlich dazu in der Lage. Zudem haben die geforderten Problemstellungen nicht selten überhaupt nichts mit der ausgeschriebenen Stelle zu tun:
    Ich hab jetzt jahrelang GUI-Entwicklung gemacht. Nen Quicksort krieg ich jetzt ad hoc auch nicht mehr aus dem Ärmel geschüttelt (direkt nach dem Diplom sah das noch anders aus). Sagt das was über meine Fähigkeiten gute GUIs zu entwerfen aus? Ganz sicher nicht. (Allerdings war ich direkt nach dem Diplom NICHT in der Lage gute GUIs zu entwerfen ;))
    Darüber hinaus: Solche "Vorstellungsgespräche" gibts in keiner anderen Branche. Aber scheinbar haben sich die Leute daran gewöhnt so nen Quatsch mitzumachen.

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  20. Re: Anforderungen oft zu hoch

    Autor: amagol 24.07.17 - 19:08

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob es nun ein Quicksort oder ein beliebiger andere Algorithmus auf
    > Hochschulniveau ist, ist völlig einerlei. Alle Hochschulabsolventen haben
    > so einen Kram schon dutzende Male durchexerziert, sind also grundsätzlich
    > dazu in der Lage.

    Nein. Es gibt genug Absolventen wie auch Berufserfahrene, die nicht in der Lage sind ein Problem zu loesen. Einen Quicksort kann ein Absolvent vermutlich runterschreiben, aber man fragt ja nicht nach einem Quicksort, sondern einem Problem in dem ein Quicksort vorteilhaft sein koennte. Und der Kandidat der mir sagt das Arrays.sort() das macht bekommt mehr Pluspunkte als derjenige der einen Quicksort hinschreibt.

    > Zudem haben die geforderten Problemstellungen nicht
    > selten überhaupt nichts mit der ausgeschriebenen Stelle zu tun:
    > Ich hab jetzt jahrelang GUI-Entwicklung gemacht. Nen Quicksort krieg ich
    > jetzt ad hoc auch nicht mehr aus dem Ärmel geschüttelt (direkt nach dem
    > Diplom sah das noch anders aus). Sagt das was über meine Fähigkeiten gute
    > GUIs zu entwerfen aus? Ganz sicher nicht.

    Ich interviewe nicht fuer GUI, aber natuerlich wird ein GUI-Designer gefragt werden wie man eine GUI entwirft. Wenn sich ein GUI-Entwickler aber auf eine Backendstelle bewirbt sollte er sich ueber solche fragen nicht wundern. Bei uns sind ueblicherweise die haelfte der Fragen allgemein, die andere Haelfte spezifisch.

    > Darüber hinaus: Solche "Vorstellungsgespräche" gibts in keiner anderen
    > Branche. Aber scheinbar haben sich die Leute daran gewöhnt so nen Quatsch
    > mitzumachen.

    Stimmt andere Branchen haben mehrtaegige Assessmentcenter mit Gruppenuebungen und Probearbeiten.

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