Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Eurostat: EU-Unternehmen beklagen…
  6. Thema

zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: bbk 19.07.17 - 17:54

    Das Problem ist doch einfach die Schere zwischen Anstieg der Mieten und Anstieg der Gehälter. Natürlich will ich für eine zwei Zimmer Bude nicht 60% meines Gehaltes zahlen. Dann müssen die Gehälter entsprechend hoch. Oder man pendelt jeden Tag 3 Stunden, was aber wieder meine Freizeit kostet. Deswegen wünscht man sich dann hier mehr Flexibilität der Unternehmen.

  2. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: Geistesgegenwart 19.07.17 - 18:30

    sicn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier muss ich wirklich beipflichten. Ein bisschen Hintergrund: Ich bin
    > selbst Leiter der Softwareentwicklung bei einem kleineren Unternehmen
    > (bisschen über 30 Mitarbeiter) und es fällt in meinen Aufgabenbereich, neue
    > Kollegen zu finden.
    >
    > Was ich da (und wirklich hauptsächlich von jungen Talenten) bekomme, macht
    > mir oft schon Angst. Man erwartet ein Megagehalt, man will so viel wie
    > möglich von zu Hause arbeiten, und am besten noch kurze Woche und extra
    > viel Urlaub.
    >
    > Freizeit ist wichtig, und das verstehe auch ich (obwohl ich selbst sehr
    > viel Zeit in meinen Beruf, ja... sogar "Berufung", investiere), aber ich
    > frag mich ab und zu wie manche Kandidaten ihren eigenen Wert einschätzen.
    > Man hat zwei Jahre gearbeitet, will 6000¤/Monat und dazu noch viel Urlaub
    > und alle denkbaren Annehmlichkeiten.
    >
    > Wir bezahlen private Krankenversicherung, private Rentenversicherung, geben
    > Rabatte auf Bahn & Co, geben die üblichen 30 Tage Urlaub, lassen
    > Mitarbeiter ihre Zeit selbst einteilen (es sei denn, man muss einen Kunden
    > treffen, oder es ist irgendein Meeting) und bezahlen darauf noch jährlich
    > ein Besuch plus Spesen bei selbstgewählter Developer-Conference. Das aber
    > reicht schon nicht mehr, weil wer für sein Geld arbeiten muss, ist einfach
    > nicht "cool genug" unter den anderen U30ern.
    >
    Die Frage ist ob diese junge Talente denn alle arbeitslos rumlungern wenn Ihnen den Wunsch niemand erfüllt? Sind das wirklich Talente mit Erfahrung oder Neueinsteiger? Man müsste doch nach zwei, drei Gesprächen feststellen dass es das nicht gibt.

    Oder können die Talente das fordern weil letztlich irgendjemand das erfüllt, nur eben ihr nicht?

  3. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: ArcherV 19.07.17 - 18:39

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 500.000 ¤ auf 30 Jahre wären ca. 1400 pro Monat. Das ist ungefähr das
    > > Gehalt was bei uns als Berufseinsteiger netto bekommt (eher weniger)..
    > von
    > > daher nicht stemmbar.
    >
    > Nur will die Bank erstens noch was daran verdienen und zweitens kaum einen
    > solchen langfristigen Kredit ohne diverse Versicherungen vergeben. Damit
    > ist die Rechnung hinfällig.
    > Da wir aktuell eine Immobilie suchen, kann ich mal sagen, was unser Banker
    > in einer Beispielrechnung für realistisch hielt: Bei einer monatlichen
    > Belastung von 1500 Euro sind nicht mehr als 300k Finanzierungssumme drin.
    > Die Laufzeit müsste so 25 Jahre gewesen sein, aber da bin ich mir nicht
    > sicher, müsste ich noch mal nachschauen.

    Das weiß ich darum ging es mir aber garnicht. Ich wollte lediglich aussagen, dass 1500¤ Belastung im Monat völlig utopisch sind für einen normal sterblichen - selbst wenn man die Summe durch 2 teilt. Auto, Kinder und co wollen ja auch alles Geld haben und hin und wieder will man sich ja auch mal was gönnen (z.B. ein mal im Jahr Urlaub etc)

  4. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: sicn 19.07.17 - 19:04

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist ob diese junge Talente denn alle arbeitslos rumlungern wenn
    > Ihnen den Wunsch niemand erfüllt? Sind das wirklich Talente mit Erfahrung
    > oder Neueinsteiger? Man müsste doch nach zwei, drei Gesprächen feststellen
    > dass es das nicht gibt.
    >
    > Oder können die Talente das fordern weil letztlich irgendjemand das
    > erfüllt, nur eben ihr nicht?

    Da bin ich mir sogar sicher. Irgendein anderer beisst immer zu im heutigen Markt. Ob nun wirtschaftlich fundiert, oder nicht. Ein gutes Gehalt mit allem drum und dran finde ich an sich nicht falsch (bitte nochmal meinen Post lesen), aber wenn die Erwartungen so hoch gesetzt sind, das der Arbeitgeber schon von vornherein nur noch ein Geldhahn ist, der überhaupt nichts mehr zu sagen hat (egal ob positiv oder negativ), mundet zumindest mir persönlich überhaupt nicht. Ich will schlicht und ergreifend ein gutes Verhältnis aus dem sowohl Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein paar Jahre Gewinn schöpfen können (sowohl geistig als auch ökonomisch).



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.07.17 19:10 durch sicn.

  5. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: Geistesgegenwart 19.07.17 - 19:49

    sicn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geistesgegenwart schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Frage ist ob diese junge Talente denn alle arbeitslos rumlungern
    > wenn
    > > Ihnen den Wunsch niemand erfüllt? Sind das wirklich Talente mit
    > Erfahrung
    > > oder Neueinsteiger? Man müsste doch nach zwei, drei Gesprächen
    > feststellen
    > > dass es das nicht gibt.
    > >
    > > Oder können die Talente das fordern weil letztlich irgendjemand das
    > > erfüllt, nur eben ihr nicht?
    >
    > Da bin ich mir sogar sicher. Irgendein anderer beisst immer zu im heutigen
    > Markt. Ob nun wirtschaftlich fundiert, oder nicht.

    Naja du sagst ihr wachst langsamer. Gerade dieses Wachstum kann von größerer Bedeutung sein als die 10k¤ die der Mitarbeiter zuviel haben will pro Jahr. Auch verstehe ich nicht wieso ihr die Leute nicht erstmal einstellt und dann knallhart in der Probezeit feuert wenn Sie nicht die Toplevel Leistung bringen, die Bezahlt wird. Und wenn es für euch wirtschaftlich bergab geht müsst ihr eben entlassen - und dann werden doch die entlassen mit dem schlechtesten Preis/Leistungsverhältnis?

  6. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: nicoledos 19.07.17 - 20:08

    Ein Aspekt fehlt da noch. 2 Jahre nachdem du zur neuen Firma umgezogen bist, dich eingelebt hast. Dann darfst du ganz flexibel sein und 500 km weiter ziehen, weil der Standort verlagert wird.

  7. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: sicn 19.07.17 - 21:34

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sicn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Geistesgegenwart schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die Frage ist ob diese junge Talente denn alle arbeitslos rumlungern
    > > wenn
    > > > Ihnen den Wunsch niemand erfüllt? Sind das wirklich Talente mit
    > > Erfahrung
    > > > oder Neueinsteiger? Man müsste doch nach zwei, drei Gesprächen
    > > feststellen
    > > > dass es das nicht gibt.
    > > >
    > > > Oder können die Talente das fordern weil letztlich irgendjemand das
    > > > erfüllt, nur eben ihr nicht?
    > >
    > > Da bin ich mir sogar sicher. Irgendein anderer beisst immer zu im
    > heutigen
    > > Markt. Ob nun wirtschaftlich fundiert, oder nicht.
    >
    > Naja du sagst ihr wachst langsamer. Gerade dieses Wachstum kann von
    > größerer Bedeutung sein als die 10k¤ die der Mitarbeiter zuviel haben will
    > pro Jahr. Auch verstehe ich nicht wieso ihr die Leute nicht erstmal
    > einstellt und dann knallhart in der Probezeit feuert wenn Sie nicht die
    > Toplevel Leistung bringen, die Bezahlt wird. Und wenn es für euch
    > wirtschaftlich bergab geht müsst ihr eben entlassen - und dann werden doch
    > die entlassen mit dem schlechtesten Preis/Leistungsverhältnis?

    Richtig, aber ein Wunschscenario ist es trotzdem nicht.

  8. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: amagol 19.07.17 - 21:55

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch verstehe ich nicht wieso ihr die Leute nicht erstmal
    > einstellt und dann knallhart in der Probezeit feuert wenn Sie nicht die
    > Toplevel Leistung bringen, die Bezahlt wird.

    Gute Leute gehen schneller als schlechte entlassen werden. Leider auch in der Probezeit. Erstens will man als Chef sich ja nicht eingestehen eine Fehlentscheidung gemacht zu haben und ausserdem hat man statt einem AN der nur 50% bring gar nichts. Wenn also nicht Chef=Geschaeftsfuehrer, dann wird auch nicht (ausser in krassen Faellen) gekuendigt.

    > Und wenn es für euch
    > wirtschaftlich bergab geht müsst ihr eben entlassen - und dann werden doch
    > die entlassen mit dem schlechtesten Preis/Leistungsverhältnis?

    Lol. Ja genau - die in der Personalabteilung wissen genau wer wieviel Leistung bringt. Es geht eher danach welche Projekt eingestellt wird und dann ist jeder auf dem Projekt weg.

  9. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: sg-1 20.07.17 - 00:14

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geistesgegenwart schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ckerazor schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Das Ding ist: Es lohnt sich nicht mehr.
    > > >
    > > > In einem anderen Posting hatte ich angemerkt, dass man auch als
    > > > Akademikerpaar ohne Kinder mit 6000 Nettoeinkommen im Monat und 3000¤
    > > > Tilgung in 10 Jahren nur 360000 (Ohne Zins) abzahlen kann. In einer
    > > Stadt
    > > > bekommt man für 360000 nichts mehr und stadtnah wird es schon sehr
    > > schwer.
    > > >
    > >
    > > Wer zahlt den ein Haus auch auf 10 Jahre ab?!? Laufzeiten von 20-30
    > Jahren
    > > für Häuser im Bereich der halben Million sind realistischer. Wozu auch
    > nur
    > > 10 Jahre, du willst ja dass das Haus abbezahlt ist bevor du in Rente
    > gehst.
    > > Entsprechende Berufsunfähigkeit/Invalidenversicherung sind in den
    > Krediten
    > > ja teilweise mit dabei.
    > >
    > > Edit: Und wenn das Haus dann mit 60 Jahren abbezahlt ist, bist du im
    > Besitz
    > > einer Immobilie die 600.000 bis 650.000 ¤ Wert ist und komplett
    > abbezahlt.
    > > Und darüber beschwerst du dich? Guck dir mal an wieviele mit 60 Jahren
    > mit
    > > gar nichts darstehen sondern nur aussicht auf mickrige Grundsicherung
    > als
    > > Rente haben...
    >
    > 500.000 ¤ auf 30 Jahre wären ca. 1400 pro Monat. Das ist ungefähr das
    > Gehalt was bei uns als Berufseinsteiger netto bekommt (eher weniger).. von
    > daher nicht stemmbar.

    1400 netto als berufsanfänger? Gelernt? Studiert? Als was?
    ... Wenn bei nen Bewerbungsgespräch der Betrag kommen sollte, dann würde ich meinen Betrag nennen, die Reaktion abwarten und ansonsten gehen... Lohnt sich net mal, sich drüber aufzuregen

  10. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: ArcherV 20.07.17 - 06:28

    sg-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Geistesgegenwart schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ckerazor schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Das Ding ist: Es lohnt sich nicht mehr.
    > > > >
    > > > > In einem anderen Posting hatte ich angemerkt, dass man auch als
    > > > > Akademikerpaar ohne Kinder mit 6000 Nettoeinkommen im Monat und
    > 3000¤
    > > > > Tilgung in 10 Jahren nur 360000 (Ohne Zins) abzahlen kann. In einer
    > > > Stadt
    > > > > bekommt man für 360000 nichts mehr und stadtnah wird es schon sehr
    > > > schwer.
    > > > >
    > > >
    > > > Wer zahlt den ein Haus auch auf 10 Jahre ab?!? Laufzeiten von 20-30
    > > Jahren
    > > > für Häuser im Bereich der halben Million sind realistischer. Wozu auch
    > > nur
    > > > 10 Jahre, du willst ja dass das Haus abbezahlt ist bevor du in Rente
    > > gehst.
    > > > Entsprechende Berufsunfähigkeit/Invalidenversicherung sind in den
    > > Krediten
    > > > ja teilweise mit dabei.
    > > >
    > > > Edit: Und wenn das Haus dann mit 60 Jahren abbezahlt ist, bist du im
    > > Besitz
    > > > einer Immobilie die 600.000 bis 650.000 ¤ Wert ist und komplett
    > > abbezahlt.
    > > > Und darüber beschwerst du dich? Guck dir mal an wieviele mit 60 Jahren
    > > mit
    > > > gar nichts darstehen sondern nur aussicht auf mickrige Grundsicherung
    > > als
    > > > Rente haben...
    > >
    > >
    > > 500.000 ¤ auf 30 Jahre wären ca. 1400 pro Monat. Das ist ungefähr das
    > > Gehalt was bei uns als Berufseinsteiger netto bekommt (eher weniger)..
    > von
    > > daher nicht stemmbar.
    >
    > 1400 netto als berufsanfänger? Gelernt? Studiert? Als was?
    > ... Wenn bei nen Bewerbungsgespräch der Betrag kommen sollte, dann würde
    > ich meinen Betrag nennen, die Reaktion abwarten und ansonsten gehen...
    > Lohnt sich net mal, sich drüber aufzuregen

    Gelernt, im öD - nennt sich EG5.
    http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/

  11. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: sg-1 20.07.17 - 06:57

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sg-1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ArcherV schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Geistesgegenwart schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > ckerazor schrieb:
    > > > >
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > >
    > > > > -----
    > > > > > Das Ding ist: Es lohnt sich nicht mehr.
    > > > > >
    > > > > > In einem anderen Posting hatte ich angemerkt, dass man auch als
    > > > > > Akademikerpaar ohne Kinder mit 6000 Nettoeinkommen im Monat und
    > > 3000¤
    > > > > > Tilgung in 10 Jahren nur 360000 (Ohne Zins) abzahlen kann. In
    > einer
    > > > > Stadt
    > > > > > bekommt man für 360000 nichts mehr und stadtnah wird es schon sehr
    > > > > schwer.
    > > > > >
    > > > >
    > > > > Wer zahlt den ein Haus auch auf 10 Jahre ab?!? Laufzeiten von 20-30
    > > > Jahren
    > > > > für Häuser im Bereich der halben Million sind realistischer. Wozu
    > auch
    > > > nur
    > > > > 10 Jahre, du willst ja dass das Haus abbezahlt ist bevor du in Rente
    > > > gehst.
    > > > > Entsprechende Berufsunfähigkeit/Invalidenversicherung sind in den
    > > > Krediten
    > > > > ja teilweise mit dabei.
    > > > >
    > > > > Edit: Und wenn das Haus dann mit 60 Jahren abbezahlt ist, bist du im
    > > > Besitz
    > > > > einer Immobilie die 600.000 bis 650.000 ¤ Wert ist und komplett
    > > > abbezahlt.
    > > > > Und darüber beschwerst du dich? Guck dir mal an wieviele mit 60
    > Jahren
    > > > mit
    > > > > gar nichts darstehen sondern nur aussicht auf mickrige
    > Grundsicherung
    > > > als
    > > > > Rente haben...
    > > >
    > > >
    > > > 500.000 ¤ auf 30 Jahre wären ca. 1400 pro Monat. Das ist ungefähr
    > das
    > > > Gehalt was bei uns als Berufseinsteiger netto bekommt (eher weniger)..
    > > von
    > > > daher nicht stemmbar.
    > >
    > > 1400 netto als berufsanfänger? Gelernt? Studiert? Als was?
    > > ... Wenn bei nen Bewerbungsgespräch der Betrag kommen sollte, dann würde
    > > ich meinen Betrag nennen, die Reaktion abwarten und ansonsten gehen...
    > > Lohnt sich net mal, sich drüber aufzuregen
    >
    > Gelernt, im öD - nennt sich EG5.
    > oeffentlicher-dienst.info

    ich dachte, es ging um die freie Wirtschaft. Öffentlicher Dienst ist ein ganz anderes Bier. Muss man selbst wissen, ob man dort anfängt

  12. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: Wolffran 20.07.17 - 07:14

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht nur nicht erstrebenswert, sondern auch nicht lohnenswert. Die
    > Generation meines Vaters konnte mit Hauptschulabschluss oder
    > Realschulabschluss und einer Ausbildung ein Haus hinstellen, eine Familie
    > ernähren und das Haus bis Ende 30 bezahlen. Das hat oft genug geklappt, man
    > schaue sich im Kreis der heute 55 bis 65 Jährigen um.
    >
    > Heute? Selbst als Doppelverdiener Akademiker Paar ohne Kinder und mit sagen
    > wir mal etwa 6000¤ Netto Monatseinkommen ist es kein Zuckerschlecken, in
    > einer Stadt oder in unmittelbarer Stadtnähe ein Eigenheim hinzustellen.
    >
    > Die Volatilität heutiger Jobs ist sehr hoch. Auch wird gerne mal die eigene
    > Firma von einer anderen geschluckt und dann? Wie sichert man die
    > monatlichen Raten ab? Wer garantiert einem über einen Zeitraum von 10 oder
    > mehr Jahren dass beide Darlehensnehmer eine dauerhafte Tätigkeit verfolgen
    > können? Das war vor 50 Jahren sehr viel sicherer und auch einfacher.
    >
    > Selbst wenn man 3000 im Monat abdrückt, sind das nur 36000 im Jahr oder
    > 360000 in 10 Jahren und für 360000 bekommt man praktisch nichts mehr.
    > Selbst auf dem Land wird es zunehmend schwieriger noch etwas bezahlbares zu
    > finden.
    >
    > Wozu sich dann auf gut Deutsch den Arsch aufreißen wenn man es nicht mal
    > schafft, zusammen als Spitzenverdienerpaar* in 10 Jahren eine Immobilie zu
    > bezahlen?
    >
    > *6000¤ Netto Haushaltseinkommen sind etwa 2*70000¤ Jahresgehalt.

    Schön zu lesen das andere ebenso denken!

    Ich bin 26 und dieses Jahr mit dem Bachelor fertig geworden. Im Raum Stuttgart hatte ich Stellenangebote die bei 55.000¤ angefangen haben und sich nach 12 Monaten auf 60.000¤ gesteigert hätten.

    Sicherlich ein gutes Gehalt, aber was bekomme ich tatsächlich dafür? Es ist im Raum Stuttgart utopisch sich davon eine Wohnung oder gar ein Haus leisten zu können. Dazu noch ein schönes Auto und Kinder hätte ich auch irgendwann mal gerne. Es ist schlicht und ergreifend nicht möglich, sich mit diesem Gehalt etwas ordentliches aufzubauen. Ich persönlich finde es lächerlich wie früher der Spitzensteuersatz greift.
    Die absurden Immobilienpreise ersticken jeden Versuch im Keim sich etwas zu finanzieren.
    Leider gehört meine Familie zu den 40% in Deutschland die nichts besitzen. Daher muss ich mir alles selbst aufbauen. Ist das überhaupt noch möglich, trotz Akademiker Gehalt? Ich weiß es nicht....
    Für mich geht es mit dem Master weiter.

  13. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: PiranhA 20.07.17 - 08:11

    Wolffran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicherlich ein gutes Gehalt, aber was bekomme ich tatsächlich dafür? Es ist
    > im Raum Stuttgart utopisch sich davon eine Wohnung oder gar ein Haus
    > leisten zu können.
    > Die absurden Immobilienpreise ersticken jeden Versuch im Keim sich etwas zu
    > finanzieren.

    Schön wärs, dann würde ich vielleicht mal was ordentliches finden. Die Nachfrage übersteigt immer noch das Angebot bei weitem, trotz steigenden Preisen. Und genügend solvente Kundschaft gibt es ja. Viele scheinen aber wirklich an ihr finanzielles Limit zu gehen. Wenn dann in 10-15 Jahren die aktuellen Kredite auslaufen, können sich das wohl viele nicht mehr leisten. Bringt mir jetzt leider nichts, weil ich will ja nicht so lange warten.
    Mieten ist auch nicht wirklich attraktiver, wenn man nicht die Lebensqualität einschränken möchte. Ein modernes Haus oder große Wohnung kostet zur Miete schon bald das, was die monatliche Rate des Kredits wäre.

  14. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: Shoopi 20.07.17 - 08:23

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ckerazor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Weil eine Tilgungsfrist von 10 Jahren extrem unrealistisch ist. Klar willst
    > du das innerhalb der Zinsbindung, aber das ist schmarrn. Einfach
    > Sondertilgung vereinbaren und du wirst stets du Marktüblichen Koditionen
    > verzinst, und nicht in "Zinsgeiselhalft" genommen. Wozu willst du überhaupt
    > auf 10 Jahre abzahlen? Es reicht doch wenn du die Mietzahlungen, die du 30
    > Jahre lang berappen würdest, aufbringst?

    Bin mir ja nicht ganz sicher was du für Miete zahlst: Aber würde ich danach gehen würde ich wahrscheinlich 150 Jahre ab bezahlen. Ich sag es einfach so: Wenn deine Mietwohnung so viel kostet das du genauso gut ein "Eigenheim" bauen könntest läuft da wohl eher was falsch. Aber schließe mich hier einigen Leuten an, in unserer Zeit versuche ich die abgelegenste günstigste Mietwohnung zu finden die ich bekommen kann, spare ein wenig nebenher und Lebe lieber so als für einen haufen utopisch ausgepreister Steine 30 Jahre zu schuften.

  15. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: PiranhA 20.07.17 - 08:24

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als kleinen Lacher oder Aufreger:
    >
    > Ein 20*40 Meter Grundstück kostet im Landkreis Offenbach aktuell lässige
    > 344.000¤. Wenn man da noch Haus, Innenausbau + Technik (Heizung, Solarkram,
    > Pool(der kostet im Verhältnis fast nix)) und so weiter mit einpreist und
    > noch an Carport/Garage und sonstige notwendige Arbeiten auf dem Grundstück
    > denkt, kommt man da sehr einfach über 0,7 Millionen ¤.
    >
    > Das Abzahlen zu zweit dauert dann ohne Zins bei 3000¤ Tilgung lässige 19,4
    > Jahre. Ob man es schafft in der Zeit ein konstant hohes Einkommen zu
    > erzielen? Fragen über Fragen.

    Naja, 800m² ist schon ein großes Grundstück. Da die Gemeinden mittlerweile Vorgaben haben, eine hohe Bevölkerungsdichte zu erzielen, kriegt man so was in der Regel gar nicht mehr. Selbst 400m² ist schon groß. Die meisten sind dann eher 250-350.
    Da kannst du in deinem Fall schon eher von 500k Gesamtkosten ausgehen. Dann sollte man natürlich schon Eigenkapital mitbringen, sonst ist das ganze sinnlos. Minimum sind eigentlich 20-30 Prozent, also 100-150k. Schon ist man (ohne Zinsen) bei 20 Jahren unter 1.500 Euro. Die meisten werden aber eher für 30 Jahre finanzieren.
    Meine Bank hat mir letztens ein Angebot gemacht, wonach ich für 15 Jahre ein Zins von 1,51% hätte. Währenddessen läuft noch ein Bausparvertrag, womit dann die Restschuld nach den 15 Jahren mit 2,25% verzinst wird (für ein Darlehen von 150k muss man 150 Euro pro Monat ansparen). Damit kann man kalkulieren, ohne Gefahr zu laufen in die Schuldenfalle zu tappen.

    Ich finde die Entwicklung nicht gut, immerhin stehe ich vor dem gleichen Problem. Aber es ist noch immer für viel zu viele möglich, sonst würden diese Preise sich nicht halten.

  16. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: privsec 20.07.17 - 08:28

    Das Thema Haus hatten ich und meine Freundin auch schon. Sie meint, es würde gehen, ich sehe das aber nicht so.

    Haben beide Studiert, zwar nur Bachelor und in Summe 5000¤ netto pro Monat. In Berlin hat man das Problem, dass die Gehälter garnicht so besonders gut sind, die Mieten und Immobilien hingegen aber schon. Dann noch Kind und Auto und dann bleibt nicht mehr viel übrig.

    Ich hab zum Beispiel vor etlichen Jahren als Werkstudent bei einem "Startup" als Entwickler gearbeitet. "Startup" weil sie 100 Mitarbeiter hatten und ich für das Marketingteam Auswertungstools entwickelt habe und die Umsätze gesehen habe. Als Werkstudent war es noch ok. Mir wurde auch nach wenigen Monaten gesagt, dass ich auf jeden Fall übernommen werden. War gute 6 Monate dort Werkstudent und vollkommen eingearbeitet und wie ein Festangestellter selbstständig alles erledigt. In den Semesterferien dann auch 40h Vollzeit.

    Mir wurden dann sagenhafte 1800¤ brutto angeboten, mit 6 Monaten Probezeit. Dafür das man studiert hat und schon komplett eingearbeitet ist. Der Leiter von dem Marketing Entwicklungsteam hatte auch kurz vor mir sein Diplom fertig gemacht und war mind. 1 Jahr schon dort als Werkstudent und hat vieles dort erst aufgebaut.

    Das Angebot hatte ich erstmal angenommen, um in Ruhe was besseres zu finden, weil Harz4 keine Option ist und ich nicht den 1. Besten nehmen wollte. Als ich dann gekündigt habe und sie nochmal nachverhandeln wollten, hab ich 2500¤ als Minimum genannt und gemerkt, dass der ebenfalls Leiter auch nicht auf die 2500¤ kommt. Eine richitge Leistungsposition hatte er zwar auch nicht aber wenn er mit Diplom und gut 1 Jahr schon soviel gemacht hat, dann wird am Startup Titel nur festgehalten, um beschissene Löhnen zu zahlen... Ich war keine 2 Monate dort Festangestellt, bis ich weg war.

  17. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: PiranhA 20.07.17 - 08:36

    sicn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So einige, die halt nur in den Zeiten von "Fachkräftemangel" gearbeitet
    > haben, sind halt da einfach völlig falsch eingetuned. Ich mach' es meinen
    > Kollegen gerne so leicht wie möglich, aber die Erwartungen sind einfach
    > mittlerweile zu hoch gestellt. Wir wollen unsere Mitarbeiter lang halten
    > und nicht beim ersten Zeichen von Wirtschaftsflaute links und rechts Leute
    > rausschemissen. Bei einem Gehalt, welches jeglichen Sicherheitspuffer
    > ausschliesst, ist eine stabiles Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis einfach
    > nur noch ein Wunschtraum.

    Bei uns ist ein vergleichsweise großer Anteil des Gehalts variabel in Form einer Gewinnbeteiligung. Dadurch ist die Firma flexibel in wirtschaftlich schlechten Zeiten auch die Kosten zu senken und die Leute zu halten. Kam in den letzten 10 Jahren aber nur im Krisenjahr 2009 vor. Ansonsten war das eigentlich immer über 10k.
    Ansonsten bin ich aber auch der Meinung, dass andere Benefits das Gehalt kompensieren können. Ich würde vermutlich nirgends hin gehen, wo es nicht kostenlose Getränke und eine gescheite Kantine gibt. Die BAV muss man eigentlich auch im Gehalt berücksichtigen.

  18. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: Shoopi 20.07.17 - 08:50

    sicn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier muss ich wirklich beipflichten. Ein bisschen Hintergrund: Ich bin
    > selbst Leiter der Softwareentwicklung bei einem kleineren Unternehmen
    > (bisschen über 30 Mitarbeiter) und es fällt in meinen Aufgabenbereich, neue
    > Kollegen zu finden.
    >
    > Was ich da (und wirklich hauptsächlich von jungen Talenten) bekomme, macht
    > mir oft schon Angst. Man erwartet ein Megagehalt, man will so viel wie
    > möglich von zu Hause arbeiten, und am besten noch kurze Woche und extra
    > viel Urlaub.
    >
    > Freizeit ist wichtig, und das verstehe auch ich (obwohl ich selbst sehr
    > viel Zeit in meinen Beruf, ja... sogar "Berufung", investiere), aber ich
    > frag mich ab und zu wie manche Kandidaten ihren eigenen Wert einschätzen.
    > Man hat zwei Jahre gearbeitet, will 6000¤/Monat und dazu noch viel Urlaub
    > und alle denkbaren Annehmlichkeiten.
    >
    > Wir bezahlen private Krankenversicherung, private Rentenversicherung, geben
    > Rabatte auf Bahn & Co, geben die üblichen 30 Tage Urlaub, lassen
    > Mitarbeiter ihre Zeit selbst einteilen (es sei denn, man muss einen Kunden
    > treffen, oder es ist irgendein Meeting) und bezahlen darauf noch jährlich
    > ein Besuch plus Spesen bei selbstgewählter Developer-Conference. Das aber
    > reicht schon nicht mehr, weil wer für sein Geld arbeiten muss, ist einfach
    > nicht "cool genug" unter den anderen U30ern.
    >
    > So einige, die halt nur in den Zeiten von "Fachkräftemangel" gearbeitet
    > haben, sind halt da einfach völlig falsch eingetuned. Ich mach' es meinen
    > Kollegen gerne so leicht wie möglich, aber die Erwartungen sind einfach
    > mittlerweile zu hoch gestellt. Wir wollen unsere Mitarbeiter lang halten
    > und nicht beim ersten Zeichen von Wirtschaftsflaute links und rechts Leute
    > rausschemissen. Bei einem Gehalt, welches jeglichen Sicherheitspuffer
    > ausschliesst, ist eine stabiles Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis einfach
    > nur noch ein Wunschtraum.
    >
    > Das Problem hier ist ja auch, das ein überzogenes Gehalt den Willen zur
    > Arbeit noch mehr mindert, man hat ja eh schon genug Geld...
    >
    > Aber gut, wir machen trotzdem keine Kompetenzabstriche und wachsen halt
    > langsamer, was solls...

    Das sicherlich manchmal überzogene Gehalt etc außen vor, sage ich dir weshalb ich denke das es euch und anderen Unternehmen so schwer fällt die richtigen zu finden: Wir sind im Jahr 2017. Generation 90er und weiter wächst komplett anders auf. Als einer geboren zwischen der DDR und Wiedervereinigung beobachte ich seit dem das Entertainment immer günstiger und vielfältiger wird. Es gibt mehr erfüllende Hobbys und Aktivitäten für wenig bis gar kein Geld als je zu vor. Wir können jederzeit Menschen finden mit denen wir diese auch ausüben können. Ich könnte jetzt mit einem Japaner schreiben wenn ich Lust hätte. Und mir steht eine gigantische Interaktive Bibliothek offen aka das Internet.

    Was ich damit sagen will: Freizeit ist heutzutage kostbar. Unfassbar kostbar. Ich arbeite als First Level Support und habe nun Administratoren links und rechts kommen und gehen sehen. Der Grund stets der selbe: Habe einen neuen Job der deutlich weniger Geld abwirft, aber ich habe wenig Stunden und meine Ruhe. Viel Freizeit. Schau nach Amerika, immer mehr Männer der jüngeren Generation sitzen lieber zuhause, drehen Filme, basteln an ihren Hobbys und spielen den ganzen Tag Videospiele - und sind damit restlos erfüllt. Ich bin überzeugt, das es bald vielen Firmen an den Kragen geht welche nicht bald mehr Homeoffice gewähren sowie weg vom 40-Stunden-Modell gehen.

    Freizeit wird immer mehr Leuten halt enorm wichtig. Besonders den jüngeren, welche sie bunter ausmalen konnten als je zuvor. Und dort etabliert sich bei vielen halt: Lieber weniger Geld als weniger Freizeit. "40 Stunden? Nicht mit mir".

  19. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: ArcherV 20.07.17 - 08:52

    privsec schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Thema Haus hatten ich und meine Freundin auch schon. Sie meint, es
    > würde gehen, ich sehe das aber nicht so.
    >
    > Haben beide Studiert, zwar nur Bachelor und in Summe 5000¤ netto pro Monat.
    > In Berlin hat man das Problem, dass die Gehälter garnicht so besonders gut
    > sind, die Mieten und Immobilien hingegen aber schon. Dann noch Kind und
    > Auto und dann bleibt nicht mehr viel übrig.
    >
    > Ich hab zum Beispiel vor etlichen Jahren als Werkstudent bei einem
    > "Startup" als Entwickler gearbeitet. "Startup" weil sie 100 Mitarbeiter
    > hatten und ich für das Marketingteam Auswertungstools entwickelt habe und
    > die Umsätze gesehen habe. Als Werkstudent war es noch ok. Mir wurde auch
    > nach wenigen Monaten gesagt, dass ich auf jeden Fall übernommen werden. War
    > gute 6 Monate dort Werkstudent und vollkommen eingearbeitet und wie ein
    > Festangestellter selbstständig alles erledigt. In den Semesterferien dann
    > auch 40h Vollzeit.
    >
    > Mir wurden dann sagenhafte 1800¤ brutto angeboten, mit 6 Monaten Probezeit.
    > Dafür das man studiert hat und schon komplett eingearbeitet ist. Der Leiter
    > von dem Marketing Entwicklungsteam hatte auch kurz vor mir sein Diplom
    > fertig gemacht und war mind. 1 Jahr schon dort als Werkstudent und hat
    > vieles dort erst aufgebaut.
    >
    > Das Angebot hatte ich erstmal angenommen, um in Ruhe was besseres zu
    > finden, weil Harz4 keine Option ist und ich nicht den 1. Besten nehmen
    > wollte. Als ich dann gekündigt habe und sie nochmal nachverhandeln wollten,
    > hab ich 2500¤ als Minimum genannt und gemerkt, dass der ebenfalls Leiter
    > auch nicht auf die 2500¤ kommt. Eine richitge Leistungsposition hatte er
    > zwar auch nicht aber wenn er mit Diplom und gut 1 Jahr schon soviel gemacht
    > hat, dann wird am Startup Titel nur festgehalten, um beschissene Löhnen zu
    > zahlen... Ich war keine 2 Monate dort Festangestellt, bis ich weg war.

    Bei 2500 netto wüsste ich gar nicht wohin mit der ganzen Kohle :-)
    Ich wohne aber auch in einer günstigen Kleinstadt mit ziemlich günstigen Mietspiegel. Ich zahle für meine 59qm ca. 330¤ (kalt)

  20. Re: zu viele Leute sind ziemlich unflexibel und "Freizeit getrieben"

    Autor: privsec 20.07.17 - 08:59

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei 2500 netto wüsste ich gar nicht wohin mit der ganzen Kohle :-)
    > Ich wohne aber auch in einer günstigen Kleinstadt mit ziemlich günstigen
    > Mietspiegel. Ich zahle für meine 59qm ca. 330¤ (kalt)

    Schaff dir eine Kind/Familie an, dann hast du das Problem mit zuviel Geld nicht mehr ;)

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. NOVENTI Health SE, Mannheim
  2. Stadtwerke München GmbH, München
  3. ADAC Luftrettung gGmbH, München
  4. BWI GmbH, Berlin, München, Meckenheim, Bonn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-63%) 11,00€
  2. (-10%) 26,99€
  3. 16,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

IT-Freelancer: Paradiesische Zustände
IT-Freelancer
Paradiesische Zustände

IT-Freiberufler arbeiten zeitlich nicht mehr als ihre fest angestellten Kollegen, verdienen aber doppelt so viel wie sie. Das unternehmerische Risiko ist in der heutigen Zeit für gute IT-Freelancer gering, die Gefahr der Scheinselbstständigkeit aber hoch.
Von Peter Ilg

  1. Change-Management Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
  2. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  3. MINT Werden Frauen überfördert?

  1. iLife MP8 Micro: Winziger Windows-PC passt in die Handfläche
    iLife MP8 Micro
    Winziger Windows-PC passt in die Handfläche

    Der iLife MP8 Micro ist ein Beispiel dafür, wie klein Komplettsysteme mit Windows 10 mittlerweile sein können, ohne zu viele Anschlüsse aufzugeben. Der Mini-PC nutzt eine Gemini-Lake-CPU von Intel und sollte für einfache Office-Arbeiten ausreichen.

  2. Datenethik: Regierungskommission bringt Verbot von Algorithmen ins Spiel
    Datenethik
    Regierungskommission bringt Verbot von Algorithmen ins Spiel

    Eine Regierungskommission macht Vorschläge für eine umfassende Regulierung von Algorithmen. Sie fordert unter anderem eine Kontrollinstanz, Algorithmus-Beauftragte in Unternehmen und sogar das Verbot von Algorithmen mit "unvertretbarem Schädigungspotenzial".

  3. Google: Chrome 78 bringt Experimente und bessere Tab-Übersicht
    Google
    Chrome 78 bringt Experimente und bessere Tab-Übersicht

    Die aktuelle Version 78 des Chrome-Browsers von Google erleichtert die Tab-Übersicht. Außerdem enthält die Version experimentelle APIs etwa für den Dateisystemzugriff, testet DoH und bietet einen forcierten Dark-Mode.


  1. 15:15

  2. 15:00

  3. 14:43

  4. 14:28

  5. 14:14

  6. 14:00

  7. 13:48

  8. 13:35