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Den Satelliten will ich sehen...

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  1. Den Satelliten will ich sehen...

    Autor: Neutronium 27.07.09 - 16:44

    Den Satelliten will ich sehen, der 100000 Haushalte mit 3,6MBit/s oder sogar 10MBit/s gleichzeitig versorgen kann.

  2. Re: Den Satelliten will ich sehen...

    Autor: Muster Maxmann 27.07.09 - 16:47

    Why not, bei DSL hast du hinter dem Verteilerkasten auch keine 16MBit mehr pro Haushalt der daran angeschlossen wird.

    Durchschnittslast mal User wird so kalkuliert, dass es in 98% der Fälle ausreichen wird oder so.

  3. Re: Den Satelliten will ich sehen...

    Autor: Neutronium 27.07.09 - 16:56

    Muster Maxmann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Durchschnittslast mal User wird so kalkuliert,
    > dass es in 98% der Fälle ausreichen wird oder so.
    Dann stellt sich die Frage, wieso das plötzlich für viel mehr Kunden reichen soll, wo jetzt schon bei den beiden im Artikel genannten Resellern gedrosselt bzw. priorisiert wird.

  4. Re: DrDish poliert disch... Den Satelliten will ich sehen...

    Autor: Siga9876 27.07.09 - 17:05

    Was golem iirc nicht geschrieben hat, aber vor ein paar Monaten bei DrDish verkündet wurde: Im Gegensatz zu normal-Sats die möglichst große Flächen bestrahelen, ist dieser EutelSat anders: Er hat iirc 80 Segmente oder Sender, die gezielt einzelne Gebiete von Europa bestrahlen können.
    - keine ahnung ob man die drehen kann
    - Keine Ahnung ob man die flächengröße ändern kann
    - Keine Ahnung über Restriktionen (horizontal/vertikal ist auch eine Einschrönking wenn man so will) wie z.B. "ein segment muss das nachbarsegment frequenzmäßig in ruhe lassen" d.h. auf 123456 Mhz kriegt leipzig einen reingestrahlt aber die nachbarsegmente nicht sondern die aber dann auf 123489 o.ä. Auch sind die normalen TV-Sat-Sender im "KU"- (und im "C"-) und nicht im "KA"-Band. Aber Lyngsat ist sicher schlauer.
    Cleveres Broadcasting gabs schon bei einem EU-Projekt. Im prinzip nimmt man die lieblingsfeeds und streamt die rein. sooooo schlimm wäre das ja nicht.
    für p2p und pings/killerspiele ist es halt nichts. Würde ich sogar aktiv als werbung nutzen (wenn ich man schon verfolgt wird): "Killerspielfrei weil hohe Latenzen Killerspiele veröden wie Unkrautvernichtungsmittel Unkraut absterben lassen.".

    Noch ein Tipp: Nehmen 28 Ost dazu, wo immer ihr einen Sat aufbaut/einrichtet. Ein 4zu1-DiseqC-Schalter kostet grade mal 10 Euro. Das ruled. Allerdings nicht mehr so sehr in Bayern und neuen Ländern. Dafür kriegen die Türksat besser und da lief ein halbes Jahr vor Pro7 dieser Film WarofTheWorlds mit Tom Croise.
    Und gesstern oder vorgestern lief Collateral auf 28 Ost auf englisch und BloodrayneDeception2 auf ZoneHorror usw. Wenn man schon keine Filmfeste in der nähe hat (und die nicht mal Mengenrabatt geben z.b. erster Film 8 Euro, zweiter 7,... bis 5 Euro pro film) dann ist 28 Ost der ultimative Sat für FreeToAir_legale-englische-Filme und Serien (alten krams aber auch z.B. Life und Krams den ich nicht gucke).

  5. Re: Den Satelliten will ich sehen...

    Autor: MartinP 27.07.09 - 17:08

    Der neue Satellit hat eine Kapazität von 70 GBit, sagen wir einmal zusammen mit den Kapazitäten der alten Satelliten 100 GBit, dann könnte man 10000 Kunden mit 10 MBit Dauerstrich versorgen.
    Wenn jeder Kunde 10 GBit/Monat an Traffic verursacht, nutzt er nur 1/25000 der verfügbaren Bandbreite, damit reicht der Satellit für ca 26 Millionen Nutzer (Gleichverteilung vorausgesetzt).

  6. Re: Den Satelliten will ich sehen...

    Autor: Neutronium 27.07.09 - 18:03

    MartinP schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der neue Satellit hat eine Kapazität von 70 GBit,
    80 regionale Spotbeams (europaweit) a 900 MBit/s.
    Das wären 90 10MBit/s-Kunden pro Spotbeam oder ca. 7000 10MBit/s-Kunden europaweit. Selbst bei einem Nutzungsfaktor von durchschnittlich nur 10% je Kunde, wären das nur 70000 Nutzer (da hätte allein MV mehr potentielle Nutzer mit akuter DSL-Freiheit zu bieten), die dann mit 1MBit/s versorgt werden. 10Gigabit Traffic (=1,25GByte) bei einem Preis von knapp 40€/Monat anzusetzen ist illusorisch. Durch den alles andere als geringen Preis werden die Leute das auch ausnutzen wollen.
    Außerdem muss man bedenken, dass der Traffic Schwankungen im Tagesablauf unterliegt.
    (Ich merke dies bei meinem GPRS/Edge-Internetzugang sehr deutlich - nachts und morgens sind 30KByte/s drin - 16:00-22:00 oft nur 3KByte/s.)
    Das heißt, dass gerade in den interessanten Zeiten die Übertragungsraten je Nutzer stark einbrechen.

  7. Re: ZeitVerteilung Den Satelliten will ich sehen...

    Autor: Siga9876 28.07.09 - 08:40

    Genau. An webserver-statistiken hat man sowas auch extrem deutlich. iirc 8-23 Uhr hatte man Traffic und sonst quasi nichts.
    Evtl Peaks nachmittags wenn die kiddies heimkommen. Ist inzwischen vielleicht anders. Aber man kalkuliert webserver besser so, das man den erwarteten Traffic/Besucher auf 10 Stunden verteilt und dann vielleicht noch verdoppelt um Reserven (TV/Heise/Golem/...-Bericht über die Site u.ä.) zu haben.

    Viele Leute nutzen es für das nötigste und haben keine Zeit/lust auf experimentelles erlebnis-herumsurfen. Video/.../IPTV/IPRadio werden sie aber wohl nutzen wollen. Das ist ein problem mit schmaleren/schlankeren IP-Systemen wie GSM/UMTS/Sat. Web u.ä. wohl eher nicht. Aber keiner zwingt Sites dazu, sich zu verschlanken weil man ja auch unterwegs vielleicht drauf zugreifen möchte :-(

  8. Re: Den Satelliten will ich sehen...

    Autor: MartinP 28.07.09 - 10:08

    10 % Nutzungsfaktor?????

    10 MBit/Sec * 60*60*24*30 / 8 = ca 3 TByte/Monat !!!!!!

    Internet-Ausdrucker!!!!

  9. Re: Den Satelliten will ich sehen...

    Autor: MartinP 28.07.09 - 11:33

    Nachtrag:

    Bei 10 % Nutzung sind das nur noch 300 GByte.
    Aber auch das halte ich für viel.

    Das sind ja schon 35 DVD-ISOs...

  10. OT: Internet-Ausdrucker?

    Autor: sn4fu 28.07.09 - 12:33

    MartinP schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 10 % Nutzungsfaktor?????
    >
    > 10 MBit/Sec * 60*60*24*30 / 8 = ca 3 TByte/Monat
    > !!!!!!
    >
    > Internet-Ausdrucker!!!!

    Ich vermute einfach mal was du damit aussagen wolltest, denn ausser 10%, 3Tbyte/Monat und vielen unnoetig wiederholten Satzzeichen ist dein Beitrag leider ohne Inhalt.

    Vermutl. wolltest du aufzeigen, dass ein normaler Nutzer seinen 10Mbit Anschluss niemals zu 10% ausnutzt, da das einem Datenaufkommen von ca. 320Gbyte/Monat entspraeche.

    Diese 320Gigabyte wuerden aber gleichmaessige Dauernutzung ueber den gesamten Monat verteilt bedeuten. Diese Rechnung ist so unsinnig, dass man das nichtmal mehr als blauaeugig bezeichnen kann.
    Die allerwenigsten Nutzer betreiben ihre Computer als Heimserver (24/7) sondern nutzen diese nur voruebergehend wenige Stunden pro Tag. Da der Rechner die restliche Zeit aus ist, ist in dieser Zeit meistens auch vollkommen unerheblich ob in dieser Zeit der Internetanschluss nutzbar waere oder dieser mit dem Computer zusammen ebenfalls "abschaltet".
    Des weiteren kann man davon ausgehen, dass Menschen in der selben Zeitzone (Deutschland) ein zu 90% aehnliches Nutzungsverhalten an den Tag legen, allein durch soziale Rahmenbedingungen (Schule, Beruf, naechtliche Schlafphase etc.) vorgegeben.
    Bezieht man dies alles in seine Rechnung ein findet eine Intensive Internet-Nutzung nur noch in wenigen Stunden Nachmittags und abends statt (veraendertes Verhalten am WE lasse ich unberuecksichtigt, je nach persoenlichen Vorlieben duerfte es dort bei wenigen zu intensiver Mehrnutzung und bei vielen zu starker Mindernutzung kommen), dort aber so gehaeuft, dass es durchaus zu engpaessen bei der Bandbreite kommen kann.
    Der Router am lokalen Anschluss fuehrt praktischerweise Nutzungsstatistik und liefert fuer den vergangenen Monat einen Downstream von ca. 6Gbyte an einem Dorf-DSL-Anschluss (offiziell DSL1000, faktisch DSL384).
    Auch an diesem Anschluss haengt kein "Server", Nachts bis Nachmittags ist die Leitung quasi "frei" und im Schnitt entspricht das einer Dauerauslastung von 2,3kb/s (18,5kB/s) und somit ca. 5% Dauernutzung. Aufgrund der beschraenkten Leitungskapazitaet wird an diesem Anschluss fast nur gesurft und darueber hinaus das noetigste (Patches/Updates) heruntergeladen, Mediastreaming (Youtube, Webradio, Spiel-/Filmtrailer, Video-Reviews, etc.) findet quasi garnicht statt VOIP nur in starkt eingerschraenktem Masse (TS mit Bekannten beim Online-Spielen).
    Diese 6Gb koennte man nun von DSL384 auf DSL10k hochrechnen (ca. Faktor26) womit man bei knapp 160Gb/Monat ankaeme (5% von 10MB/s x Monatssekunden, vgl. 10% = 320Gb s.o.), doch letztenendes bleibt diese Zahlenschubserei sinnlos wenn man sich nicht vor Augen fuehrt, wie ein Internet-Anschluss tatsaechlich genutzt wird und dabei gibt es eigtl. nur eines festzustellen:
    Genutzt wird eine Anschluss die meiste Zeit garnicht, in der kuerzen Nutzungszeit dann aber Nahe am Maximum.
    Rechnungen die die Realitaet schoenrechnen um zu behaupten, dass ein Nutzer eigtl. nur 10% der Angeboten Bandbreite benoetigt da nicht mehr genutzt wird, sind Betrug am Kunden und langfristig Selbstbetrug.
    Eine relativ teure Flatrate, die zum Nutzungszeitpunkt nicht annaehernd die versprochene Bandbreite bietet laesst sich vollkommen zurecht kaum ein Kunde laenger als bis zur Kuendigungsfrist gefallen.

    Aus der hohlen Hand geschaetzt muss ein Anbieter zu Hauptnutzungszeit 70% der aufsummierten Nennbandbreite vorhalten um das Nutzungsverhalten seiner Kunden zu bedienen, jenseits der Hauptnutzungszeit (ca. 16-24h) kann diese Bandbreite drastisch reduziert werden, nur aendert das nichts an der Hardware die dafuer installiert sein muss.

    snafu,
    Suomynona

    snafu

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