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hmmm

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  1. hmmm

    Autor: Prinzeumel 23.09.17 - 16:00

    ...oder wir führen einfach eine Erbschaftssteuer von 99% für Privatvermögen ab 100 Millionen ein. ^^

  2. Re: hmmm

    Autor: derJimmy 23.09.17 - 16:43

    Oder ab 10 Millionen. Oder ab einer. Oder ab 100.000¤. Wieso sollte jemand, der mehr hat, enteignet werden?

  3. Re: hmmm

    Autor: Anonymouse 23.09.17 - 17:15

    Naja, in Falle einer Erbschaft hätte man ja nie "mehr" gehabt :P

  4. Re: hmmm

    Autor: Prinzeumel 23.09.17 - 17:24

    derJimmy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder ab 10 Millionen. Oder ab einer. Oder ab 100.000¤. Wieso sollte jemand,
    > der mehr hat, enteignet werden?
    Soso, steuern sind also neuerdings Enteignungen...xD

  5. Re: hmmm

    Autor: DarioBerlin 23.09.17 - 18:25

    Im Moment ist es eher so, daß Firmen wie Krupp oder BMW nur 2% Erbschaftssteuer bezahlen müssen um die Firma nicht zu gefährden.

  6. Re: hmmm

    Autor: ClausWARE 23.09.17 - 22:46

    Wer würde denn dabei enteignet? Der Erbe hatte das Geld doch vorher nicht, und der Beerbte ist nicht mehr. Wieso haben Erben also leistungslosen Anspruch auf das Vermögen ihrer Vorfahren?

  7. Re: hmmm

    Autor: maverick1977 23.09.17 - 23:07

    derJimmy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder ab 10 Millionen. Oder ab einer. Oder ab 100.000¤. Wieso sollte jemand,
    > der mehr hat, enteignet werden?

    Da kann ich nur Frau Wagenknecht und Herrn Gysi zitieren. "Jemand, der sein Leben lang körperlich arbeitet, wird niemals einen solchen Reichtum erwirtschaften können."

    Und genau da sollte die Grenze gezogen werden. Geld, dass nicht aus eigener Arbeit entsteht, muss höher besteuert werden. Ganz egal ob durch Aktien, Zinsen, oder was auch immer. Ab einem gewissen Grad ist es einfach genug. Die Schere gerade in den USA zwischen Arm und Reich ist ins unermessliche gesplittet. Eine gesunde Mittelschicht gibt es dort beinahe überhaupt nicht mehr. Die große Masse arbeitet auf 2 Arbeitsstellen, um ein vernünftiges Gehalt zusammen zu bekommen.

    Und auf genau den selben Weg bringt uns unsere derzeitige Regierung. Denn die ändern nichts, sondern bauen auf die Agenda 2010 von Schröder auf. Schöne neue Welt.

  8. Re: hmmm

    Autor: AllDayPiano 23.09.17 - 23:21

    ClausWARE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer würde denn dabei enteignet? Der Erbe hatte das Geld doch vorher nicht,
    > und der Beerbte ist nicht mehr. Wieso haben Erben also leistungslosen
    > Anspruch auf das Vermögen ihrer Vorfahren?

    Wieso sollte der Staat einen Anspruch haben, obwohl das ganze Geld bereits zigfach besteuert wurde?

  9. Re: hmmm

    Autor: bark 24.09.17 - 00:34

    Nicht der Staat sondern du und ich.
    Weil es bis jetzt nicht versteuert wurde. Und 42% wie bei den Einkommen wäre ein Anfang.

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ClausWARE schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer würde denn dabei enteignet? Der Erbe hatte das Geld doch vorher
    > nicht,
    > > und der Beerbte ist nicht mehr. Wieso haben Erben also leistungslosen
    > > Anspruch auf das Vermögen ihrer Vorfahren?
    >
    > Wieso sollte der Staat einen Anspruch haben, obwohl das ganze Geld bereits
    > zigfach besteuert wurde?

  10. Naiv

    Autor: Pldoom 24.09.17 - 05:17

    Ihr könnt die Erbschaftssteuer auf 100% setzen, Freibetrag 100¤. Das ändert rein garnichts für die Reichen an die ihr ran wollt. Denen fallen sicherlich 1000 Wege ein das zu umgehen. Naiv zu glauben, dass man die Milliarden die man mit Hilfe von obskuren Steuerspar-Konstrukten drei mal um die Welt transferiert hat, am Ende "einfach so" den Fiskus-Aasgeiern überlässt.

  11. Re: hmmm

    Autor: matzems 24.09.17 - 09:54

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...oder wir führen einfach eine Erbschaftssteuer von 99% für Privatvermögen
    > ab 100 Millionen ein. ^^

    25% würden schon reichen, entspricht genau der aktuellen Höhen von jedem Kapitalerlösen wie Zins und Aktien.
    Weiterhin müssen Steueroasen verboten werden wo Amazon, Apple und Geld dem Volk vorenthalten.
    Fast jedes große Unternehmen in Deutschland hat doch mittlerweile einen Briefkasten auf den caymans inseln so sie denn staat betrügen, oder Griechenland ist pleite aber die griechischen Multimilliardär Reederer zahlen keine Steuern.
    Es gibt so unendlich viele Steuerschlupflöcher aber nur für multimionäre. Der kleine Angestellte zahlt monatlich sofort und direkt Steuern.

  12. Re: hmmm

    Autor: motzerator 24.09.17 - 17:38

    derJimmy schrieb:
    -------------------------------
    > Oder ab 10 Millionen. Oder ab einer. Oder ab 100.000¤. Wieso
    > sollte jemand, der mehr hat, enteignet werden?

    Gegenfrage: Warum sollte es keine Obergrenze für Besitz geben?

  13. Re: hmmm

    Autor: Pldoom 24.09.17 - 18:28

    Da würde ich politisch keinen Schnellschuss riskieren. Welchen Einfluss so eine Vermögens-Drossel hätte müsste man zunächst mal erforschen. Wer mal ein Spiel wie https://de.wikipedia.org/wiki/Democracy_3 gespielt hat, das nur einen Bruchteil der Komplexität des "wahren Lebens" aufweist, der lernte schnell, dass jede veränderte Variable zahlreiche andere Dinge beeinflusst, und eine vermeintlich 100% sinnvolle Maßnahme zahlreiche negative Nebenwirkungen erzeugen kann. Nur mal so hypothetisch: Ich habe ein sehr gut laufendes Unternehmen, das gesetzliche Maximalvermögen Beträgt 100 Millionen. Jetzt habe ich ein Vermögen von 101 Millionen erreicht. In der linken Utopie arbeite ich dennoch mit 100% Motivation weiter, und der Fiskus kassiert bis zu meinem Tod hunderte Millionen. Aber es könnte auch (wesentlicher wahrscheinlicher) eine der folgenden Varianten eintreten: 1) Ich mache die Bude zu, denn ich hab mein Maximalvermögen eh erreicht, die Kapitalerträge reichen locker um meine laufenden Ausgaben zu decken. Meine Angestellten werden alle Arbeitslos. 2) Ich ziehe mich als Geschäftsführer pro Forma zurück, meine Frau/mein Sohn/meine Tochter übernimmt das Steuer, verdient ihre 100 Millionen und wieder von vorne, die Drossel wird niemals aktiv. 3) Ich verlagere von vorne herein einen Großteil meines Vermögens in Länder, die eine solche Drosselung nicht vorsehen. Im Deutschen Staatsgebiet habe ich höchstens mein Wohnhaus und mein Auto -> Die Drossel läuft ins leere.

  14. Re: hmmm

    Autor: Prinzeumel 24.09.17 - 19:59

    Pldoom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da würde ich politisch keinen Schnellschuss riskieren. Welchen Einfluss so
    > eine Vermögens-Drossel hätte müsste man zunächst mal erforschen. Wer mal
    > ein Spiel wie de.wikipedia.org gespielt hat, das nur einen Bruchteil der
    > Komplexität des "wahren Lebens" aufweist, der lernte schnell, dass jede
    > veränderte Variable zahlreiche andere Dinge beeinflusst, und eine
    > vermeintlich 100% sinnvolle Maßnahme zahlreiche negative Nebenwirkungen
    > erzeugen kann. Nur mal so hypothetisch: Ich habe ein sehr gut laufendes
    > Unternehmen, das gesetzliche Maximalvermögen Beträgt 100 Millionen.
    Wie kommst du zu dieser unsinnigen Beschränkung?
    Wer hat gesagt das es ein maximalvermögen geben darf?

    > Jetzt
    > habe ich ein Vermögen von 101 Millionen erreicht.
    Super...

    > In der linken Utopie
    > arbeite ich dennoch mit 100% Motivation weiter, und der Fiskus kassiert bis
    > zu meinem Tod hunderte Millionen.
    So wie du ja auch...

    > Aber es könnte auch (wesentlicher
    > wahrscheinlicher) eine der folgenden Varianten eintreten: 1) Ich mache die
    > Bude zu, denn ich hab mein Maximalvermögen eh erreicht,
    Dann warst du vom ersten tag an einer von denen die es eh besser lassen sollten Unternehmen zu gründen und menschen in lohn und brot zu stellen.
    Dein verhalten wäre höchst asozial.

    > die Kapitalerträge
    > reichen locker um meine laufenden Ausgaben zu decken.
    Achso. Und ohne angebliches maximalvermögen reichts dann nicht und du musst leider weiter schuften? Was für ein käse.

    > Meine Angestellten
    > werden alle Arbeitslos.
    Nur wenn du ein asoziales Stück bist.

    > 2) Ich ziehe mich als Geschäftsführer pro Forma
    > zurück, meine Frau/mein Sohn/meine Tochter übernimmt das Steuer, verdient
    > ihre 100 Millionen und wieder von vorne, die Drossel wird niemals aktiv.
    Deswegen gibts ja auch nicht so einen käse wie maximalvermögen.

    > 3) Ich verlagere von vorne herein einen Großteil meines Vermögens in
    > Länder, die eine solche Drosselung nicht vorsehen.
    Wieso genau gibts eigentlich überhaupt irgendeine firma in D? China ist doch viel billiger...komisch.

    > Im Deutschen
    > Staatsgebiet habe ich höchstens mein Wohnhaus und mein Auto -> Die Drossel
    > läuft ins leere.
    Und zahlst somit deine steuern.

    Im übrigen waren die 99% nur ein witz, hoffe das hat keiner wirklich ernst genommen.

  15. Re: hmmm

    Autor: Pldoom 24.09.17 - 20:09

    Nur so als kleine Tipp vorweg. Es gibt hier im Forum eine Baumansicht, dann sieht man auch auf wessen Beitrag sich eine Antwort bezieht.
    In meinem Fall auf motzerators Kommentar "Warum sollte es keine Obergrenze für Besitz geben?"
    Damit erübrigen sich Ihre Fragen
    > Wie kommst du zu dieser unsinnigen Beschränkung?
    > Wer hat gesagt das es ein maximalvermögen geben darf?
    Und auch Ihre übrigen Kommentare zu meinem Beitrag sind in meinen Augen Unsinn.
    Ich wollte aufzeigen, dass die von motzerator in den Raum geworfene Drossel Unfug ist, Sie tun so als wäre diese Schwachsinnsidee auf meinem Mist gewachsen und argumentieren dagegen? Clever.

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pldoom schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da würde ich politisch keinen Schnellschuss riskieren. Welchen Einfluss
    > so
    > > eine Vermögens-Drossel hätte müsste man zunächst mal erforschen. Wer mal
    > > ein Spiel wie de.wikipedia.org gespielt hat, das nur einen Bruchteil
    > der
    > > Komplexität des "wahren Lebens" aufweist, der lernte schnell, dass jede
    > > veränderte Variable zahlreiche andere Dinge beeinflusst, und eine
    > > vermeintlich 100% sinnvolle Maßnahme zahlreiche negative Nebenwirkungen
    > > erzeugen kann. Nur mal so hypothetisch: Ich habe ein sehr gut laufendes
    > > Unternehmen, das gesetzliche Maximalvermögen Beträgt 100 Millionen.
    > Wie kommst du zu dieser unsinnigen Beschränkung?
    > Wer hat gesagt das es ein maximalvermögen geben darf?
    >
    > > Jetzt
    > > habe ich ein Vermögen von 101 Millionen erreicht.
    > Super...
    >
    > > In der linken Utopie
    > > arbeite ich dennoch mit 100% Motivation weiter, und der Fiskus kassiert
    > bis
    > > zu meinem Tod hunderte Millionen.
    > So wie du ja auch...
    >
    > > Aber es könnte auch (wesentlicher
    > > wahrscheinlicher) eine der folgenden Varianten eintreten: 1) Ich mache
    > die
    > > Bude zu, denn ich hab mein Maximalvermögen eh erreicht,
    > Dann warst du vom ersten tag an einer von denen die es eh besser lassen
    > sollten Unternehmen zu gründen und menschen in lohn und brot zu stellen.
    > Dein verhalten wäre höchst asozial.
    >
    > > die Kapitalerträge
    > > reichen locker um meine laufenden Ausgaben zu decken.
    > Achso. Und ohne angebliches maximalvermögen reichts dann nicht und du musst
    > leider weiter schuften? Was für ein käse.
    >
    > > Meine Angestellten
    > > werden alle Arbeitslos.
    > Nur wenn du ein asoziales Stück bist.
    >
    > > 2) Ich ziehe mich als Geschäftsführer pro Forma
    > > zurück, meine Frau/mein Sohn/meine Tochter übernimmt das Steuer,
    > verdient
    > > ihre 100 Millionen und wieder von vorne, die Drossel wird niemals aktiv.
    >
    > Deswegen gibts ja auch nicht so einen käse wie maximalvermögen.
    >
    > > 3) Ich verlagere von vorne herein einen Großteil meines Vermögens in
    > > Länder, die eine solche Drosselung nicht vorsehen.
    > Wieso genau gibts eigentlich überhaupt irgendeine firma in D? China ist
    > doch viel billiger...komisch.
    >
    > > Im Deutschen
    > > Staatsgebiet habe ich höchstens mein Wohnhaus und mein Auto -> Die
    > Drossel
    > > läuft ins leere.
    > Und zahlst somit deine steuern.
    >
    > Im übrigen waren die 99% nur ein witz, hoffe das hat keiner wirklich ernst
    > genommen.

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