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Die Ausbildung war der reinste Witz!

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  1. Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: perahoky 16.02.17 - 15:15

    Hallo,

    ich habe die Ausbildung (Softwareentwicklung) vor 3 Jahren durchgeführt und muss sagen:

    Das war der reinste Witz. Aber ein schlechter.

    Die IT Kompetenz im Unternehmen war wirklich der allerletzte Müll.
    Nichts gelernt, außer autodidaktisch selbst beigebracht. Eher noch den anderen gezeigt wie's wirklich geht - sorry.
    Also Softwarearchitektur (Entwicklungsmuster , Versionsverwaltung, Ordnung, CleanCode etc.)
    Danach eine bescheuertere Aufgabe nach den anderen.
    Bei meinem neuen Arbeitgeber läuft vieles viel besser - hier lern ich auch richtig was. Leider ist es kein Ausbildungsbetrieb.

    In der Schule gings drunter und drüber. Neben unzähligen Ausfallstunden gab es auch 1 ganzes Jahr lang keinen Unterricht in Softwareentwicklung weil der einzige Lehrer krank war (der war aber ein guter & Kompetenter).

    Ein paar kompetente Lehrer waren dabei, aber auch dort wurde (auf Basis von c#)
    "try { Convert.ToInt32(....) } catch (Exception) { } gelehrt anstatt int.TryParse etc............
    Das war eher ein sozialer Kampfplatz als eine Lehreinrichtung.

    Mein Mit-Azubi ist 3 mal durch die Prüfung gerasselt...

    Und dazwischen: 3 Doppelstunden GeschäftsProzesse, Englisch, Deutsch, aber kein Mathematik.....

    Was soll der Mist ?

  2. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: bjs 16.02.17 - 15:22

    was ist das problem an der methode mit exception?

  3. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: march 16.02.17 - 16:26

    Würde mich auch interessieren.
    Ich weiss allerdings dass Try catch bei einigen Programmiersprachen verpöhnt ist.
    Obj C z.B.
    Bei Java z.B. zum guten Ton gehört.

  4. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: hum4n0id3 16.02.17 - 17:10

    Meine Ausbildung zum Anwendungsentwickler war auch totaler Käse. Der Dozent hat ein Programmierbuch aufgemacht und hat uns den Code diktiert. Debuggen war, Buchstabe für Buchstabe aus dem Lehrbuch zu vergleichen, falls etwas nicht lief. Hat mich zuerst wenig gekümmert, weil ich selbst Buch aufgemacht habe und so gelernt habe zu Programmieren. So dachte ich jedenfalls ... schon im Praktikum musste ich schnell feststellen wie wenig ich wußte oder gar nicht wußte.

    Entwurfsmuster (MVC, Factory), Werkzeuge, Datenbanken, OOP ... nichts behandelt in der Ausbildung. Im Betrieb waren natürlich die Augen groß. Was hatten wir in der Ausbildung meist gehabt. MS-Office, Adobe Produkte, etwas PC/SERVER und etwas Programmierung. Als Softwareentwickler viele nebenkriegsschauplätze und das eigentliche Kernthema knapp 8 Wochen HTML, CSS, 1:1 Grundlagen PHP und C++. Das meiste hat man in einem Tag durch. Der Dozent hat halt Wochen verbraten.

    Vieles musste ich mir nach der Arbeit weiter erarbeiten und ich saß eigentlich 24h am PC und Bücher gewälzt.

    Heute bin ich Softwareentwickler und komme mit vielen Dingen schon ganz gut, vielleicht bis sehr gut klar. Aber es war schon viel Frust dabei, diesen Beruf zu erlernen :-D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.02.17 17:17 durch hum4n0id3.

  5. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: Hallonator 16.02.17 - 17:33

    Es muss eine Exception erzeugt und geworfen werden.

    Denke das ist recht langsam



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.02.17 17:34 durch Hallonator.

  6. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: drsnuggles79 16.02.17 - 18:45

    Erstaunlich zu sehen, wie schlecht scheinbar die Ausbildungsqualität in diesem Lehrberuf ist. War selbst als FI Systemintegration in der Lehre (oder eher Leere), extrem übel. Keinerlei Anleitung, niemand der einem Aufgaben gegeben hat. Ah doch, man hat mich irgendwelche ultraschweren Gipsplatten schleppen lassen... Nach kurzer Zeit hab ich dann hingeschmissen.

  7. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: Schrödinger's Katze 16.02.17 - 23:52

    bjs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > was ist das problem an der methode mit exception?

    1. Eine Exception sollte nur in Ausnahmefällen geworfen werden. Das hier ist keine.
    2. Eine Exception zu werfen ist für das (.NET-) Framework Höchsteistung und gefühlt 1000x langsamer als das TryParse Pattern.
    3. Das TryParse Pattern gibt dir einen boolean zurück, je nach Erfolg. Das lässt sich prima in eine if-Bedingung packen.
    4. Es gilt aus diesen Gründen als Anti-Pattern. Das TryParse Pattern ist extra für dieses Problem entwickelt worden.

    Ich denke aber eher, dass dieses schlechte Beispiel die grundsätzliche Funktionalität von TryCatch lehren sollte.

  8. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: non_sense 17.02.17 - 08:09

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Eine Exception sollte nur in Ausnahmefällen geworfen werden. Das hier
    > ist keine.
    > 2. Eine Exception zu werfen ist für das (.NET-) Framework Höchsteistung und
    > gefühlt 1000x langsamer als das TryParse Pattern.
    > 3. Das TryParse Pattern gibt dir einen boolean zurück, je nach Erfolg. Das
    > lässt sich prima in eine if-Bedingung packen.
    > 4. Es gilt aus diesen Gründen als Anti-Pattern. Das TryParse Pattern ist
    > extra für dieses Problem entwickelt worden.

    Dir ist aber schon der Unterschied zwischen TryParse() und Convert.ToInt32() bekannt, oder? Das eine parst ein string und das andere convertiert ein Objekt. Beides hat seine Daseinsberechtigung. Dein Beispiel ist also schlecht gewählt. Das einzig negative an deinem Beispiel ist, dass der Catch-Block leer ist.

  9. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: Heldbock 17.02.17 - 08:20

    Also bei meiner FISI Ausbildung lief es auch nicht besser. Lehrer alle desinteressiert oder auf dem Wissensstand von vor 20 Jahren stehen geblieben. Oft auch einfach nicht anwesend. Dafür hat man dann Fächer wie Deutsch, Religion, Sport. Aber kein Mathe! Als Informatiker kein Mathe in der Ausbildung! Verstehe ich nicht! :-o

    Aber gut, BWL war quasi das Hauptfach, dann ein bisschen Elektrotechnik, ein bisschen Webdesign, ein bisschen Programmieren bis zu den Anfängen des OOP und was noch? Achja, ein klein wenig ITS :D

  10. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: perahoky 17.02.17 - 10:56

    Convert.ToInt32 lässt jede Exception raufflattern, macht den Code (durch das try-catch) schwerer lesbar, ist ein Antipattern - und Convert.ToInt32 nutz int.parse selbst intern.
    Man nutzt es einfach nicht...

    Ich vermute ein Relikt aus C#1.0-Zeiten.

    EDIT:
    zum nachlesen:
    https://www.codeproject.com/Tips/845439/Difference-between-int-Parse-Convert-ToInt-and-int



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.17 11:00 durch perahoky.

  11. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: felyyy 17.02.17 - 11:06

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bjs schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > was ist das problem an der methode mit exception?
    >
    > 1. Eine Exception sollte nur in Ausnahmefällen geworfen werden. Das hier
    > ist keine.
    > 2. Eine Exception zu werfen ist für das (.NET-) Framework Höchsteistung und
    > gefühlt 1000x langsamer als das TryParse Pattern.
    > 3. Das TryParse Pattern gibt dir einen boolean zurück, je nach Erfolg. Das
    > lässt sich prima in eine if-Bedingung packen.
    > 4. Es gilt aus diesen Gründen als Anti-Pattern. Das TryParse Pattern ist
    > extra für dieses Problem entwickelt worden.
    >
    > Ich denke aber eher, dass dieses schlechte Beispiel die grundsätzliche
    > Funktionalität von TryCatch lehren sollte.

    "Seht her, ich kann programmieren!"

    Ich schwöre feierlich, dass ich ein Tunichtgut bin.

  12. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: quineloe 17.02.17 - 11:36

    Wäre eigentlich immer spannend zu erfahren, bei was für einem Unternehmen ihr die Ausbildung gemacht habt. War es ein IT Unternehmen? Die IT Abteilung eines großen Konzerns, der Lebensmittel produziert? Die IT Abteilung eines mittelständischen Logistikers?

  13. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: Swabek 17.02.17 - 12:20

    Habe auch letztes Jahr eine Ausbildung zum Anwendungsentwickler abgeschlossen.
    Bereits im ersten Ausbildungsjahr habe ich dann beschlossen, dass ich unbedingt noch Studieren muss denn was ich in der Ausbildung gelernt habe war mir einfach zu wenig. Ich will nicht in einem Beruf arbeiten, wo ich immer das Gefühl habe keine Ahnung zu haben.
    Ich hatte in der Berufsschule u.a. Deutsch, Englisch und Religion. Englisch wäre ja noch ok, da man in der IT Englisch schon beherrschen sollte - aber Deutsch und Religion? Dafür hatte ich kein Mathe.
    Als ich mal meine Lehrerin (btw. eine Doktorin der Informatik) nach Laufzeiten fragte, meinte sie nur "Laufzeiten behandeln wir nicht. Die sind eh nicht so wichtig. In der Wirtschaft kauft man sich eher schnellere CPUs wenn ein Programm zu langsam ist."

    Auch war meine Laune oft ab Boden. Ich musste um halb fucking 8 in der Schule sein und dann oft auf die Lehrer warten, da sie zu spät waren. Dann mussten die noch was kopieren oder der Beamer ging nicht etc. Teils wurde dann sogar noch etwas gewartet, damit die Schüler die zu spät kommen nicht den Anfang verpassen -.-. Gerade vor den Ferien musste man dann pünktlich um halb 8 da sein, nur um dann den ganzen Tag irgendwelche Filme zu gucken. Ich habs gehasst. Ich will nicht zwanghaft aufstehen müssen und mir dann irgendwelche scheiß Filme angucken müssen.

    Auch die Unterrichtsmethodik hat mich echt genervt. Oft wurden Themen für Referate verteilt, diese Referate sollten wir dann in der Unterrichtszeit anfertigen und danach halten. Und anstatt das der Lehrer uns hilf hat er dann in der Zeit Tests von anderen Klassen korrigiert oder war auch einfach gar nicht anwesend. Wenn dann die Referate von Mitschülern schlecht waren, große Lücken ließen oder teils auch Fehler enthielten, würde dies vom Lehrer oft nicht korrigiert. Die Mitschüler erhielten dann zwar eine schlechte Note - aber dass die Klassen den Stoff ja auch lernen soll war anscheinend egal.

    Habs trotzdem durchgezogen und bin mittlerweile am Studieren.

  14. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: der_wahre_hannes 17.02.17 - 12:25

    perahoky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man nutzt es einfach nicht...

    Sagt wer?

    Genau so kann man behaupten "ein Objekt vorher in einen String zu casten, um es dann in ein Int zu konvertieren ist ein Anti-Pattern".

  15. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: Umaru 17.02.17 - 13:48

    Filme und "Präsentationen" - das war mein Leben an jeder weiterführenden Schule. Alles andere wäre den Leuten auch schwer vermittelbar gewesen. Die andere Hälfte des Unterrichts ging für Zurechtweisungen und "Organisatorisches" drauf.
    Und das waren jetzt nicht die schlimmsten Schulen. Es wundert mich aber doch, wie leicht man eine Fachoberschulreife bzw. Fachhochschulreife bekommt. Entsprechend verkackt habe ich dann an der FH bei Informatik und Mathematik. Jetzt studiere ich gemütlich eine Geisteswissenschaft - an einer Uni (über Sonderregelungen), an der es aussieht wie auf einer Hauptschule. Hartz4-Akademiker mit Niveau.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.02.17 13:50 durch Umaru.

  16. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: estev 17.02.17 - 14:07

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bjs schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > was ist das problem an der methode mit exception?
    >
    > 2. Eine Exception zu werfen ist für das (.NET-) Framework Höchsteistung und
    > gefühlt 1000x langsamer als das TryParse Pattern.

    Wer C# für Zeitkritisches nutzt, ist sowieso irgendwo vor Jahren schon völlig falsch abgebogen. Da kommt es doch auf das exception schmeissen nicht mehr an?!

  17. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: Shaijan 17.02.17 - 14:10

    Ich habe meine Ausbildung vor knapp 2 Jahren abgeschlossen.

    Mein Ausbildungsbetrieb war schlecht. Jedoch konnte ich dort viel Erfahrung sammeln und lernen wie man es nicht machen sollte.

    Die schulische Ausbildung war gut aber wenig ausgewogen. Wenig prüfungsrelevanter Stoff und unmotivierte Lehrer.
    Jedoch hatte ich in den IT Fächern sowie in Englisch kompetente und angegierte Lehrer. Ich hatte zwei Lehrer welche das letzte mal in den 90er Jahren einen PC gesehen haben. Von denen konnte man trotzdem einiges lernen was sich im Grunde genommen seit dem nicht geändert hat. Andere waren viel auf Fortbildung.

    Fächer:

    Gemeinschaftskunde könnte man sogar ganz streichen oder auf ein Minimum reduzieren. Zumindest was mir beigebracht wurde war die Zeit nicht wert.

    Deutsch: Wofür muss ich lernen wie man Märchen schreibt und zusammenfasst? Berichte und Projekte zu dokumentieren oder Geschäftsbriefe schreiben wäre was...

    Programmieren: Sollte auch ein wenig abgeändert werden. Zu sehen wie man programmiert schadet nie. Aber im Bezug auf die Praxis wäre Skripten wesentlich wertvoller als 2 Jahre Programmieren. SQL, HTML und PHP waren sehr Praxisbezogen.

    ITS: Hier konnte man wirklich was lernen. Egal wie weit dies von der Praxis entfernt war oder die wie alt das vermittelte Wissen war, aus den Geschichten und Vorträgen der Lehrer konnte man viel lernen, auch Grundwissen und Geschichtlicher verlauf. Geschichte ist immer gut wenn man daraus lernt was gut oder schlecht war und diesen Fehler dann nicht in Zukunft wiederholt. Egal ob es eine 720 KByte Festplatte ist oder eine 6TByte Festplatte, die Grundlagen sind die gleichen auch wenn sich die Technik mehr als revolutioniert hat.

  18. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: perahoky 17.02.17 - 16:36

    estev schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schrödinger's Katze schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > bjs schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > was ist das problem an der methode mit exception?
    > >
    > > 2. Eine Exception zu werfen ist für das (.NET-) Framework Höchsteistung
    > und
    > > gefühlt 1000x langsamer als das TryParse Pattern.
    >
    > Wer C# für Zeitkritisches nutzt, ist sowieso irgendwo vor Jahren schon
    > völlig falsch abgebogen. Da kommt es doch auf das exception schmeissen
    > nicht mehr an?!


    Oh doch. Du kannst bei jeder etwas größeren Anwendung an einen Punkt kommen, wo's Zeitkritisch wird.
    Wenn du dann in den Common-lib's so einen scheiß fabrizierst, braucht man sich über ide scheiß Performance nicht wundern.
    Oder stell dir vor du schreibst einen Parser, z.b. für Csv und nutzt den intern in deinem Unternehmen für das große Produkt zum Datei-import.
    Und dann kommt irgendwann keine 100-Records Datei sondern eine mit 100000 Records. Da biste vermutlich im Minuten-Bereich beim Performance Unterschied.

  19. Re: Die Ausbildung war der reinste Witz!

    Autor: bjs 17.02.17 - 17:09

    nur wenn es dir egal ist, dass ein feld kein integer ist.

  20. Re: Berufsschule war der reinste Witz!

    Autor: FullMoon 17.02.17 - 17:18

    Ich habe 3 Jahre FISI gelernt. Insgesamt war die Ausbildung gut. Jedenfalls im Unternehmen, dort habe ich viele Dinge in der Praxis gelernt und auch schnell Verantwortung für verschiedene Bereiche übernehmen können.

    Lediglich die Berufsschule war der reinste Witz, wie hier auch schon von anderen beschrieben wurde.

    Swabek schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hatte in der Berufsschule u.a. Deutsch, Englisch und Religion.
    > Englisch wäre ja noch ok, da man in der IT Englisch schon beherrschen
    > sollte - aber Deutsch und Religion? Dafür hatte ich kein Mathe.
    > Als ich mal meine Lehrerin (btw. eine Doktorin der Informatik) nach
    > Laufzeiten fragte, meinte sie nur "Laufzeiten behandeln wir nicht. Die sind
    > eh nicht so wichtig. In der Wirtschaft kauft man sich eher schnellere CPUs
    > wenn ein Programm zu langsam ist."
    >
    > Auch war meine Laune oft ab Boden. Ich musste um halb fucking 8 in der
    > Schule sein und dann oft auf die Lehrer warten, da sie zu spät waren. Dann
    > mussten die noch was kopieren oder der Beamer ging nicht etc. Teils wurde
    > dann sogar noch etwas gewartet, damit die Schüler die zu spät kommen nicht
    > den Anfang verpassen -.-. Gerade vor den Ferien musste man dann pünktlich
    > um halb 8 da sein, nur um dann den ganzen Tag irgendwelche Filme zu gucken.
    > Ich habs gehasst. Ich will nicht zwanghaft aufstehen müssen und mir dann
    > irgendwelche scheiß Filme angucken müssen.
    >
    > Auch die Unterrichtsmethodik hat mich echt genervt. Oft wurden Themen für
    > Referate verteilt, diese Referate sollten wir dann in der Unterrichtszeit
    > anfertigen und danach halten. Und anstatt das der Lehrer uns hilf hat er
    > dann in der Zeit Tests von anderen Klassen korrigiert oder war auch einfach
    > gar nicht anwesend. Wenn dann die Referate von Mitschülern schlecht waren,
    > große Lücken ließen oder teils auch Fehler enthielten, würde dies vom
    > Lehrer oft nicht korrigiert. Die Mitschüler erhielten dann zwar eine
    > schlechte Note - aber dass die Klassen den Stoff ja auch lernen soll war
    > anscheinend egal.

    So ähnlich war das bei mir auch. Etwas neues habe ich in der Schule so gut wie nicht gelernt. Ich ging aber auch schon mit einigem Vorwissen in die Ausbildung, daher hat mich das nicht wirklich gejuckt, da es mir primär um die praktische Ausbildung ging. Zu sehen, wie dieser Job in der Realität aussieht bzw. aussehen kann halt.
    Der Knaller war ein Lehrer im Fach ITS, der grundsätzlich jede Doppelstunde mindestens 50% (eher 75%) der Zeit nicht im Klassenraum anwesend war, da er ständig irgendeine Ausrede hatte, was er grade anderes tun müsse.
    Es gab dann Aufgaben zum selbstständig abarbeiten, aber sind wir mal ehrlich ... Berufsschule und 20 junge Männer ab 18 Jahre bis Anfang 20 in einem Raum ohne Aufsicht... es ist doch klar, dass das nicht gut geht. ...

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