1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Faire IT: Die grüne Challenge

Was es wirklich braucht...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was es wirklich braucht...

    Autor: Avocado 15.08.19 - 12:32

    ... wären meiner Meinung nach verpflichtende Angaben zu Rohstoffunternehmen.

    Gerade beim Rohstoffhandel bräuchte es eine Kennzeichnungspflicht wie bei Fisch.

    "Kobalt:
    Abbauart: Handarbeit
    Arbeitsschutz: Klasse D (schlecht)
    Herkunftsort: Kongo"

    Das würde zwar niemandem den Kauf verbieten, aber würde mehr Transparenz und Aufmerksamkeit schaffen.

    Aktuell denkt drei Minuten nach der Doku zum Rohstoffabbau in Afrika keiner mehr an die dort arbeitenden Kinder & Erwachsene, sondern wieder ans neue iPhone.

    Ich erwische mich selber auch dabei und bin dann immer wieder traurig darüber, dass große Firmen, wie Apple und Google, die wirklich was verändern könnten, sich entscheiden nichts zu verändern.

    Lg

  2. Re: Was es wirklich braucht...

    Autor: Pickel 15.08.19 - 12:53

    Sehr gute Idee!!!

    +1

  3. Re: Was es wirklich braucht...

    Autor: LoudHoward 15.08.19 - 12:57

    Aber immerhin haben sie Arbeit, die alternative ist keine Arbeit, ich denke das sollten die regional unter sich klären und nicht uns zu überlassen, denn am Ende brauchen / wollen wir Handys nutzen. Alles andere ist heuchlerisch.

    Avocado schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wären meiner Meinung nach verpflichtende Angaben zu
    > Rohstoffunternehmen.
    >
    > Gerade beim Rohstoffhandel bräuchte es eine Kennzeichnungspflicht wie bei
    > Fisch.
    >
    > "Kobalt:
    > Abbauart: Handarbeit
    > Arbeitsschutz: Klasse D (schlecht)
    > Herkunftsort: Kongo"
    >
    > Das würde zwar niemandem den Kauf verbieten, aber würde mehr Transparenz
    > und Aufmerksamkeit schaffen.
    >
    > Aktuell denkt drei Minuten nach der Doku zum Rohstoffabbau in Afrika keiner
    > mehr an die dort arbeitenden Kinder & Erwachsene, sondern wieder ans neue
    > iPhone.
    >
    > Ich erwische mich selber auch dabei und bin dann immer wieder traurig
    > darüber, dass große Firmen, wie Apple und Google, die wirklich was
    > verändern könnten, sich entscheiden nichts zu verändern.
    >
    > Lg

  4. Re: Was es wirklich braucht...

    Autor: x2k 15.08.19 - 13:35

    Naja die Liste mit Rohstoff Herkunft ist gut aber wird auch sehr groß in so manchen geräten findet sich das halbe Periodensystem.

    Schön wäre ja auch wenn man die Hersteller verpflichtet die geplante Haltbarkeit auf die Packung zu schreiben. Dann wird den Kunden bewusst das sie nur wegwerfartikel kaufen.
    Wenn man die Wahl hat und zwei Smartphones kaufen kann. Eines mit 3 Jahren Haltbarkeit das andere mit 5 fällt die Entscheidung schon etwas leichter.

  5. Re: Was es wirklich braucht...

    Autor: kuaidao 15.08.19 - 13:36

    Nur weil sie jetzt höhere Standards befolgen müssen heißt das ja nicht zwangsläufig, dass sie gleich ihre Mine schließen und die Leute keine Arbeit mehr haben. Die Firmen (sind ja auch meist Weltunternehmen die dazu in der Lage sind) haben dann eben nur keine unglaublich riesigen Margen mehr, weil ein Teil davon für Sicherheit/Arbeitsgeräte und vllt Löhne draufgeht.

  6. [gelöscht]

    Autor: [gelöscht] 15.08.19 - 13:40

    [gelöscht]

  7. Re: Was es wirklich braucht...

    Autor: Peter Brülls 15.08.19 - 13:47

    Avocado schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich erwische mich selber auch dabei und bin dann immer wieder traurig
    > darüber, dass große Firmen, wie Apple und Google, die wirklich was
    > verändern könnten, sich entscheiden nichts zu verändern.

    Bei Google weiß ich es nicht (die haben ja auch wenig Hardware), aber Apple macht das doch. Derzeit haben sie gerade Gold im Visier, um auch Konfliktmetalle auszuschließen und Nachhaltigkeit hinzukriegen.

    Aus Deinem Beispiel Kongo kaufen sie seit zwei Jahren nichts mehr, genau aus dem Grund Kinderarbeit.

  8. Re: Was es wirklich braucht...

    Autor: sh3rlock1 15.08.19 - 17:27

    x2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja die Liste mit Rohstoff Herkunft ist gut aber wird auch sehr groß in
    > so manchen geräten findet sich das halbe Periodensystem.
    >
    > Schön wäre ja auch wenn man die Hersteller verpflichtet die geplante
    > Haltbarkeit auf die Packung zu schreiben. Dann wird den Kunden bewusst das
    > sie nur wegwerfartikel kaufen.
    > Wenn man die Wahl hat und zwei Smartphones kaufen kann. Eines mit 3 Jahren
    > Haltbarkeit das andere mit 5 fällt die Entscheidung schon etwas leichter.


    Bringt doch nichts.
    Wenn ich mir jetzt ein Handy kaufe und die Wahl habe zwischen einem Nokia für 200 (ca. 2-3 Jahre support) oder einem iPhone (ca. 6 Jahre support), muss ich echt überlegen was ich nehme. Schliesslich macht das 100/Jahr statt 200/Jahr für mein Smartphone



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.08.19 17:27 durch sh3rlock1.

  9. Re: Was es wirklich braucht...

    Autor: Eheran 16.08.19 - 07:59

    Wenigstens die Kinderarbeit wäre dann ziemlich sicher vorbei.

  10. Re: Was es wirklich braucht...

    Autor: Eheran 16.08.19 - 08:04

    Apple blockiert aktiv Reparaturen so sehr sie nur können. Den Betrieb im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit zu nennen ist schon komisch.

    Oh, ein kleiner Kondensator (1 cent) auf dem Mainboard defekt? Komplettes Mainboard muss getauscht werden für 1000$.

    Was, ein Pin des Displaysteckers ist (schon von der Fabrik) verbogen? Muss ein Wasserschaden sein (also selbst zahlen) und wir müssen das ganze Board tauschen. Louis Rossmann so: *Pin wieder hinbieg*... Okay fertig.

  11. Re: Was es wirklich braucht...

    Autor: Trockenobst 22.08.19 - 17:06

    Avocado schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das würde zwar niemandem den Kauf verbieten, aber würde mehr Transparenz
    > und Aufmerksamkeit schaffen.

    Das würde aber bedeuten, dass man Firmen, die selbst nichts mit dem Zeug zu tun haben, nun den schwarzen Peter zuschiebt. Erst vor kurzem gabs einen Bericht zu FairKleidung im ÖffTV.

    Die Dame vom Einkauf sagte, sie mussten letztendlich eine eigene Produktionsfirma vor Ort öffnen, weil die Leute beim annehmen des Auftrags lügen. Wenn die Prüfer dann in übelste Sweatshops reinplatzen hilft es auch nichts, dass die Verträge was anderes sagen. Man kann ja nicht jedem Biobaumwolle Bauer über die Schulter schauen ob er nicht doch spritzt.

    > Ich erwische mich selber auch dabei und bin dann immer wieder traurig
    > darüber, dass große Firmen, wie Apple und Google, die wirklich was
    > verändern könnten, sich entscheiden nichts zu verändern.

    Apple hat viel verändert, in den ersten Jahren von Foxconn war das Wild+West.
    Aber was soll man machen wenn alle Orte wo man bestimmte Produkte herbekommt nicht politisch stabil/unkorrupt sind? Es ist z.B. in Mittelamerika unmöglich, irgendeinen Rohstoff zu beschaffen der nicht direkt/indirekt Rebellen/Juntas unterstützt. Wenn es nicht der Mann in der Mine ist, ist es der Lastwagenfahrer, der Typ der die Container am Hafen rumfährt etc.

    Nur weil man das so möchte das alles "gut" ist, interessiert das die lokalen Rebellenarme/Warlord und seinen Zwangsarbeitern nicht wirklich.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Systemtechniker*in (m/w/d)
    sedna GmbH, Berlin
  2. IT-Projektleiterin/IT-Projek- tleiter (m/w/d), Referat Projekt- und Portfoliomanagement
    GKV-Spitzenverband, Berlin
  3. Referent für Managementsysteme (m/w/d)
    Stadtwerke Hamm GmbH, Hamm
  4. IT-Systemadministrator
    ASCon Systems GmbH, Stuttgart, Mainz, München

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,79€
  2. 35,99€
  3. 14,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Cyberwar: Was steckt hinter dem Cyberangriff auf die Ukraine?
Cyberwar
Was steckt hinter dem Cyberangriff auf die Ukraine?

Die Computersysteme ukrainischer Regierungsstellen sind angegriffen worden. Ist das nur ein alltäglicher Cyberangriff? Oder steckt mehr dahinter?
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. USA Biden sieht Gefahr eines Kriegs als Folge von Cyberangriffen

Glasfaser: Das neue Jahr dürfte einen Preiskrieg bei FTTH bringen
Glasfaser
Das neue Jahr dürfte einen Preiskrieg bei FTTH bringen

Wenig Glasfaser findet sich in Deutschland. 2021 begannen deshalb Investoren, Milliarden-Euro-Pakete abzuwerfen und neue Anbieter anzulocken.
Von Achim Sawall

  1. Fiber Broadband Association Glasfaser für 43 Prozent der US-Haushalte verfügbar
  2. Globalconnect HomeNet macht seinen 1 GBit/s Tarif symmetrisch
  3. Migration Telekom will DSL-Kunden direkt Glasfaser anbieten

50 Jahre Soylent Green: Bedingt prophetisch
50 Jahre Soylent Green
Bedingt prophetisch

Fast 50 Jahre nach seiner Entstehung ist der Science-Fiction-Film Soylent Green nur bedingt prophetisch. Die Dystopie ist (noch) nicht eingetroffen.
Von Peter Osteried

  1. Netflix-Serie The Silent Sea Im Weltall hört dich niemand gähnen
  2. (Fast) vergessene Sci-Fi-Serien der 80er Captain Power! Highwayman!
  3. Aliens - Die Rückkehr wird 35 Kriegsfilm im All