Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Festnetz: Deutsche Telekom hat mehr…

Also jetzt mal ernsthaft...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: MPW1412 22.07.19 - 00:02

    Wenn man mal die Karte der Breitbandverfügbarkeit (https://www.telekom.de/zuhause/netz/breitbandausbau-deutschland/) nur auf Glasfaser stellt und die Zoomstufe so, dass man gerade noch kleinere Fitzel sieht und dann mal über Deutschland hinwegblättert, versteht man recht schnell, dass die Telekom da irgendeinen Rechentrick anwendet.

    1,1 Millionen FTTH Anschlüsse sind absolut unrealistisch. Ein Zehntel davon, wenn überhaupt. Die einzige größere Fläche, wo mal ein ganzer Stadtteil versorgt wurde, ist in Ostberlin. Ansonsten sind es immer nur vereinzelte Neubauten.

    Dem gegenüber steht die Deutsche Glasfaser, die im westlichen NRW schon ganze Kreise versorgt hat.

    Also weder ist die Telekom der größte Glasfaseranbieter noch haben die 1,1 Millionen Wohnungen versorgt. Das ist schlicht übertrieben oder ein billiger Rechentrick.

    So nach dem Motto, wenn bei FTTC die Reststrecke kürzer als 50 m ist, und wir da mit Gfast-Gigabit drüberjagen könnten, nennen wir das FTTH. Oder irgendwie so eine weltfremde Ansicht wird das (wieder) sein. Vor ein paar Jahren hieß FTTC ja noch Glasfaser.

    Da sollen sie sich mal bitte erklären.

  2. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: senf.dazu 22.07.19 - 00:59

    In der VATM Studie von 2019 (Stand März?) https://www.vatm.de/marktstudien/ sind für Telekom im letzten Diagramm 802000 homes passed und 167000 homes connected genannt. Und welche Zahlen du jetzt im Breitbandatlas findest weiß ich nicht so recht .. An den Zahlen gemessen wär natürlich die Telekomangabe "weniger als 50% buchen" "leicht" schöngefärbt. Bin allerdings überrascht das Telekom von FTTH spricht, hatte so den Eindruck das die eher FTTB ins Haus gelegt haben.

    Unter homes passed versteht man wohl üblicherweise das in der Straße am home passed ein Bündel Glasfaserleitungen bzw. eher ein Leerohr mit vielen Microtubes vorbeiläuft an das sich der Haushalt jederzeit anschließen läßt.

    Bei uns (Deutsche Glasfaser) lief der Anschluß an das Kabel in der Straße so ab, das auf der Straße ein kleines Loch im Pflaster gegraben wird (ca. 30..50 cm tief, Minibagger) bis das Glasfaserkabel mit freien Microtubes freigelegt war, am Haus wird ein kleines Loch gegraben (von Hand), dann wird die Erdrakete in das Loch der Straße eingesetzt, auf das Kopfloch am Haus gezielt und ein paar Minuten später ist die Erdrakete angekommen, wird wieder rausgezogen - und eine einzeln Mikropipe in das Loch eingeschoben, das Kabel in der Straße aufgeschnitten, die richtige Micropipe identifiziert und mit dem eingeschobenen Kabel mittels einer Muffe verbunden. Damit kann das Loch auf der Straße bereits wieder zu gemacht werden - das am Haus wurde auch zugemacht Mikropipe hängt oben raus. Nächster Schritt (Tage später) wurde die Glasfaser eingeblasen. Monat später Loch am Haus wieder aufgraben, Hausbohrung und ins Haus einführen, AP montieren, Glasfaser speißen, NT montieren, fertig zur Aktivierung. Eigentlich alles in allem weniger als 1 Tag Arbeit. Während der Bauphase kostenlos - danach 650¤.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.19 01:06 durch senf.dazu.

  3. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: LinuxMcBook 22.07.19 - 01:22

    Ich habe lange in einer Stadt gewohnt, in der 2011 FTTH kostenlos durch die Telekom in einigen Stadtteilen ausgebaut wurde. Und das sind alleine dort viele 10.000 Haushalte gewesen.

    Allerdings kann es schon sein, dass die Glasfaser nur in den Keller gelegt wurde. Da die Telekom aber kein G.Fast nutzt (bzw. damals noch nicht, jetzt wohl auch nicht im große Umfang), ist es einfach an den Vermietern bzw. Mietern für die Inhouse-Verkabelung zu sorgen.

    Das kann man (also das Scheitern) der Telekom nicht auch noch anlasten, wenn die schon die Fasern kostenlos in den Keller gelegt haben.

  4. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: mark.wolf 22.07.19 - 07:38

    Sorry, aber unter dem Link ist keine Karte

  5. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: senf.dazu 22.07.19 - 08:00

    Telekom hat wie viele FTTC/DSL Firmen heute und mit ADSL damals ein Altlastenproblem.

    Im Gegensatz zu (den wenigen) neuen Firmen die gleich auf 100% Glasfaser/FTTH gesetzt haben wie z.B. Deutsche Glasfaser müssen sie die teure Glasfaser-TAL Netzerneuerung quasi die nächsten Jahre aus der (eher geringen) Preisdifferenz die sie zwischen FTTH Anschlüssen und CuDA Anschlüssen erzielen können amortisieren. Die Durststrecke wird sicher nicht ewig dauern, denn irgendwann wird Glasfaser mit Datenraten von den Kunden nachgefragt die CuDA einfach nicht mehr kann.

    Das Problem existierte 2011 und es existiert heute. Irgendwann muß man's halt lösen - trotz Durststrecke.

    Es gibt sicher unterschiedliche Strategien damit umzugehen - Problem erstmal liegen zu lassen (bzw. zu umgehen) ruft vermehrte Konkurrenz auf den Plan die ihre eigene Lösung findet. Ohne das man ihn tut entwickelt sich auch die Tiefbaulösungen nicht technisch weiter - in Richtung mehr Automatisierung. Aber man kann natürlich erstmal Geld verdienen und ein auskömmliches Preisniveau herstellen.

    Interessant find ich jedenfalls das nach dem virtuellen Verschwinden des Kupfers (alle Netze sind Glasfasernetze) jetzt offenbar auf die gleiche Art FTTB verschwindet und alles zu FTTH wird. Kann man sicher auch mit GPON FTTB Anschlüssen machen - da denkt man sich einfach einen Splitter in den Keller - und schon könnte man Glasfaser in die Wohnungen legen.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.19 08:18 durch senf.dazu.

  6. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: davidcl0nel 22.07.19 - 08:22

    MPW1412 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1,1 Millionen FTTH Anschlüsse sind absolut unrealistisch. Ein Zehntel
    > davon, wenn überhaupt. Die einzige größere Fläche, wo mal ein ganzer
    > Stadtteil versorgt wurde, ist in Ostberlin. Ansonsten sind es immer nur
    > vereinzelte Neubauten.


    Tja, und genau dieser Stadtteil im Ostberlin ist seit 4 Jahren so auf der Karte. Wenn man aber per Adresssuche/Straße guckt, was man denn auch buchen kann, kommt man auf ADSL1 mit 16MBit + Hybrid/LTE. Hahahaha, danke für die Verarschung, Telekom.
    Das mag ja sein, daß da irgendwo Glasfaserkabel im Boden liegen; wenn die nicht bis in die Häuser geführt sind, weil der Vermieter da kein Verständnis für hat, was das denn sein soll, bleibt es halt bei theoretisch Gigabit. :-P

    Traurig aber wahr.

  7. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: Bonarewitz 22.07.19 - 08:45

    Schau dir dann bitte mal die Städte Braunschweig, Brühl, Hannover, Hennigsdorf, Neu-Isenburg, Kornwestheim, Mettmann, Offenburg, Potsdam und Rastatt an.
    Das waren die Pilotstädte 2011, bei denen raus kam, dass niemand FTTH bucht.
    Daraufhin wurde das einzig richtige getan und erstmal perspektivisch nachgefragte Bandbreite in die Fläche zu bauen statt in der gleichen Zeit 1/50 der Haushalte* davon als brach liegendes FTTH zu realisieren und den Rest bei maximal DSL 16 - oft weniger - versauern zu lassen.

    Alles weitere sind 1000e Neubaugebiet in Deutschland, die du nur auf einer Zoomstufe siehst, mit der du ewig brauchst, Deutschland abzusuchen.
    Schau hier beispielsweise mal in Bonn-Geislar genauer hin.

    Der Telekom hier eine Falschaussage zu unterstellen finde ich schon harten Tobak.

    * FTTC ist laut Telekom 5mal schneller gebaut und kostet 1/10.

  8. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: spezi 22.07.19 - 09:01

    MPW1412 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man mal die Karte der Breitbandverfügbarkeit (www.telekom.de nur auf
    > Glasfaser stellt und die Zoomstufe so, dass man gerade noch kleinere Fitzel
    > sieht und dann mal über Deutschland hinwegblättert, versteht man recht
    > schnell, dass die Telekom da irgendeinen Rechentrick anwendet.
    >
    > 1,1 Millionen FTTH Anschlüsse sind absolut unrealistisch. Ein Zehntel
    > davon, wenn überhaupt. Die einzige größere Fläche, wo mal ein ganzer Stadtteil versorgt wurde,
    > ist in Ostberlin. Ansonsten sind es immer nur vereinzelte Neubauten.

    Dass selbst der VATM (also der Verband der Telekom-Konkurrenten) in Abwesenheit aktueller Zahlen der Telekom von 800.000 Homes Passed ausgegangen ist, hat Senf.dazu ja schon geschrieben.

    Die Karte ist zum einen bei einer kürzlichen Aktualisierung "verschlimmbessert" worden. Da scheint wieder einiges zu fehlen. In Berlin gab's z.B. ein recht zusammenhängendes Versorgungsgebiet südöstlich vom Spittelmarkt, was derzeit nur sehr lückenhaft angezeigt wird. Und hier in meiner Gegend ist die Versorgung in einem Neubaugebiet wieder verschwunden, in dem Bekannte von mir seit Ende 2017 wohnen und FTTH nutzen. Dabei war das erst dieses Frühjahr mit über einem Jahr Verspätung aufgetaucht...

    Aber selbst mit der aktuell zweifelhaften Qualität ist es schwer erklärlich warum Du, abgesehen von der "einen Fläche in Ostberlin", nur vereinzelte Neubauten entdecken konntest. Die größeren Ausbauten z.B. in Chemnitz, Dresden, Kempten, Aschaffenburg und noch einigen Städten mehr sind sehr leicht auch auf ziemlich grober Zoomstufe zu erkennen.

    Ansonsten unterschätzt Du anscheinend, wie stark sich kleine Ausbaugebiete aufsummieren können. Würde man z.B. die knapp 300.000 Neubauhaushalte von 2018 auf einer Karte markieren, würdest Du auch nur lauter kleine Gebiete und einzelne Häuser finden. Die aber eben zahlreich.

    P.S.: Das "FTTH-Gebiet" in Ostberlin ist übrigens laut Karte größtenteils FTTB. Da hat die Telekom vermutlich einen Vertrag mit einer (oder mehreren) Wohnungsgesellschaften geschlossen, die Glasfaser in den Keller gelegt, und nutz jetzt die Koaxial-Hausverkabelung.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.19 09:03 durch spezi.

  9. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: davidcl0nel 22.07.19 - 09:04

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MPW1412 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > "verschlimmbessert" worden. Da scheint wieder einiges zu fehlen. In Berlin
    > gab's z.B. ein recht zusammenhängendes Versorgungsgebiet südöstlich vom
    > Spittelmarkt, was derzeit nur sehr lückenhaft angezeigt wird.

    Ja, eben dieses Gebiet ist ein riesigies VDSL-Loch in ganz Berlin, es ist nur ADSL1 verfügbar und angeblich Glasfaser. Aber in Wahrheit ist eben seit Jahren_kein_ Glasfaser buchbar. Das Gebiet zählt mit zu den Pilot-Gebieten.

    >Das "FTTH-Gebiet" in Ostberlin ist übrigens laut Karte größtenteils FTTB. Da hat die Telekom
    >vermutlich einen Vertrag mit einer (oder mehreren) Wohnungsgesellschaften geschlossen, die
    >Glasfaser in den Keller gelegt, und nutz jetzt die Koaxial-Hausverkabelung.

    Nein hat sie nicht. Per Koax ist aber Kabel Deutschland/jetzt Vodafone verfügbar. Aber halt nicht mit der Telekom.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.19 09:06 durch davidcl0nel.

  10. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: spezi 22.07.19 - 09:14

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der VATM Studie von 2019 (Stand März?) www.vatm.de sind für Telekom im
    > letzten Diagramm 802000 homes passed und 167000 homes connected genannt.
    > Und welche Zahlen du jetzt im Breitbandatlas findest weiß ich nicht so
    > recht .. An den Zahlen gemessen wär natürlich die Telekomangabe "weniger
    > als 50% buchen" "leicht" schöngefärbt.

    Ja, der VATM hat aber auch (mangels konkreter aktueller Angaben der Telekom) die "homes passed" deutlich unterschätzt. Da kann man nicht unbedingt davon ausgehen, dass die aktive Kundenzahl eine korrekte Zahl (oder eine besonders optimistische Schätzung) ist.

    >Bin allerdings überrascht das
    > Telekom von FTTH spricht, hatte so den Eindruck das die eher FTTB ins Haus
    > gelegt haben.

    Woher hattest Du denn diesen Eindruck?

    Dort wo die Telekom bisher Glasfaser in die Häuser geleg hat, ist das normalerweise FTTH. Ausnahmen sind Kooperationen mit der Wohnungswirtschaft, bei denen die Wohnungsgesellschaften wählen können, ob sie FTTH wollen oder bei vorhandener Koaxial-Hausverkabelung lieber FTTB+DOCSIS. Dort bietet die Telekom dann aber bisher auch nur 500 Mbit/s im Download (und deutlich weniger im Upload) anstatt 1000/500 in den FTTH-Gebieten.

    https://ebs08.telekom.de/wohnungswirtschaft/technik

    Du verwechselst das vermutlich mit Netcologne und M-Net. Die haben bisher tatsächlich hauptsächlich auf FTTB gesetzt, und dann vor allem VDSL-Anschlüsse aus dem Keller betrieben. Allerdings rüsten die jetzt auf g.Fast um. Was übrigens auch nach eigenen Angaben bei der Telekom auf dem Programm steht. Also gut möglich, dass FTTB in Zukunft bei der Telekom eine größere Rolle spielt. Aber aktuell ist es um das Thema ziemlich ruhig.

  11. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: spezi 22.07.19 - 09:18

    davidcl0nel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ja, eben dieses Gebiet ist ein riesigies VDSL-Loch in ganz Berlin, es ist
    > nur ADSL1 verfügbar und angeblich Glasfaser. Aber in Wahrheit ist eben seit
    > Jahren_kein_ Glasfaser buchbar. Das Gebiet zählt mit zu den
    > Pilot-Gebieten.

    Das kam ein paar Jahre nach den Pilotgebieten. Im Raum Berlin waren das Heringsdorf [EDIT: und damit meine ich Hennigsdorf :) ]und Potsdam.

    >
    > >Das "FTTH-Gebiet" in Ostberlin ist übrigens laut Karte größtenteils FTTB.
    > Da hat die Telekom
    > >vermutlich einen Vertrag mit einer (oder mehreren) Wohnungsgesellschaften
    > geschlossen, die
    > >Glasfaser in den Keller gelegt, und nutz jetzt die
    > Koaxial-Hausverkabelung.
    >
    > Nein hat sie nicht. Per Koax ist aber Kabel Deutschland/jetzt Vodafone
    > verfügbar. Aber halt nicht mit der Telekom.

    Ich meine damit die FTTB-Versorgung in Friedrichsfelde, Lichtenberg, etc. Nicht das oben genannte Gebiet.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.19 09:22 durch spezi.

  12. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: ssj3rd 22.07.19 - 09:36

    davidcl0nel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MPW1412 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 1,1 Millionen FTTH Anschlüsse sind absolut unrealistisch. Ein Zehntel
    > > davon, wenn überhaupt. Die einzige größere Fläche, wo mal ein ganzer
    > > Stadtteil versorgt wurde, ist in Ostberlin. Ansonsten sind es immer nur
    > > vereinzelte Neubauten.
    >
    > Tja, und genau dieser Stadtteil im Ostberlin ist seit 4 Jahren so auf der
    > Karte. Wenn man aber per Adresssuche/Straße guckt, was man denn auch buchen
    > kann, kommt man auf ADSL1 mit 16MBit + Hybrid/LTE. Hahahaha, danke für die
    > Verarschung, Telekom.
    > Das mag ja sein, daß da irgendwo Glasfaserkabel im Boden liegen; wenn die
    > nicht bis in die Häuser geführt sind, weil der Vermieter da kein
    > Verständnis für hat, was das denn sein soll, bleibt es halt bei theoretisch
    > Gigabit. :-P
    >
    > Traurig aber wahr.

    Und die Telekom ist daran Schuld, wenn der Vermieter ein Arschloch ist? Is klar...

  13. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: davidcl0nel 22.07.19 - 10:28

    ssj3rd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Telekom ist daran Schuld, wenn der Vermieter ein Arschloch ist? Is
    > klar...

    Nein, aber dann kann die Telekom mit der Karte (die immer überall präsentiert wird) keine Lügen präsentieren - die eben NICHT buchbar sind.
    Es liegen deutschlandweit noch an tausenden anderen Stellen Glasfaserkabel, und man müßte da ja nur noch 1km weiteres Glas verlegen, also können wir die Gebiete doch auch blau malen, oder? Dann ist der Arschloch-Bauer, dem das Feld gehört, bestimmt schuld, wenn er noch nichts von dem Kabelbauprojekt gehört hat, damit Gemeinde X Glasfaser bekommen könnte. Aber wir färben es schon mal blau!!1 Und tun so als ob!

  14. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: ssj3rd 22.07.19 - 10:36

    davidcl0nel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ssj3rd schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und die Telekom ist daran Schuld, wenn der Vermieter ein Arschloch ist?
    > Is
    > > klar...
    >
    > Nein, aber dann kann die Telekom mit der Karte (die immer überall
    > präsentiert wird) keine Lügen präsentieren - die eben NICHT buchbar sind.
    > Es liegen deutschlandweit noch an tausenden anderen Stellen Glasfaserkabel,
    > und man müßte da ja nur noch 1km weiteres Glas verlegen, also können wir
    > die Gebiete doch auch blau malen, oder? Dann ist der Arschloch-Bauer, dem
    > das Feld gehört, bestimmt schuld, wenn er noch nichts von dem
    > Kabelbauprojekt gehört hat, damit Gemeinde X Glasfaser bekommen könnte.
    > Aber wir färben es schon mal blau!!1 Und tun so als ob!


    Klar kann Sie dass, da die Karte eben nur wiederspiegelt, wo sie ausgebaut hat.
    Es ist Ihre Karte, Sie entscheiden selber, was Sie dort eintragen und was nicht.

    Gelogen wird hier jedenfalls nicht, halte ich eher für Diffamierung deinerseits.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.19 10:38 durch ssj3rd.

  15. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: davidcl0nel 22.07.19 - 10:55

    ssj3rd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gelogen wird hier jedenfalls nicht, halte ich eher für Diffamierung
    > deinerseits.

    Da durch solche Kartendaten dann falsche Zahlen und solche Pressemitteilungen als Artikelgrundlage propagiert werden, werde ich es bestimmt nicht beschönigen, was ich davon halte.
    Das kannst du gern anders sehen.

  16. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: spezi 22.07.19 - 19:57

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Du verwechselst das vermutlich mit Netcologne und M-Net. Die haben bisher
    > tatsächlich hauptsächlich auf FTTB gesetzt, und dann vor allem
    > VDSL-Anschlüsse aus dem Keller betrieben. Allerdings rüsten die jetzt auf
    > g.Fast um. Was übrigens auch nach eigenen Angaben bei der Telekom auf dem
    > Programm steht. Also gut möglich, dass FTTB in Zukunft bei der Telekom eine
    > größere Rolle spielt. Aber aktuell ist es um das Thema ziemlich ruhig.

    P.S.: Interessanter Artikel von heute in diesem Zusammenhang: Adtran (Hersteller von (Super)Vectoring, g.Fast und FTTH-Ausrüstung) meldet, dass ein wichtiger europäischer Kunde seine Supervectoring-Investitionen in diesem Jahr etwas zurück gefahren hat (angeblich wegen einer teuren 5G-Auktion), dafür aber vom gleichen Anbieter einen größeren Auftrag für G.fast-Ausrüstung bekommen hat:
    https://www.lightreading.com/gigabit/dsl-vectoring-gfast/deutsche-telekom-cuts-adtran-spending-after-5g-spectrum-splurge/d/d-id/752907

    Der Telko-Anbieter soll wohl die Telekom sein. Adtran hatte ja schon vor zwei Jahren gemeldet, diesbezüglich mit der Telekom zusammenzuarbeiten und zu testen:
    https://www.adtran.com/index.php/adtran-and-deutsche-telekom-look-to-ultra-broadband-evolution-to-advance-the-gigabit-society

  17. Re: Also jetzt mal ernsthaft...

    Autor: Faksimile 26.07.19 - 23:42

    Wenn man in MFH denkt. Bei EFH sieht es dann wieder anders aus.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. MVV Trading GmbH, Mannheim
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Dresden, Berlin
  3. Systemhaus Scheuschner GmbH, Hannover
  4. Hochschule Furtwangen, Furtwangen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 116,13€
  2. 229,99€
  3. 44,53€ (Exklusiv!) @ ubi.com
  4. 25,00€ (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Disintegration angespielt: Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee
Disintegration angespielt
Fast wie ein Master Chief mit Privatarmee

Gamescom 2019 Ein dick gepanzerter Held auf dem Schwebegleiter plus bis zu vier Fußsoldaten, denen man Befehle erteilen kann: Das ist die Idee hinter Disintegration. Golem.de hat das Actionspiel ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Omen HP erweitert das Command Center um Spiele-Coaching
  2. Games Spielentwickler bangen weiter um Millionenförderung
  3. Gamescom Opening Night Hubschrauber, Historie plus Tag und Nacht für Anno 1800

Erdbeobachtung: Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien
Erdbeobachtung
Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien

Von oben ist der Blick auf die Erde am besten. Satelliten werden deshalb für die Energiewende eingesetzt: Mit ihnen lassen sich beispielsweise die Standorte für Windkraftwerke oder Solaranlagen bestimmen sowie deren Ertrag prognostizieren.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Rocketlab Kleine Rakete wird wiederverwendbar und trotzdem teurer
  2. Space Data Highway Esa bereitet Laser-Kommunikationsstation für den Start vor
  3. Iridium Certus Satelliten-Breitbandnetz startet mit 350 bis 700 KBit/s

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    1. UMTS: 3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung
      UMTS
      3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung

      Nutzer, die kein LTE in ihren Verträgen festgeschrieben haben, sollten wechseln, da 3G zunehmend abgeschaltet werde. Das erklärte das Bundesverkehrsministerium und sieht keinen Grund zum Eingreifen.

    2. P3 Group: Wo die Mobilfunkqualität in Deutschland am niedrigsten ist
      P3 Group
      Wo die Mobilfunkqualität in Deutschland am niedrigsten ist

      Die Qualität des Mobilfunks in Deutschland ist in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Dort, wo Funklöcher gerade ein wichtiges Thema sind, ist die Versorgung gar nicht so schlecht.

    3. Mecklenburg-Vorpommern: Funkmastenprogramm verzögert sich
      Mecklenburg-Vorpommern
      Funkmastenprogramm verzögert sich

      Wegen fehlender Zustimmung der EU ist das Geld für ein Mobilfunkprogramm in Mecklenburg-Vorpommern noch nicht verfügbar. Dabei hat das Bundesland laut einer P3-Messung große Probleme.


    1. 18:00

    2. 18:00

    3. 17:41

    4. 16:34

    5. 15:44

    6. 14:42

    7. 14:10

    8. 12:59