1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Festnetz: Telekom fordert 1&1 zum…

Die Telekom weiss ganz genau...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Die Telekom weiss ganz genau...

    Autor: jones1024 14.08.18 - 13:06

    ... das 1&1 sich nicht an solch einem Aufbau beteiligt. Das ist einfach nicht deren Konzept. Von daher ist das nur ein (vermutlich erfolgreicher) Versuch 1&1 bloszustellen und sich selbst in einem besseren Licht erscheinen zu lassen.

    Nur mal etwas zu meiner persönlichen Position: Die Telekom sollte zerschlagen werden in einen öffentlich rechtlichen Netzbetreiber (dann der einzige in Deutschland) und einen (von mir aus) privaten Diensteanbieter (Mobilfunk, Internet, TV usw.). Alle Diensteanbieter sind virtuell im Netz (wie Drillisch oder 1&1). Der Vorteil wäre, dass jede Investition in das Netz nur 1x erfolgen muss und nicht mehrfach. Das gilt sowohl für das Mobilfunknetz als auch für das Glasfasernetz/Alt-Kupfernetz. Die Netze könnten so für den selben Investitionsbetrag (vielleich auch weniger) performant und auch flächendeckend aufgebaut werden. Bei jeder neuen technischen Evolution (4g->5g) wird nur einmal komplett aufgerüstet. Es muss einfach nur von der Politik beschlossen werden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.18 13:08 durch jones1024.

  2. Öffentlich besser?

    Autor: ThreeC 14.08.18 - 13:30

    Weil es mit öffentlichen Sachen ja immer so toll funktioniert (BER, Elbphilarmonie, S21, ....)
    Das waren alles kleine Bauvorhaben im Vergleich ganz Deutschland mit Glasfaser zu versorgen.

    Und ich persönlich möchte ungern 10 Jahre eine Baustelle vor der Haustür haben weil es mal wieder eine öffentliche Behörde nicht schafft etwas umzusetzen.

    PS: Meine Eltern mussten damals noch 1000 Mark Anschlussgebühren zahlen als das ganze über die Post geregelt wurde und haben trotzdem 3 Monate auf den Anschluss warten müssen. (Da sind mir die 59,99¤ oder so heutzutage doch lieber)

  3. Re: Öffentlich besser?

    Autor: RipClaw 14.08.18 - 13:38

    ThreeC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > PS: Meine Eltern mussten damals noch 1000 Mark Anschlussgebühren zahlen als
    > das ganze über die Post geregelt wurde und haben trotzdem 3 Monate auf den
    > Anschluss warten müssen. (Da sind mir die 59,99¤ oder so heutzutage doch
    > lieber)

    1000 Mark für einen physischen Anschluss oder für ein "ich buche einen Tarif" ?

    Heutzutage kostet ein physischer Anschluss mit Kupfer oder Glasfaser mindestens 800¤ und die Wartezeit ist auch nicht kürzer.

    Jedesmal wenn das Thema aufkommt werden Horrorbilder aus der Post Zeit heraufbeschworen.

    Was aber vergessen wird ist das die Vorteile der Privatisierung auch mit Nachteilen erkauft wurden. Machen wir mal folgendes Gedankenexperiment: Das ganze Festnetz in Deutschland müsste neu aufgebaut werden und es gibt nur private Telekommunikationsunternehmen. Glaubst du wirklich das dieses Festnetz flächendeckend ausgerollt werden würde ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.18 13:56 durch RipClaw.

  4. Re: Öffentlich besser?

    Autor: ThreeC 14.08.18 - 14:29

    Nein. Natürlich würde das nicht flächendeckend ausgebaut werden. Und natürlich ist das eine Überlegung werd das ganze Netz zu verstaatlichen. Aber wie sähe denn das Netz heute ohne Privatisierung aus? Analoge Telefonie zu horrenden Preisen mit Technik aus Vorkriegszeiten. Oder meinst du der Staat hätte noch viel in die Zukunft investiert? Warum sollten sie?

    Ist also genau das gleiche wie bei den Anbietern heute. Dafür hatten sie doch gar keine Verpflichtung.

    Und bevor jetzt kommt das man diese Verpflichtung eben gesetzlich verankern muss: Wie soll das verankert werden? Man weiß doch gar nicht was in 10-20 Jahren stand der Technik ist.

  5. Re: Öffentlich besser?

    Autor: RipClaw 14.08.18 - 14:53

    ThreeC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Natürlich würde das nicht flächendeckend ausgebaut werden. Und
    > natürlich ist das eine Überlegung werd das ganze Netz zu verstaatlichen.
    > Aber wie sähe denn das Netz heute ohne Privatisierung aus? Analoge
    > Telefonie zu horrenden Preisen mit Technik aus Vorkriegszeiten. Oder meinst
    > du der Staat hätte noch viel in die Zukunft investiert? Warum sollten sie?

    Es kommt immer drauf an wie man das ganze aufzieht. Wenn es nur ein politischer Spielball ist dann kommt natürlich nichts vernünftiges raus. Vor allem wenn das ganze auf höchster Politischer Ebene passiert.

    Hingegen einzelne Kommunen haben hier einen ganz anderen Blickwinkel. Und auf der Ebene müsste man ansetzen.

    In Schweden haben sich z.B. schon 1998 Stadtwerke unter kommunaler Aufsicht zu einer Betreibergesellschaft zusammengeschlossen weil sie gesehen haben das sie zusammen mehr reißen als sie das einzeln könnten.

    Das Modell ist dort sehr erfolgreich und wird vielfach als Vorbild gesehen. Die Stadtwerke bauen Glasfaser für die Gemeinden aus und das Netz wird von einer Betreibergesellschaft verwaltet. Auf einer Plattform werden Zugänge Resellern zu gleichen Bedingungen angeboten und diese stricken sich ihre Endkundenangebote daraus. So hat sich ein aktiver Markt entwickelt und die Kunden haben eine große Auswahl an Angeboten.

    > Ist also genau das gleiche wie bei den Anbietern heute. Dafür hatten sie
    > doch gar keine Verpflichtung.

    > Und bevor jetzt kommt das man diese Verpflichtung eben gesetzlich verankern
    > muss: Wie soll das verankert werden? Man weiß doch gar nicht was in 10-20
    > Jahren stand der Technik ist.

    Gesetze werden so gut wie nicht mit konkreten Vorgaben geschrieben. Dadurch sind sie einerseits nervig, da hochgradig interpretierbar, aber andererseits sind heute noch Gesetze anwendbar die schon vor 50 Jahren geschrieben wurden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.18 14:53 durch RipClaw.

  6. Re: Öffentlich besser?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.08.18 - 14:53

    ThreeC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Analoge
    > Telefonie zu horrenden Preisen mit Technik aus Vorkriegszeiten.

    Die Post war mit den ISDN Anschlüssen damals weltweit ganz vorne mit dabei.

  7. Re: Öffentlich besser?

    Autor: jones1024 14.08.18 - 16:26

    ThreeC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil es mit öffentlichen Sachen ja immer so toll funktioniert (BER,
    > Elbphilarmonie, S21, ....)
    > Das waren alles kleine Bauvorhaben im Vergleich ganz Deutschland mit
    > Glasfaser zu versorgen.
    >
    > Und ich persönlich möchte ungern 10 Jahre eine Baustelle vor der Haustür
    > haben weil es mal wieder eine öffentliche Behörde nicht schafft etwas
    > umzusetzen.
    >
    > PS: Meine Eltern mussten damals noch 1000 Mark Anschlussgebühren zahlen als
    > das ganze über die Post geregelt wurde und haben trotzdem 3 Monate auf den
    > Anschluss warten müssen. (Da sind mir die 59,99¤ oder so heutzutage doch
    > lieber)

    Die damalige Post war auch Netzanbieter und Inhalteanbieter in einem. Das möchte ich nicht. Die Endkunden können von Privatunternehmen mit Inhalten versorgt werden. Das Netz kann wie in Schweden kommunal oder anders öffentlich betreut werden. Die privaten Inhalteanbieter sorgen sogar für einen gewissen Druck, das Netz modern und möglichst weitflächig auszubauen. Preise werden sich durch die Konkurrenz fair entwickeln. Eine Win Win Situation für alle.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.18 16:28 durch jones1024.

  8. BER und Elbphilharmonie

    Autor: wonoscho 14.08.18 - 17:25

    Wieviele tausende öffentliche Bauprojekte mag es seit 2007 (Baubeginn Elbphilharmonie) gegeben haben?
    Und wieviel Prozent davon haben sich dermaßen drastisch verzögert?

    Mal überlegen:
    Fast die gesamte existierende Infrastruktur iin Deutschland wurde von der öffentlichen Hand erstellt.

    Und Deutschland steht im internationalen Vergleic diesbezüglich gut da.

    Probleme gibt es bei der Telekom-Vernetzung auch erst seit det Privatisierung des Netzes.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.18 17:26 durch wonoscho.

  9. Re: Öffentlich besser?

    Autor: bombinho 14.08.18 - 20:56

    ThreeC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PS: Meine Eltern mussten damals noch 1000 Mark Anschlussgebühren zahlen als
    > das ganze über die Post geregelt wurde und haben trotzdem 3 Monate auf den
    > Anschluss warten müssen. (Da sind mir die 59,99¤ oder so heutzutage doch
    > lieber)

    Versuch mal einen FTTH/B Anschluss von der Telekom für 500¤ innerhalb von 3 Monaten zu bekommen ;). Selbst 3 Jahre sind für den überwiegenden Teil der Bevölkerung als komplett unrealistisch anzusehen.

  10. Re: Öffentlich besser?

    Autor: DerDy 15.08.18 - 00:23

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Versuch mal einen FTTH/B Anschluss von der Telekom für 500¤ innerhalb von 3
    > Monaten zu bekommen ;). Selbst 3 Jahre sind für den überwiegenden Teil der
    > Bevölkerung als komplett unrealistisch anzusehen.
    Das gilt für jeden Provider in Deutschland. Oder du kannst uns allen einen Provider benennen, der binnen 3 Jahren für 500¤ einen FTTB/H Anschluss legen wird.

    Die Adresse für den FTTB/H Anschluss suche ich gerne raus.

  11. Re: Die Telekom weiss ganz genau...

    Autor: DerDy 15.08.18 - 00:33

    jones1024 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... das 1&1 sich nicht an solch einem Aufbau beteiligt. Das ist einfach
    > nicht deren Konzept.
    Du hattest mit deiner Vermutung absolut recht. Denn schon kurz danach hat 1&1 dem 50:50 Angebot eine Absage gemacht und den Anteil von United Internet auf ein mageres 1/4 reduziert.
    Warum nur so wenig Anteile am gemeinsamen Vorhaben, das erklärt United-Internet-Chef Ralph Dommermuth nicht. Ich denke, Golem hat aber mit der Beurteile schon recht:
    > ein 50:50-Joint-Venture traut sich Ralph Dommermuth denn doch nicht zu.

    > Nur mal etwas zu meiner persönlichen Position: Die Telekom sollte
    > zerschlagen werden in einen öffentlich rechtlichen Netzbetreiber (dann der
    > einzige in Deutschland) und einen (von mir aus) privaten Diensteanbieter
    > (Mobilfunk, Internet, TV usw.).
    Es gibt doch die Unterscheidung zwischen der Telekom als Netzbetreiber (VDSL, Vectoring, Glasfaser) und der Telekom als Diensteanbieter (Magenta ZuHause, Entertain). Jeder Provider in Deutschland kann auf das Netz der Telekom zugreifen und seine eigene Dienste und Produkte darüber anbieten. Deine persönliche Position hat also gar keine Relevanz.

  12. Re: Öffentlich besser?

    Autor: bombinho 15.08.18 - 02:23

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das gilt für jeden Provider in Deutschland. Oder du kannst uns allen einen
    > Provider benennen, der binnen 3 Jahren für 500¤ einen FTTB/H Anschluss
    > legen wird.

    Siehst Du, bei der Post war es noch möglich, einen neuen Anschluss zu bekommen, das war ja das Argument.

  13. Re: Die Telekom weiss ganz genau...

    Autor: bombinho 15.08.18 - 02:29

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt doch die Unterscheidung zwischen der Telekom als Netzbetreiber
    > (VDSL, Vectoring, Glasfaser) und der Telekom als Diensteanbieter (Magenta
    > ZuHause, Entertain). Jeder Provider in Deutschland kann auf das Netz der
    > Telekom zugreifen und seine eigene Dienste und Produkte darüber anbieten.
    > Deine persönliche Position hat also gar keine Relevanz.

    Was ist das denn für eine magere Begründung? Niemandes persönliche Position hat entweder eine Relevanz als Einzelperson oder eben eine absolut 100%ige Relevanz als Miteigentümer und Bürger des Staates. Die Frage wäre, warum du deine Meinung dergestalt darlegen musstest?
    Hat dein Empfinden zur Meinung des OPs irgendeine Relevanz? Und trotzdem nimmst Du dir das Recht diese auf diese Weise zu kommentieren?

    Genaugenommen ist ein solches Modell immerhin in anderen Ländern im Einsatz, also durchaus eine relevante Option.

    Wohingegen dein Hinweis, dass jeder auf das Netz der Telekom zugreifen könne, eine glatte Unwahrheit ist. Genaugenommen gibt es lediglich für das Kupfernetz die Möglichkeit an einigen übriggebliebenen Orten noch auf die Kupfer-TAL zuzugreifen, das restliche Telekomnetz ist generell tabu für Alle Anderen. Ansonsten gibt es nur noch die Möglichkeit, Daten an festgelegten Zugangspunkten einzuspeisen und zu hoffen, dass der Kunde am Kupfernetz hängt und die Telekom die eingespeisten Daten dann auch korrekt zustellt.

    Aber ich lasse mir von dir gerne erklären, wie man als Provider auf telekomschen FTTH-Leitungen die Kunden erreicht? (Mal abgesehen von der Möglichkeit, das Glasfasernetz zu errichten und dann der Telekom als Eigentum zu überlassen.)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.08.18 02:42 durch bombinho.

  14. Re: Öffentlich besser?

    Autor: bombinho 15.08.18 - 02:52

    confuso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Post war mit den ISDN Anschlüssen damals weltweit ganz vorne mit dabei.

    Was sich allerdings als strategisches Desaster herausgestellt hatte.
    Und zudem war das Jahre vor dem 3. Golfkrieg ;)

  15. Re: Öffentlich besser? +1

    Autor: bombinho 15.08.18 - 02:59

    Ich halte einen kommunalen Ansatz auch für am Vernünftigsten, denn die Kommune hat den besten Einblick und auch die Motivation, zu Handeln. Es ist muss nicht von ganz unten nach ganz oben getragen werden und dann die Entscheidung den ganzen Weg zurücklaufen.

    Es ist leicht zu organisieren, es besteht wenig Missbrauchsmöglichkeit und Infrastruktur kann nicht durch eine oder wenige Fehlentscheidungen gleich landesweit in eine Misere gestürzt werden, nur weil irgendwer eine Glasallergie entwickelt hat und nun bockt, weil er nicht gleich bei den ersten Gehversuchen gleich mehrere hundert Prozent Rendite erwirtschaftet hatte.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  3. COPA-DATA GmbH, Ottobrunn, Köln, Ludwigshafen
  4. Infokom GmbH, Karlsruhe

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. This War of Mine für 4,75€, Children of Morta für 11,99€, Frostpunk für 9,99€, Beat...
  2. (u. a. Warhammer 40.000: Mechanicus für 12,99€, Project Highrise für 6,99€, Filament für 9...
  3. 0,45€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


iPad 8 und iPad OS 14 im Test: Kritzeln auf dem iPad
iPad 8 und iPad OS 14 im Test
Kritzeln auf dem iPad

Das neue iPad 8 ist ein eher unauffälliger Refresh seines Vorgängers, bleibt aber eines der lohnenswertesten Tablets. Mit iPad OS 14 bekommt zudem der Apple Pencil spannende neue Funktionen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad-Betriebssystem iPadOS 14 macht Platz am Rand
  2. Zehntes Jubiläum Auch Microsoft hat das erste iPad überrascht

Amazon: Der Echo wird kugelig
Amazon
Der Echo wird kugelig

Zäsur bei Amazon: Alle neuen Echo-Lautsprecher haben ein komplett neues Design erhalten.

  1. Echo Auto im Test Tolle Sprachsteuerung und neue Alexa-Funktionen
  2. Echo Auto Amazon bringt Alexa für 60 Euro ins Auto

Geforce RTX 3090 ausverkauft: Einmal Frust für 1.500 Euro, bitte!
Geforce RTX 3090 ausverkauft
Einmal Frust für 1.500 Euro, bitte!

Erst Vorfreude, dann Ernüchterung und Wut: Der Kauf der Geforce-RTX-3090-Grafikkarte wird zu einer Reise ohne Ziel, dafür mit Emotionen.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Ampere-Grafikkarten Kondensatoren sind der Grund für instabile Geforce RTX 3080