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Die Spieler sind per Definition die Dummen.

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  1. Die Spieler sind per Definition die Dummen.

    Autor: dbalster 02.08.12 - 12:12

    Es sollte doch völlig klar sein, dass kein Geld verschenkt/generiert wird. Es wird einfach die Abzocke pseudolegalisiert. Gebt den Dummen das Gefühl "ich kann reich werden!" und sie werden die Firmen mit Geld überschütten.

    Nein, natürlich wird Fidelispay nicht zu Geldwäsche, Betrug, Abzocke usw. führen - dafür garantiert ja ... der Hersteller? Der hat ja auch keine (legitime!) Absicht, Geld zu verdienen.

    Ich schreib' schon mal ein paar Bots, Skripte usw. die mir mit Fidelispay Geld drucken und mache die Open-Source, damit alle Menschen einfach reich werden können.

  2. Re: Die Spieler sind per Definition die Dummen.

    Autor: CrayZee 02.08.12 - 12:23

    > Es sollte doch völlig klar sein, dass kein Geld verschenkt/generiert wird.

    Behauptet ja auch keiner - Aber genau da, wo andere Spieler durchaus bereit sind, ein paar Euros zu investieren, um sich ihren Ingame-Alltag aufzubessern, freut sich der Spieler, der gerade einen Glücksverkauf gemacht hat und deshalb die Nachfrage mit seiner virtuellen Ware bedienen kann.
    Letzten Endes ist das nur ein weiterer Marktplatz, nur eben mit anderen Waren.
    Wenn man bedenkt, welche Massen an "Arbeit" innerhalb aktueller MMOGs sinnlos geleistet werden ein durchaus begründeter Schritt.

    > Ich schreib' schon mal ein paar Bots, Skripte usw. die mir mit Fidelispay Geld drucken

    Naja. Bots und Skripte sind normalerweise verboten und sollten eigentlich mit einem Bann bestraft werden.

    Allerdings finde ich interessant, was hier gerade geschieht - Schließlich könnte sich daraus ein ganz eigener Wirtschaftszweig bilden. Berufe innerhalb von MMOGs etc.
    könnten in Zukunft ganz eigene Bedeutungen haben.
    Erinnert mich an den Artikel, der die Spieler von MMOGs als Bürger virtueller Welten bezeichnet hat.

  3. Re: Die Spieler sind per Definition die Dummen.

    Autor: Basisdemokratisch-Freiheitliche-Weltrevolution 02.08.12 - 12:27

    Genau, bauen wir eine virtuelle Welt in der die Menschen virtuelle Waren produzieren, handeln und konsumieren können um so ihr Geld zu verdienen. Wenn die Realwirtschaft nicht genügend Arbeitsplätze schafft dann können wie sie einfach virtuell erschaffen.

    Dann werden die einen Hauptberufliche Müllabfuhrsimulator spieler, die anderen.... Naja, am Ende hätten wir dann wieder Vollbeschäftigung und alle wären glücklich und zufrieden.

    http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/6/6e/Piratenbanner250x150.png

  4. Re: Die Spieler sind per Definition die Dummen.

    Autor: pylaner 02.08.12 - 12:33

    Basisdemokratisch-Freiheitliche-Weltrevolution schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, bauen wir eine virtuelle Welt in der die Menschen virtuelle Waren
    > produzieren, handeln und konsumieren können um so ihr Geld zu verdienen.
    > Wenn die Realwirtschaft nicht genügend Arbeitsplätze schafft dann können
    > wie sie einfach virtuell erschaffen.
    >
    > Dann werden die einen Hauptberufliche Müllabfuhrsimulator spieler, die
    > anderen.... Naja, am Ende hätten wir dann wieder Vollbeschäftigung und alle
    > wären glücklich und zufrieden.

    Und alle sitzen am PC, Tablet..whatever.
    Welcome @ Surrogates.
    Ein wenig kann ich dem ganzen Fortschritt per se abgewinnen (bin sehr begeistert von IT Fortschritt allgemein), aber in diesem Fall ist mein Sorge größer.
    Wird das die Dotcom Blase 3.0?

  5. Re: Die Spieler sind per Definition die Dummen.

    Autor: floix 02.08.12 - 13:12

    Vielleicht macht ihr euch mal kurz Gedanken, wo dieses Geld her kommt und wie es zu und abfließt bevor ihr euch überlegt wie wir alle in virtuellen Welten leben und arbeiten...

  6. Re: Die Spieler sind per Definition die Dummen.

    Autor: Icahc 02.08.12 - 13:16

    An sich doch nicht schlecht wenn es denn mehr Arbeitsplätze schafft.
    Die virtuell Beschäftigten arbeiten dann eben an den Gütern und Dienstleistungen, die die RL-Beschäftigten in ihrer Freizeit nutzen. Allerdings muß das Mmorpg dann extrem erfolgreich und beständig sein, im Grunde mehr als World of Worcraft, oder man muß in vielen verschiedenen Spielen vertreten sein und dort Arbeit verrichten.

    Ich sehe da erstmal nichts schlechtes dran. Auch wieder eine Möglichkeit, sich leichter Selbstständig zu machen.

  7. Re: Die Spieler sind per Definition die Dummen.

    Autor: KleinerWolf 02.08.12 - 13:18

    Second Life? Hat nicht wirklich funktioniert das Prinzip

  8. Re: Die Spieler sind per Definition die Dummen.

    Autor: HeinzT 06.08.12 - 14:08

    Was ist denn das für eine Diskussion? Arbeitsplätze schaffen in virtuellen Welten?
    Das zeigt wunderpar wie pervers unsere arbeitsfixierte Gesellschaft ist. Arbeit nur zum Selbstzweck - Arbeitsplätze um Arbeit zu haben. Ob damit auch wirklich irgendwas geleistet wird ist anscheinend egal.

    Was für eine unglaubliche Verschwendung von Lebenszeit, wenn Menschen aus Mangel an Geld anfangen in Spielen zu arbeiten und andere Menschen mit zu viel Geld aber zu wenig Freizeit (weil zu viel "echter" Arbeit) im Spiel Geld ausgeben für virtuelle Güter. Da könnten sie sich doch lieber die reale Arbeit und den Lohn gerecht aufteilen und ein faires Spiel spielen, dann hätten sie am Ende alle das selbe aber viel mehr freie Zeit.

    Wenn wir wirklich nur die Arbeit hätten, die tatsächlich auch einen Nutzen bringt und diese vernünftig verteilen, dann könnten wir in Deutschland bestimmt alle mit weniger als 2h Arbeit am Tag ein Leben mit gewohntem Wohlstand führen.

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