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Autor: [gelöscht] 30.06.21 - 10:26
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Re: Wo ist das Problem?
Autor: LH 30.06.21 - 10:34
Boandlgramer schrieb:
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> 1. Nur etwas mehr als 50% der Haushalte haben überhaupt Vermögen über
> 50.000 Euro.
Wenn 50% der Aushalte in einem Land ein Problem haben, dann ist das natürlich sehr relevant. Muss man darüber wirklich überhaupt diskutieren? -
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Autor: [gelöscht] 30.06.21 - 10:53
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Re: Wo ist das Problem?
Autor: Teeklee 30.06.21 - 11:01
LH schrieb:
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> Boandlgramer schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > 1. Nur etwas mehr als 50% der Haushalte haben überhaupt Vermögen über
> > 50.000 Euro.
>
> Wenn 50% der Aushalte in einem Land ein Problem haben, dann ist das
> natürlich sehr relevant. Muss man darüber wirklich überhaupt diskutieren?
Anscheinend schon, denn wenn es die Reichen auch betrifft, dann erst gehört es angesprochen.
Außerdem ich es nicht mal ein echtes Problem, man zahlt sowieso "Strafzinsen" in Form der Inflation, jetzt hat man was ähnliches in Form von Strafzinsen, die man halt direkt auf dem Konto sieht. Was man tun kann, um sich vor Inflation zu schützen, dürfte den meisten, die so viel haben eh schon bekannt sein.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.21 11:03 durch Teeklee. -
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Autor: [gelöscht] 30.06.21 - 11:22
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Re: Wo ist das Problem?
Autor: melogit 30.06.21 - 11:32
Boandlgramer schrieb:
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> 1. Nur etwas mehr als 50% der Haushalte haben überhaupt Vermögen über
> 50.000 Euro.
>
> 2. Die Haushalte, mit Vermögen unter 50.000 Euro, zahlen seit Jahren
> Strafzinsen - und zwar ganz ohne Guthaben. Die heißen bei denen
> Bankgebühren..
>
> Und die Klugschei*er, die jetzt mit den Gebührenfreien Konten daherkommen:
> Das war schon immer ein Gag, um die Vermögenderen zu Gewinnen. Die
> Haushalte, die das im Dringensten gebraucht hätten, haben schon immer die
> höchsten Gebühren bezahlt.
>
> Ich zum Beispiel als Selbständiger zahle immer Gebühren, weil mir der
> monatliche Gehaltseingang fehlt - dass ich auf das gleiche Konto bis zu
> 3.000 Euro "Sozialtransfers" monatlich bekommen habe (weil ich Pflegekinder
> habe... damit da keine merkwürdigen Assoziationen aufkommen) - hat die
> Banken überhaupt nicht interessert.
>
> Es ist also vollkommen richtig jede Form von Kapitalerträgen zu minimieren,
> die nicht aus unmittelbarer Invesition mit Arbeitsplatzaufbau stammt. Und
> aus dieser Perspektive sind die Negativzinsen (und die Vermögenssteuer,
> gleiche Wirkung, anderer Geldbeutel) viel zu niedrig.
Genau 50% der deutschen haben ein Vermögen von mehr als 70.800¤ laut der deutschen Bundesbank. Also Betreffen die Strafzinsen weit mehr als die Hälfte der deutschen und somit gehörst eher du zu einer Minderheit (Ich übrigens auch).
Bankgebühren kann man tatsächlich mit einem gebührenfreien Konto umgehen. Die Bedingungen dafür sind bei der ING zum Beispiel nur ein Geldeingang von mindestens 700¤ im Monat und die erreichst du auch mit deinen Sozialtransfers. Bei der Comdirect reicht ein Trade im Monat um Kostenlos zu bleiben. Kannst dir also nen ETF Sparplan von 5¤ im Monat einrichten, womit du 5¤ im Monat sparen kannst und gleichzeitig ein kostenloses Konto hast. Das sind nur zwei von vielen Möglichkeiten die absolut jeder erreichen kann. Bankgebühren kannst du übrigens auch von der Steuer absetzen.
Jede Form von Kapitalerträgen zu minimieren ist genauso falsch. Ich beispielsweise verdiene auch eher wenig, aber möchte für meine Rente Privat in Form von Aktien und ETFs vorsorgen (ja das geht auch mit geringem Einkommen sehr gut), allerdings würde sich der Staat aktuell am Ende knapp 1/3 meiner privaten Vorsorge schnappen. Wenn diese Einlagen nach ein paar Jahren steuerfrei wären, hätten viele Bürger mehr Geld im Alter und die professionellen Trader wären außen vor.
Zusammenfassen wirkt es für mich eher so, als wärst du mit deiner Situation einfach unzufrieden und weil du unzufrieden bist, sollen es alle anderen auch sein. -
Re: Wo ist das Problem?
Autor: Oktavian 30.06.21 - 11:39
> Genau 50% der deutschen haben ein Vermögen von mehr als 70.800¤ laut der
> deutschen Bundesbank. Also Betreffen die Strafzinsen weit mehr als die
> Hälfte der deutschen und somit gehörst eher du zu einer Minderheit (Ich
> übrigens auch).
Hier muss man vorsichtig sein. Zwar hat du mit der Zahl recht, aber das Barvermögen teilt sich nochmal auf in Bargeldbestände, Bankeinlagen und Wertpapiere (Aktien, festverzinsliche Wertpapiere und Investmentfondsanteile) sowie in Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionseinrichtungen.
Raus sind aus der Rechnung schon einmal die Wertpapiere, denn darauf werden keine Negativ-Zinsen erhoben. Auch Bargeldbestände sind raus.
Ein wesentlicher Punkt sind dann die Ansprüche. Die klassische Sparform der Deutschen ist immer noch die Lebensversicherung, Pensionsfonds und -kassen bzw. die private Rentenversicherung. Ich habe auch sowas, gefördert durch Staat und AG, wo alleine schon Ansprüche im mittleren fünfstelligen Bereich geparkt sind. Auch diese Vermögen sind nicht betroffen.
Es geht tatsächlich nur um Sichteinlagen, und die sind deutlich geringer. Ich habe eine andere Tabelle, in der sind die Vermögenswerte der Deutschen nochmal genauer aufgegliedert. Wenn man das extrapoliert, machen die Sichteinlagen grob 1/3 des Barvermögens aus.
> Zusammenfassen wirkt es für mich eher so, als wärst du mit deiner Situation
> einfach unzufrieden und weil du unzufrieden bist, sollen es alle anderen
> auch sein.
Äh, ja, den Eindruck gewinnt man hier im Forum leider oft.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.21 11:44 durch Oktavian. -
Re: Wo ist das Problem?
Autor: chefin 01.07.21 - 09:45
Boandlgramer schrieb:
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> LH schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> > Wenn 50% der Aushalte in einem Land ein Problem haben, dann ist das
> > natürlich sehr relevant. Muss man darüber wirklich überhaupt
> diskutieren?
>
> Wenn 50% der Haushalte ein Problem verursachen, sollte man das diskutieren
> - und es ist nicht die arme Hälfte...
>
> Hättest du meinen Beitrag verständig bis zum Ende gelesen und nicht nach
> einer Zeile den Zornesschaum aus den Augen wischen müssen, dann wäre dir
> aufgefallen, dass du dich auch darüber hättest aufregen können, dass die
> reichere Hälfte der Haushalte zu wenige Steuern zahlt... zumindest Teile
> der reicheren Hälfte...
>
> Aber wer bei den Benefits mit den Reichen in einen Topfe geworfen werden
> will, soll sich dann auch nicht bei den Verpflichtungen davon stehlen...
Meinst du allen ernstes dein Sozialtransfer wie du es nennst, kommt von den Armen? Das du 3000 Euro hast und dir mit Pflegekinder deinen Lebensunterhalt verdienst geht nur deswegen weil es irgendwo viele Menschen gibt die reich sind und zahlen können. Aber die müssen weg, ganz klar. Und dann darfst du deine Pflegekinder pflegen indem du stattdessen mal irgendwo Arbeiten gehst um das entsprechende Geld zu verdienen.
Und nein, deine Selbstständigkeit sccheint ja wohl nicht genug Geld einzubringen, damit die Banken dir einen ausreichenden Geldeingang für gebührenfreie Konten bescheinigen, also maal eine Arbeit suchen, statt Sozialtransfer von Reichen zu bekommen. So kommst du mir vor als würdest du am Ast sägen, aber aussen drauf sitzen.



