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Wieso leihen?

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  1. Wieso leihen?

    Autor: superdachs 06.05.17 - 16:09

    Ich meine für Touristen eventuell ok allerdings gibt es dafür ja dedizierte Fahrradverleihe die auch nicht solche Omakrücken haben. Für jemanden der seinen Wohnsitz in eben der Stadt hat... Puh also für 500 eur bekommt man schon ein recht brauchbares trekkingrad mit dem man den ganzen Tag fahren darf, was allemal besser ist als die leihkisten, wo man auch ne fahrradtasche dranhängen kann etc das ganze in einem Wertebereich der es für Diebe noch nicht mega interessant macht. Für ambitionierte
    Fahrten kann man sich ja noch ein luxusrad kaufen.

    Mein Rad (1200eur) steht den ganzen Sommer im Hof neben den anderen weit teureren Rädern. Kann mich nicht entsinnen dass hier mal n Rad weggekommen ist.

    Dafür stehen hier auch überall solche Leihkisten rum. Puh also Gewicht wurde da nicht unbedingt gespart. Der Rahmen ist ein Graus und die sonstige Ausstattung auch. Eine Radtasche geht ebenfalls nicht dran. Wahrscheinlich um die riesigen Werbeschilder nicht zu überdecken die man damit rumfährt.

    Edit: von der unsinnig verschwendeten Lebenszeit die für das ganze Ausgeleihe und zurückgegebe drauf geht ganz zu schweigen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.05.17 16:11 durch superdachs.

  2. Re: Wieso leihen?

    Autor: 0x000000 07.05.17 - 09:39

    Dasselbe mit Taxis! Warum kein eigener PKW? Und wieso ins Restaurant wenn man es doch selber kochen kann?

    Offenkundig scheint es da ja eine ausreichende Nachfrage zu geben ;)

  3. Re: Wieso leihen?

    Autor: Komischer_Phreak 07.05.17 - 16:59

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich meine für Touristen eventuell ok allerdings gibt es dafür ja dedizierte
    > Fahrradverleihe die auch nicht solche Omakrücken haben. Für jemanden der
    > seinen Wohnsitz in eben der Stadt hat... Puh also für 500 eur bekommt man
    > schon ein recht brauchbares trekkingrad mit dem man den ganzen Tag fahren
    > darf, was allemal besser ist als die leihkisten, wo man auch ne
    > fahrradtasche dranhängen kann etc das ganze in einem Wertebereich der es
    > für Diebe noch nicht mega interessant macht. Für ambitionierte
    > Fahrten kann man sich ja noch ein luxusrad kaufen.
    >
    > Mein Rad (1200eur) steht den ganzen Sommer im Hof neben den anderen weit
    > teureren Rädern. Kann mich nicht entsinnen dass hier mal n Rad weggekommen
    > ist.
    >
    > Dafür stehen hier auch überall solche Leihkisten rum. Puh also Gewicht
    > wurde da nicht unbedingt gespart. Der Rahmen ist ein Graus und die sonstige
    > Ausstattung auch. Eine Radtasche geht ebenfalls nicht dran. Wahrscheinlich
    > um die riesigen Werbeschilder nicht zu überdecken die man damit rumfährt.
    >
    > Edit: von der unsinnig verschwendeten Lebenszeit die für das ganze
    > Ausgeleihe und zurückgegebe drauf geht ganz zu schweigen.

    Der erste Satz sagt es doch schon - für Touristen ok. Ist auch nett, wenn man einfach mal schnell von A nach B möchte. Das geliehene Rad ist schneller als die Öffis.

  4. Re: Wieso leihen?

    Autor: chefin 08.05.17 - 10:00

    Du kannst dein rad mit 50 Euro im Jahr finanzieren? Incl Wartung, Defekt, Verschleiss?

    Nichtmal wenn du selbst schraubst, weil dich das Material jährlich mehr kostet.

    Allerdings muss ich auch dazu sagen, das dieser Fahrradverleih Unsinn ist für Stadtbewohner. Ich muss ja erstmal zur Station laufen. Die Masse an Stationen hört sich zwar nach viel an, ist aber praktisch nichts. Man muss ungefähr mit 500m Weg zum Fahrrad kalkulieren. Im Zentrum sicherlich etwas weniger, aber dort ist wenig Wohnraum, viel Geschäfte. Dort wo die Menschen wohnen ist dann das Stationsangebot etwas dünner.

    Dort abholen, in die Stadt fahren, dort wieder zum Ziel laufen, das selbe wieder bei der Rückfahrt und alles immer unter dem Aspekt das gerade auch ein Rad da ist. Man sollte sich aber nicht drauf verlassen und immer einen Plan B haben. 5000 Räder für 4 Millionen Menschen + Touristen ist nicht wirklich ein Garant für hohe Verfügbarkeit.

  5. Re: Wieso leihen?

    Autor: Arsenal 08.05.17 - 11:46

    Kommt sicher auf das Rad an, aber bei meinem sind die Wartungskosten (ich schraube selbst) deutlich unter 50 ¤ pro Jahr. Wobei das eh ein blöder Vergleich ist, weil da die Fahrtstrecke nicht berücksichtigt wird. Ich bin so um die 3000 bis 5000 km im Jahr gefahren.

    Klar, war auch eins was erstmal 1800¤ gekostet hat, aber bisher ist da nicht viel angefallen. Mal eine Kette, mal neue Bremsbeläge und hin und wieder neue Mäntel. Gut irgendwann sind die Felgen fällig, da wäre ich mit Scheibenbremsen eventuell noch günstiger dran gewesen. Wobei die jetzt auch so 20000 km oder so gehalten haben.

    Müsste mein Fahrrad eigentlich auch mal in der MeinAuto-App eintragen und alles zusammenrechnen, dann hätte ich belegbarere Daten. Aber ohne Tacho wird das auch nichts...

  6. Re: Wieso leihen?

    Autor: AssKickA 09.05.17 - 11:58

    Arsenal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kommt sicher auf das Rad an, aber bei meinem sind die Wartungskosten (ich
    > schraube selbst) deutlich unter 50 ¤ pro Jahr. Wobei das eh ein blöder
    > Vergleich ist, weil da die Fahrtstrecke nicht berücksichtigt wird. Ich bin
    > so um die 3000 bis 5000 km im Jahr gefahren.
    >
    > Klar, war auch eins was erstmal 1800¤ gekostet hat, aber bisher ist da
    > nicht viel angefallen.


    1800¤, da kann man 36 Jahre lang von dem Leihmodell von profitieren. Auch wenn es sicherlich eine andere Komfortklasse ist, kann man mir nicht erzählen, dass der Kauf nicht teurer ist. Vermutlich hält das Rad nicht mal 36 Jahre bei der Belastung pro Jahr.

  7. Re: Wieso leihen?

    Autor: Arsenal 09.05.17 - 13:26

    Wenn das Abo-Modell den eigenen Fahrgewohnheiten entspricht kann man das wohl machen.

    Muss natürlich kein Rad für 1800¤ sein, eins was ähnlich Wartungsarm sein dürfte kriegt man ab 650¤, ja sind auch 13 Jahre.

    Fragt man sich schon wie das Angebot querfinanziert wird. Erfahrungsgemäß gehen Einwohner Deutschlands mit gemieteten Gegenständen noch schlimmer um als mit ihren eigenen, so dass bei diesen Mieträdern die Wartung sicherlich deutlich intensiver ausfällt.

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