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Disruptives Potential

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Re: Disruptives Potential

    Autor: luzipha 05.04.21 - 13:37

    bigm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu kommt das nur hier in deutschland so wenig für Essen gezahlt wird.
    > Ich möchte sehen wie man den Franzosen und den Italienern Kunstschinken,
    > Kunstaustern oder den Amis Kunst Ribeye andrehen will.
    > Das gibt "Krieg"...
    >
    > Aber den deutschen ja... die würden auch Fensterkitt fressen wenn er mit
    > Glutamat und Raucharoma aufgepimpt ist.

    Wirklich "typisch deutsch" scheint mir nur der latente Selbsthass einiger Mitmenschen zu sein. In anderen Ländern ist alles soooo viel besser. Nur Deutschland ist so [egal welches negative Adjektiv].

    So ein Blödsinn. Die Italiener panschen ihren Wein, die Franzosen ihren Käse, die Amerikaner bleichen ihr Geflügel und alle fressen das billigste vom Billigen.

  2. Re: Disruptives Potential

    Autor: tritratrulala 05.04.21 - 15:04

    Neonen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gutes Argument. Wird dein Brot auch.

    Nein, Brot wird im Vergleich zu bspw. Fleisch deutlich weniger stark subventioniert, insbesondere wenn man die gesamte Herstellungskette betrachtet.

  3. Re: Disruptives Potential

    Autor: smonkey 05.04.21 - 15:11

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Neonen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gutes Argument. Wird dein Brot auch.
    >
    > Nein, Brot wird im Vergleich zu bspw. Fleisch deutlich weniger stark
    > subventioniert, insbesondere wenn man die gesamte Herstellungskette
    > betrachtet.

    Ins Besondere wenn man berücksichtigt, dass für die gleiche Menge Fleisch ein Vielfaches an Getreide als Futter benötigt wird.

  4. Re: Disruptives Potential

    Autor: Mailerdeamon 05.04.21 - 15:42

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und deshalb stößt die Mühle an Kapazitätsgrenzen mit ihren
    > Fleischersatzprodukten und macht damit inzwischen mehr Umsatz als mit
    > klassischer Wurst?
    > www.google.com

    Natürlich. Das schließt sich nicht aus, oder?

    Apple stößt auch an ihre Produktionsgrenzen und macht fetten Gewinn.
    Das bedeutet aber nicht:

    - das sie massig IPhones verkaufen
    - das sie wenig Gewinn machen

    Sondern:

    - das sie nicht genügend produzieren (was bei Apple beabsichtigt ist wegen des Nimbus)
    - das sie heftige Margen drauf haben

    Bei Fleisch steht man halt in heftiger Konkurrenz, da kann man keine beliebigen Preise aufrufen.
    Fleichersatzprodukte werden vor allem von besserverdienenden Schichten gekauft die auch bereit sind mehr auszugeben, vor allem wenn es gut gemacht ist.

    Nur weil etwas oberflächlich betrachtet auf etwas hindeutet muss es nicht so sein, es kann wie in diesem Fall auch ganz andere Gründe geben.

  5. Re: Disruptives Potential

    Autor: Mailerdeamon 05.04.21 - 15:53

    bigm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu kommt das nur hier in deutschland so wenig für Essen gezahlt wird.
    > Ich möchte sehen wie man den Franzosen und den Italienern Kunstschinken,
    > Kunstaustern oder den Amis Kunst Ribeye andrehen will.
    > Das gibt "Krieg"...
    >
    > Aber den deutschen ja... die würden auch Fensterkitt fressen wenn er mit
    > Glutamat und Raucharoma aufgepimpt ist.


    Haha… also ernsthaft, gerade die U.S.A. anzuführen als die großen Gourmets, du hast Humor.
    Die haben doch sogar Zucker in der Milch.
    Bei denen ist so ziemlich alles gepanscht.

    Und ob die Itialiener und Franzosen tatäschlich das auserwählte Volk für das du sie hälst darf man auch getrost bezweifeln :)
    Der gemeine Italiener sitzt nicht Abends auf der Veranda über dem Meer und trinkt Wein und isst nen Feta oder Mozarella, mit Oliven ausm eigenen Garten auf Weißbrot.
    Das tut der nur in Filmen und in der Werbung :)
    Der gemeine Italiener holt sich sein Zeuch im Supermarkt und hängt Abends nach dem er 9 Stunden als Klempner Rohre repariert hat auf der couch in seiner Platenbauwohnung und lässt sich mit irgendeinem Mist zurieseln.
    Genauso wie der Pole, der Ungar, der Deutsche, der Grieche usw.

  6. Re: Disruptives Potential

    Autor: smonkey 05.04.21 - 21:25

    Kapazitätsgrenze bedeutet, dass die Nachfrage größer ist als das Angebot das man liefern kann.

    Keine Kapazitätsgrenze ist es, wenn man das Angebot künstlich niedrig hält (wie in deinem vermutlich frei erfunden Beispiel mit Apple). Es gibt kaum Gründe für ein gewinnorientiertes Unternehmen Kapazitäten nicht auszubauen um einer höheren Nachfrage gerecht zu werden. Da dies den Umsatz und somit idR. den Gewinn steigert.

    Weiter war hier die Rede von Umsatz, das hat mit der Marge direkt nichts zu tun!

    Das einer der größten Wurstfirmen (literally!) Deutschlands inzwischen einen größeren Umsatz (!) mit Veggieprodukten als mit Wurst macht, sollte einem denken Menschen klar machen wie der Wachstum in den letzten Jahren für diese relative junge Sortiment wohl ausgesehen hat. Allen anderen steht es natürlich frei sich selbst vom Umsatzwachstum zu überzeugen!

  7. Re: Disruptives Potential

    Autor: Valknutr 08.04.21 - 09:31

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kapazitätsgrenze bedeutet, dass die Nachfrage größer ist als das Angebot
    > das man liefern kann.
    >
    > Keine Kapazitätsgrenze ist es, wenn man das Angebot künstlich niedrig hält
    > (wie in deinem vermutlich frei erfunden Beispiel mit Apple). Es gibt kaum
    > Gründe für ein gewinnorientiertes Unternehmen Kapazitäten nicht auszubauen
    > um einer höheren Nachfrage gerecht zu werden. Da dies den Umsatz und somit
    > idR. den Gewinn steigert.
    >
    > Weiter war hier die Rede von Umsatz, das hat mit der Marge direkt nichts zu
    > tun!
    >
    > Das einer der größten Wurstfirmen (literally!) Deutschlands inzwischen
    > einen größeren Umsatz (!) mit Veggieprodukten als mit Wurst macht, sollte
    > einem denken Menschen klar machen wie der Wachstum in den letzten Jahren
    > für diese relative junge Sortiment wohl ausgesehen hat. Allen anderen steht
    > es natürlich frei sich selbst vom Umsatzwachstum zu überzeugen!


    Nö sollte es nicht. Wenn man ein bisschen was von Märkten versteht weiß man einfach nur das Rügenwalder mit ihrem überteuertem Krempel(Die Teewurstdose reicht gefühlt nur für 2 Scheiben Brot bei 4fachen Preis) nicht auf Dauer gegen die Billigkonkurrenz anstinken konnte. Deshalb hat man nach sicher einigen Marktanalysen ein Risiko auf sich genommen und in einer Marktlücke eingenistet. Mal ganz davon abgesehen das ich für die Preise die Rügenwalder abgerufen hat direkt beim Metzger das Zeug holen kann das mal eben um Welten besser schmeckt und noch händisch hergestellt wird.

  8. Re: Disruptives Potential

    Autor: smonkey 09.04.21 - 13:42

    Valknutr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nö sollte es nicht.

    "Der Markt für Fleischersatzprodukte entwickelt sich so dynamisch wie nie zuvor. Fachleute sehen in den kommenden Jahren bei den pflanzenbasierten Alternativen weltweit eine jährliche Wachstumsrate von 20 bis 30 Prozent. 2017 betrug der weltweite Absatzmarkt bereits 4,6 Milliarden US-Dollar."
    https://www.boell.de/de/2021/01/06/fleischalternativen-vegetarischer-und-veganer-fleischersatz-waechst

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