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  5. › Flüssiges Metall: Apple verlängert…

Was immer Apple gezahlt hat

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  1. Was immer Apple gezahlt hat

    Autor: Sharra 19.06.12 - 16:20

    Es muss einiges sein.
    Wir reden hier von einem Material, das grade für Laptop und Smartphonegehäuse nahezu perfekt wäre. Und diese Firma verschließt sich dem kompletten Markt, und liefert exklusiv an Apple, während da draussen mit Sicherheit andere Firmen auch Interesse hätten. Das muss sich schließlich für die Firma rechnen, wenn sie sonst niemanden beliefert.

  2. Re: Was immer Apple gezahlt hat

    Autor: Mimus Polyglottos 19.06.12 - 16:53

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es muss einiges sein.
    > Wir reden hier von einem Material, das grade für Laptop und
    > Smartphonegehäuse nahezu perfekt wäre. Und diese Firma verschließt sich dem
    > kompletten Markt, und liefert exklusiv an Apple, während da draussen mit
    > Sicherheit andere Firmen auch Interesse hätten. Das muss sich schließlich
    > für die Firma rechnen, wenn sie sonst niemanden beliefert.

    Ich verstehe nicht, warum Metall für Smartphonegehäuse gut sein soll - der Empfang wird gestört, man kann durch elektrostatische Aufladungen das Gerät beschädigen, es wird schwerer etcpp.

    Aber um auf den Beitrag zu antworten: Wenn die Firma noch in der Entwicklungsphase ist bzw. noch keinen genügend hohen Output erzeugen kann, kann es sich trotzdem lohnen, nur wenig Geld zu fordern. Außerdem ist ein Exklusivvertrag mit Apple werbeträchtig...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.12 16:55 durch Mimus Polyglottos.

  3. Re: Was immer Apple gezahlt hat

    Autor: Sharra 19.06.12 - 16:57

    Der Empfang muss nicht beeinträchtigt werden, wenn man die Antenne richtig platziert und dimensioniert. Es gibt einige Metallgehäuse und die funktionieren wunderbar. Und das nicht nur bei Handys sondern auch bei Funkgeräten. Es wird in aller Regel aber mit Kunststoffen gebaut, da diese günstiger und leichter in Form zu bringen sind.

    Und in aller Regel hat man ja nicht das blanke Metall in der Hand. Meist ist es beschichtet, und isoliert so gegen die statische Aufladung des Nutzers. Mal davon abgesehen sollte man die Elektronik sowieso gegen das Gehäuse abschirmen.
    Der Schwachpunkt ist meist nur noch der Kontaktpunkt für Lade/Datenkabel, da man hier zwangsläufig eine Verbindung zur Elektronik braucht.

  4. Re: Was immer Apple gezahlt hat

    Autor: Maceo 19.06.12 - 17:04

    Gute Chips sind bis 15kV ESD geschützt, es liegt am Management, diese -vermutlich teureren- Chips auch einzusetzten.

  5. Re: Was immer Apple gezahlt hat

    Autor: Mimus Polyglottos 19.06.12 - 17:06

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Empfang muss nicht beeinträchtigt werden, wenn man die Antenne richtig
    > platziert und dimensioniert. Es gibt einige Metallgehäuse und die
    > funktionieren wunderbar. Und das nicht nur bei Handys sondern auch bei
    > Funkgeräten. Es wird in aller Regel aber mit Kunststoffen gebaut, da diese
    > günstiger und leichter in Form zu bringen sind.

    Das man das Problem umgehen kann, heißt nicht, dass es keines ist. Die Antennenprobleme des iPhone kamen m.W.n. genau daher, dass die Antenne wegen des Metallgehäuses so verlegt wurde, dass sie dann durch die Hand des Nutzers gestört wurde. Und wenn sogar Apple das schon verpatzt...

    Anderes Beispiel ist der Asus Transformer Prime - da musste im Nachhinein das GPS deaktiviert werden, weil sie im Gegensatz zum Vorgänger ein Metallgehäuse verwendet haben. Und warum? IMO nur weil das als "wertiger" (ich hasse dieses Wort) empfunden wird.

    Kunststoff kann man außerdem extrem flexibel bauen - mir ist mein Telefon mit Kunststoffgehäuse schon mehrfach aus der Hand gefallen und hat es immer überlebt. Klar geht das auch bei Metall, aber dann braucht man wieder spezielle, teure Legierungen... speziell die Übergänge Metall/Display bzw. Metall/Elektronik sind da gefährdet.

    > Und in aller Regel hat man ja nicht das blanke Metall in der Hand. Meist
    > ist es beschichtet, und isoliert so gegen die statische Aufladung des
    > Nutzers. Mal davon abgesehen sollte man die Elektronik sowieso gegen das
    > Gehäuse abschirmen.
    > Der Schwachpunkt ist meist nur noch der Kontaktpunkt für Lade/Datenkabel,
    > da man hier zwangsläufig eine Verbindung zur Elektronik braucht.

    Stimmt.

  6. Re: Was immer Apple gezahlt hat

    Autor: Sharra 19.06.12 - 19:43

    Sorry aber wenn Apple und Asus zu blöd sind, ihre Geräte zu testen, bevor sie auf den Markt geworfen werden, kann auch das Metall nichts dafür.

    Dass man nicht einfach das Vorgängerinnenleben aus der Plastiktüte holen und in einen Metallsarg packen kann, sollte jedem klar sein. Da brauchts dann wieder Tests und gegebenenfalls Änderungen. Die jedoch spart man sich heutzutage leider oft. Das Produkt reift beim Kunden.
    Bei Software kann man Patches nachschieben. Bei Hardware ist das etwas problematischer...

  7. Re: Was immer Apple gezahlt hat

    Autor: NIKB 19.06.12 - 19:45

    Mimus Polyglottos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das man das Problem umgehen kann, heißt nicht, dass es keines ist. Die
    > Antennenprobleme des iPhone kamen m.W.n. genau daher, dass die Antenne
    > wegen des Metallgehäuses so verlegt wurde, dass sie dann durch die Hand des
    > Nutzers gestört wurde. Und wenn sogar Apple das schon verpatzt...

    Da weißt du ziemlich falsch...
    Außer den Antennen ist ja am Gehäuse des iPhone 4/4s nichts aus Metall. Die Argumentation an sich ist also eher sinnlos.

    Beim ersten iPhone hingegen musste ca. 1/5 der Rückseite einen Plastikdeckel tragen, da die Alurückseite sonst beim Empfang Probleme gemacht hätte. Daher waren dann 3G/3Gs komplett aus Polycarbonat, bis man die bis dato unbekannte Variante mit den Außenantennen aufgegriffen hat. Die können nerven, haben aber trotz Riesenskandal keine Kunden gekostet. In der Realität ist dervempfang des iPhones seither meist gut...in den entsprechenden Situationen kommt aber natürlich das Antennendesign zum tragen. Insgesamt aber eine Verbesserung zum grundsätzlich schlechten Empfang früherer Tage.

  8. Re: Was immer Apple gezahlt hat

    Autor: Abseus 20.06.12 - 07:39

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Empfang muss nicht beeinträchtigt werden, wenn man die Antenne richtig
    > platziert und dimensioniert. Es gibt einige Metallgehäuse und die
    > funktionieren wunderbar. Und das nicht nur bei Handys sondern auch bei
    > Funkgeräten. Es wird in aller Regel aber mit Kunststoffen gebaut, da diese
    > günstiger und leichter in Form zu bringen sind.
    >
    > Und in aller Regel hat man ja nicht das blanke Metall in der Hand. Meist
    > ist es beschichtet, und isoliert so gegen die statische Aufladung des
    > Nutzers. Mal davon abgesehen sollte man die Elektronik sowieso gegen das
    > Gehäuse abschirmen.
    > Der Schwachpunkt ist meist nur noch der Kontaktpunkt für Lade/Datenkabel,
    > da man hier zwangsläufig eine Verbindung zur Elektronik braucht.

    Blödsinn. Ein Metallgehäuse wird immer die Sende/Empfangsqualität beeinflussen!

  9. Re: Was immer Apple gezahlt hat

    Autor: kawahori 20.06.12 - 09:25

    Eine störung ist das Falsche wort da diese einen Ausfall darstellen würde, es ist eine Beeinflussung oder Veränderung im empfangsverhalten, und diese kann mann mit dem entsprechenden design durchaus verringern, wenn auch nicht ganz ausschliessen.

    Diese Beeinflussung des empfangs hat man aber auch im plastik, carbon oder im Keramik gehäuse, insbesondere im letzteren sogar relativ stark wenn auch schwächer als bei Metall.

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