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Und nun das ganze mal sortiert...

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  1. Und nun das ganze mal sortiert...

    Autor: Berner Rösti 15.03.16 - 15:43

    Drei inhaltliche Schwächen:

    1. Die Nachricht der Meldung lautet nicht, dass Tweets das Fahren bequemer macht, sondern dass eine Software mit Hilfe von Störungsmeldungen eine Prognose für mögliche Verspätungen stellt.

    2. Die Besonderheit ist nun, dass Meldungen nicht "maschinenlesbar" in ein entsprechendes System eingespeist werden müssen, sondern in Textform vorliegen können. Dass der Kanal, über die diese Meldungen empfangen werden, hier Twitter ist, spielt dafür keine Rolle.

    3. Des weiteren kann eine In-Memory-Datenbank selbstverständlich keine "menschliche" Texte "übersetzen". Das macht immer noch eine nachgeschaltete Software. IMDBs eignen sich jedoch gut dazu, Datenmengen mit hoher Geschwindigkeit zu verarbeiten, das für derartige Anwendungen notwendig ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.16 15:52 durch Berner Rösti.

  2. Re: Und nun das ganze mal sortiert...

    Autor: obermeier 15.03.16 - 16:03

    Also nach meinem Verständnis eigentlich genau wie die Stauvorhersage die Google mittels Istzustand und Erfahrungswert anhand von Zelldaten errechnet.

    Nur in diesem Fall Bahnverspätungen anhand analyse öffentlicher sozialer Netzwerke.

    Big Data halt. Oder hab ich was übersehen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.03.16 16:21 durch obermeier.

  3. Re: Und nun das ganze mal sortiert...

    Autor: Berner Rösti 15.03.16 - 16:24

    obermeier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also nach meinem Verständnis eigentlich genau wie die Stauvorhersage die
    > Google mittels Istzustand und Erfahrungswert anhand von Zelldaten
    > errechnet.
    >
    > Nur in diesem Fall Bahnverspätungen anhand analyse öffentlicher sozialer
    > Netzwerke.
    >
    > Big Data halt. Oder hab ich was übersehen?

    Ja, im Prinzip richtig. Nur dass nicht "öffentliche soziale Netzwerke" analysiert werden, sondern schon gezielt die in Prosa abgegebenen Störungsmeldungen der Bahn selbst.

  4. Re: Und nun das ganze mal sortiert...

    Autor: obermeier 15.03.16 - 16:31

    Ohman. Dann ists ja wirklich hohl.

    Hört sich ein bisschen so an, als würde ich hin und wieder meinen Beifahrer fragen, wie schnell ich aktuell fahre. Der wiederum fragt mich dann "wie schnell?", ich lese den Tacho ab, teile es ihm mit und dann kann er es mir sagen.

    Wo zur hölle ist da der Vorteil im gegensatz zum abfragen der Leitstelle?

  5. Re: Und nun das ganze mal sortiert...

    Autor: Berner Rösti 15.03.16 - 16:35

    obermeier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohman. Dann ists ja wirklich hohl.
    >
    > Hört sich ein bisschen so an, als würde ich hin und wieder meinen Beifahrer
    > fragen, wie schnell ich aktuell fahre. Der wiederum fragt mich dann "wie
    > schnell?", ich lese den Tacho ab, teile es ihm mit und dann kann er es mir
    > sagen.
    >
    > Wo zur hölle ist da der Vorteil im gegensatz zum abfragen der Leitstelle?

    Ähm, nein, falsch verstanden.

    Es geht um Prognosen. Vom Zug kannst du immer nur den Ist-Zustand abfragen. Nicht aber, ob er zehn Stationen weiter auch noch pünktlich sein wird. Dazu brauchst du Informationen, ob Störungen auf der Strecke vorliegen. Und die beziehen die wohl eben über den Tweet.
    Also sowas wie "Gleisarbeiten hinter der Station Hallesches Tor" oder "Signalstörung am Südkreuz", usw.

  6. Re: Und nun das ganze mal sortiert...

    Autor: obermeier 15.03.16 - 17:06

    Ja, aber die information haben sie doch schon, bevor sie es an den Twitter-Heini weiter geben. Wozu dann die sprachanalyse?

    Die selben information wie der DB-Twitterer müssen ja davor schon in der Leitstelle vorliegen. Und nun macht man sich daran über aufwendige technik die selbe information noch mal aus dem Netz zu kratzen?

  7. Re: Und nun das ganze mal sortiert...

    Autor: Cok3.Zer0 15.03.16 - 22:37

    Auf den Bahnhöfen gibt es Kameras - Man könnte selbst maschinell die Anzahl der zukünftigen Fahrgäste herausfinden!
    Defekte Anzeigen sollten ja wohl selbst einen Fehlercode senden!
    Die Leitstelle hat alle Streckenstörungen und Baumaßnahmen sowie Taktungen!

    Wo ist denn bei der Bahn das Problem?

  8. Re: Und nun das ganze mal sortiert...

    Autor: Berner Rösti 16.03.16 - 16:24

    obermeier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, aber die information haben sie doch schon, bevor sie es an den
    > Twitter-Heini weiter geben. Wozu dann die sprachanalyse?

    Die Frage ist, ob "sie" diese Information in eine maschinenlesbare Datenbank eingeben, die die hier vorgestellte Software eben anzapfen kann.
    Wenn es diese gäbe, dann müsste man sich in der Tat nicht die Mühe machen, die Kurztexte des Twitter-Heinis abzugreifen. ;)

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