Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Foxconn: 12-Stunden-Schichten und…

Ist wie in den 30er Jahren.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ist wie in den 30er Jahren.

    Autor: Jurastudent 27.05.10 - 14:49

    Alles treibt fröhlich Handel mit den Diktaturen, Hauptsache die Kasse stimmt.

  2. Re: Ist wie in den 30er Jahren.

    Autor: Replay 27.05.10 - 15:05

    Nun, dann drehe mal Deine Maus um. Und dann die Tastatur. Und jetzt werfe mal einen Bick auf die Rückseite Deines Bildschirms. Wo steht überall „Made in China“ drauf“? Ich denke, jedesmal ein Volltreffer.

    Wenn Du alles aus dem Haus wirfst, was in China hergestellt wurde, wirst Du wohl in einer ziemlich kargen Bude sitzen und nichts mehr haben, was einen Stecker hat oder mit Batterien betrieben wird.

    Man kommt um Produkte aus China nicht mehr rum, China ist die Werkbank der Welt. Aber auch dort werden sich die Bedingungen für die arbeitende Bevölkerung verbessern, was für die Industrie bedeutet, in Afrika so weiterzumachen, wie es derzeit in China der Fall ist.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  3. Auch da gibt es eine Analogie.

    Autor: Jurastudent 27.05.10 - 15:16

    > Man kommt um Produkte aus China nicht mehr rum, China ist die
    > Werkbank der Welt.

    In den 30er Jahren war man in Frankreich und Grossbritannien der Meinung, dass Nazideutschland in industrieller Hinsicht so stark wäre, dass es langfristig allein schon deshalb ganz Europa dominieren würde weil entsprechend jeder mit dem "Schmuddelkind" Handel treiben müsste.

    Es gibt sogar eine Diskussion unter den Historikern, wie so eine europäische "Union" ausgesehen hätte. (Der Roman "Vaterland" von Robert Harris ist auch davon beeinflusst.) Nur der Kriegswahn Hitlers hat es verhindert.

    > Aber auch dort werden sich die Bedingungen für die arbeitende
    > Bevölkerung verbessern

    ... und durch den Wohlstandsdruck wird die Regierung dort immer mehr demokratische Zugeständnisse machen müssen. Das wird uns seit 20 Jahren gepredigt. Die halten aber immer noch eisern an der Macht fest und haben das Militär hinter sich.

    Im Gegenteil, durch die wirtschaftliche Bedeutung wird China im Falle einer Krise erst recht zu einer Bedrohung für die ganze Region dort unten. Und was würde denn passieren, wenn die Morgen mal kurz Taiwan "heim ins Reich" holen wollten?

    > was für die Industrie bedeutet, in Afrika so weiterzumachen,
    > wie es derzeit in China der Fall ist.

    Afrika spielt keine Rolle. Es wird zwar immer viel geredet, aber im Endeffekt macht sich noch keiner von den Ausbeutern hier einen Kopf darum, wohin sie "nach" China hingehen werden.

    Aus dem ganz einfachen Grund, weil es (nach dieser Denkweise) bisher einfach keine Alternative gibt. Darum sollen hier ja auch ständig "Anpassungen" stattfinden, damit man im Notfall dann eben wieder in Europa weitermachen kann.

    Südamerika und Afrika scheiden schon jetzt langfristig aus. Der eine Kontinent entdeckt gerade die Demokratie und das Gemeinwohl, der andere ist politisch viel zu chaotisch und wirtschaftlich unterentwickelt. Oder ebenso "demokratiegefährdet".

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Schortens
  2. PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG, Mannheim
  3. Süwag Energie AG, Frankfurt am Main
  4. Kendrion Kuhnke Automotive GmbH, Malente

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 25,99€
  2. 4,99€
  3. 4,99€
  4. 4,16€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Nachhaltigkeit: Jute im Plastik
Nachhaltigkeit
Jute im Plastik

Baustoff- und Autohersteller nutzen sie zunehmend, doch etabliert sind Verbundwerkstoffe mit Naturfasern noch lange nicht. Dabei gibt es gute Gründe, sie einzusetzen, Umweltschutz ist nur einer von vielen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  2. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  3. Energie Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

WEG-Gesetz: Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor
WEG-Gesetz
Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor

Können Elektroauto-Besitzer demnächst den Einbau einer Ladestelle in Tiefgaragen verlangen? Zwei Bundesländer haben entsprechende Ergebnisse einer Arbeitsgruppe schon in einem eigenen Gesetzentwurf aufgegriffen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Startup Rivian plant elektrochromes Glasdach für seine Elektro-SUVs
  2. Elektroautos Mehr als 7.000 neue Ladepunkte in einem Jahr
  3. Elektroautos GM und Volkswagen verabschieden sich vom klassischen Hybrid

Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
  2. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
  3. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt

  1. Mustafa Suleyman: Deepmind-Gründer wird beurlaubt
    Mustafa Suleyman
    Deepmind-Gründer wird beurlaubt

    Zehn Jahre lang hat Mustafa Suleyman für Googles KI-Unternehmen Deepmind gearbeitet. Momentan muss er eine Auszeit nehmen. Zuletzt ist die Firma durch einige Schulden aufgefallen.

  2. Bafin und PSD2: Aufschub für Teile der Umsetzung der Zahlungsrichtlinie 2
    Bafin und PSD2
    Aufschub für Teile der Umsetzung der Zahlungsrichtlinie 2

    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz Bafin, wird Zahlungsdienstleistern eine Fristverlängerung geben. Für Online-Einkäufe ist die starke Kundenauthentifizierung per PSD2 erst einmal keine Pflicht, obwohl viele Händler wie auch Banken das eigentlich schon umgesetzt haben.

  3. Mitarbeiterführung: Fünf Faktoren für agile Hochleistungen
    Mitarbeiterführung
    Fünf Faktoren für agile Hochleistungen

    Viele Entscheider denken, dass ihr Unternehmen mit Agilität plötzlich schnell und beweglich wie ein Leichtathlet wird, dazu effizient und kostengünstig. Oft scheitern sie genau deshalb. In der Praxis helfen fünf Faktoren, gängige Fehler zu vermeiden.


  1. 12:47

  2. 12:39

  3. 12:01

  4. 11:56

  5. 11:41

  6. 11:29

  7. 10:50

  8. 10:35