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Erinnert mich an meine Ausbildung...

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  1. Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: moa 22.11.17 - 09:35

    ...in einer Agentur. Abgesehen davon, dass ich meine Überstunden nicht bezahlt bekommen habe.

  2. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: plastikschaufel 22.11.17 - 09:38

    Ist vollkommen normal heutzutage, leider.

  3. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: querschlaeger 22.11.17 - 09:53

    Während der Ausbildung muss man doch ein Heft führen mit den täglichen Aufgaben. Dieses würde ich direkt nutzen, um zusätzlich die tägliche Arbeitszeit zu dokumentieren und dann noch (am Besten in der nähe der Unterschriftenfelder, soll ja auch auffällig sein) die wöchentliche Arbeitszeit. Beim wöchentlichen Unterschreiben, hat der Ausbilder dann direkt die Zeit vor Augen. Hilft dieser indirekte Wink nicht, kann man auch nach einigen Wochen das mal von selbst ansprechen. Dann hat man mit den unterschriebenen Zeiten auch ein handfestes Argument (besser als nur sagen zu können, dass man länger arbeitet als erlaubt).

  4. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: Psy2063 22.11.17 - 10:02

    bloß, dass kein Arbeitgeber/Ausbilder das dann je unterschreiben würde...

    ich war damals eigentlich froh um jede Überstunde, man hat sich dann eben in der Zeiterfassung rechtzeitig ausgeloggt und bekam das Geld vom Chef aus der Privatkasse.

    Mir ist schon klar, dass die Gesetzte einen Missbrauch verhindern sollen, aber wenn man mehr machen kann und will stören sie nur.

  5. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: nycalx 22.11.17 - 10:02

    querschlaeger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann hat man mit den
    > unterschriebenen Zeiten auch ein handfestes Argument (besser als nur sagen
    > zu können, dass man länger arbeitet als erlaubt).


    Du glaubst doch nicht ernsthaft dass das unterschrieben wird? Der-/Diejenige darf dann mit einer korrigierten Version nochmal wieder kommen.

  6. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: nightmar17 22.11.17 - 10:05

    moa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...in einer Agentur. Abgesehen davon, dass ich meine Überstunden nicht
    > bezahlt bekommen habe.

    Hatte auch mal so eine Ausbildung angefangen. Nach 2 Monaten aber hingeschmissen.
    Innerhalb von 2 Monaten knapp 45 Überstunden gemacht "weil momentan mega viel zu tun ist".
    Als es mir einmal nicht so gut ging, wollte ich einen Tag zuhause bleiben von den Überstunden halt (die hatte ich immer aufgeschrieben und gestempelt).
    Da sagte der Chef nur "Bei Auszubildenden werden keine Überstunden geführt".
    Den Tag darauf hab ich meinen Stift um 17:00 fallen gelassen und wollte feierabend machen, daraufhin hab ich zu hören bekommen, dass die Aufgabe fertig machen muss.
    Als ich sagte, dass ich ja keine Überstunden bezahlt bekomme, wurde ich nur dumm angemacht. Nächsten Tag hatte ich die Kündigung bekommen..

    Das rechtfertigt aber nicht, was Apple bzw. Foxconn da betreibt. Die Regierung muss da viel mehr regulieren und Grenzen setzen.
    Gerade Schüler und junge Mitarbeiter sollten hier mehr Schutz bekommen..

  7. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: nycalx 22.11.17 - 10:12

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > moa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...in einer Agentur. Abgesehen davon, dass ich meine Überstunden nicht
    > > bezahlt bekommen habe.
    >
    > Hatte auch mal so eine Ausbildung angefangen. Nach 2 Monaten aber
    > hingeschmissen.
    > Innerhalb von 2 Monaten knapp 45 Überstunden gemacht "weil momentan mega
    > viel zu tun ist".
    > Als es mir einmal nicht so gut ging, wollte ich einen Tag zuhause bleiben
    > von den Überstunden halt (die hatte ich immer aufgeschrieben und
    > gestempelt).
    > Da sagte der Chef nur "Bei Auszubildenden werden keine Überstunden
    > geführt".
    > Den Tag darauf hab ich meinen Stift um 17:00 fallen gelassen und wollte
    > feierabend machen, daraufhin hab ich zu hören bekommen, dass die Aufgabe
    > fertig machen muss.
    > Als ich sagte, dass ich ja keine Überstunden bezahlt bekomme, wurde ich nur
    > dumm angemacht. Nächsten Tag hatte ich die Kündigung bekommen..

    Dein Beispiel ist extrem, dennoch ist deine Einstellung absolut falsch gewesen und die Kündigung gerechtfertigt und nachvollziehbar. Du warst schließlich Auszubildender, dort um etwas zu lernen, nicht um groß Geld zu verdienen, das kommt erst danach...

    Leider gibt es heute fast nur noch Jugendliche der Generationen "null Bock" oder "Ist mir egal" die mit eben dieser Einstellung an den Ausbildungsplatz, den sie wahrscheinlich noch nicht mal wollten, kommen.

    Bestätigt sich leider immer wieder.

  8. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: moa 22.11.17 - 10:20

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das rechtfertigt aber nicht, was Apple bzw. Foxconn da betreibt. Die
    > Regierung muss da viel mehr regulieren und Grenzen setzen.
    > Gerade Schüler und junge Mitarbeiter sollten hier mehr Schutz bekommen..

    Auf keinen Fall. Aber ich denke dort läuft es ähnlich wie hier. Die Grenzen gibt es, steht ja auch im Artikel. Aber wo kein Kläger, da kein Richter.

    Wenn man jung ist und das Geld (bzw. den Abschluss) braucht, macht man so einiges mit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.17 10:30 durch moa.

  9. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: Eierspeise 22.11.17 - 10:30

    > Dein Beispiel ist extrem, dennoch ist deine Einstellung absolut falsch
    > gewesen und die Kündigung gerechtfertigt und nachvollziehbar. Du warst
    > schließlich Auszubildender, dort um etwas zu lernen, nicht um groß Geld zu
    > verdienen, das kommt erst danach...
    >
    > Leider gibt es heute fast nur noch Jugendliche der Generationen "null Bock"
    > oder "Ist mir egal" die mit eben dieser Einstellung an den
    > Ausbildungsplatz, den sie wahrscheinlich noch nicht mal wollten, kommen.
    >
    > Bestätigt sich leider immer wieder.
    Junge, heute ist erst Mittwoch. Ein bisschen weniger wäre auch ok gewesen.

  10. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: Schmadin 22.11.17 - 10:51

    Mich persönlich hat es dank Studium nicht getroffen.

    Mein bester Freund allerdings hat in der Gastronomie gelernt und hätte sich über 11 Stunden Tage gefreut.
    "Das ist ganz normal"
    "Da müsst ihr alle durch"
    Am Ende standen bei 3 tägigen ganztags Veranstaltungen 2-3 Köche im Schichtdienst da und 3 azubis von morgens bis morgens. Arbeitszeiterfassung? Der Chef kümmert sich drum.

    Was ich sagen wollte. So sehr ich auf Apple, Foxcon und China rumbashen würde, wir müssen erstmal vor unserer eigenen Tür kehren.

    PS: wenn der kein Bock Kommentar über jugendliche ernst gemeint war:
    a) sie hätten wohl auch keine Lust für lau ihre Lebenszeit zu verschwenden, oder? Lernen tut man unter solchen Bedingungen nicht.
    B) in der Regel erfüllen auch Azubis Arbeiten, die eine wirtschaftlichen Nutzen erbringen, sonst würde man sie kaum zu Überstunden zwingen.
    Wenn sie allerdings einen Nutzen bringen haben sie auf jedenfalls einen Anspruch auf Kompensation. Wenn sie lernen sollen, kann der Stundenlohn ja reduziert sein. Sowas wie ein Azubigehaltsniveau quasi... Verrückt

    Edit: typo



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.17 10:52 durch Schmadin.

  11. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: quineloe 22.11.17 - 10:55

    nycalx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dein Beispiel ist extrem, dennoch ist deine Einstellung absolut falsch
    > gewesen und die Kündigung gerechtfertigt und nachvollziehbar.

    Welche Gesetze gelten deiner Meinung nach noch nicht in Deutschland?

    Körperverletzung? Wollen wir das für dich auch ausklammern?

  12. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: David64Bit 22.11.17 - 11:09

    nycalx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dein Beispiel ist extrem, dennoch ist deine Einstellung absolut falsch
    > gewesen und die Kündigung gerechtfertigt und nachvollziehbar. Du warst
    > schließlich Auszubildender, dort um etwas zu lernen, nicht um groß Geld zu
    > verdienen, das kommt erst danach...
    >
    > Leider gibt es heute fast nur noch Jugendliche der Generationen "null Bock"
    > oder "Ist mir egal" die mit eben dieser Einstellung an den
    > Ausbildungsplatz, den sie wahrscheinlich noch nicht mal wollten, kommen.
    >
    > Bestätigt sich leider immer wieder.

    Schiebe dir die Meinung mal sonst wo hin. Jeder, der den Spruch "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" oder ähnliches fallen lässt, ist bei mir unten durch.
    So oft werden Azubis als billige Arbeiter missbraucht, das ist und war noch nie Lustig. Wenn um 17 Uhr die 10 Stunden durch sind, dann ist 17 Uhr Feierabend - Fertig. Ich rate Azubis inzwischen bei solchen Fällen sich sofort an die IHK zu wenden und zwar ohne wenn und aber. Die Betriebe müssen ihre Ausbildungsgenehmigung verlieren.

    Das hat auch rein gar nichts mit "null Bock" oder "Ist mir egal" zu tun, sondern mit grundlegenden Rechten, die für ALLE gelten. An einer "Einstellung" hängen auch immer zwei, der Chef mehr, als der Azubi. Ausserdem gibt es einen großen Unterschied zwischen "Chef" und "Leader". Erster Schafft Arbeit an und kümmert sich einen scheiß um das wohl seiner Mitarbeiter, zweiter hat verstanden, was es bedeutet eine Führungskraft zu sein und zu motivieren.

    Möglicherweise war die Kündigung gerechtfertigt, 60 Stunden Wochen dürfen für eine sehr kurze Zeit sein - die müssen aber Ausgeglichen werden, weil innerhalb von 6 Monaten nicht mehr als 8 Stunden im Durchschnitt gearbeitet werden darf. Das klingt hier aber so, als wäre es nicht der Fall und dementsprechend wäre die Kündigung unter diesen Umständen sogar Anfechtbar gewesen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.17 11:09 durch David64Bit.

  13. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: quineloe 22.11.17 - 11:11

    Meines Wissens darf ein Azubi überhaupt keine Überstunden machen. 60 Stunden Wochen darf überhaupt niemand machen.

    Aber es wird halt nicht kriminalisiert.

  14. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: Psy2063 22.11.17 - 11:16

    nightmar17 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > moa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...in einer Agentur. Abgesehen davon, dass ich meine Überstunden nicht
    > > bezahlt bekommen habe.
    >
    > Hatte auch mal so eine Ausbildung angefangen. Nach 2 Monaten aber
    > hingeschmissen.
    > Innerhalb von 2 Monaten knapp 45 Überstunden gemacht "weil momentan mega
    > viel zu tun ist".
    > Als es mir einmal nicht so gut ging, wollte ich einen Tag zuhause bleiben
    > von den Überstunden halt (die hatte ich immer aufgeschrieben und
    > gestempelt).
    > Da sagte der Chef nur "Bei Auszubildenden werden keine Überstunden
    > geführt".
    > Den Tag darauf hab ich meinen Stift um 17:00 fallen gelassen und wollte
    > feierabend machen, daraufhin hab ich zu hören bekommen, dass die Aufgabe
    > fertig machen muss.
    > Als ich sagte, dass ich ja keine Überstunden bezahlt bekomme, wurde ich nur
    > dumm angemacht. Nächsten Tag hatte ich die Kündigung bekommen..

    völlig falsch reagiert: in so einem Fall hält man die Probezeit durch, dokumentiert währenddessen sämtliche Verstöße fein säuberlich (eine Liste mit Arbeitszeit von-bis und Datum, selbst unterschrieben, gegebenenfalls eidesstattliche Versicherung, reicht völlig) und klagt DANACH wenn man als Azubi quasi völligen Kündigungsschutz genießt den AG in Grund un Boden.

  15. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: Vaako 22.11.17 - 11:22

    nycalx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nightmar17 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > moa schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ...in einer Agentur. Abgesehen davon, dass ich meine Überstunden nicht
    > > > bezahlt bekommen habe.
    > >
    > > Hatte auch mal so eine Ausbildung angefangen. Nach 2 Monaten aber
    > > hingeschmissen.
    > > Innerhalb von 2 Monaten knapp 45 Überstunden gemacht "weil momentan mega
    > > viel zu tun ist".
    > > Als es mir einmal nicht so gut ging, wollte ich einen Tag zuhause
    > bleiben
    > > von den Überstunden halt (die hatte ich immer aufgeschrieben und
    > > gestempelt).
    > > Da sagte der Chef nur "Bei Auszubildenden werden keine Überstunden
    > > geführt".
    > > Den Tag darauf hab ich meinen Stift um 17:00 fallen gelassen und wollte
    > > feierabend machen, daraufhin hab ich zu hören bekommen, dass die Aufgabe
    > > fertig machen muss.
    > > Als ich sagte, dass ich ja keine Überstunden bezahlt bekomme, wurde ich
    > nur
    > > dumm angemacht. Nächsten Tag hatte ich die Kündigung bekommen..
    >
    > Dein Beispiel ist extrem, dennoch ist deine Einstellung absolut falsch
    > gewesen und die Kündigung gerechtfertigt und nachvollziehbar. Du warst
    > schließlich Auszubildender, dort um etwas zu lernen, nicht um groß Geld zu
    > verdienen, das kommt erst danach...
    >
    > Leider gibt es heute fast nur noch Jugendliche der Generationen "null Bock"
    > oder "Ist mir egal" die mit eben dieser Einstellung an den
    > Ausbildungsplatz, den sie wahrscheinlich noch nicht mal wollten, kommen.
    >
    > Bestätigt sich leider immer wieder.

    Das Beispiel ist nicht extrem hatte sowas auch gehabt in meiner Ausbildung zum Elektroniker die ich ca 2000 rum angefangen hatte. Wurde dann auch gekündigt und hab mich kein bissi schlecht gefühlt bei fast 2std Anfahrt auch kein Wunder.

  16. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: quineloe 22.11.17 - 11:24

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > völlig falsch reagiert: in so einem Fall hält man die Probezeit durch,
    > dokumentiert währenddessen sämtliche Verstöße fein säuberlich (eine Liste
    > mit Arbeitszeit von-bis und Datum, selbst unterschrieben, gegebenenfalls
    > eidesstattliche Versicherung, reicht völlig) und klagt DANACH wenn man als
    > Azubi quasi völligen Kündigungsschutz genießt den AG in Grund un Boden.

    Auf was klagt man? Auf ein paar hundert Euro theoretischer Überstundenentlohnung?

    Diese flächendeckende Ausbeutung wird durchgeführt, weil sie funktioniert und 100% rechtssicher ist.

  17. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: GaliMali 22.11.17 - 11:31

    Also bei uns passen die auf. UnserPraktikant (Studium) darf keinesfalls länger arbeiten. Einmal haben sie ihn sogar heim geschickt.

    Und das gleiche gilt auch für die Auszubildenen. Hier wird ganz genau aufgepasst.

    Aber leider ist das wohl nach wie vor in jedem Land anders. Auch hier in Europa.


    Zu Apple. Es SOLLTE SICH SCHÄMEN! - Wie teuer war das X? 1300-1500$?

    Wer so den Preis anheben kann, sollte endlich aufhören in Asien zu Produzieren. Die Grenze ist längst mehrfach schon deutlich überschritten.

  18. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: nightmar17 22.11.17 - 11:42

    nycalx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nightmar17 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    > > moa schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ...in einer Agentur. Abgesehen davon, dass ich meine Überstunden nicht
    > > > bezahlt bekommen habe.
    > >
    > > Hatte auch mal so eine Ausbildung angefangen. Nach 2 Monaten aber
    > > hingeschmissen.
    > > Innerhalb von 2 Monaten knapp 45 Überstunden gemacht "weil momentan mega
    > > viel zu tun ist".
    > > Als es mir einmal nicht so gut ging, wollte ich einen Tag zuhause
    > bleiben
    > > von den Überstunden halt (die hatte ich immer aufgeschrieben und
    > > gestempelt).
    > > Da sagte der Chef nur "Bei Auszubildenden werden keine Überstunden
    > > geführt".
    > > Den Tag darauf hab ich meinen Stift um 17:00 fallen gelassen und wollte
    > > feierabend machen, daraufhin hab ich zu hören bekommen, dass die Aufgabe
    > > fertig machen muss.
    > > Als ich sagte, dass ich ja keine Überstunden bezahlt bekomme, wurde ich
    > nur
    > > dumm angemacht. Nächsten Tag hatte ich die Kündigung bekommen..
    >
    > Dein Beispiel ist extrem, dennoch ist deine Einstellung absolut falsch
    > gewesen und die Kündigung gerechtfertigt und nachvollziehbar. Du warst
    > schließlich Auszubildender, dort um etwas zu lernen, nicht um groß Geld zu
    > verdienen, das kommt erst danach...
    >
    > Leider gibt es heute fast nur noch Jugendliche der Generationen "null Bock"
    > oder "Ist mir egal" die mit eben dieser Einstellung an den
    > Ausbildungsplatz, den sie wahrscheinlich noch nicht mal wollten, kommen.
    >
    > Bestätigt sich leider immer wieder.

    Ich wollte ja kein Geld dafür, sondern die Zeit gutgeschrieben bekommen.
    Die IHK hat es ebenfalls so wie ich gesehen. Dem Betrieb wurde die Ausbildungslizenz entzogen.
    Mittlerweile ist der Laden Pleite, lag aber nicht an mir, sondern weil der einfach über die Jahre einen schlechten Ruf hatte und Kunden abgezogt hat.

    Wir haben bei uns im Unternehmen auch Azubis und die werden nicht ausgebeutet.
    Die Azubis haben feste Arbeitszeiten und wenn sie mal länger arbeiten, dann wird die Zeit gutgeschrieben und die können mal früher gehen, wenn mal nicht so viel zu tun ist.

    Der Betriebsrat hat da ja auch ein Wörtchen mitzureden.

    Der Sinn einer Ausbildung ist ja nicht junge Leute zu verheitzen und abzuschrecken.

  19. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: JoeBlack1860 22.11.17 - 11:45

    nycalx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dein Beispiel ist extrem, dennoch ist deine Einstellung absolut falsch
    > gewesen und die Kündigung gerechtfertigt und nachvollziehbar. Du warst
    > schließlich Auszubildender, dort um etwas zu lernen, nicht um groß Geld zu
    > verdienen, das kommt erst danach...

    Das ist korrekt: er war dort um was zu lernen und nicht die Unfähigkeit des Unternehmers auszubaden, der wohl keinen Bock hatte für ausreichend Personal zu sorgen / nicht mehr Aufträge anzunehmen wie er mit den Ressourcen abarbeiten kann. Auszubildende sollen was lernen, die Versklavung kommt dann nach der Ausbildung früh genug!

    >
    > Leider gibt es heute fast nur noch Jugendliche der Generationen "null Bock"
    > oder "Ist mir egal" die mit eben dieser Einstellung an den
    > Ausbildungsplatz, den sie wahrscheinlich noch nicht mal wollten, kommen.
    >
    > Bestätigt sich leider immer wieder.

    Das mag sein, aber "Null Bock" und obige Situation haben nichts miteinander zu tun!

  20. Re: Erinnert mich an meine Ausbildung...

    Autor: querschlaeger 22.11.17 - 12:26

    nycalx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > querschlaeger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann hat man mit den
    > > unterschriebenen Zeiten auch ein handfestes Argument (besser als nur
    > sagen
    > > zu können, dass man länger arbeitet als erlaubt).
    >
    > Du glaubst doch nicht ernsthaft dass das unterschrieben wird?
    > Der-/Diejenige darf dann mit einer korrigierten Version nochmal wieder
    > kommen.


    Vorerst muss ich sagen: Das bringt in der Probezeit natürlich nichts und da würde ich das auch keinem raten. Danach allerding würde ich da garnichts ändern und alles wahrheitsgemäß zu Unterschrift vorlegen. Sollte sich der Betrieb weigern, dir das zu quitieren, den Weg zu IHK oder HWK aufzusuchen.

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