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  5. › Foxconn-Ex-Manager: Apple…

Ihr macht es euch zu einfach...

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  1. Ihr macht es euch zu einfach...

    Autor: ongaponga 27.01.12 - 03:06

    wenn ihr behauptet Apple werde von den Medien und den Hatern zum Sündenbock der Branche gemacht.
    Die Bilder jedenfalls sprechen eine eindeutige Sprache.

    http://www.rp-online.de/digitales/internet/proteste-gegen-apple-zulieferer-foxconn-1.2125481

    http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1882963/Proteste-gegen-Apple.html

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,698214,00.html

    http://www.zeit.de/digital/mobil/2011-10/apple-foxconn-arbeitsbedingungen

  2. Re: Ihr macht es euch zu einfach...

    Autor: Maxiklin 27.01.12 - 10:02

    Irgendwo hab ich mal gelesen, daß Apple ca. 10 % Auftragsvolumen ausmacht bei Foxconn. Würde Apple nun in Europa oder den USA fertigen lassen, juckt die das relativ wenig und ich glaub auch nicht, daß andere hersteller dem Beispiel folgen würden. Mal davon abgesehen kann man auch nicht mal eben so derart riesige Fabrikgelände incl. Fertigungsanlagen und Arbeiter aus dem Boden stampfen, um das andernorts zu tun, sowas dauert zig Jahre, GERADE hierzulande, bis das alles durch die Instanzen gelaufen ist, Bauämter, gewerkschaften etc. pp, ist das iPhone 10 aufm Markt :P

    Für mich ist und bleibt der schwarze Peter bei der chinesischen Regierung und Foxconn. Weil selbst wenn ALLE westlichen Firmen abziehen würden, an den Arbeitsbedingungen, die generell in China so vorherrschen, ändert sich garnix.

  3. Re: Ihr macht es euch zu einfach...

    Autor: Rabenkind 27.01.12 - 11:21

    Die Volksrepublik China ist aber eine realsozialistische Diktatur - der Mensch lebt dort nur um zu arbeiten und den Parteifunktionären ein besseres Leben zu ermöglichen. Dort wird sich politisch und wirtschaftlich nichts ändern, wenn nicht wir im Westen daran etwas ändern.

    Wenn Apple 10% des Auftragsvolumen bei Foxconn ausmachen sollte, dann wäre das recht viel und mit Sicherheit auch eine Möglichkeit Einfluss zu nehmen. Foxconn will Geld verdienen und zwar so viel wie möglich. Wenn sie mit Apple und besseren Arbeitsbedingungen mehr verdienen können als ohne Apple und ohne bessere Arbeitsbedingungen, würden die sofort etwas ändern.

    Aber Apple könnte genauso gut selbst eine Fabrik in China aufmachen und dann direkt für die Einhaltung gewisser Arbeitsbedingungen sorgen.

  4. Re: Ihr macht es euch zu einfach...

    Autor: kitingChris 27.01.12 - 11:34

    +1

  5. Re: Ihr macht es euch zu einfach...

    Autor: ongaponga 27.01.12 - 12:11

    Rabenkind schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn Apple 10% des Auftragsvolumen bei Foxconn ausmachen sollte, dann wäre
    > das recht viel und mit Sicherheit auch eine Möglichkeit Einfluss zu nehmen.
    > Foxconn will Geld verdienen und zwar so viel wie möglich. Wenn sie mit
    > Apple und besseren Arbeitsbedingungen mehr verdienen können als ohne Apple
    > und ohne bessere Arbeitsbedingungen, würden die sofort etwas ändern.
    >
    > Aber Apple könnte genauso gut selbst eine Fabrik in China aufmachen und
    > dann direkt für die Einhaltung gewisser Arbeitsbedingungen sorgen.


    Apple kann auch einfach in die FoxconnFertigung investieren, Extra Tarife aushandeln, etc.

    Die Freiheit sollte sogar in einer kommuni. Diktatur vorhanden sein

  6. Re: Ihr macht es euch zu einfach...

    Autor: ChMu 27.01.12 - 13:34

    ongaponga schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rabenkind schrieb:
    > --------------------------------------------------------------------------

    Genau das macht Apple doch? Sie haben eigene Fertigungsstrassen gebaut (und bezahlt) und die dort arbeitenden Foxconn Leute bekommen ein zT drastisch hoeheres Gehalt als der Rest.
    Aber das bringt nichts, Apple koennte jedem Mitarbeiter 10000 Dollar Weihnachtsgeld geben, sie wuerden es nicht bekommen, das behaellt irgend jemand ein zum Wohle aller.
    Apple als Auftragsgeber haette unter westlichen Massstaeben durchaus ein Mitsprache Recht.
    Dort aber gelten andere Regeln. regeln, welche bereits existierten, als sie hier noch auf den Baumen lebten.
    Damit findet man sich ab oder zieht die Konsequenzen, Foxconn wuerde sich kratzen weil es juckt, aber aendern wuerden sie durch den Wegzug einer Firma, zudem einer im grossen und ganzen recht unbedeutenden Firma, nichts.
    Sie haben es schlichtweg nicht noetig.
    Solange die westliche Welt nur und ausschliesslich nach Preis kauft (und dabei ist es egal ob so ein iPhone 600 Euro kostet und das, in der selben Fabrik gefertigte, Galaxy nur 500 Euro) und sich die "Empoerung" auf Nerd Foren beschraenkt, welche natuerlich ebenfalls keinerlei Konsequenzen ziehen (eg endlich in die Hoehle ziehen) solange bleibt alles beim alten.

    Vor Ort gibt es die Alternative Foxconn, dh eine Wohnung, harte Arbeit und genug Geld die Familie im Hinterland zu ernaehren, oder, ja, oder was? Die Leute, die ihren Job verlieren weil Foxconn einfach nicht mehr zahlen will (und auch nicht zahlen muss nach den Vorgaben aus Beijing) sind den Benkentraegern hier ja sowiso egal.

    Westliche Standards, also Leben auf Pump, verschuldung auf Generations Niveau und damit permanentes Leben ueber den Verhaeltnissen, sind in China, oder Asien generell, nicht durchzusetzen, wen sollen die denn ausbeuten und versklaven? Wenn sie auf Europa Niveau angekommen sind, werden die Waren schliesslich unverkaeuflich und damit braeche die Grundlage weg. Irgendjemand muss die Konsumgesellschaft ja fuettern.

    Bald haben wir eh keine Wahl mehr, fuer einige ist die Uhr bereits abgelaufen (USA) China hat inzwischen solche Besitztuemer angehaeuft und die westlichen Glaeubiger schulden so viel Geld, das Griechenland da noch blendend dasteht. Sollte sich jemand in China auf den Schlips getreten fuehlen, kann das ganz schnell ganz boese enden. Deshalb fassen die westlichen Politiker (und Grosskonzerne) die Chinesen ja auch mit Samthandschuhen an. Die Hand die einen fuettert beisst man idR nicht.
    >
    > Apple kann auch einfach in die FoxconnFertigung investieren, Extra Tarife
    > aushandeln, etc.
    >
    > Die Freiheit sollte sogar in einer kommuni. Diktatur vorhanden sein

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