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Bald für Consumer?

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  1. Bald für Consumer?

    Autor: honna1612 13.07.18 - 14:54

    Wieviel chipfläche geht für simple encoder drauf? Warum muss das in der CPU sein und kann nicht ein FPGA im Chipset oder der CPu selbst machen? Meiner meinung nach ist dieser schritt längst überfällig.

    Du spielst auf der iGPU ein spiel und die GPU braucht mehr Shader kerne - Kein problem. Das Betriebssystem findet den flaschenhals und generiert im FPGA ein paar shaderkerne dazu.

    Wenn ein neuer Codec rauskommt kann ein FPGA das per update Hardwarebeschleunigt. Man muss keine neue CPU kaufen. Man könnte den TCP/IP dynamisch stack auslagern und muss damit nicht die CPU belasten.

  2. Re: Bald für Consumer?

    Autor: ms (Golem.de) 13.07.18 - 15:03

    Encoder sitzen bei Intel im Multimedia-Block der Grafikeinheit.

    Marc Sauter, Sr Editor
    Golem.de

  3. Re: Bald für Consumer?

    Autor: honna1612 13.07.18 - 15:15

    Ja richtig das braucht alles Chipfläche. Wenn der Encoder nicht gebracuht wird könnte der FPGA and er gleichen stelle shader einheiten haben.

    Umgekehrt wenn nicht gespielt wird könnte die ganze iGPU aus Encodern bestehen.
    Siliziumfläche ist teuer und mit FPGAs könnte man die Fläche dynamisch nutzen.

  4. Re: Bald für Consumer?

    Autor: NeoCronos 13.07.18 - 16:29

    das dürfte ein Wunschtraum bleiben, denn der Hersteller verdient damit kein Geld

  5. Re: Bald für Consumer?

    Autor: Quantium40 13.07.18 - 20:13

    honna1612 schrieb:
    > Siliziumfläche ist teuer und mit FPGAs könnte man die Fläche dynamisch
    > nutzen.

    Dann schau Dir mal an, wie Logikdichte und Taktfrequenzen bei FPGAs so aussehen.

  6. Re: Bald für Consumer?

    Autor: honna1612 14.07.18 - 00:48

    Dann schau dir mal an wieviele Taktzyklen ein FPGA braucht um einen x264 frame zu decodieren. Antwort: So wenig wie gewollt.

    Wieviele Alus hat ein FPGA: Auch so viele wie nötig/gewollt. Bei 200Mhz und 200 ALU einheiten (was leicht auf einen fpga passt) ist der FPGA im reinen zahlen multiplizieren schneller als die CPU mit AVX2.

    Außerdem wäre die Idee ja auslagern ins Chipset und die CPU als CPU belassen und nicht mit anderweitiger funktion zu überladen.

  7. Re: Bald für Consumer?

    Autor: masel99 16.07.18 - 01:23

    honna1612 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann schau dir mal an wieviele Taktzyklen ein FPGA braucht um einen x264
    > frame zu decodieren. Antwort: So wenig wie gewollt.
    >
    > Wieviele Alus hat ein FPGA: Auch so viele wie nötig/gewollt. Bei 200Mhz und
    > 200 ALU einheiten (was leicht auf einen fpga passt) ist der FPGA im reinen
    > zahlen multiplizieren schneller als die CPU mit AVX2.
    >
    > Außerdem wäre die Idee ja auslagern ins Chipset und die CPU als CPU
    > belassen und nicht mit anderweitiger funktion zu überladen.

    200 ALU-Einheiten bei 200Mhz und 1 Operation / Cycle / APU sind theoretisch 40G Operationen/s. Eine aktuelle AVX2 CPU erreicht da ein "bisschen" mehr. Eine (integrierte) Grafikkarte mit entsprechenden Funktionen in Hardware (so viel Chipfläche kostet das nicht, bei deinem FPGA wahrscheinlich mehr) macht das ebenfalls sehr stromeffizient. So viele Erweiterungskarten mit FPGAs für En-/Decodierungszwecke hab ich noch nicht gesehen, der Bedarf scheint also im Consumerbereich nicht vorhanden? Altera gehört bereits seit 2 Jahren zu Intel und hat Intel schon etwas gekostet. Entsprechende Pläne im Consumerbereich gibts aber nicht.

    Vielleicht im Business-Bereich hier und da
    https://www.golem.de/news/altera-was-intel-mit-fpgas-vorhat-1608-122812.html
    https://www.golem.de/news/server-cpus-intel-integriert-fpga-in-xeon-6138p-und-haelt-an-14-nm-fest-1805-134427.html
    https://www.golem.de/news/project-everest-xilinx-bringt-ersten-fpga-mit-7-nm-technik-1803-133388.html

    Alles was mit hoher Leitung rechnet ist (meist) auch nicht aus Spaß in der CPU/GPU sondern für einen schnellen Speicherzugriff (möglichst HBM2 o.ä.) den du beim Chipsatz nicht hast.

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