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Das wäre auch in Deutschland nötig

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  1. Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: demon driver 31.12.21 - 13:39

    Wenngleich eine Begrenzung auf 3 von 5 Tagen natürlich ein Rückschritt wäre. Wobei Arbeitgeber unser Gesetz mitunter einfach so umdeuten, als würde mehr als das gar nicht verlangt, oder andere kreative Auslegungen erfinden.

  2. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: chefin 31.12.21 - 14:56

    Ja, das ist sehr sinnvoll.

    Es ist schon mühselig sich an Bürozeiten halten zu müssen, wenn man den ganzen Tag arbeitet. Wenn so ein Müllman abends dann müde und ausgekühlt seine Anrufe erledigen kann, wird er das zu schätzen wissen.

    Weg vom starren Bürokorsett, das war gestern. Homeoffice heist Fleixibilität. Das muss man den Firmen einfach mal verkaufen und klar machen, wieviel Möglichkeiten da drin stecken. Und wie gut die paar Verwaltungsangestellten dann die 75% der Bevölkerung die den ganzen Tag arbeiten muss, teilweise im Schichtdienst, versorgen kann. Man muss nicht mehr mühsam ins Büro fahren bis man endlich seine Arbeit machen kann. Man kann zu jeder Zeit Anrufe entgegen nehmen und seine freie Zeit dort hin legen, wo andere arbeiten. Mittags von 12 bis 16 Uhr ins Schwimmbad, wenn es schön leer ist. Statt abends sich mit all den Menschen die dann da hin wollen rumzuquälen. Dann diese Zeit besser nutzen, seine Arbeit zu machen.

    Und als Service für die Schichtarbeiter wird dann morgens ab 4.00 Uhr bis 6 Uhr Anrufe ermöglicht. Um sich dann ganz in Ruhe wieder hinzulegen und dran zu erfreuen, das nun die vielen Menschen im Stau stehen, während man sich gemütlich nochmal umdreht und weiter pennt.

    Solltest du jetzt nicht sicher sein ob das Sarkasmus oder Naivität ist: Ich bin auch dafür, das Automechaniker Homeoffice bekommen und jeder sich selbst um sein Auto kümmert. Wofür gibts AR-Brillen.

    Oder autonome Müllautos, kann man dann morgens um 5:30 selbst reinwerfen. Wer verschläft hat eben Pech gehabt.

  3. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: Technikkapitaen 31.12.21 - 15:11

    Arbeitgeber, welche kein HomeOffice anbieten, werden in Zukunft ohnehin Probleme haben qualifiziertes Personal zu finden. Natürlich kann HomeOffice nicht in jedem Berufsfeld angeboten werden aber 90% aller Bürojobs könnten sicher mit wenig Aufwand flexibilisiert werden. Daher ist es völlig unverständlich, dass es scheinbar Unternehmen gibt, die sich hier querstellen. Ich würde in keiner Firma mehr arbeiten wollen, die kein ortsungebundenes und flexibles Arbeiten anbietet.

    Edit: Das heißt natürlich nicht, dass es im HomeOffice keine Kernzeiten gibt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.21 15:18 durch Technikkapitaen.

  4. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: Myrso 31.12.21 - 15:15

    Hä?

    Home Office heißt nicht, dass man keine festen Bürozeiten haben kann. Bin jetzt seit 21 Monaten im HO und trotzdem haben wir unsere Kernarbeitszeiten wie eh und je. Und das ist auch okay so.

    Automechaniker und "Müllman" können natürlich nicht ins HO. Es geht darum, dass geeignete Berufe ins HO sollen. Jetzt und für immer. Dank HO hat Deutschland erstmals seine CO2-Ziele im Verkehrssektor geschafft. Wenn diese sinnlose Pendelei von Büroarbeitern wegfällt, dann sind die Straßen freier für die, die wirklich müssen. Und die CO2-Ziele können besser erreicht werden.

  5. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: blitzbirne 31.12.21 - 16:42

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, das ist sehr sinnvoll.
    >
    > Es ist schon mühselig sich an Bürozeiten halten zu müssen, wenn man den
    > ganzen Tag arbeitet. Wenn so ein Müllman abends dann müde und ausgekühlt
    > seine Anrufe erledigen kann, wird er das zu schätzen wissen.
    >
    > Weg vom starren Bürokorsett, das war gestern. Homeoffice heist
    > Fleixibilität. Das muss man den Firmen einfach mal verkaufen und klar
    > machen, wieviel Möglichkeiten da drin stecken. Und wie gut die paar
    > Verwaltungsangestellten dann die 75% der Bevölkerung die den ganzen Tag
    > arbeiten muss, teilweise im Schichtdienst, versorgen kann. Man muss nicht
    > mehr mühsam ins Büro fahren bis man endlich seine Arbeit machen kann. Man
    > kann zu jeder Zeit Anrufe entgegen nehmen und seine freie Zeit dort hin
    > legen, wo andere arbeiten. Mittags von 12 bis 16 Uhr ins Schwimmbad, wenn
    > es schön leer ist. Statt abends sich mit all den Menschen die dann da hin
    > wollen rumzuquälen. Dann diese Zeit besser nutzen, seine Arbeit zu machen.
    >
    > Und als Service für die Schichtarbeiter wird dann morgens ab 4.00 Uhr bis 6
    > Uhr Anrufe ermöglicht. Um sich dann ganz in Ruhe wieder hinzulegen und dran
    > zu erfreuen, das nun die vielen Menschen im Stau stehen, während man sich
    > gemütlich nochmal umdreht und weiter pennt.
    >
    > Solltest du jetzt nicht sicher sein ob das Sarkasmus oder Naivität ist: Ich
    > bin auch dafür, das Automechaniker Homeoffice bekommen und jeder sich
    > selbst um sein Auto kümmert. Wofür gibts AR-Brillen.
    >
    > Oder autonome Müllautos, kann man dann morgens um 5:30 selbst reinwerfen.
    > Wer verschläft hat eben Pech gehabt.

    Ja, als IT'ler sitzt man gerne bis weit nach Mitternacht und vor allem an Wochenenden und Feiertagen im Homeoffice, weil dann die Systeme auch mal runtergefahren werden können, damit der Müllmann und alle anderen pünktlich ihre Lohnabrechnung bekommen.

    Ja, der IT'ler ist schon eine faule Sau, immer zur Stelle wenn er gebraucht wird, aber offiziell hält er natürlich immer artig seine Arbeitszeit ein. Ist ja auch in den Augen der meisten gar kein Job, sondern eher ein Hobby. Der soll sich also besser nicht beschweren, der Depp.
    Und jetzt noch offiziell Homeoffice. Geht mal gar nicht. Mit der Mistgabel sollte man sie ins Büro treiben, aber bitte nicht auch noch Pendlerpauschale, wenn die faulen Säcke stundenlang in der Bahn oder im Auto versuchen zum Office zu kommen. Rumhocken im Auto oder der Bahn ist ja schließlich keine Arbeit.
    Achja und die ollen Säcke lesen und lernen auch noch angeblich im Urlaub und am Wochenende ... sollen die ja nicht auf die Idee kommen das einer denen das goutiert.

  6. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: GilBates 31.12.21 - 16:45

    50 % der Bürauffüller braucht man eigentlich nicht, die werden nur eingestellt, weil im Büro noch Platz ist. die kann man besser gleich feuern.
    Wozu mitschleppen, wenn die Büroanwesenheit nicht mehr erforderlich ist?

  7. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: ibecf 31.12.21 - 17:11

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, das ist sehr sinnvoll.
    >
    > Es ist schon mühselig sich an Bürozeiten halten zu müssen, wenn man den
    > ganzen Tag arbeitet. Wenn so ein Müllman abends dann müde und ausgekühlt
    > seine Anrufe erledigen kann, wird er das zu schätzen wissen.
    >
    > Weg vom starren Bürokorsett, das war gestern. Homeoffice heist
    > Fleixibilität. Das muss man den Firmen einfach mal verkaufen und klar
    > machen, wieviel Möglichkeiten da drin stecken. Und wie gut die paar
    > Verwaltungsangestellten dann die 75% der Bevölkerung die den ganzen Tag
    > arbeiten muss, teilweise im Schichtdienst, versorgen kann. Man muss nicht
    > mehr mühsam ins Büro fahren bis man endlich seine Arbeit machen kann. Man
    > kann zu jeder Zeit Anrufe entgegen nehmen und seine freie Zeit dort hin
    > legen, wo andere arbeiten. Mittags von 12 bis 16 Uhr ins Schwimmbad, wenn
    > es schön leer ist. Statt abends sich mit all den Menschen die dann da hin
    > wollen rumzuquälen. Dann diese Zeit besser nutzen, seine Arbeit zu machen.
    >
    > Und als Service für die Schichtarbeiter wird dann morgens ab 4.00 Uhr bis 6
    > Uhr Anrufe ermöglicht. Um sich dann ganz in Ruhe wieder hinzulegen und dran
    > zu erfreuen, das nun die vielen Menschen im Stau stehen, während man sich
    > gemütlich nochmal umdreht und weiter pennt.
    >
    > Solltest du jetzt nicht sicher sein ob das Sarkasmus oder Naivität ist: Ich
    > bin auch dafür, das Automechaniker Homeoffice bekommen und jeder sich
    > selbst um sein Auto kümmert. Wofür gibts AR-Brillen.
    >
    > Oder autonome Müllautos, kann man dann morgens um 5:30 selbst reinwerfen.
    > Wer verschläft hat eben Pech gehabt.

    Wenn diese Flexibilität allerdings zu einer Art 24/7 Abrufarbeit oder 24h Bereitschaft ausufert, sage ich Nein danke.

    Und wenn in Stellenanzeigen von flexiblen Arbeitszeiten die Rede ist, was man auch Bescheid das diese Flexibilität eher im Sinne des Arbeitgeber
    ausgerichtet ist. Alles andere ist naiv.

  8. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: Knut77 31.12.21 - 17:38

    Ungeachtet lässt diese Forderung nach meiner Erfahrung auch, dass nicht jeder für die unbeaufsichtigte Arbeit geeignet ist.
    Bei nicht wenigen sinkt die Produktivität von einem 8h Job auf Aushilfeniveau.

  9. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: demon driver 31.12.21 - 17:44

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    [zynischen Unsinn entfernt]

    Thema verfehlt, setzen, sechs.

    Es geht hier exklusiv um die Entsprechung zur im Artikel diskutierten französischen Regelung, das Infektionsschutzgesetz, konkret um die pandemiebedingt verordnete Homeofficepflicht in § 28 b Abs. 4 IfSG. Das ist keine irgendwie geartete großzügige Bespaßung eines Teil der Beschäftigten, das ist Pflicht und pandemiebedingte Notwendigkeit, und davon kann von denen, bei denen es geht, niemand, Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, ausgenommen werden, nur weil es Jobs gibt, für die Homeoffice halt nicht in Frage kommt. Dass es die gibt, ist bekannt, und das weiß und berücksichtigt auch das IfSG.

    Ob dieser Umstand generell verhindern muss, dass Homeoffice auch außerhalb von Pandemiezeiten zum Normalfall für Beschäftigte wird, ist eine völlig andere Frage (nein, muss er nicht).

  10. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: demon driver 31.12.21 - 17:57

    Technikkapitaen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arbeitgeber, welche kein HomeOffice anbieten, werden in Zukunft ohnehin
    > Probleme haben qualifiziertes Personal zu finden.

    Das gilt nur für einen kleinen Teil des Personals, wo nämlich wirklich Personalknappheit herrscht. Überall sonst macht der Arbeitsmarkt den Arbeitgeber zum Stärkeren. Der sucht sich die Leute aus, nicht die Leute die Arbeitgeber, und da müssen die Leute sehr weitgehend fressen, was sie kriegen. Deswegen können sich die Arbeitgeber ja auch so zieren – und bieten selbst jetzt, wo sie gesetzlich ganz klar dazu verpflichtet wurden, nur wird's eben nicht kontrolliert, vielfach eben kein Homeoffice an oder nur für einen Teil der Wochentage. Weswegen die Straßen zu den Stoßzeiten eben selbst jetzt genauso voll sind wir vor der Pandemie.

    > Natürlich kann HomeOffice
    > nicht in jedem Berufsfeld angeboten werden aber 90% aller Bürojobs könnten
    > sicher mit wenig Aufwand flexibilisiert werden. Daher ist es völlig
    > unverständlich, dass es scheinbar Unternehmen gibt, die sich hier
    > querstellen. Ich würde in keiner Firma mehr arbeiten wollen, die kein
    > ortsungebundenes und flexibles Arbeiten anbietet.

    Die Arbeitgeber wollen das Gefühl nicht verlieren, die Kontrolle zu haben. Ohne Kontrolle geht in Deutschland nichts...

    > Edit: Das heißt natürlich nicht, dass es im HomeOffice keine Kernzeiten
    > gibt.

    Die Arbeitszeitgestaltung muss man, denke ich, separat betrachten. Ich selbst hatte während der vielen Monate, die ich coronabedingt im Homeoffice war, dieselbe flexible Arbeitszeit wie im Büro. Keine Kernzeit, kommen und gehen, wann man will, innerhalb eines Tageszeitrahmens – man ist nur gehalten, was halt irgendwie auch selbstverständlich ist, sich im Team mit den Zeiten so abzusprechen, dass die Zusammenarbeit funktioniert. Und es funktioniert. (Das wissen auch die unmittelbaren Chefs. Nur die Chefs der Chefs sehen das anders. Um's mal verkürzt zu sagen.)

  11. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: Myrso 31.12.21 - 17:58

    Ich bleibe auch nach Corona weiterhin zu 100% im HO. Bei meinem AG oder bei einem anderen. Klar, für Termine mit Externen, Schulungen oder anderweitige wichtige Sachen komme ich gerne auch mal rein - aber Solo-Arbeit am PC oder virtuelle Meetings mit Kollegen aus den USA oder anderen Teilen von Europa werde ich nur im heimischen Arbeitszimmer machen.

  12. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: demon driver 31.12.21 - 17:59

    Myrso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hä?
    >
    > Home Office heißt nicht, dass man keine festen Bürozeiten haben kann. Bin
    > jetzt seit 21 Monaten im HO und trotzdem haben wir unsere Kernarbeitszeiten
    > wie eh und je. Und das ist auch okay so.
    >
    > Automechaniker und "Müllman" können natürlich nicht ins HO. Es geht darum,
    > dass geeignete Berufe ins HO sollen. Jetzt und für immer. Dank HO hat
    > Deutschland erstmals seine CO2-Ziele im Verkehrssektor geschafft. Wenn
    > diese sinnlose Pendelei von Büroarbeitern wegfällt, dann sind die Straßen
    > freier für die, die wirklich müssen. Und die CO2-Ziele können besser
    > erreicht werden.

    Genau. Mal abgesehen davon, dass es mir hier eigentlich nur um die Corona-Homeofficepflicht gemäß Infektiosnsschutzgesetz ging. (Ich nehme an, du wolltest auf 'chefin' antworten?)

  13. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: demon driver 31.12.21 - 18:00

    Knut77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ungeachtet lässt diese Forderung nach meiner Erfahrung auch, dass nicht
    > jeder für die unbeaufsichtigte Arbeit geeignet ist.
    > Bei nicht wenigen sinkt die Produktivität von einem 8h Job auf
    > Aushilfeniveau.

    Auf wen auch immer du hier gerade geantwortet hast, im Kontext der Homeofficepflicht § 28 b Abs. 4 IfSG spielt das erst mal keine Rolle.

  14. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: franzropen 31.12.21 - 18:28

    Was für ein sinnloser Vergleich.
    Vielleicht sollten wir dann auch den geregelten Schichtbetrieb der Müllabfuhr mit dem Anforderungen im Gesundheits- und Pflegesektor vergleichen bei annähernd gleichem Gehalt.

    Vom positiven Effekt auf die Umweltverschmutzung ganz zu schweigen.

  15. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: bplhkp 31.12.21 - 18:45

    Die Home Office-Pflicht ist auch dazu da um die Berufsgruppen zu schützen, die nicht ins Home Office kommen. Denn jeder der nicht ins Büro fährt hustet im Zweifel deinem Schichtarbeiter nicht seinen Coronahusten im Bus und in der Kantine ins Gesicht.

  16. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: Myxin 31.12.21 - 22:20

    Myrso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bleibe auch nach Corona weiterhin zu 100% im HO. Bei meinem AG oder bei
    > einem anderen. Klar, für Termine mit Externen, Schulungen oder anderweitige
    > wichtige Sachen komme ich gerne auch mal rein - aber Solo-Arbeit am PC oder
    > virtuelle Meetings mit Kollegen aus den USA oder anderen Teilen von Europa
    > werde ich nur im heimischen Arbeitszimmer machen.

    Dito, werde nie Meeting mit den USA Abends um 22h im Büro machen, soviel kann der AG einen garnicht bezahlen. Meine Arbeitszeit ist auch nicht mehr am Stück, mal bin ich zwischen drin laufen, einkaufen, schwimmen oder schlafe und man kann dennoch alle Meetings Morgens oder am Abend annehmen, aber ist natürlich auch nicht was für jeden.

  17. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: trinkhorn 01.01.22 - 00:27

    ... oder nachmittags dem Supermarktkassierer, weil er sich garnicht erst im Büro angesteckt hat.

  18. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: aLpenbog 01.01.22 - 06:51

    Knut77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei nicht wenigen sinkt die Produktivität von einem 8h Job auf
    > Aushilfeniveau.

    Und bei anderen steigt sie. Einige kriegen ihre Arbeit schneller fertig und legen dann die Füße hoch, andere stecken ein wenig mehr Zeit rein. Menschen sind verschieden.

    Auch die Gründe, warum die Produktivität sinkt sind ja verschieden. Einige Jobs lassen sich eben schlecht von Zuhause in dem Umfang ausüben, anderen fehlt es an Ausstattung und Ruhe Zuhause oder die Familie und die Kinder laufen schreiend um einen herum oder es ist eben einfach die vertraute Umgebung. Und sicherlich gibt es da auch einen gewissen Gewöhnungsprozess.

  19. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: aLpenbog 01.01.22 - 06:55

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei Arbeitgeber unser Gesetz mitunter einfach so umdeuten, als
    > würde mehr als das gar nicht verlangt, oder andere kreative Auslegungen
    > erfinden.

    Kenne ich auch so. Bei uns gibt es kein Homeoffice, obwohl das in der Softwareentwicklung problemlos möglich wäre und dafür auch die Infrastruktur steht. Wir haben Notebooks, VPN tut, Telefone laufen über SIP etc. pp. Und natürlich arbeiten wir im Zuge der Rufbereitschaft oder um mal zu unterstützen nach Feierabend oder im Urlaub auch von Zuhause, nur die reguläre Bürozeit bleibt genau das.

    Die Nachbarbüros bei uns sind auch proppenvoll. Homeoffice scheint wohl vor allem bei kleineren Betrieben ohne Betriebsrat irgendwie nicht möglich. Bei uns wohl vor allem, weil der Chef gerne die Kontrolle hat oder zumindest das Gefühl davon.

  20. Re: Das wäre auch in Deutschland nötig

    Autor: aLpenbog 01.01.22 - 07:02

    Technikkapitaen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Arbeitgeber, welche kein HomeOffice anbieten, werden in Zukunft ohnehin
    > Probleme haben qualifiziertes Personal zu finden.

    Das klingt zwar romantisch. In der Realität können Firmen aber tun und lassen was sie wollen. Einen echten Mangel gibt es in den meisten Branchen, wie auch in der IT nicht. Und gerade wenn man z.B. nicht unbedingt umziehen möchte und nicht 100% Homeoffice machen will, dann ist die Auswahl an Unternehmen ohne ewiges Pendeln meist relativ klein, gerade wenn es sich um Stellen mit Berufserfahrung handelt und die verwendeten Technologien sich damit halbwegs decken sollten.

    Natürlich kannst du dann, wenn du z.B. 100% Homeoffice machen möchtest, umziehen möchtest, Stunden lang pendeln möchtest oder eine sehr generische Aufgabe machst einen anderen Arbeitgeber suchen.

    Das heißt aber noch lange nicht, dass die Arbeitgeber es da durch in irgendeiner Weise schwerer haben werden. Die meisten haben trotzdem kaum Probleme, wenn sie hohe Anforderungen haben, ein niedriges Gehalt zahlen, kaum Benefits bieten und auch kein Homeoffice. Zumindest haben wir niemals Probleme gehabt Stellen zu besetzen, wenn mal wer in Rente ist und groß Konkurrenz haben wir hier auch nicht, gerade wenn es in etwa um den selbe Stack geht.

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