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Stockholm: 99% haben Glasfaser, aber ...

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  1. Stockholm: 99% haben Glasfaser, aber ...

    Autor: DerDy 25.06.18 - 23:54

    In Stockholm wurde für alle Bürger kostenlos ein Glasfasernetz ausgebaut und Ende 2017 waren bereits 99% aller Gebäude in Stockholm mit dem Netz verbunden.
    Die Firma STOKAB ist eine 100%-ige Tochter der Stadt und die Stadt hat die ganzen Kosten für den Glasfaserausbau übernommen, die Bürger mussten tatsächlich nichts direkt bezahlen (indirekt über Steuern und Abgaben).

    Nur rund die Hälfte der Bürger nutzen auch das Angebot und haben ihren Internetanschluss auf die Glasfaser gewechselt. Die andere Hälfte nutzt auch weiterhin die bestehenden (klassischen) Netzanschlüsse.
    Warum? Nun, die meisten ist es egal, worüber sie ihre 50 oder 100Mbit/s beziehen.

  2. Re: Stockholm: 99% haben Glasfaser, aber ...

    Autor: Prokopfverbrauch 26.06.18 - 00:02

    Und sind dennoch heilfroh in wenigen Jahren sofort einfach wechseln zu können.

    Und die bereits die Glasfaser benutzen sind denke ich auch zufrieden. Aber weil nur die Hälfte es nutzt brauch man es ja nicht. Es müssen schon 100% das auch nutzen damit das Sinn macht, vorher sollte man da gar nicht erst etwas machen.

  3. Re: Stockholm: 99% haben Glasfaser, aber ...

    Autor: DerDy 26.06.18 - 00:17

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und sind dennoch heilfroh in wenigen Jahren sofort einfach wechseln zu
    > können.
    Was sind wenige Jahren bei dir? Deine Aussage ist so schwammig.
    Und woher weißt du das, dass sie heilfroh sein werden? Hast du eine Glaskugel daheim? Dann verrate uns doch, wer am Mittwoch im Spiel Deutschland-Südkorea wann ein Tor schießt.

    > Und die bereits die Glasfaser benutzen sind denke ich auch zufrieden. Aber
    > weil nur die Hälfte es nutzt brauch man es ja nicht. Es müssen schon 100%
    > das auch nutzen damit das Sinn macht, vorher sollte man da gar nicht erst
    > etwas machen.
    Nun ja, wenn nur die Hälfte mitmacht, dann kann auch nur mit der Hälfte Verträge abgeschlossen werden. Das beutet ganz einfach, dass die Kosten auf weniger Kunden verteilt werden müssen. Also ist der Glasfaserausbau faktisch für viele Jahre erstmal ein Risiko- und Verlustgeschäft.

    Und diese Umfrage von der BitCom entmütigt doch noch mehr Glasfaser auszubauen oder nicht?

  4. Re: Stockholm: 99% haben Glasfaser, aber ...

    Autor: Schattenwerk 26.06.18 - 08:38

    50% ist es egal, den anderen 50% nicht. Für einen Marktanteil von 50% würde sich so mancher Anbieter eine Rippe raus reißen. Das ist verdammt viel.

  5. Re: Stockholm: 99% haben Glasfaser, aber ...

    Autor: RicoBrassers 26.06.18 - 08:57

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prokopfverbrauch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und sind dennoch heilfroh in wenigen Jahren sofort einfach wechseln zu
    > > können.
    > Was sind wenige Jahren bei dir? Deine Aussage ist so schwammig.
    > Und woher weißt du das, dass sie heilfroh sein werden? Hast du eine
    > Glaskugel daheim? Dann verrate uns doch, wer am Mittwoch im Spiel
    > Deutschland-Südkorea wann ein Tor schießt.

    Aber GENAU DAS ist doch der Punkt. Wir wissen doch nicht, wann unsere bestehenden Kupferleitungen unseren Bedürfnissen nicht mehr entsprechen werden.

    Gerade deshalb sollte man, wenn man die Chance hat, sich einen entsprechenden FTTH/B-Anschluss legen lassen, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Insbesondere dann, wenn die direkten Kosten dafür übernommen werden.

    Denn es ist doch so, dass WENN man die Glasfaser dann irgendwann braucht, dann liegt sie noch nicht. "Hatte man ja bisher eh nicht gebraucht". Oder anders: Dann dauert's noch einige Monate oder sogar Jahre, bis die Glasfaser nutzbar ist.

    Und sei es, dass man zumindest schonmal für ein Leerrohr vom Gebäude zur Straße (oder zum Faserknoten) sorgt, dass man später die Glasfaser einfach nur in das Leerrohr einbringen muss.

    Wir haben keine Glaskugel und können nicht in die Zukunft sehen. Deshalb wissen wir auch nicht, ob das nun in 5 Jahren oder in 20 Jahren der Fall sein wird. Deswegen ist es ja auch besser, das Ganze so schnell wie möglich abgeschlossen zu haben, damit es nicht zu den gleichen "Ausbaustaus" kommt, wie aktuell. Es gibt schließlich immer noch genug Haushalte, die nichtmal an die 50MBit/s herankommen und die "Nachfolgetechnik" steht schon bereit.

    Das Kupfernetz müsste mittlerweile abbezahlt sein, es wird Zeit, dieses durch neuere, bessere Leitungen zu ersetzen, damit deren Kosten sich ebenfalls amortisieren können, bis eine potentielle Nachfolgetechnik der Glasfaser verfügbar ist.

  6. Re: Stockholm: 99% haben Glasfaser, aber ...

    Autor: bombinho 26.06.18 - 09:37

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 50% ist es egal, den anderen 50% nicht. Für einen Marktanteil von 50% würde
    > sich so mancher Anbieter eine Rippe raus reißen. Das ist verdammt viel.

    50% ist eine heutzutage recht uebliche TakeUp-Quote fuer Glasfaser.
    Weitere 10% bleiben bei den alten Kupferanschluessen, 20% haben gar kein Breitband sondern nur Telefon und 20% sparen sich einen Festnetzanschluss komplett.

  7. Re: Stockholm: 99% haben Glasfaser, aber ...

    Autor: bombinho 26.06.18 - 10:09

    Deine Zahlen sind irgendwie komisch, bereits 2016 hatten in Stockholm 50,4% der Anschluesse FTTH/B und es war ein zweistelliges Wachstum ausgewiesen.

    Das ganze Geschriebene macht irgendwie keinen Sinn, STOKAB ist eine Aktiengesellschaft, welche seit weit ueber einem Jahrzehnt Gewinne erzielt mit dem Verlegen und Vermieten von Darkfibres. Es sei denn, es gebe da noch eine gleichnamige Firma, welche du meinst.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.06.18 10:27 durch bombinho.

  8. Re: Stockholm: 99% haben Glasfaser, aber ...

    Autor: bombinho 26.06.18 - 10:32

    Korrektur: "es gaebe ..." anstatt "es gebe ..."

    Und die Gewinne liegen im 3stelligen Millionenbereich.

  9. Re: Stockholm: 99% haben Glasfaser, aber ...

    Autor: DerDy 26.06.18 - 22:43

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Zahlen sind irgendwie komisch, bereits 2016 hatten in Stockholm 50,4%
    > der Anschluesse FTTH/B und es war ein zweistelliges Wachstum ausgewiesen.
    Diese Diskussion hatten wir gefühlt schon 999 mal und jetzt erreichen wir den 4-stelligen Bereich:
    Anschluss != Kunde
    Anschluss != Subsriber oder abgeschlossener Vertrag
    Anschluss ist eine technische Schnittstelle. Ob jemand an für diesen Anschluss auch einen Vertrag abgeschlossen hat, um einen Dienst wie Telefon, TV oder Internet zu beziehen, kann pauschal erstmal niemand sagen, das weiß nur Netzbetreiber und Hausbesitzer.

    Woher du immer glaubst, dass ein Anschluss = Kunde ist, ist mir ein Rätsel. Aber wenn du mitarbeitest, dann wirst auch du es eines Tages verstehen.

    > Das ganze Geschriebene macht irgendwie keinen Sinn, STOKAB ist eine
    > Aktiengesellschaft, welche seit weit ueber einem Jahrzehnt Gewinne erzielt
    > mit dem Verlegen und Vermieten von Darkfibres. Es sei denn, es gebe da noch
    > eine gleichnamige Firma, welche du meinst.
    1. Ich habe geschrieben, dass der Besitzer von der STOKAB der Staat bzw. die Stadt Stockholm ist. Von einer Rechtsform dieser Firma habe ich mich nie geäußert.
    2. Die STAKAB gehört der Dachorganisation "Stockholms Stadshus Ab" an. Ahaa, klingelt es bei dir?
    3. Der Eigentümer der STOKAB hat am Anfang den Ausbau finanziell unterstützt, damit es irgendwie losgehen konnte. Zudem waren die ersten Kunden Schulen und Verwaltungsbäude, so dass STOKAB sehr schnell zahlkräftige und sichere Kunde bekam, um weiteren Ausbau zu finanzieren.
    4. Verwende Google "Stockholm glasfaser", erster Link ist Teltarif.de. Viel Spaß beim Lesen.

  10. Re: Stockholm: 99% haben Glasfaser, aber ...

    Autor: bombinho 27.06.18 - 04:06

    Deswegen wird dein Post nicht richtiger, denn deine Behauptung bleibt weiterhin falsch.
    STOKAB mach schon lange Gewinne und ist eine eigenstaendige Firma, ob nun die Stadt Stockholm das Grundkapital gelegt hat oder Boris Becker.
    Der Bedarf nach Glasfaser war da und ist von der Ausgruendung bedient worden, welche damit Geld verdient. Dass die Stadt als Aktionaer dann daraus auch noch Dividenden bekommt, macht deine Aussage "die Stadt hat die ganzen Kosten für den Glasfaserausbau übernommen" nur noch falscher.

    Du kannst das durchaus mit der Telekom vergleichen, da wuerdest Du doch auch nicht behaupten bzw. argumentierst sogar vehement dagegen, dass die Telekom etwas anderes ist als ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Nur dass die Telekom ihre Betriebsgrundlage vom Staat als Einlage bekommen hat wohingegen die STOKAB sich das Netz selbst aufbauen und auch die Kosten dafuer tragen musste.

    Und was die Anschluesse angeht, da hast du dich selbst in die Pfanne gehauen, deine Behauptung war: "Nur rund die Hälfte der Bürger nutzen auch das Angebot und haben ihren Internetanschluss auf die Glasfaser gewechselt." 50,4% der genutzten Anschluesse 2016 waren aber bereits FTTH/B. Bei einer jaehrlichen Verschiebung von ca. 10% von FTTC/ADSL zu FTTH/B in diesem Zeitraum wuerde ich ausgehen, dass bis Mitte 2018, also 2,5 Jahre spaeter mit Sicherheit eine weitere Entwicklung stattgefunden hat.

    Also nicht nur deine Zahlen ergeben keinen Sinn sondern auch deine Antwort darauf.

    Deine Zahlen sind entweder alt oder falsch oder du hast den Post 2,5 Jahre zu spaet abgeschickt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.18 04:08 durch bombinho.

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