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Würde ich auch nicht machen...

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  1. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: RicoBrassers 26.06.18 - 08:45

    VigarLunaris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alleine das Sie meinen Vorgarten aufgraben müssten, würde bei mir kosten
    > von pi*Daumen 300-800 Euro verursachen um die Bepflanzung zu "retten" oder
    > zu ersetzen.
    >
    > D. h. es wäre "nur" interessant wenn die entsprechende Aktivität unter der
    > Erde und ohne Beeinflussung der oberirdischen Aufbauten stattfinden könnte.

    Ist kein Problem. Für Hausanschlüsse werden normalerweise nur zwei Löcher gebuddelt. Eines an der Hauswand und eines am Grundstücksrand.

    Von der Website der Deutschen Glasfaser:
    > Die Zuleitung zum Haus erfolgt in der Regel durch eine Tiefbohrung unter dem Vorgarten oder der Einfahrt hindurch, sodass diese von Baumaßnahmen nahezu unberührt bleiben. Lediglich ein minimaler Aushub vor der Hauswand ist notwendig, um die Leitung in Empfang zu nehmen und in das Gebäude einzuführen.

    (https://www.deutsche-glasfaser.de/glasfaser/bau/)

    Natürlich weiß ich nicht, wie andere Firmen das praktizieren, aber man kann sich immerhin vorher ausreichend darüber informieren, sollte das eigene Grundstück im potentiellen Ausbaugebiet liegen. Wegen den paar Blumen im Vorgarten auf den Hausanschluss zu verzichten und damit möglicherweise der gesamten Nachbarschaft die Förderung zu vergeigen, weil nicht die Mindestmenge an Verträgen abgeschlossen wird, ist nicht besonders ... cool? (Leider fehlt mir ein passendes, moderations-freundliches Wort im Wortschatz.)

    Pauschale Ablehnung ist nicht hilfreich, es ist diese typisch deutsche Ablehnung, die uns zum Land der digitalen "Steinzeitmenschen" hat werden lassen. Weil wir immer die Nachteile sehen, statt die Vorteile.

    Wie wäre es denn statt "Oh nein, die könnten meinen Vorgarten ruinieren!" mit "Jawoll, endlich mal einen Grund, den Vorgarten *NOCH* schöner zu machen. Und dazu gibt's auch noch einen zukunftsfähigen Internetanschluss, so dass mein schöner Vorgarten nach den Bauarbeiten definitiv einen längeren Zeitraum in seiner erstaunlichen Schönheit erstrahlen kann."

    Du würdest dich vermutlich nur noch mehr ärgern, wenn der Anschluss dann in 10 Jahren kommt, weil er a) zu spät verlegt wird und b) dein Vorgarten dann vermutlich nicht "spärlicher" ausfallen wird. ;)

  2. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: developwork 26.06.18 - 09:58

    Test_The_Rest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, so kann man sich irren...
    > Und 100 MBit sind so etwas von lächerlich, wenn man sich allein die
    > Entwicklung der Bandbreitennutzung in den letzten 10 Jahren anschaut...

    Wenn man bedenkt, wie viele noch ihre alten 16er-Verträge nutzen, dann nein. Welche Daten möchtest du übertragen, die auf einer 100er keinen Platz finden? Videostreams in 10K? Und wie gesagt: Die Kosten für den Ausbau werden eher sinken als steigen und die Entwicklung von 5G sollte man als Alternative auch im Auge behalten. Kann mir vorstellen, dass das in 10 Jahren (zumindest unterstützend) Standard ist, was u.U günstiger ist.

    Wer hätt gedacht, daß das Leben als IT-Profi so Hardware.

  3. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: RipClaw 26.06.18 - 10:25

    developwork schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Test_The_Rest schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Tja, so kann man sich irren...
    > > Und 100 MBit sind so etwas von lächerlich, wenn man sich allein die
    > > Entwicklung der Bandbreitennutzung in den letzten 10 Jahren anschaut...
    >
    > Wenn man bedenkt, wie viele noch ihre alten 16er-Verträge nutzen, dann
    > nein. Welche Daten möchtest du übertragen, die auf einer 100er keinen Platz
    > finden? Videostreams in 10K? Und wie gesagt: Die Kosten für den Ausbau
    > werden eher sinken als steigen und die Entwicklung von 5G sollte man als
    > Alternative auch im Auge behalten. Kann mir vorstellen, dass das in 10
    > Jahren (zumindest unterstützend) Standard ist, was u.U günstiger ist.

    Was veranlasst dich zu denken das die Kosten für den Ausbau sinken werden ? Im Moment ist eher das Gegenteil der Fall. Die Tiefbaukosten sind in den letzten Jahren eher gestiegen als gesunken.

    Und zu dem Thema 100 Mbit/s auslasten so wurde schon oft erwähnt das es nicht nur Singlehaushalte gibt sondern auch Familien bei denen die Leitung von mehreren Personen gleichzeitig genutzt wird.

  4. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: bombinho 26.06.18 - 10:39

    Test_The_Rest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man schon so einen eklatanten Aufriß mit seinem Gärtchen betreibt,
    > warum ist man dann nicht so helle, und verlegt beim Buddeln schon ein
    > Leerrohr?

    Bei 3 Monaten a 2 Personen waere doch wirklich mal ein Vormittag drin gewesen, das Leerrohr mit zu verbuddeln.

    Davon abgesehen hat bei meinem Lieblings-GaLaBauer noch jeder Vorgarten hinterher besser ausgesehen als vorher und das fuer ein wirklich guenstiges Entgelt. Ich habe so den Eindruck, da wurde nicht nur das Leerrohr gespart aber dafuer hoffentlich wenigstens viel Erfahrung gewonnen.

  5. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: gadthrawn 26.06.18 - 11:06

    RicoBrassers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist kein Problem. Für Hausanschlüsse werden normalerweise nur zwei Löcher
    > gebuddelt. Eines an der Hauswand und eines am Grundstücksrand.

    Du hast kein EFW40 Haus, oder? Bei modernen Kellern hast du auch alles mögliche an Dämmung, Abdichtung und Isolierung. Mit nen Loch bohren sorgst du höchstens dafür, dass dir nach ein paar Jahren alles verschimmelt.

    > Von der Website der Deutschen Glasfaser:

    Tja, denen ist per se die Dichtigkeit und Isolierung des Kellers egal. das ist dann wieder deine Sache.

    > Wegen den paar Blumen im
    > Vorgarten auf den Hausanschluss zu verzichten und damit möglicherweise der
    > gesamten Nachbarschaft die Förderung zu vergeigen, weil nicht die
    > Mindestmenge an Verträgen abgeschlossen wird, ist nicht besonders ... cool?

    Du hast nicht in den letzten Jahren gebaut, oder? Wir haben z.B. eine Pflichtbepflanzung mit bestimmten Baumarten. Ökologisch toll, nur relativ langweilig da im Baugebiet nur bestimtme Baum- und Straucharten erlaubt sind. Die nimmst du nicht so einfach raus. Und hast bestimmte Auflagen in welchen Abständen zu Leitungen die sein müssen.

    Damit kommt kein Durchschießen irgendwo in Frage, sondern ein Buddeln bei den anderen Leitungen. Das ist idR teurer.

    Wenn die Mindestmenge an Verträgen nicht zustande kommt - heißt das schlicht und deutlich: die meisten interessieren sich nicht dafür. Heißt: DU möchtest dass alle DIR etwas fördern, was DU und WENIGE andere für wichtig halten.

    > Und dazu gibt's auch noch einen zukunftsfähigen Internetanschluss,
    > so dass mein schöner Vorgarten nach den Bauarbeiten definitiv einen
    > längeren Zeitraum in seiner erstaunlichen Schönheit erstrahlen kann."

    Der Internetanschluss macht den Garten nicht schöner. Auch nicht länger haltbar. Ist übrigens auch nicht so zukunftssicher.
    Nimm mal die großen Glasfaserprojekte der 90er. Was kam raus? Die Glasfaserbündel hatten eine Leistung von 35 MBit. Diese ganzen OPAL Netzte wurden schon ein paar Jahre spätere gegen SCHNELLERE Kupferkabel getauscht. HYTAS wurde dann stark in 7 Ländern umgesetzt - rate mal was du jetzt davon hast? DSL über Kupfer wurde dann wieder schneller und das wurde dann 98 wieder in der Entwicklung gestoppt.

    Also im Zweifel war da ein Altnetz, neues Glasfaser, neues Kupfernetz, neues Glasfasernetz, Geschwindigkeitssteigerung auf altem Kupfernetz - wo du innerhalb von 15 Jahren 3mal Tiefbauarbeiten für "schnelleres Internet" hattest. Ist gar nicht so lange her.

    Auch in den anderen Gegenden - was hast du als "Glasfaser"? GPON? 10GPON? NG-PON2? BPON? EPON?

    Im Zweifel machst du genau dasselbe wie früher - du legst dich auf eine Technologie fest, die danach zu nichts mehr gebraucht wird.

    Die meiste Hoffnung auf mittelfristige Nutzung hast du, wenn du es dann kaufst, wenn du es brauchst. Und nicht für jeden Scheiß etwas öffnest was vielleicht ein anderer brauchen könnte.

    Wenn es wer anders braucht sollte der auch die vollen Kosten tragen.

    Oder um es mal ganz simpel zu erklären:
    In ein paar Jahren ist die aktuelle Glasfasertechnik wieder "alt". Wenn du Sachen ala Virtual Fiber siehst, bei denen Glasfaser bis zum Verteiler geht, danach aber das ganze per Funk läuft.. dann fragst du dich doch sicher ob deine Glasfaser die 1.2 GBit des aktuellen Standes bringen kann... und das Ziel in 2 Jahren von 20 Gbit? Ist deine Glasfaser dafür ausgelegt und dick genug? Oder jetzt schon absehbar in wenigen Jahren von Funktechniken bei denen eben niemand buddeln muss abgehängt?

    Frankfurt ist Deutschlands erste Stadt mit flächendeckendem Gigabit - Glasfaser ist aber an den wenigsten Gebäuden. Das herkömmliche Kupfernetz reicht. Huawei hat schon Nachfolgeprodukte mit 22,8 GBit/s im Downstream und 8,9 GBit/s im Upstream im Kabelnetz - auch Kupfer zum Haus vorgestellt. Als Ankündigung die 2020 einzusetzen. Glasfaser ist da nur bis zum Verstärker, danach kann das bereits liegende genutzt werden.

    Glasfaserkabel, welche aktuell mit 1Gbit max ausgelegt werden an ein Haus anschließen zu lassen nur weil man die irgendwann brauchen könnte oder weil ein Nachbar die will ist da Schwachsinn. Man wartet auf den Zeitpunkt an dem man ein schnelleres Netz braucht. Und schaut DANN was DANN AKTUELL ist.

    Vielleicht sind es irgendwelche Funkmeshes, vielleicht eine neue Generation Glasfaser die dann wieder neu verlegt werden muss.

  6. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: gadthrawn 26.06.18 - 11:21

    Test_The_Rest schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber da stellt sich auch mir (wie schon jemandem vor mir) die Frage...
    >
    > Wenn man schon so einen eklatanten Aufriß mit seinem Gärtchen betreibt,
    > warum ist man dann nicht so helle, und verlegt beim Buddeln schon ein
    > Leerrohr?

    Bringt dir nur gar nichts. Im Zweifel hast du ein wunderbares Leerrohr, was ein Kältebrücke in die Wohnung darstellt, dafür dein KFW40 zu einem KFW55 geopfert, das Ding nie in der passenden Tiefe die der jeweile Anbieter dann will und an der passenden Stelle die der haben will in dein Grundstück gelegt. Die meisten Leerrohre die ich kenne bleiben leer und es wird später was neues an passender Stelle gelegt. Am ehesten lohnt noch ein Leerrohr für PV im Haus. Aber für alles andere - da hast du dir vorher überlegt wo etwas hin soll. Und unterbrichst z.B. keine Dämmung mit ungenutzten Leerrohren. Wenn du nicht weißt wo etwas sein soll bringt dir das Leerrohr nämlich später genau gar nichts.

    > Ich meine, so weit muß man doch als Häuslebauer denken können, oder?

    Wozu? Weißt du wie viel ein Garten als Neuanlage kostet? Fängt bei 400 qm bei etwa 30.000 an. Bei den ganzen Sachen ala Bodenplatten und Kelleranschluss ist normal nur das drin was nötig und vor Ort vorhanden ist.

  7. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: bombinho 26.06.18 - 11:38

    Vieles richtig, Manches falsch.

    Also: Glasfaser ist es egal, welchen Standard du da drauf legst, solange dieser Standard auch fuer diese Art von Glasfaser ausgelegt wurde. Man hat sich auf Monomodefasern festgelegt, aus erklaerlichen Gruenden (Reichweite) fuer den Ausseneinsatz. Auch PON scheint langsam zum Quasistandard zu werden, also koennen alle Technologien fuer PON damit verwendet werden und zwar auch noch nebeneinander auf der selben Faser.

    20Gbps auf dem PON-Netz? Ist heute bereits mit Leichtigkeit und verfuegbarer Hardware erreichbar, wo ist das Problem?
    Diverse Firmen verlegen aber ihre Fasern so, dass man sie sowohl als PON als auch als AON betreiben kann, also auch jeden Kunden direkt anschliessen. Damit waeren mit derzeitiger Hardware auch 40, 80 oder 120 Gbps moeglich, zur Not auch mehr, aber dann wird es unanstaendig teuer.

    Das Problem von OPAL war nicht die Glasfaser sondern die Topologie. Auch das telkomsche PON ist wieder eine relativ starre Topologie. Aber kann notfalls auf AON umgeruestet werden, ist nur etwas aufwaendiger als bei der DG-Topologie.

    Ich finde ebenfalls, man sollte nicht die selben Fehler immer wieder machen, aber deswegen zu dem Schluss zu kommen, wenn man Nichts tut, macht man auch nichts falsch, ist ein verbreiteter Fehlschluss, welcher nicht notwendigerweise durch seine Verbreitung ploetzlich zu einer richtigen Ueberlegung wird.

    Komplett vergessen hast Du in deiner Betrachtung, dass die Glasfaser ohnehin verlegt werden muss, wie willst Du dich auf ein 5G - Netz stuetzen, welches nirgendwo angeschlossen ist?
    Ein Mesh ohne Verbindungen? Viel Spass.

    Dass Glasfaser auf 1G ausgelegt waere, sollte sogar dir bewusst sein, dass dieser Ausspruch komplett falsch ist.

    Ebenso ist es so, dass bereits bei 5G die aktive Hardware, welche sich um die Organisation der Zelle, welche durchaus viele Antennen umfassen kann, zentral sitzt und die Antennen bei diversen Topologien wieder ueber Glasfaser angeschlossen werden und nur einen Wandler/Verstaerker besitzen, welcher das vorberechnete Signal der Antenne erzeugt.
    Quasi die drahtlose Variante von Vectoring.

    Andere derzeitige Entwicklungen sind so ausgelegt, dass bei geringer (aktueller Last) noch Funkverbindungen zum Ausgleich genutzt werden aber bei steigender Grundlast dann Nodes zusaetzlich mit Glasfaser versort werden muessen, um die Versorgung auch dann noch aufrecht zu erhalten. Da geht es nicht um einen Ersatz von Glasfaser sondern um einen vorlaeufigen Betrieb, der dem Betreiber Zeit laesst, sich um den Glasfaserausbau im laufenden Betrieb zu kuemmern.

    Also wo auch immer du hinschaust, es ist Glasfaser spezifiziert, muss verlegt werden und wird auch verlegt. Und das willst Du machen ohne Glasfaser zu verlegen? Oder wolltest Du nur sagen, dass Du fuer dich persoenlich vorerst entschlossen hast, der GlasfaserAsterix zu werden?

  8. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: bombinho 26.06.18 - 11:46

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bringt dir nur gar nichts. Im Zweifel hast du ein wunderbares Leerrohr, was
    > ein Kältebrücke in die Wohnung darstellt, dafür dein KFW40 zu einem KFW55
    > geopfert, das Ding nie in der passenden Tiefe die der jeweile Anbieter dann
    > will und an der passenden Stelle die der haben will in dein Grundstück
    > gelegt.

    Dass sich bestimmte Anbieter gerne querstellen, ist hinreichend bekannt und sollte besser geregelt werden. Es ist selten sinnvoll, eine existierende Leerrohrinstallation zu ueberbauen, aber da muss sich noch Einiges gesetzlich regeln.

    Dass du aber mit einer Hauseinfuehrung 1,8MWh im Jahr zusaetzlich verbrauchst, bei einem Haus mit 120qm Grundflaeche, kommt dir nicht seltsam vor? Oder hast Du ein Haus mit nur einem Quadratmeter Grundflaeche? Welche Art Hauseinfuehrung schwebt dir da vor?

  9. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: chewbacca0815 26.06.18 - 12:59

    VigarLunaris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das so ist - dann lasse ich mir das gefallen!

    Frag einfach nach direkt beim Anbieter nach, wie sie das machen. Es lohnt sich.

    PS: zwei Nachbarorte hat Deutsche Glasfaser vollflächig erschlossen. Die Gehsteige waren niemals zuvor so perfekt wie nach der Verlegung.

  10. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: gadthrawn 26.06.18 - 14:50

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also wo auch immer du hinschaust, es ist Glasfaser spezifiziert, muss
    > verlegt werden und wird auch verlegt. Und das willst Du machen ohne
    > Glasfaser zu verlegen? Oder wolltest Du nur sagen, dass Du fuer dich
    > persoenlich vorerst entschlossen hast, der GlasfaserAsterix zu werden?

    Was ich damit sage: Es ist sinnlos es INS Haus zu verlegen. Die CSU Forderung mit 5G für alle basiert wohl auch auf Glasfaser - aber eben nicht bis zum Endverbraucher, sondern zu Verteilern.

    Oder sagen wir es noch simpler:
    Nehmen wir an, weil du irgendwann vermieten oder verkaufen willst hast du vor 12 Jahren nen DBV-T Empfänger gekauft, als analog abgeschaltet wurde. Nutzt selber aber eh nur Kabel. Vor 8 Jahren ist dann in deiner Gegend DVB-T2 an- und DVB-T abgeschaltet worden - also wozu hast du dann das Stück nutzlose Technik gekauft - außer um Geld und Material zu verschwenden? Wenn dein potentieller Nachfolger dann kommt und es nur noch DVB-T3/ 4... gibt nutzt dir eine Neuanschaffung wieder nichts. Das ist einfach technischen Dreck erzeugen, mit der Hoffnung es verwendet irgendwer irgendwann.
    Genauso ist die Kabelendstrecke zu dem Haus dann Müll. Bei den obigen Beispielen siehst du, das Glasfasernetze nicht mehr weiter verwendet werden - ob man sie theoretische weiternutzen könnte oder nicht.

  11. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: bombinho 26.06.18 - 15:35

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genauso ist die Kabelendstrecke zu dem Haus dann Müll. Bei den obigen
    > Beispielen siehst du, das Glasfasernetze nicht mehr weiter verwendet werden
    > - ob man sie theoretische weiternutzen könnte oder nicht.

    Nein, Weil gruene Aepfel sauer sind, sind alle gruenen Aepfel sauer und gruene Trauben sowieso, gruene Melonen sind furchtbar sauer ...
    Ich glaube, du siehst, wenn ich einen Standard mit einem Medium gleichsetze und daraufhin Schluesse auf die Haltbarkeit ziehe, dann habe ich mich schnell versemmelt.
    Wenn Du mir sagst, dass meine GPON-Hardware dann zu nix mehr nutze ist, das wuerde ich dir ungesehen glauben. Bei XGPON waere ich schon vorsichtig bei dem anvisierten Zeitrahmen.

    Aber der Glasfaser an sich ist es schnurz piepe. Die wird selbst von der Telekom in 15-20 Jahren abgeschrieben, aber nicht auf Nullwert. Also geht selbst auch Telekom von einem weiteren Nutzwert der Faser aus, bis sie ersetzt wurde.

  12. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: Prokopfverbrauch 26.06.18 - 17:47

    Leute die so argumentieren "Wer weiß schon was in X jahren Stand der Technik ist, das geht ja alles so schnell, da ist Glasfaser veraltet" sind nur pro Telekom Fasler, die mit ihren Argumenten versuchen, nicht so technikafine Leute zu täuschen und so die generelle Meinung zu beeinflussen.

    Die ganze weltweite Kommunikation baut, wenn man die Server zwischen drin weglässt, bis "zur letzten Meile" auf Glas auf. Sollte es mirakulöserweise ein Medium geben was aufeinmal besser ist (schneller als das Licht?) dann müsste erst einmal die ganze Welt dafür umgegraben werden. Funk wird niemals technisch eine bessere Perfomance haben als Glas haben, letztlich wird jede Funkeinrichtung ja durch Glas angebunden. Das sind nur Sachen für a) mobile Geräte oder b) Kostenersparnis in der Erschließung. Aber in der Perfomance führt nichts an FTTB/H vorbei, am besten halt Point to Point, aber selbst bei Point to Multipoint sind die Kapazitäten gigantisch. Es wird vll. noch Kostenersparnis bei der Produktionen der einzelnen Bauteile geben, so sie dann mehr und mehr zum Standard werden. Auch die Eigenschaften der Glasfaser werden sich immer noch leicht verbessern (sauberere Herstellungsprozesse mit noch weniger Verunreinigen). Aber jetzt (gescheit) verlegte Glasfaser von Standardkonfigurationen ist als Medium zukunftssicher.Bis man damit nicht mehr zurechtkommt (weil es dann einen neuen Faserstandard mit besserer Übertragungsrate gebt) wird dann vorher irgendwann in 25 Jahren eher einfach irgend eine Muffe undicht und Kabel/faser gehen irgendwann kaputt/blind. Dann man muss dann eh das Kabel erneuern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.06.18 17:55 durch Prokopfverbrauch.

  13. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: Faksimile 26.06.18 - 19:23

    Wenn man heute bei einem Neubau auf eine Mehrsparten-Hauseinführung mit entsprechend langen Leerrohren zur Grundstücksgrenze verzichtet, ist selber Schuld

  14. Re: Würde ich auch nicht machen...

    Autor: Faksimile 26.06.18 - 20:01

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RicoBrassers schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist kein Problem. Für Hausanschlüsse werden normalerweise nur zwei
    > Löcher
    > > gebuddelt. Eines an der Hauswand und eines am Grundstücksrand.
    >
    > Du hast kein EFW40 Haus, oder? Bei modernen Kellern hast du auch alles
    > mögliche an Dämmung, Abdichtung und Isolierung. Mit nen Loch bohren sorgst
    > du höchstens dafür, dass dir nach ein paar Jahren alles verschimmelt.
    >
    > > Von der Website der Deutschen Glasfaser:
    >
    > Tja, denen ist per se die Dichtigkeit und Isolierung des Kellers egal. das
    > ist dann wieder deine Sache.
    >
    > > Wegen den paar Blumen im
    > > Vorgarten auf den Hausanschluss zu verzichten und damit möglicherweise
    > der
    > > gesamten Nachbarschaft die Förderung zu vergeigen, weil nicht die
    > > Mindestmenge an Verträgen abgeschlossen wird, ist nicht besonders ...
    > cool?
    >
    > Du hast nicht in den letzten Jahren gebaut, oder? Wir haben z.B. eine
    > Pflichtbepflanzung mit bestimmten Baumarten. Ökologisch toll, nur relativ
    > langweilig da im Baugebiet nur bestimtme Baum- und Straucharten erlaubt
    > sind. Die nimmst du nicht so einfach raus. Und hast bestimmte Auflagen in
    > welchen Abständen zu Leitungen die sein müssen.
    >
    > Damit kommt kein Durchschießen irgendwo in Frage, sondern ein Buddeln bei
    > den anderen Leitungen. Das ist idR teurer.
    >
    Und Du hast bei der Planung des Neubaus nicht genug nachgedacht und mit dem Architekten, Planern und Fachleuten über Mehrsparten-Hauseinführungen gesprochen ...

    > Wenn die Mindestmenge an Verträgen nicht zustande kommt - heißt das
    > schlicht und deutlich: die meisten interessieren sich nicht dafür. Heißt:
    > DU möchtest dass alle DIR etwas fördern, was DU und WENIGE andere für
    > wichtig halten.
    >
    Oder sie sind nicht wirklich neutral und gut informiert worden?

    > > Und dazu gibt's auch noch einen zukunftsfähigen Internetanschluss,
    > > so dass mein schöner Vorgarten nach den Bauarbeiten definitiv einen
    > > längeren Zeitraum in seiner erstaunlichen Schönheit erstrahlen kann."
    >
    > Der Internetanschluss macht den Garten nicht schöner. Auch nicht länger
    > haltbar. Ist übrigens auch nicht so zukunftssicher.
    > Nimm mal die großen Glasfaserprojekte der 90er. Was kam raus? Die
    > Glasfaserbündel hatten eine Leistung von 35 MBit. Diese ganzen OPAL Netzte
    > wurden schon ein paar Jahre spätere gegen SCHNELLERE Kupferkabel getauscht.
    > HYTAS wurde dann stark in 7 Ländern umgesetzt - rate mal was du jetzt davon
    > hast? DSL über Kupfer wurde dann wieder schneller und das wurde dann 98
    > wieder in der Entwicklung gestoppt.
    >
    > Also im Zweifel war da ein Altnetz, neues Glasfaser, neues Kupfernetz,
    > neues Glasfasernetz, Geschwindigkeitssteigerung auf altem Kupfernetz - wo
    > du innerhalb von 15 Jahren 3mal Tiefbauarbeiten für "schnelleres Internet"
    > hattest. Ist gar nicht so lange her.
    >
    > Auch in den anderen Gegenden - was hast du als "Glasfaser"? GPON? 10GPON?
    > NG-PON2? BPON? EPON?
    >
    Au Backe. Dann darfst Du auch kein Mobiltelefon benutzen : A-Netz, B-Netz, C-Netz, D-Netz, UMTS, LTE, 5G ...
    Man kann sich aber auch auf nichts verlassen ...

    > Im Zweifel machst du genau dasselbe wie früher - du legst dich auf eine
    > Technologie fest, die danach zu nichts mehr gebraucht wird.
    >
    > Die meiste Hoffnung auf mittelfristige Nutzung hast du, wenn du es dann
    > kaufst, wenn du es brauchst. Und nicht für jeden Scheiß etwas öffnest was
    > vielleicht ein anderer brauchen könnte.
    >
    > Wenn es wer anders braucht sollte der auch die vollen Kosten tragen.
    >
    > Oder um es mal ganz simpel zu erklären:
    > In ein paar Jahren ist die aktuelle Glasfasertechnik wieder "alt". Wenn du
    > Sachen ala Virtual Fiber siehst, bei denen Glasfaser bis zum Verteiler
    > geht, danach aber das ganze per Funk läuft.. dann fragst du dich doch
    > sicher ob deine Glasfaser die 1.2 GBit des aktuellen Standes bringen
    > kann... und das Ziel in 2 Jahren von 20 Gbit? Ist deine Glasfaser dafür
    > ausgelegt und dick genug? Oder jetzt schon absehbar in wenigen Jahren von
    > Funktechniken bei denen eben niemand buddeln muss abgehängt?
    >
    Funk ist elektromagnetische Welle, kann gestört und abgehört werden. O.K. geht bei Kabel auch. Und der Funk ist von Dir als biologisch unschädlich garantiert?

    > Frankfurt ist Deutschlands erste Stadt mit flächendeckendem Gigabit -
    > Glasfaser ist aber an den wenigsten Gebäuden. Das herkömmliche Kupfernetz
    > reicht. Huawei hat schon Nachfolgeprodukte mit 22,8 GBit/s im Downstream
    > und 8,9 GBit/s im Upstream im Kabelnetz - auch Kupfer zum Haus vorgestellt.
    > Als Ankündigung die 2020 einzusetzen. Glasfaser ist da nur bis zum
    > Verstärker, danach kann das bereits liegende genutzt werden.
    >
    > Glasfaserkabel, welche aktuell mit 1Gbit max ausgelegt werden an ein Haus
    > anschließen zu lassen nur weil man die irgendwann brauchen könnte oder weil
    > ein Nachbar die will ist da Schwachsinn. Man wartet auf den Zeitpunkt an
    > dem man ein schnelleres Netz braucht. Und schaut DANN was DANN AKTUELL ist.

    Und baut dann 20 Jahre lang die Infrastruktur dazu auf. Ach nein. In der Zeit könnte ja etwas neues kommen.
    >
    Deshalb werden auch laufend Überseekabel durch Kupferkabel und nicht Glasfaserkabel aufgebaut?
    >
    > Vielleicht sind es irgendwelche Funkmeshes, vielleicht eine neue Generation
    > Glasfaser die dann wieder neu verlegt werden muss. Funk nur im Notfall. Ebenso public Cloud.

    Da wären dann die Speedpipes, die die heutige Glasfaser in das Gebäude führen, sehr hilfreich.

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  2. Coradia iLint: Alstoms Brennstoffzellenzüge bewähren sich
    Coradia iLint
    Alstoms Brennstoffzellenzüge bewähren sich

    Zwei Züge, 100.000 Kilometer, keine Probleme: Nach zehn Monaten regulärem Einsatz in Niedersachsen ist das französische Unternehmen Alstom zufrieden mit seinen Brennstoffzellenzügen.

  3. Matternet: Schweizer Post pausiert Drohnenlieferungen nach Absturz
    Matternet
    Schweizer Post pausiert Drohnenlieferungen nach Absturz

    Blutkonserven oder Gewebeproben müssen unter Umständen schnell zu ihrem Bestimmungsort gebracht werden. Die Schweizer Post setzt für solche Transporte Drohnen ein. Doch nach vielen problemlosen Flüge ist ein Copter abgestürzt. Das Drohnenprogramm wurde daraufhin vorerst gestoppt.


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