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  5. › Funklöcher: Telekom-Tochter will…

Klar, Geschenke sind schöner...

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  1. Klar, Geschenke sind schöner...

    Autor: Apollo13 21.06.19 - 15:15

    Für mich liest sich das mal wieder so, dass die Telekom *) möchte, dass man ihnen (über entsprechende Förderung, etc.) die Türme zu einem guten Teil schenkt. Und Geschenke sind meistens natürlich viel schöner, als Miete zahlen zu müssen für einen Turm, der einem nicht gehört, der aber viel sinnvoller ist, weil auf ihm alle Anbieter Kapazitäten mieten können...

    *) Die anderen Netzbetreiber handeln natürlich genauso (weshalb sie auch nie für gemeinsame Infrastruktur wären), aber in dem Artikel ist die Telekom genannt...

  2. Re: Klar, Geschenke sind schöner...

    Autor: maverick1977 21.06.19 - 16:54

    Sehe ich ganz genau so. Eigentlich müssten sämtliche Funkmasten in Staatshand zurück. Dann kann jeder Mobilfunkanbieter zu gleichen Konditionen ein Plätzchen an den Masten mieten. Oder noch besser... Alle Anbieter arbeiten mit der gleichen Frequenz... Dann braucht man das Funknetz nur EINMAL über ganz Deutschland aufzuspannen und nicht wie neuerdings, 4 mal!

  3. Re: Klar, Geschenke sind schöner...

    Autor: Prokopfverbrauch 21.06.19 - 16:54

    Also das ganze System muss schon gut durchdacht und mit rechtlichen Pflichten kombiniert werden.

    Die Oligpollage macht halt die Verhandlungsseite auf staatlicher Basis schwierig. Die Netzbetreiber können ja einfach sagen "ihr wollt dass wir eure Standorte nutzen, müssen tun wir das nicht. Also Konditionen entsprechend günstig machen". Oder gar in der Nähe einen eigenen bauen "die staatlichen Planungen waren Müll, schaut wir sind besser wenn wir selber planen und bauen.". Das passiert ein paar mal dann kapituliert der Staat und gibt direkte Subventionen.

    Bin sehr gespannt wie das abläuft, ob sich da an das bayrische Fördermodell angelehnt wird. Und die Prüfung, ob ein weißer Fleck nicht gemäß Auktionsauflage eh ausgebaut werden muss stell ich mir komplex vor. Da letztlich kaum ein spezifischer Fleck mehr ausgebaut werden musste, sondern nur % über ein Bundesland. Und viele Funklöcher sind einfach Löcher bei einem oder zwei Anbieter. Nationales Roaming würde das schon "fixen".

  4. Als Mieter immer abhängig

    Autor: solary 22.06.19 - 11:51

    Die Telekom mietet nicht gerne, sondern will lieber das andere Firmen ihre Netze mieten (TAL)
    Im Interview hörte ich mal, das passt alles nicht, dann bauen wir lieber selber.

    Auch fremde Glasfaser mieten kommt denen nicht in die Tüte, denn als Mieter ist man immer abhängig, ja und Glasfaser bauen wir auch nicht aus*, denn unsere Kupfernetze schaffen gut 250mbit/s und mehr buchen unsere Kunden ja auch nicht.

    *Versprochen wurde zwar 2021-2022, aber bis dahin läuft noch viel Wasser den Bach runter, und die richtung ändern sich schnell.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.06.19 11:52 durch solary.

  5. Re: Klar, Geschenke sind schöner...

    Autor: LinuxMcBook 22.06.19 - 22:47

    maverick1977 schrieb:
    > Konditionen ein Plätzchen an den Masten mieten. Oder noch besser... Alle
    > Anbieter arbeiten mit der gleichen Frequenz... Dann braucht man das
    > Funknetz nur EINMAL über ganz Deutschland aufzuspannen und nicht wie
    > neuerdings, 4 mal!

    Dir ist aber schon klar, dass dann auch die maximale Bandbreite die die Kunden nutzen durch 4 geteilt wird, wenn alle die gleiche Frequenz nutzen? (Bzw. sogar weniger, weil ein Anbieter ja schon verschiedene Frequenzen nutzt)

  6. Re: Klar, Geschenke sind schöner...

    Autor: Paule 23.06.19 - 21:47

    LinuxMcBook schrieb:
    ---------------------------------------------------------
    > maverick1977 schrieb:
    > > Konditionen ein Plätzchen an den Masten mieten. Oder noch besser... Alle
    > > Anbieter arbeiten mit der gleichen Frequenz... Dann braucht man das
    > > Funknetz nur EINMAL über ganz Deutschland aufzuspannen und nicht wie
    > > neuerdings, 4 mal!
    >
    > Dir ist aber schon klar, dass dann auch die maximale Bandbreite die die
    > Kunden nutzen durch 4 geteilt wird, wenn alle die gleiche Frequenz nutzen?
    > (Bzw. sogar weniger, weil ein Anbieter ja schon verschiedene Frequenzen
    > nutzt)

    Ich glaube er hat sich da als Nicht-Fachmann nur undeutlich ausgedrückt.

    Was er meinte war wohl, dass das Netz und sämtliche Frequenzen bei seinem Netzmodell in Staatshand wären und es somit keine Netzbetreiber mehr gäbe, sondern nur noch Netzreseller.

    Das staatliche Netz hätte dann ja die Gesamtkapazität der heutigen 4 Netze und Anbieter würden für die Nutzung bezahlen, statt Lizenzen zu ersteigern und selber auszubauen.

    Aber zu so einem Netzmodell kann es eh nicht mehr kommen, da derart grundlegende Entscheidungen auf europäischer Ebene schon anders getroffen wurden. Ergebnis siehe heutige Netzstrukturen.

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