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Bei kleinen Indibuden sollte doch equity mit drin sein, oder?

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  1. Bei kleinen Indibuden sollte doch equity mit drin sein, oder?

    Autor: quineloe 11.05.21 - 15:44

    Wenn ich für einen Bruchteil des Gehalts, das ich um die Ecke beim großen Entwickler bekomme ein Spiel programmiere, dann ist man doch am Gewinn beteiligt, oder? Wurde das irgendwie berücksichtigt?

    Kann mir durchaus vorstellen, dass die fünf Entwickler die Valheim machen jetzt mehr verdient haben als ein Spitzenverdiener bei Blizzard sein ganzes Leben lang machen wird.

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  2. Re: Bei kleinen Indibuden sollte doch equity mit drin sein, oder?

    Autor: nachgefragt 11.05.21 - 16:10

    Das wird wohl ganz auf den Vertrag ankommen, den die beiden mit Ihrem Publisher aushandelt haben. Der mit Flappybird hat auch für eine paar Tage 50000 Dollar pro Tag verdient. Denke aber solche Fälle sind eher als Lottogewinn zu sehen. Bei den aller aller meisten Indis wird das anders aussehen.

  3. Re: Bei kleinen Indibuden sollte doch equity mit drin sein, oder?

    Autor: quineloe 11.05.21 - 18:12

    Wie der Mitarbeiter eines Studios entlohnt wird hat jetzt erst mal nichts mit dem Publisher zu tun - wenn man so einen überhaupt braucht. Jeder kann sein Ding auf Steam einstellen.

    Phasmophobia z.b. hat gar keinen Publisher. Ein Entwickler, mehrere hunderttausend sales, 70% von jedem sale.

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  4. Re: Bei kleinen Indibuden sollte doch equity mit drin sein, oder?

    Autor: Sharra 12.05.21 - 04:43

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie der Mitarbeiter eines Studios entlohnt wird hat jetzt erst mal nichts
    > mit dem Publisher zu tun - wenn man so einen überhaupt braucht. Jeder kann
    > sein Ding auf Steam einstellen.
    >
    > Phasmophobia z.b. hat gar keinen Publisher. Ein Entwickler, mehrere
    > hunderttausend sales, 70% von jedem sale.

    Publisher dienen heutzutage nur noch für 2 Dinge: Geld für die Entwicklung vorschießen, und Werbung machen. Werbung ist inzwischen recht irrelevant geworden. Das Game als Early Access ordentlich konzipieren und es läuft von alleine auf den Plattformen. Läuft es nicht, kommt das Konzept nicht an, oder deine Software ist einfach Scheiße. Brich ab, mach was anderes.
    Aber leider bekommt man für eine kleine Ein-Mann-Bude keine Gelder. Also kein Vollzeit möglich.

  5. Re: Bei kleinen Indibuden sollte doch equity mit drin sein, oder?

    Autor: gorsch 12.05.21 - 13:40

    Die gleichen Leute, die mit Hammer und Sichel auf Twitter über miese Gehälter in der Kreativbranche schwadronieren, lehnen Equity als "Spec Work" ab. Sie wollen Teilhabe am Profit ohne Teilhabe am Verlust, was natürlich nicht funktionieren kann.

    Die meisten Spiele - auch bei den großen Publishern - bringen einfach keinen nennenswerten Gewinn, oder sogar Verluste ein. Eine neues Konzept ist schon ein immenses Geschäftsrisiko, das muss z.B. Call of Duty 37 ½ ausgleichen. Ein kleines Indie Spiel wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Entwicklungskosten nicht einspielen, insofern macht Equity da auch keinen Sinn.

  6. Re: Bei kleinen Indibuden sollte doch equity mit drin sein, oder?

    Autor: Trollversteher 12.05.21 - 13:54

    >Wie der Mitarbeiter eines Studios entlohnt wird hat jetzt erst mal nichts mit dem Publisher zu tun - wenn man so einen überhaupt braucht. Jeder kann sein Ding auf Steam einstellen.

    Das hängt natürlich von den Tandiemen ab, die das Studie mit dem Publisher vereinbahrt hat. Wer selber nur soviel abbekommt, dass er gerade mal seine Ausgaben decken und vielleicht ein paar kleine Rücklagen bilden kann, der kann es sich nicht leisten, auch noch die Mitarbeiter fürstlich zu beteiligen.

    >Phasmophobia z.b. hat gar keinen Publisher. Ein Entwickler, mehrere hunderttausend sales, 70% von jedem sale.

    Ich weiß nicht, wie Plasmaphobia finanziert wurde, aber ein Studio, das professionell arbeitet (also nicht als Hobbyprojekt nebenbei entwickelt), hat in der Regel nur sehr dünne finanzielle Rücklagen und ist nicht in der Lage, ein Projekt dass möglicherweise Jahre an Entwicklungszeit kosten wird vorzufinanzieren - und da springt nun mal traditionell der Publisher ein, der durch Vorrauszahlungen und regelmässige Milestones das Studio während der Entwicklungszeit liquide hält.

  7. Re: Bei kleinen Indibuden sollte doch equity mit drin sein, oder?

    Autor: Trollversteher 12.05.21 - 13:56

    >Die gleichen Leute, die mit Hammer und Sichel auf Twitter über miese Gehälter in der Kreativbranche schwadronieren, lehnen Equity als "Spec Work" ab. Sie wollen Teilhabe am Profit ohne Teilhabe am Verlust, was natürlich nicht funktionieren kann.

    So, ist das so? Woher kommt die Erkenntnis? Eigene Erfahrung mit mehreren solcher Entwickler, oder repräsentative Studie?

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