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US vs DE

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  1. US vs DE

    Autor: amagol 11.05.21 - 17:53

    Von meinen $6,675.58 base brutto alle 2 Wochen bekomme ich (verh., 2 Kinder) $5,176.47 ausgezahlt, also etwa 77% - 23% sind Steuern, 401k (Rentensparplan), HSA (Sparplan fuer die Selbstbeteiligung bei der Krankenversicherung), FSA (Sparplan fuer Ausgaben fuer Augenarzt/Brillen bzw. Zahnarzt) und diverse andere. Dann kommt dazu das der USD im vergleich zum EUR grade recht schlecht dasteht (1 USD = 0.82EUR) und diverse Boni mit in die Progression eingehen.

    Um das gleiche Geld (110k EUR netto/Jahr) in Deutschland ausgezahlt zu bekommen muss ich in den Brutto-Netto-Rechner 180k EUR brutto eingeben.

    Damit ist mein persoenliches Fazit $170k ~ 180k EUR. Jetzt kann man mit hoeheren Hauspreisen kommen, aber ehrlich gesagt sind die Preise in den interessanten Regionen sowohl in Deutschland als auch in den USA gar nicht so unterschiedlich.

    Wie kommt man dann auf diese Faustregel?
    > Als ganz grobe Faustregel kann man wohl so kalkulieren, dass 100.000 US-Dollar etwa einem Einkommen von 60.000 bis 70.000 Euro in Deutschland nahekommen.

  2. Re: US vs DE

    Autor: SM 11.05.21 - 18:34

    Rein interessehalber: wie hoch ist denn die SB in der Krankenversicherung dass es dazu eines Sparplans bedarf?

  3. Re: US vs DE

    Autor: Kleba 11.05.21 - 18:59

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie kommt man dann auf diese Faustregel?

    Indem man die durchschnittlichen Werte für eine vergleichbare
    - Krankenversicherung
    - Arbeitslosenversicherung
    - Rentenversicherung
    - Pflegeversicherung
    - und die allgemeinen Lebenshaltungskosten
    vergleicht.

    Das letzte Mal hab ich so einen Vergleich glaube ich vor 1,5 Jahren gemacht. Damals kam ich zu dem Punkt, dass ich als US-Gehalt etwa 130k USD bräuchte um einen vergleichbaren Standard wie jetzt mit ca. 75k EUR zu haben.

    Vor allem sind es ja nicht nur die obigen Dinge. Das ist ja ein "Gesamtpaket". Beispielsweise die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, bezahlter Urlaub (gibt es z.B. gar nicht gesetzlich in den USA, nur Goodwill vom Arbeitsgeber) oder ähnliches.

    Wenn einem das alles nicht wichtig ist, kann man ja gerne in den USA den großen Reibach machen (wie es auch hier im Forum immer wieder gerne dargestellt wird). Aber ich finde den Deal, den wir hier insgesamt so haben, nicht verkehrt - auch wenn die absoluten Zahlen kleiner sind.

  4. Re: US vs DE

    Autor: KlugKacka 11.05.21 - 19:50

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von meinen $6,675.58 base brutto alle 2 Wochen bekomme ich (verh., 2
    > Kinder) $5,176.47 ausgezahlt, also etwa 77% - 23% sind Steuern, 401k
    > (Rentensparplan), HSA (Sparplan fuer die Selbstbeteiligung bei der
    > Krankenversicherung), FSA (Sparplan fuer Ausgaben fuer Augenarzt/Brillen
    > bzw. Zahnarzt) und diverse andere. Dann kommt dazu das der USD im vergleich
    > zum EUR grade recht schlecht dasteht (1 USD = 0.82EUR) und diverse Boni mit
    > in die Progression eingehen.
    >
    > Um das gleiche Geld (110k EUR netto/Jahr) in Deutschland ausgezahlt zu
    > bekommen muss ich in den Brutto-Netto-Rechner 180k EUR brutto eingeben.
    >
    > Damit ist mein persoenliches Fazit $170k ~ 180k EUR. Jetzt kann man mit
    > hoeheren Hauspreisen kommen, aber ehrlich gesagt sind die Preise in den
    > interessanten Regionen sowohl in Deutschland als auch in den USA gar nicht
    > so unterschiedlich.
    >
    > Wie kommt man dann auf diese Faustregel?
    > > Als ganz grobe Faustregel kann man wohl so kalkulieren, dass 100.000
    > US-Dollar etwa einem Einkommen von 60.000 bis 70.000 Euro in Deutschland
    > nahekommen.


    $5,176.47 alle 2 Wochen macht 134.68k $ und nicht 110k.
    Und nur 23% für den Rest, wo doch die krankenversicherung, habs nur gehort, scheisse teuer sein soll?
    ...

  5. Re: US vs DE

    Autor: amagol 11.05.21 - 21:21

    KlugKacka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > $5,176.47 alle 2 Wochen macht 134.68k $ und nicht 110k.

    Korrekt. Ich habe aber 110k EUR (nicht USD) geschrieben.

    > Und nur 23% für den Rest, wo doch die krankenversicherung, habs nur gehort,
    > scheisse teuer sein soll?

    Medical + Dental + Vision + Diability: $175 / 2 Wochen
    (ganze Familie, Single bzw. ohne Kinder ist billiger)
    HSA: $200.00
    FSA: $50 (haette dieses Jahr mehr Einzahlen sollen, wegen Zahnspange fuer Kind)

    Das HSA Geld was ich in dem Jahr nicht ausgebe kann ich z.B. steuerfrei in den Rentenplan (401k) stecken, FSA Gelder die nicht verbraucht werden, verfallen am Jahresende - deshalb hab ich mich zurueck gehalten.

    Klar ist die KV teurer als in DE, aber dafuer finde ich die Qualitaet der Dienste auch besser. Die Krankenhaeuser sind auf Hotelniveau, ueblicherweise Einzelzimmer, in der Regel kurze Wartezeiten beim Arzt, etc. Ich wuerde ungern tauschen.
    Wenn du den Job verlierst musst du allerdings tief in die Tasche greifen, da du dann auch den Arbeitgeberanteil zahlen musst, wenn du in der gleichen Versicherung bleiben willst. Ist halt eine Risikoabwaegung - Ruecklagen fuer ein paar Monate zu bilden ist aus meiner Sicht essentiell, aber meist reicht dafuer ja schon der "Signing Bonus" :)

  6. Re: US vs DE

    Autor: amagol 11.05.21 - 21:32

    SM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rein interessehalber: wie hoch ist denn die SB in der Krankenversicherung
    > dass es dazu eines Sparplans bedarf?

    Haengt von der KV ab.
    In meinem Fall zahle ich die ersten 2500 komplett selbst, danach 10% bis 5000 und dann nix mehr. Eine Rechnung ueber $100.000 fuer 'ne OP kostet mich also $5000 meines Brutto (das Geld, das eingezahlt wird muss nicht versteuert werden). Das gilt kollektiv fuer die ganze Familie, wenn man Single ist oder keine Kinder ist die Grenze glaube ich niedriger. Bei meinem vorherigen KV-Plan hatte ich limits pro Person und ein maximum fuer alle.
    Ich koennte auch einen Plan ohne SB nehmen, aber ich hab mir das durchgerechnet und es gibt nur sehr begrenzete Szenarien, wo sich das lohnt.
    Aber wie gesagt, der grosse Vorteil des Sparplans ist, dass es steuerfreies Geld ist.

  7. Re: US vs DE

    Autor: Panzergerd 11.05.21 - 21:35

    Mich wundert immer wieder, wieso noch immer so viel Software in den teuren USA entwickelt wird. Selbst im "günstigeren" Deutschland sind vielen Unternehmen die Softwareentwickler zu teuer, weshalb massiv gen Osten outgesourced wird.

  8. Re: US vs DE

    Autor: SM 11.05.21 - 21:56

    Hört sich nach recht ähnlichen Konditionen wie in der Schweiz an, wenn man eine entsprechend hohe Franchise wählt. Bin damit damals auch immer gut gefahren, nur Zahnarztbesuche waren finanziell immer Russisch Roulette.

  9. Re: US vs DE

    Autor: amagol 11.05.21 - 21:56

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das letzte Mal hab ich so einen Vergleich glaube ich vor 1,5 Jahren
    > gemacht. Damals kam ich zu dem Punkt, dass ich als US-Gehalt etwa 130k USD
    > bräuchte um einen vergleichbaren Standard wie jetzt mit ca. 75k EUR zu
    > haben.

    Kommt darauf an was man als vergleichbaren Standard ansieht. Haeuser sind halt aus Holz und Pappe :) aber dafuer gross und merkwuerdig aufgeteilt (wer braucht ein Schlafzimmer mit 50qm?).
    Autos sind billiger. Gemuese ist vergleichsweise teuer. Weisser Spargel ist Luxus.

    > Vor allem sind es ja nicht nur die obigen Dinge. Das ist ja ein
    > "Gesamtpaket". Beispielsweise die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall,
    > bezahlter Urlaub (gibt es z.B. gar nicht gesetzlich in den USA, nur
    > Goodwill vom Arbeitsgeber) oder ähnliches.

    Stimmt, ich hab fuer US-Verhaltnisse vermutlich recht gute Konditionen.

    > Wenn einem das alles nicht wichtig ist, kann man ja gerne in den USA den
    > großen Reibach machen (wie es auch hier im Forum immer wieder gerne
    > dargestellt wird). Aber ich finde den Deal, den wir hier insgesamt so
    > haben, nicht verkehrt - auch wenn die absoluten Zahlen kleiner sind.

    Ich will niemanden ueberreden - nur meine persoenliche Situation, bzw, was ich so kenne entspricht eben nicht dem. Vielleicht zu viel Big Tech Einfluss in den Staedten die ich als Arbeitsorte kenne (SFO/Bay, SEA, NYC, CHI).

  10. Re: US vs DE

    Autor: gaym0r 12.05.21 - 01:13

    Panzergerd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich wundert immer wieder, wieso noch immer so viel Software in den teuren
    > USA entwickelt wird. Selbst im "günstigeren" Deutschland sind vielen
    > Unternehmen die Softwareentwickler zu teuer, weshalb massiv gen Osten
    > outgesourced wird.

    Weil nicht alle nur auf den Preis schauen, sondern auch auf das Ergebnis.

  11. Re: US vs DE

    Autor: Sharra 12.05.21 - 04:40

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Panzergerd schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mich wundert immer wieder, wieso noch immer so viel Software in den
    > teuren
    > > USA entwickelt wird. Selbst im "günstigeren" Deutschland sind vielen
    > > Unternehmen die Softwareentwickler zu teuer, weshalb massiv gen Osten
    > > outgesourced wird.
    >
    > Weil nicht alle nur auf den Preis schauen, sondern auch auf das Ergebnis.

    Das Ergebnis ist überall gleich. Irgendwas mit Nullen und Einsen. Ob es funktioniert oder nicht, hat nichts mit den Kosten zu tun. Das einzige was global zählt, ist die Deadline. Und da bekommt man in Deutschland noch am ehesten Stress wegen Überstunden etc..

  12. Re: US vs DE

    Autor: FerdiGro 12.05.21 - 06:52

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Von meinen $6,675.58 base brutto alle 2 Wochen bekomme ich (verh., 2
    > Kinder) $5,176.47 ausgezahlt, also etwa 77% - 23% sind Steuern, 401k
    > (Rentensparplan), HSA (Sparplan fuer die Selbstbeteiligung bei der
    > Krankenversicherung), FSA (Sparplan fuer Ausgaben fuer Augenarzt/Brillen
    > bzw. Zahnarzt) und diverse andere. Dann kommt dazu das der USD im vergleich
    > zum EUR grade recht schlecht dasteht (1 USD = 0.82EUR) und diverse Boni mit
    > in die Progression eingehen.
    >
    > Um das gleiche Geld (110k EUR netto/Jahr) in Deutschland ausgezahlt zu
    > bekommen muss ich in den Brutto-Netto-Rechner 180k EUR brutto eingeben.
    >
    > Damit ist mein persoenliches Fazit $170k ~ 180k EUR. Jetzt kann man mit
    > hoeheren Hauspreisen kommen, aber ehrlich gesagt sind die Preise in den
    > interessanten Regionen sowohl in Deutschland als auch in den USA gar nicht
    > so unterschiedlich.
    >
    > Wie kommt man dann auf diese Faustregel?
    > > Als ganz grobe Faustregel kann man wohl so kalkulieren, dass 100.000
    > US-Dollar etwa einem Einkommen von 60.000 bis 70.000 Euro in Deutschland
    > nahekommen.

    Im normalen Mittelstand kommt man in Kalifornien auf ca. 10.000$ Lebenshaltungskosten siehe auch den Stadtbewohner auf YouTube.

    https://youtu.be/w9Kr21I0q_Q

    Kinderbetreuung und wohnen kosten enorm. Studieren wird dann für euch wahrscheinlich eine richtige Herausforderung.

    In Deutschland kommt man mit der Hälfte an Einkommen weiter.

    Am Ende des Tages ist es aber eh am wichtigsten wo man sich wohl fühlt :)

  13. Re: US vs DE

    Autor: cubie2 12.05.21 - 07:30

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Indem man die durchschnittlichen Werte für eine vergleichbare
    > - Krankenversicherung
    > - Arbeitslosenversicherung
    > - Rentenversicherung
    > - Pflegeversicherung
    > - und die allgemeinen Lebenshaltungskosten
    > vergleicht.

    So ist es. Und dabei vielleicht auch mit einbezieht, was Schule und Studium für die eigenen Kinder kosten, was Kitas usw. kosten.

    Wenn man nie ernsthaft krank wird, nie arbeitslos wird und nicht Rentner werden will, mag die USA vorteilhaft sein, rein finanziell gesehen. Aber halt auch nur dann.

  14. Re: US vs DE

    Autor: FerdiGro 12.05.21 - 08:00

    In meinen Augen wäre der finanzielle Vorteil bei weit über 300.000$ haushaltseinkommen erreicht. Wobei man nicht wirklich von Vorteil sprechen kann. Es wäre für mich die Region wo man komfortabel leben könnte und Vermögen aufbauen kann.

    Zum Vergleich: Zwei Kinder studieren schicken kostet pro Jahr 60.000$.

    Wenn du nicht aus Kalifornien kommst 120.000$. pro Jahr.

    Ein Haus kostet in Kalifornien auch mindestens (!) 1.000.000$. Und da reden wir nicht von mittleren Immobilien. Das ist der untere Einstieg. Hinzukommen mindestens 1.500$ monatlich Nebenkosten für Steuern, Wasser, heizen usw.. ohne Rücklagen für Renovierungen.

  15. Re: US vs DE

    Autor: Trollversteher 12.05.21 - 08:11

    >Mich wundert immer wieder, wieso noch immer so viel Software in den teuren USA entwickelt wird. Selbst im "günstigeren" Deutschland sind vielen Unternehmen die Softwareentwickler zu teuer, weshalb massiv gen Osten outgesourced wird.

    Naja, Großbanken wie Google und Apple können es sich leisten, für Startups sitzt das Investorengeld sehr viel lockerer als hier und kleinere und mittelständische Unternehmen, vor allem im B2B- und Industriebereich, lassen ihre Software selten in den USA entwickeln, da wird dann doch eher auf Standorte in Europa und Asien zurückgegriffen.

  16. Re: US vs DE

    Autor: Hallonator 12.05.21 - 08:44

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kleba schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das letzte Mal hab ich so einen Vergleich glaube ich vor 1,5 Jahren
    > > gemacht. Damals kam ich zu dem Punkt, dass ich als US-Gehalt etwa 130k
    > USD
    > > bräuchte um einen vergleichbaren Standard wie jetzt mit ca. 75k EUR zu
    > > haben.
    >
    > Kommt darauf an was man als vergleichbaren Standard ansieht. Haeuser sind
    > halt aus Holz und Pappe :)
    Sind die ganzen Holzhäuser da eigentlich vernünftig isoliert? Oder ist das da allen egal und heizen viel günstiger als hier?

  17. Re: US vs DE

    Autor: quineloe 12.05.21 - 09:00

    Ist alles super in den USA solange du funktionierst und einen Job hast.

    https://twitter.com/nathanias/status/1392198675636514818

    Verifizierter Top 500 Poster!

  18. Re: US vs DE

    Autor: Michael H. 12.05.21 - 09:03

    FerdiGro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Haus kostet in Kalifornien auch mindestens (!) 1.000.000$. Und da reden
    > wir nicht von mittleren Immobilien. Das ist der untere Einstieg.
    > Hinzukommen mindestens 1.500$ monatlich Nebenkosten für Steuern, Wasser,
    > heizen usw.. ohne Rücklagen für Renovierungen.

    Hab die Tage mal in meiner Region nach Eigentumswohnungen geschaut.
    Region wäre Münchener Süden, ländliche Gegend. Bisschen ab vom Schuss, München als nächste "Großstadt" ca. 35-45km entfernt.
    Städte hier so im Landkreis 17k, 21k, 27k Einwohner.
    Nix weltbewegend großes und definitiv mehr Dörfer und vor allem Ortschaften die Teils aus nur 2-3 Häusern bestehen als "Städte".

    Nicht mal See-Lage. Sondern irgendwo dazwischen in ner Hügeligen Pampa. S-Bahn gibts erst in der nächsten Ortschaft usw.


    62 m² Wohnfläche auf 2 Zimmer = 434.000 ¤ Kaufpreis
    120 m² Wohnfläche auf 4 Zimmer = 899.000¤ Kaufpreis

    Letzteres läge mit den üblichen Nebenkosten des Kaufs mit:
    Maklerprovision
    0 ¤ (0,00 %)
    Grunderwerbssteuer
    31.465 ¤ (3,5 %)
    Notarkosten
    13.485 ¤ (1,5 %)
    Grundbucheintrag
    4.495 ¤ (0,5%)

    bei 948.445 ¤ Kaufpreis. Externer Parkplatz kann für 39.000 dazu gekauft werden.
    Und das ist nur ne Wohnung. Nicht mal das Haus.

    Gut, mag Neubau sein. Dazu sei aber gesagt, viel mehr als Neubau gibts in der Region nicht.
    4-Zimmer sanierte Eigentumswohnung mit 94qm kostet 620.608 ¤. Und das schaut aus wie so n 60er Jahre Bunker.

    Aber jetzt vergleich mal die Durchschnittsgehälter in CA und in Deutschland.

    Ich hab hier n Dreigenerationenhaus mit 3 Stockwerken, Keller und Speicher mit 14 Zimmern in den regulären Stockwerken plus Doppelgarage. Pro Stockwerk um die 104qm.
    Dazu noch ein voll ausgebauter Keller mit Speisekammer, Werkstatt, Waschraum/Heizraum, Gästezimmer und Partyraum.

    Hier betragen die Nebenkosten mit Strom, Gas Wasser Sch*** Steuern usw. etc. im Schnitt 450-600¤/Monat.
    Mal davon abgesehen, dass die Kalifornier eher weniger Heizen müssen... ich vermute, dass die meisten Häuser nicht mal ne Heizung oder Gas Anschlüsse haben und der Strom erheblich günstiger ist als bei uns... 13ct/kWh in den USA vs. 32ct/kWh hier.
    Gut, dafür kosten die Klimaanlagen Strom... aber halt keine Heizkosten... daher frag ich mich wie da der extrem hohe Betrag von 1500$/Monat zustande kommen soll, vor allem als Mindestbetrag.
    Für mich bedeutet das, dass wir hier von ner kleinen Butze sprechen.
    Und Dreigenerationenhaus mit über 350-400qm im südlichen Alpenvorland 600¤ vs. kleines Holzhaus im sonnigen Kalifornien 1500$ Monatlich... erschließt sich mir irgendwie nicht.

    Letztendlich ist wohnen überall teuer, wo man gut verdient und es gute Aussichten und Jobs gibt bzw. wo es schön zu leben ist oder auch kein Platz mehr ist.
    Kannst ja mal versuchen in Tokyo n Haus zu bauen :D

    Aber in den USA ist CA auch eher ein Maximalbeispiel. Es gibt dort auch durchaus Gegenden, wo die Häuserpreise teils unter 100-150k liegen.

  19. Re: US vs DE

    Autor: FerdiGro 12.05.21 - 09:16

    Schau dir doch das Video an was ich gepostet habe. Da gibt es antworten auf alle deine Fragen. Der sehr sympathische Mann hat beruflich übrigens Immobilien für den Verkauf fotografiert/gefilmt. :)

    Da wirst du sehen, dass 1.000.000$ für ein Haus das unteres Niveau ist. Der gute Mann hat mit seiner Familie bis vor kurzem über viele Jahre in Kalifornien gelebt. Der sollte das wissen was er ausgibt bzw hat ;).

    Amerikanische Häuser verbrauchen im Schnitt (!) übrigens über 10.000 kWh im Jahr. Die Wohnfläche ist im Schnitt aber auch deutlich größer. Da muss dann natürlich auch mehr geheizt werden.

    München im Süden ist auch sehr teuer. Würde ich auch nicht hinziehen wollen weil wohnen alleine schon unverhältnismäßig teuer ist. Aber auch das muss jeder selber wissen. Wenn man eine oder mehrere Immobilien erbt ist das natürlich was anderes.

    P.s. das Video und der Kanal im allgemeinen kann man sich wirklich Mal anschauen!

    Auch zum Thema "the grass is always greener on the other side"

  20. Re: US vs DE

    Autor: demonkoryu 12.05.21 - 17:08

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist alles super in den USA solange du funktionierst und einen Job hast.
    >
    > twitter.com

    Ich wusste ohne Witz genau welchen Tweet du da referenziert hast, ohne ihn vorher zu öffnen. Alter SC2 Fan ;)

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