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Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

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  1. Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: Trollversteher 02.12.20 - 09:57

    Ich fände den Brutto Stundenlohn bei solchen Vergleichen beinahe noch wichtiger als das durchschnittliche Monatsgehalt. Ich zB bin beim letzten Arbeitgeberwechsel von 38,5 auf 35 Stunden runter gegangen, verdiene also einiges weniger im Monat, auf den Stundenlohn umgerechnet hat sich aber kaum etwas verändert...

  2. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: Emulex 02.12.20 - 10:02

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fände den Brutto Stundenlohn bei solchen Vergleichen beinahe noch
    > wichtiger als das durchschnittliche Monatsgehalt. Ich zB bin beim letzten
    > Arbeitgeberwechsel von 38,5 auf 35 Stunden runter gegangen, verdiene also
    > einiges weniger im Monat, auf den Stundenlohn umgerechnet hat sich aber
    > kaum etwas verändert...

    Wie wär's mit Netto?
    Mehr Brutto in einem kleineren Zeitraum bedeutet im Durchschnitt erheblich höhere Steuern.

  3. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: ntldr 02.12.20 - 10:08

    Wie kommst du darauf, dass du mehr Steuern zahlst, wenn du 4000¤ Brutto bekommst und dafür jetzt 35h statt 40h arbeitest? In beiden Fällen sind die Steuern und Sozialabgaben identisch.

    Netto ist völlig ungeeignet, da die tatsächlichen Steuersätze zu variabel sind. Da hast du dann Singles mit verheirateten Alleinverdienern in einem Topf.

  4. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: Trollversteher 02.12.20 - 10:15

    >Wie wär's mit Netto?
    >Mehr Brutto in einem kleineren Zeitraum bedeutet im Durchschnitt erheblich höhere Steuern.

    Das lässt sich dann allerdings nicht mehr vergleichen, weil dort viele Aspekte mit eingehen, die nichts mit Qualifikation oder Job zu tun haben - da meine Frau zB arbeitslos bzw. Mini-Joberin ist, habe ich alleine durch die Heirat und Wechsel in Steuerklasse 3/5 einen ordentlichen Netto-Schub bekommen - hätten wir jetzt noch gemeinsame Kinder, säher der Schub nochmal deutlich größer aus - aber das hatte nun mal wenig mit Qualifikation oder der Branche zu tun...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.20 10:34 durch Trollversteher.

  5. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: Trollversteher 02.12.20 - 10:17

    >Wie kommst du darauf, dass du mehr Steuern zahlst, wenn du 4000¤ Brutto bekommst und dafür jetzt 35h statt 40h arbeitest? In beiden Fällen sind die Steuern und Sozialabgaben identisch.

    Mit der geringeren Stundenzahl ist das Monatsbrotto bei mir aber gesunken, habe jetzt nicht nachgerechnet, ob durch das progressive Modell dadurch jetzt auch der Steuersatz gesunken ist, hätte aber theoretisch durchaus passieren können.

    >Netto ist völlig ungeeignet, da die tatsächlichen Steuersätze zu variabel sind. Da hast du dann Singles mit verheirateten Alleinverdienern in einem Topf.

    Da hast Du natürlich vollkommen Recht.

  6. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: Alfrett 02.12.20 - 10:18

    ... sondern mit persönlichen Entscheidungen, wie bspw. eine inner-eheliche GPG zu etablieren :c)

  7. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: bananensaft 02.12.20 - 10:25

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fände den Brutto Stundenlohn bei solchen Vergleichen beinahe noch
    > wichtiger als das durchschnittliche Monatsgehalt. Ich zB bin beim letzten
    > Arbeitgeberwechsel von 38,5 auf 35 Stunden runter gegangen, verdiene also
    > einiges weniger im Monat, auf den Stundenlohn umgerechnet hat sich aber
    > kaum etwas verändert...
    Ja, aber der Stundenlohn ist eine persönliche Entscheidung. Und damit ein Stückweit sinnfrei zum Vergleich. Weil, die Kosten die Du hast, sind ja keine Stundenkosten. Wenn du Miete, Strom, Wasser und Co bezahlen mußt brauchst du im Monat Betrag X. Ob du den in einer Stunde oder in 160 Stunden verdienst ist egal.
    Und wenn Du pro Stunde 40¤ hast und weniger arbeitest, hast du weniger Geld im Monat zur Verfügung. Und weniger Rente (weil du weniger einzahlst) und weniger Möglichkeiten Geld zur Seite zu legen. Wenn Du dadurch andere vorteile hast, lohnt sich das. Ist aber dann Deine persönliche Entscheidung.

  8. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: Trollversteher 02.12.20 - 10:33

    >Ja, aber der Stundenlohn ist eine persönliche Entscheidung. Und damit ein Stückweit sinnfrei zum Vergleich. Weil, die Kosten die Du hast, sind ja keine Stundenkosten. Wenn du Miete, Strom, Wasser und Co bezahlen mußt brauchst du im Monat Betrag X. Ob du den in einer Stunde oder in 160 Stunden verdienst ist egal.

    Nein, es geht ja bei solchen Gehaltsvergleichen nicht darum, wie gut ich finanziell in meinem Alltag zurecht komme, da spielen ja auch ganz andere Faktoren eine Rolle. Es geht doch darum, einen vergleichbaren Wert zu ermitteln anhand dessen ich beurteilen/vergleichen kann, ob mein Arbeitgeber mir ein branchentypisch angemessenes Gehalt bezahlt, oder ob ich meine Qualifikation/Tätigkeit im Vergleich zu anderen Kollegen "zu billig" verkaufe.

    >Und wenn Du pro Stunde 40¤ hast und weniger arbeitest, hast du weniger Geld im Monat zur Verfügung. Und weniger Rente (weil du weniger einzahlst) und weniger Möglichkeiten Geld zur Seite zu legen. Wenn Du dadurch andere vorteile hast, lohnt sich das. Ist aber dann Deine persönliche Entscheidung.

    Nochmal: Das hat nicht das Geringste mit "persönlicher Entscheidung" oder meinen sonstigen finanziellen Spielraum zu tun - dass ich diese Entscheidung getrtoffen habe, ist mir ja vollkommen bewusst - aber was meine Arbeit auf dem Arbeitsmarkt aktuell wert ist, kann ich anhand eines Bruttostundenlohns viel besser abschätzen, als anhand eines Monatslohnes bei dem sowohl Teilzeitkräfte als auch solche mit 40 Wochenverträgen oder möglicherweise Aussertariflich sogar mehr eingehen.

  9. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: SoD 02.12.20 - 10:46

    Ja, macht durchaus Sinn. Selbst wenn sowas häufig auf 40h Woche hochgerechnet wird, es gibt nach wie vor einige Firmen mit 42h/Woche Verträgen und unbezahlte Überstunden werden meist gar nicht eingerechnet. Ich hatte auch ein Prima Gehalt, aber die Überstunden waren mit drin, geteilt durch die tatsächlichen Stunden war es dann aber doch nicht mehr so toll.

  10. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: Emulex 02.12.20 - 11:51

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Wie wär's mit Netto?
    > >Mehr Brutto in einem kleineren Zeitraum bedeutet im Durchschnitt erheblich
    > höhere Steuern.
    >
    > Das lässt sich dann allerdings nicht mehr vergleichen, weil dort viele
    > Aspekte mit eingehen, die nichts mit Qualifikation oder Job zu tun haben -
    > da meine Frau zB arbeitslos bzw. Mini-Joberin ist, habe ich alleine durch
    > die Heirat und Wechsel in Steuerklasse 3/5 einen ordentlichen Netto-Schub
    > bekommen - hätten wir jetzt noch gemeinsame Kinder, säher der Schub nochmal
    > deutlich größer aus - aber das hatte nun mal wenig mit Qualifikation oder
    > der Branche zu tun...

    Naja man kann ja einfach Stkl 1 und Stkl 3 angeben in der Statistik.
    Das ist immernoch vergleichbarer als Brutto, zumindest wenn es um das Einkommen über die gesamte Lebenszeit geht.

    Und dann müsste man eigentlich noch die Rente mit einberechnen.

    Also klar, es wird kompliziert wenn man es richtig machen will, aber hier scheitert es ja schon am kumulieren der ersten Jahre des Masters ;)

    Edit: Mal so als Beispiel die Peak-Gehälter von Master und Ausgebildetem verglichen.
    54.891¤ zu 77.693¤, also 41,5% mehr.
    Netto sind es in Stkl. 1 dann:
    33.205¤ zu 44.529¤, also 34% mehr
    In Stkl 3:
    37.617¤ zu 51.365¤, also 36,5% mehr

    Nochmal Edit:
    Durchschnittsverdienste Brutto (45 Jahre zu 43 Jahre):
    46.088¤ zu 66.434¤ (korrigiert um den Rechenfehler in der Tabelle), also 44,1% mehr
    Stkl 1:
    28.890¤ zu 39.063¤ also 35,2% mehr
    Stkl 3:
    32.630¤ zu 44.654¤ also 36,8% mehr



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.20 12:07 durch Emulex.

  11. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: Trollversteher 02.12.20 - 12:28

    >Naja man kann ja einfach Stkl 1 und Stkl 3 angeben in der Statistik.

    Die Steuerklasse ist ja nur *ein* Aspekt unter vielen. Um den branchenüblichen "Wert der eigenen Arbeit" innerhalb der Branche zu errechnen, taugt das jedendfalls wenig.

    >Das ist immernoch vergleichbarer als Brutto, zumindest wenn es um das Einkommen über die gesamte Lebenszeit geht.

    Das sagt natürlich wenig darüber aus wieviel "am Ende des Lebens davon über bleibt". Aber zumindest ist hier die Grundvorraussetzung, nämlich das, was die Arbeitgeber Dir während Deiner berufliochen Tätigkeit an Bruttogehalt ausgezahlt haben, für alle gleich. Ansonsten messe ich diesem Wert allerdings auch keine besondere Bedeutung zu.

    >Und dann müsste man eigentlich noch die Rente mit einberechnen.

    Die ja zumindest, neben dem Eintrittsalter, vom Brutto- und nicht vom Nettogehalt abhängig ist.

    >Also klar, es wird kompliziert wenn man es richtig machen will, aber hier scheitert es ja schon am kumulieren der ersten Jahre des Masters ;)

  12. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: Emulex 02.12.20 - 12:49

    Es ging mir einfach nur darum aufzuzeigen, dass von der prozentual hohen Differenz in der Realität deutlich weniger übrig bleibt - auch relativ gesehen.
    Die Steuerprogression schlägt hier eben zu Ungunsten der Studierten zu - ein Aspekt den man zumindest nicht unter den Tisch fallen lassen sollte.

    In jedem Fall ist - von dem Rechenfehler abgesehen - "rund einem Million mehr Einkommen" einfach nur schöngerechneter Quatsch.

  13. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: Max Level 02.12.20 - 13:10

    SoD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, macht durchaus Sinn. Selbst wenn sowas häufig auf 40h Woche
    > hochgerechnet wird, es gibt nach wie vor einige Firmen mit 42h/Woche
    > Verträgen und unbezahlte Überstunden werden meist gar nicht eingerechnet.

    Da frag ich mich sowieso, weswegen das nicht schon längst ein Straftatbestand mit längerem Hotelaufenthalt ist. Immerhin sind unbezahlte Überstunden dasselbe in grün wie "einen Kollegen einstempeln lassen" (fristloser Kündigungsgrund), aber eben organisiert.

    > Ich hatte auch ein Prima Gehalt, aber die Überstunden waren mit drin,
    > geteilt durch die tatsächlichen Stunden war es dann aber doch nicht mehr so
    > toll.

    Das klingt eher danach, dass man aussertariflich für "getane Arbeit" bezahlt wird, dann hat man eh keinen Vertrag über X-Stunden und nach der benötigten Zeit wird nicht gefragt.

  14. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: bananensaft 02.12.20 - 13:12

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ging mir einfach nur darum aufzuzeigen, dass von der prozentual hohen
    > Differenz in der Realität deutlich weniger übrig bleibt - auch relativ
    > gesehen.
    > Die Steuerprogression schlägt hier eben zu Ungunsten der Studierten zu -
    > ein Aspekt den man zumindest nicht unter den Tisch fallen lassen sollte.
    >
    > In jedem Fall ist - von dem Rechenfehler abgesehen - "rund einem Million
    > mehr Einkommen" einfach nur schöngerechneter Quatsch.
    Jein. Natürlich steigt die Steuer mit steigendem Gehalt. Und es kann sogar vorkommen, dass eine Gehaltserhöhung im Brutto, netto weniger bringt, wegen Progression. Als Faustregel gilt trotzdem: mehr Brutto = mehr Netto. Von dem her passt die Aussage durchaus. Es geht ja auch gerade um die Vergleichbarkeit.

  15. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: SoD 02.12.20 - 13:27

    Max Level schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das klingt eher danach, dass man aussertariflich für "getane Arbeit"
    > bezahlt wird

    Immer diese Tarife... ich habe es in 20 Jahren Berufsleben in der Entwicklung nicht in ein Unternehmen mit Tarif geschafft.
    Und außerhalb der der Tarifverträge gibt es doch noch recht freie Vertragsgestaltung, bis hin zu 48h Woche oder 20 Tagen Urlaub. Oder nicht ganz so selten, 15, 25 oder gleich 35 Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten.

    Gerne sind auch mal alle Stunden abgegolten, dann nennt man das eben noch Vertrauensarbeitszeit, damit der AG ja auch keine Kenntnis der Gesetzesverstöße bekommt (mehr als 48h/Woche, keine Pause und weniger als 11h Ruhezeit etc.). Nicht mehr ganz so legal, aber von den Gerichten für besserverdienende Angestellte gerne mal als hinnehmbar entschieden.

  16. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: Emulex 02.12.20 - 14:42

    bananensaft schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ging mir einfach nur darum aufzuzeigen, dass von der prozentual hohen
    > > Differenz in der Realität deutlich weniger übrig bleibt - auch relativ
    > > gesehen.
    > > Die Steuerprogression schlägt hier eben zu Ungunsten der Studierten zu -
    > > ein Aspekt den man zumindest nicht unter den Tisch fallen lassen sollte.
    > >
    > > In jedem Fall ist - von dem Rechenfehler abgesehen - "rund einem Million
    > > mehr Einkommen" einfach nur schöngerechneter Quatsch.
    > Jein. Natürlich steigt die Steuer mit steigendem Gehalt. Und es kann sogar
    > vorkommen, dass eine Gehaltserhöhung im Brutto, netto weniger bringt, wegen
    > Progression. Als Faustregel gilt trotzdem: mehr Brutto = mehr Netto. Von
    > dem her passt die Aussage durchaus. Es geht ja auch gerade um die
    > Vergleichbarkeit.

    Natürlich ist mehr Brutto mehr Netto, aber hier geht es eben darum, dass der eine mehr in einem kürzeren Zeitraum verdient und damit steuerlich schlechter gestellt ist - auch relativ gesehen.

    Insofern ist es durchaus relevant, auch mal das Netto zu vergleichen.
    Denn wenn aus 44% mehr Brutto nurnoch 35% mehr Netto werden, dann ist das nunmal die Realität auf dem Konto.

    Vom Investment-Vorsprung ganz zu schweigen.

  17. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: allegoric 02.12.20 - 14:51

    Ich würde auch gern wieder von meiner 40 Stunden Woche runterkommen. Dafür würde ich auch bisschen Netta abgeben...aber gut, was solls. So bequem, wie ich es sonst habe, "ertrage" ich das *g*.

  18. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: hansblafoo 02.12.20 - 16:06

    Nettobetrachtungen machen aus meiner Sicht keinen Sinn. Dafür gibt es viel zu viel Möglichkeiten beim selben Brutto unterschiedliches Netto zu haben. Die Aussagekraft ist dann echt begrenzt. Ich verhandle mit meinem Arbeitgeber ja auch kein Netto-Gehalt (im Gegensatz zu manchen Fußballern) sondern immer Brutto.

    Bzgl. des Investitionsvorsprungs kann ich dann auch gegenhalten, dass ich mit mehr Brutto auch mehr Rente erhalte - einerseits von Vater Staat und andererseits vom Unternehmen.

  19. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: Emulex 03.12.20 - 11:09

    hansblafoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nettobetrachtungen machen aus meiner Sicht keinen Sinn. Dafür gibt es viel
    > zu viel Möglichkeiten beim selben Brutto unterschiedliches Netto zu haben.
    > Die Aussagekraft ist dann echt begrenzt. Ich verhandle mit meinem
    > Arbeitgeber ja auch kein Netto-Gehalt (im Gegensatz zu manchen Fußballern)
    > sondern immer Brutto.

    Ich habe die zwei gängigsten Möglichkeiten berechnet und die Differenz zum Brutto ist jeweils eklatant.
    Damit ist der Vergleichswert sinnvoller als das reine Brutto.

    >
    > Bzgl. des Investitionsvorsprungs kann ich dann auch gegenhalten, dass ich
    > mit mehr Brutto auch mehr Rente erhalte - einerseits von Vater Staat und
    > andererseits vom Unternehmen.

    Hab ich ja selbst gesagt - muss man halt ganzheitlich ausrechnen.
    Aber so ist das nunmal mit Studien ;)

  20. Re: Brutto-Stundenlohn als Vergleichswert

    Autor: hansblafoo 03.12.20 - 11:20

    Nein, du hast nicht die zwei gängigsten Möglichkeiten durchgerechnet, denn es gibt noch deutlich mehr. Ich hab es geschafft durch verschiedene Maßnahmen, mein Nettogehalt um 900 Euro zu erhöhen - beim selben Brutto. Inwiefern hast du da jetzt noch Vergleichbarkeit?

    Es hat schon einen Grund, warum nahezu alle Studien immer nur die Bruttogehälter vergleichen.

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