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Ein Traum

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  1. Ein Traum

    Autor: Bluto 02.12.20 - 11:40

    Wahnsinn. Für mich als Dipl.-Ing. Architekt sind diese Gehälter ein absoluter Traum.
    Mit 40 Jahren und 12 Jahren Berufserfahrung bin ich bei 50.000 ¤ brutto angelangt. Regelmäßige 54-60 h/Woche vorausgesetzt.
    Nach oben ist nicht mehr viel Luft gehaltsseitig.

    Ob sich umsatteln noch lohnt?

  2. Re: Ein Traum

    Autor: Alfrett 02.12.20 - 11:46

    Que(e)reinsteiger*:_INNEN*:_X sind immer herzlich willkommen :c)

  3. Re: Ein Traum

    Autor: Karbid 02.12.20 - 11:47

    IT heißt nicht, dass man Programmieren können muss. Es gibt viele Projektleiter, die nur wenig IT Background haben und trotzdem große IT Projekte stemmen und sowas wie ein hohes IT Gehalt bekommen.

    Bist du ein Architekt, der zeichnet oder rein im Projektmanagement?

  4. Re: Ein Traum

    Autor: quineloe 02.12.20 - 11:51

    Fun fact: pro stunde kriege ich mit einem Füße-hoch Job mehr als du bei geringerer Qualifikation. Du kriegst gerade mal 877¤ pro Stunde über das Jahr verteilt. Das ist ungefähr das, was jemand für 2950¤ pro Monat der 40 Stunden arbeitet bekommt.

    Solche Ausbeutungsjobs solltet ihr euch schon besser bezahlen lassen.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  5. Re: Ein Traum

    Autor: Atrocity 02.12.20 - 11:53

    Ich bin jünger (aber mit mehr Berufserfahrung), unstudiert, verdiene mehr, und wenn die Woche mal mehr als 40h hat, dann muss echt die Bude brennen und ich kann es, wenn ich möchte, in der Woche drauf abfeiern.
    Keine Ahnung ob sich umsatteln noch lohnt. Ich finde Programmieren nicht schwer. Logisches Denken sollte ja als Architekt vorhanden sein. Wenn dann noch Projekterfahrung da ist... why not?

  6. Re: Ein Traum

    Autor: quineloe 02.12.20 - 12:02

    Ich kenne übrigens jemanden der hat auch irgendwas in die Häusle Bauen studiert und dann mit Anfang 30 gesagt das ist scheiße, er bringt sich jetzt ne Programmiersprache bei und verdient jetzt deutlich mehr als 50 tsd im Jahr.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  7. Re: Ein Traum

    Autor: SoD 02.12.20 - 12:04

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kenne übrigens jemanden der hat auch irgendwas in die Häusle Bauen
    > studiert und dann mit Anfang 30 gesagt das ist scheiße, er bringt sich
    > jetzt ne Programmiersprache bei und verdient jetzt deutlich mehr als 50 tsd
    > im Jahr.


    Und ich war viele Jahre in der Entwicklung, habe was dazu passendes studiert und habe eine Pause gemacht für das "Häusle bauen" und bin jetzt auf dem Markt plötzlich nicht mehr interessant und arbeite nicht mehr im IT Umfeld.

  8. Re: Ein Traum

    Autor: dEEkAy 02.12.20 - 12:05

    Bluto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wahnsinn. Für mich als Dipl.-Ing. Architekt sind diese Gehälter ein
    > absoluter Traum.
    > Mit 40 Jahren und 12 Jahren Berufserfahrung bin ich bei 50.000 ¤ brutto
    > angelangt. Regelmäßige 54-60 h/Woche vorausgesetzt.
    > Nach oben ist nicht mehr viel Luft gehaltsseitig.
    >
    > Ob sich umsatteln noch lohnt?


    Ich bin vor zwei Jahren als Entwickler mit min. 45k Brutto eingestiegen. Lohnt sich definitiv. Berufserfahrung quasi nicht vorhanden, direkt vom Studium weg.

  9. Re: Ein Traum

    Autor: Atrocity 02.12.20 - 12:05

    Kommt natürlich auch immer darauf an was man genau macht und, vor allem, darauf an wo man wohnt.

  10. Re: Ein Traum

    Autor: Max Level 02.12.20 - 13:18

    Atrocity schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin jünger (aber mit mehr Berufserfahrung), unstudiert, verdiene mehr,
    > und wenn die Woche mal mehr als 40h hat, dann muss echt die Bude brennen
    > und ich kann es, wenn ich möchte, in der Woche drauf abfeiern.
    > Keine Ahnung ob sich umsatteln noch lohnt. Ich finde Programmieren nicht
    > schwer. Logisches Denken sollte ja als Architekt vorhanden sein. Wenn dann
    > noch Projekterfahrung da ist... why not?

    Nichts gegen dich, aber das ist auch ein ganzes Stück Survivorship Bias. Als würde einer fragen "Lohnt es sich, alles zu verkaufen und ein Unternehmen zu gründen?" und dann kommt einer und sagt "Bei mir hat´s super geklappt". Völlig ok. Das gibts auch bei Aktien und Pferdewetten. Der Punkt ist: Niemand spricht über die, bei denen es *nicht* geklappt hat. Man muss auch immer bedenken, dass man selber vielleicht einfach (auch) unverschämtes Glück hatte. Ich selbst zB verdiene auch ausgezeichnet, aber ich weiß sehr wohl, dass das längst nicht mur meiner "Leistung" zu verdanken ist. Denn ich wage zu bezweifeln, dass die Meisten von uns (mich eingeschlossen) mehr "leisten" als ne Krankenschwester oder mehr Verantwortung tragen als ein Altenpfleger. Und es gibt viele Menschen, die sind ähnlich gut wie ich und hängen sich ebenso rein, hatten aber nicht meine Chancen.

  11. Re: Ein Traum

    Autor: Trollversteher 02.12.20 - 13:26

    Komma vergessen? Also ich würde auch als einigermassen ordentlich bezahlter Senior Developer zu 877¤ die Stunde nicht nein sagen ;-)

  12. Re: Ein Traum

    Autor: quineloe 02.12.20 - 13:38

    Eine Jahresstunde. Nicht nur eine Stunde, sondern eine Stunde jeden Arbeitstag.

    Verifizierter Top 500 Poster!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.20 13:38 durch quineloe.

  13. Re: Ein Traum

    Autor: Trollversteher 02.12.20 - 13:39

    >Und ich war viele Jahre in der Entwicklung, habe was dazu passendes studiert und habe eine Pause gemacht für das "Häusle bauen" und bin jetzt auf dem Markt plötzlich nicht mehr interessant und arbeite nicht mehr im IT Umfeld.

    Mmmm... Ich habe, nachdem mein letzter Arbeitgeber unsere Niederlassung komplett dicht gemacht und alle Arbeitsplätze ersatzlos gestrichen hat, die vollen 7 Monate Freistellung bei vollem Gehalt genutzt, und bin dann, durch eine überraschende Hirntumor Diagnose (zum Glück gutartig und kein Krebs) direkt anschließend ein Jahr lang als Arbeitsloser arbeitsunfähig geschrieben gewesen. Hatte, trotz beinahe ein-dreivierteljähriger "Auszeit" schon vor Ende des Ablaufs meiner Arbeitsunfähigkleit eine feste Zusage von einem neuen Arbeitgeber in der Tasche - dabei war natürlich viel "Glück im Unglück" im Spiel, und massgeblich hatte ich das der Empfehlung von Ex-Kollegen zu verdanken, die schon vorher bei meinem aktuellen Arbeitgeber angefangen hatten - aber das zeigt, wie wichtig Netzwerken und Kontakte pflegen auch bei uns eigentlich (dem Nerd-Klischee nach) eher kommunikationsunfreudigen Softwareentwicklern sein kann.

  14. Re: Ein Traum

    Autor: Trollversteher 02.12.20 - 13:40

    Ah OK, danke für die Aufklärung - diese Maßeinheit kannte ich tatsächlich noch nicht...

  15. Re: Ein Traum

    Autor: quineloe 02.12.20 - 13:44

    Hab ich auch gerade erfunden, ist aber ziemlich gut um unterschiedliche Stundenzahl bei Fixgehalt zu vergleichen.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  16. Re: Ein Traum

    Autor: Xennor 02.12.20 - 13:55

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab ich auch gerade erfunden, ist aber ziemlich gut um unterschiedliche
    > Stundenzahl bei Fixgehalt zu vergleichen.

    Und wie genau soll die Rechnung aussehen?

    Selbst herausgefunden: Jahresbrutto / Wochenstunden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.20 13:59 durch Xennor.

  17. Re: Ein Traum

    Autor: quineloe 02.12.20 - 14:07

    Ich hab bei Bluto seinen Mittelwert von 57 Stunden genommen, seine 50.000 Euro durch die 57 geteilt und da kommen 877,19 raus.

    Das ist ein einziger Rechenschritt und man bekommt eine Vergleichbare Zahl die Jahreseinkommen.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  18. Re: Ein Traum

    Autor: SoD 02.12.20 - 14:13

    Ja tatsächlich hatte ich insgesamt drei Zusagen, eine letztes Jahr, die aber aufgrund eines Einstellungsstopps zurück gezogen wurde, Dann eine weitere, die Aufgrund der ersten Covid Welle zurück gezogen wurde und dann noch ein sehr unverschämt niedriges Angebot im Mai, welches ich abgelehnt habe. Im April hatte ich noch hunderte Bewerbungen verschickt.
    Inzwischen kommen aber auch kaum noch Anfragen von Recruitern rein und wenn dann kassieren sie nur den Lebenslauf ein und melden sich nicht mehr. Bewerbungen verschicke ich auch noch, aber es gibt auch nicht unbegrenzt Firmen und Stellen. Aktuell sehe ich die Chancen für eine Anstellung um Softwareentwicklungsumfeld eher gering und wenn mir demnächst die Kohle ausgeht, muss ich auch außerhalb der IT und nach Jobs ohne erforderliche Qualifikation umsehen.

  19. Re: Ein Traum

    Autor: Octnius 02.12.20 - 14:16

    Au weia, entweder werde ich zu gut bezahlt oder du solltest dich mal umsehen.
    Hab nur ne Ausbildung als IT-SE bin 28 mit 7,5Jahren Berufserfahrung bin mit ca. 36K eingestiegen und bis jetzt bei 48K incl. Dienstwagen und arbeite 36h die Woche.

  20. Re: Ein Traum

    Autor: allegoric 02.12.20 - 14:19

    Meine Frau ist angestellte Architektin und verdient mit 31 ihre 50k, ohne Überstunden und so ein Murks. Hat aber auch eine Weile und einige Umbewerbungen gedauert. Das Gehaltsband geht dort bis ca 75k ¤, wenn sie 45 Jahre alt ist (Alters abhängige Steigerung). Sie war vorher eher an Schulbauprojekten, Instituten usw. beteiligt, jetzt in Richtung Prüfungen. Aber sonst gebe Recht: die Baubranche ist geprägt von Hungerlöhnen. Wenn man etwas verdienen will, kann man sich nur selbstständig machen oder behördlich angestellt sein oder Prüfingenieur für Brandschutz usw., dann kann man bisschen was verdienen. Als angestellter Arch. oder Bauzeichner biste in der Regel aber am Arsch für deine Ausbildung. Das wissen nur die meisten nicht.

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