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Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

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  1. Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

    Autor: coffeeshop-reloaded 02.12.20 - 14:10

    Mir war so als sehe das die Wirtschaft anders...

  2. Re: Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

    Autor: Dino13 02.12.20 - 14:16

    coffeeshop-reloaded schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir war so als sehe das die Wirtschaft anders...

    Das ist der Wirtschaft herzlich egal. Arbeitserfahrung ist viel wichtiger und sinnvoller für die Wirtschaft. Wobei ich aus Erfahrung eine gute Mischung bevorzuge.

  3. Re: Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

    Autor: Spiritogre 02.12.20 - 14:56

    Dino13 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > coffeeshop-reloaded schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mir war so als sehe das die Wirtschaft anders...
    >
    > Das ist der Wirtschaft herzlich egal. Arbeitserfahrung ist viel wichtiger
    > und sinnvoller für die Wirtschaft. Wobei ich aus Erfahrung eine gute
    > Mischung bevorzuge.


    Meine Erfahrung ist leider eine andere (nicht auf IT bezogen). Bin Quereinsteiger und habe viele Jahre Berufserfahrung. Dank fehlendem Studium stellen die Firmen aber lieber Studierte ohne Erfahrung an, weil das mehr Prestige hat. Bzw. wollen mir Firmen trotz mehr Erfahrung auch nicht so viel bezahlen, wenn ich für sie in Frage komme, dann eben weil sie meinen ohne Studium hätte ich gefälligst weniger zu verdienen, trotz besserer Kenntnisse.

  4. Re: Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

    Autor: Trollversteher 02.12.20 - 15:01

    Also entweder hast Du dann sehr viel Pech, oder ich sehr viel Glück gehabt - die Erfahrung muss sich natürlich auch im Lebenslauf niederschlagen - große Firmennamen im CV sind wertvoller als jedes Studium. Ich habe fast 10 Jahre für Siemens gearbeitet und ein hervorragendes Arbeitszeiugnis ausgestellt bekommen - seit dem hat mich nie wieder ein potentieller Arbeitgeber bei Bewerbungen nach einem abgeschlossenen Studium gefragt.

    Und auf die Gehaltdiskussion hat es sich auch eher positiv als negativ ausgewirkt. Ich habe bei meinem aktuellen Arbeitgeber bessere Konditionen angeboten bekommen, als manch ein studierter Kollege...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.20 15:06 durch Trollversteher.

  5. Re: Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

    Autor: Martin44 02.12.20 - 15:42

    Warum ist eine große Firma im CV besser? Und ist das immer so?

  6. Re: Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

    Autor: Dino13 02.12.20 - 15:47

    Martin44 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum ist eine große Firma im CV besser? Und ist das immer so?

    Hört sich halt extrem wichtig an. Ist so wie mit Daimler in meinem CV wobei ich da persönlich gesehen die dämlichste aller Aufgaben hatte und mir sogar zum Teil VB6 aneignen musste (ist aber auch schon Jahre her).

  7. Re: Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

    Autor: TheUnichi 02.12.20 - 16:06

    coffeeshop-reloaded schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir war so als sehe das die Wirtschaft anders...

    Leider sind viele IT-Master halt auch wirklich keine Fachkräfte.

    Meine Erfahrung ist dass die self-made ITler die kompetentesten sind, weil sie es aus Leidenschaft machen, nicht aus Geldgründen oder sonst was und sich die Scheiße halt auch privat geben.

  8. Re: Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

    Autor: quineloe 02.12.20 - 16:09

    Martin44 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum ist eine große Firma im CV besser? Und ist das immer so?

    Ich kann es auch bestätigen. Seit ich ne Riesen-Kanzlei im CV habe sind die Angebote deutlich besser geworden.

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  9. Re: Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

    Autor: _bla_ 02.12.20 - 22:35

    > Leider sind viele IT-Master halt auch wirklich keine Fachkräfte.
    >
    > Meine Erfahrung ist dass die self-made ITler die kompetentesten sind, weil
    > sie es aus Leidenschaft machen, nicht aus Geldgründen oder sonst was und
    > sich die Scheiße halt auch privat geben.

    Bei IT-Mastern, die das Studienfach nur des Geldes wegen gewählt haben, mag das ja stimmen, aber viele haben das Studienfach ja gerade deshalb gewählt, weil sie großes persönliches Interesse am Fach haben. Selbst Interesse haben und studieren das schließt sich nicht aus, sondern bedingt sich oft sogar. Und manche theoretische Grundlage, durch die man sich im Studium eher durchkämpfen muss und deren Wert sich erst im Laufe der Zeit erschließt, die fehlt bei den "Praktikern" mit ausschließlich Selbststudium oftmals eben.

  10. Re: Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

    Autor: amagol 03.12.20 - 08:09

    Martin44 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum ist eine große Firma im CV besser? Und ist das immer so?

    grosse Firma -> Recruiter/Hiring Manager kennt deren Standard -> leichtere Arbeit und weniger Risiko

    Hast du irgendwie mit FAANG im CV und sei es nur ein Praktikum wirst du die Recruiter kaum noch los. Das bedeutet natuerlich nur, dass es einfacher ist zum Interview zu kommen, wenn du dann nichts kannst ist die Aufmerksamkeit nur frustrierend.

  11. Re: Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

    Autor: aetzchen 03.12.20 - 08:36

    Sagen wir es mal so. Wenn die Person wirklich IT lebt, dann bevorzuge ich persönlich den Master.
    Es wird im Studium schon Fachwissen vermittel, welches wichtig für das Verständnis von IT ist (Beispielsweise Datenstrukturen, n zu m Beziehungen etc.)

    Ich glaube, ich kann das ganz gut beurteilen, da ich erst eine Ausbildung zum Informatikkaufmann gemacht habe und anschließend die Meisterebene (Operative Professionals) abgeschlossen habe.
    Anschließend habe ich trotzdem noch bis zum Masterabschluss an einer Uni studiert.

    Die Ausbildung ist sehr praxisorientiert und man kann damit gut arbeiten. Aber leider fehlen einen ab und an die Hintergründe warum ein Program so aufgebaut werden sollte etc. Das Studium ist sehr Mathematisch und während des Studiums fällt es einen oft schwer den Praxisbezug herzustellen. Das kommt dann aber später, wenn man es einsetzen muss und dann ist es wirklich sehr hilfreich.

  12. Re: Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

    Autor: Trollversteher 03.12.20 - 08:48

    Naja, zumindest eine rennomierte Firma, die in der Branche einen guten Ruf hat.
    Zudem ist bei einer großen Firma nun mal die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass sie dem Personaler/Recruiter bekannt ist. "Ich habe vier Jahre für Google gearbeitet" klingt nun mal einfach besser als "Ich habe vier Jahre für [kleine webklitsche] aus Buxtehude gearbeitet" :-)

    Das ist natürlich kein Garant für eine Anstellung, aber zumindest weckt man damit Interesse und wird ziemlich sicher zum Vorstellungsgespräch eingeladen, statt einfach auf den großen Stapel "ad acta" gelegt zu werden - der CEO, der nach der Ausgliederung aus dem Mutterkonzern für unseren damaligen Siemens Standort zuständig war , sagte mal im Hinblick auf vertriebliche Tätigkeiten: "Mit "Siemens" im Firmennamen wirst Du als CEO auf jeden Fall bei jedem anderen CEO der Welt zum Kaffee eingeladen - was sich daraus dann ergibt, hängt von Deiner Überzeugungskraft ab". Und ich denke, das gilt auch für Mitarbeiter bei nachfolgenden Bewerbungen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.12.20 08:55 durch Trollversteher.

  13. Re: Stellt man denn mit einem Master eine Fachkraft dar?

    Autor: coffeeshop-reloaded 04.12.20 - 12:20

    Ich würde sagen, jede Antwort hier im Thread hat seine Berechtigung. Die Definition einer Fachkraft ist wie Kaugummi und arg dehnbar. Wenn ich allerdings als Unternehmen mich nicht selbst hineinknie, Leute mit Potential rekrutiere (die dann natürlich auch Wollen müssen) und auf den Level bringe, den ich brauche, und mich dann hinstelle und laut "Fachkräftemangel" rufe, ist das ziemlich bequem. Welche Menschen auf dem Markt gibt es denn, die genau auf meine internen Prozesse passen? Selbst dann, wenn sie fachlichen Anforderungen haben, benötigen die meisten ca. ein Jahr um sich reinzuarbeiten. Mir war als hätte ich mal dazu eine Studie gelesen. Bliebe dann noch das Problem, dass es genauso wie Unternehmen, die auf Vorleistungen anderer setzen, auch Mitarbeiter gibt, die das gerne mitnehmen und dann beim nächsthöheren Angebot wechseln. Auf der anderen Seite frage ich mich dann aber auch, ob die Beziehung zum Arbeitnehmer so beliebig ist, dass man das nicht einschätzen kann? Sieht man den Mitarbeiter nicht regelmäßig? Oder wen stellt man da ein?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.12.20 12:23 durch coffeeshop-reloaded.

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