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jaja die Spanne geht immer weiter auseinander

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  1. jaja die Spanne geht immer weiter auseinander

    Autor: spiderbit 08.03.12 - 16:08

    Als immerhin studierter fähiger ITler der versucht irgendwo rein zu kommen durchaus auch ein wenig Erfahrung nachweisen kann, aber zugegebenermasen nicht viel, wird man schon äußert Schief angeschaut, wenn man die Frechheit besitzt 45.000 Euro zu verlangen. Ja sicher manche murren da nicht, aber man kriegt halt dann einfach nach dem Vorstellungsgepräch ne Absage das machts auch nciht besser.

    Und diese Leute die wahrscheinlich nicht mal mehr selber Coden müssen nur noch dummschwätzen und Powerpoints von Mitarbeiter erstellen lassen und diese dann vorführen kriegen 100.000 und 200.000 Euro.

    Wäre ja nicht mal so schlimm hätt auch keinen Bock so nen Blenderjob zu machen, aber wenn bei denen halt im jahr das Gehalt 4-5% steigt also real wirklich weiter steigt, friert das Gehalt der normalen ITler seit jahren ein oder sinkt sogar leicht.

    Gut das ist wohl Marktwirtschaft, Angebot und Nachfrage, dann sinken oder bestenfalls stagnieren halt die Löhne von normalen ITlern im Schnitt (schaut die Studien es ist so), dann bitte aber nicht noch von der verf*** ihk und wie sie alle heißen Bitcom und co in irgendwelchen konservativen Kampfblättchen überall über Fachkräftemangel besonders auch im IT-Bereich herumjammern.

    Dann sagt halt bitte auch das ihr nur Experten sucht und Einsteigern keine change geben wollt und alle hyperkonservativ sind. Oder das eben ein Überangebot an IT Fachkräften vor liegt und die Firmen sichs raus suchen können immer 5 passende an der Hand oder lieber einen mit ein paar kleinen Einstellhemnissen nicht einstellen und dann lieber rum jammern als eben jemand einstellen, aber wenn die Firmen wirklich wo ich absagen gekriegt habe jahrelang danach niemand gefunden hätten, hätten die mich vielleicht doch malo nochmal angeschrieben und gefragt ob ich doch noch suche, also kann es nicht sein, sie haben alle immer mehrere passende zur Auswahl, das ist dann definitiv kein Mangel mehr. (ganz komische teilbereiche sicher ausgenommen wo wirklich vielleicht ein mangel da sein könnte)

  2. Re: jaja die Spanne geht immer weiter auseinander

    Autor: Vollhorst 08.03.12 - 23:32

    Wenn du deine Bewerbung genauso geschrieben hast, wundert mich keine Absage.

    Das Gehalt der IT-ler steigt leicht. Und ja, es gibt einen Fachkräftemangel, wobei dieser regional stark schwankt. Interessanterweise ist die Reise/Umzugs-Bereitschaft gerade bei Studenten im IT-Bereich sehr gering, so hocken halt alle in Berlin, und dort wo auch viele IT-Firmen sitzen gibts kaum Leute. Abgesehen davon, kann man mit einem Studenten aus dem IT-Bereich nicht immer etwas anfangen. Ich würde zum Beispiel keinen Dipl-Informatiker, dessen Berufserfahrung nur aus einem Informatikstudium besteht, auf meine Maschinen lassen.

  3. Re: jaja die Spanne geht immer weiter auseinander

    Autor: omo 08.03.12 - 23:50

    Bei sog. mentalem %Rang >> 90 muß man promovieren und sofort ins obere Management.
    Erfährt man das mentale Profil zu spät erst bei minderwertigen Löhnereien, dann ist damit alles aus, Karriere nicht mehr darstellbar.
    Gottseidank ist das keine Schizophrenie, wie es ein ArbeitsamtsPolitologe gerne dargestellt bekommen hätte, sondern ein allgemein politisch so gewolltes Unvermögen, den mentalen in diesen Eink.-%Rang umzumünzen.
    Das Univ.-Gutachten meines mentalen Profils erklärte mich nicht zu Psychotrottel.
    Es war ökonomisch nicht umsetzbar, aber das ist Sozialstaatsprinzip einer LeistungsunterbindungsGesellschaft.

  4. Re: jaja die Spanne geht immer weiter auseinander

    Autor: Trockenobst 09.03.12 - 01:41

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > durchaus auch ein wenig Erfahrung nachweisen kann, aber zugegebenermasen
    > nicht viel, wird man schon äußert Schief angeschaut, wenn man die Frechheit
    > besitzt 45.000 Euro zu verlangen

    Ein junger FH-Student den ich kennenlernte ist bei bekannten Firmen reingelaufen,
    hat seine internationale(!) Praktikaliste auf den Tisch gelegt und eine seiner Emailadressen endet wegen Mitarbeit bei mehren OSS-Projekten auf @apache.org.

    Sagen wir so: alles unter 50.000¤ nimmt er als persönliche Beleidigung. Und
    die kriegt er auch. Wer kein Pfund zu wuchern hat, wird in der asymmetrischen
    Arbeitnehmerbettel-Gesellschaft *immer* und *immer* wieder übervorteilt.

    So ist es und so wird es zunehmend bleiben bis die Roboter alles übernehmen.

    > kann es nicht sein, sie haben alle immer mehrere passende zur Auswahl, das
    > ist dann definitiv kein Mangel mehr.

    In einigen mittelschweren technischen Bereichen gibt es wegen Quereinsteigern
    und sonstigen Leuten in Großräumen selten den großen Mangel. Wenn Du aber
    im oberen Qualitätssegment schaust, ist der Markt aktuell leergeräumt

    Woher ich das weiß? Die Bodyleaser, die Freiberufler vermitteln, werden immer
    aggressiver wenn Du dich mal nicht einen Tag lang meldest. Das ist immer ein Zeichen
    dass die Nachfrage hoch, das Angebot niedrig ist.

    Als Angestellter mag das ein anderes Thema sein. Aber da geht es praktisch nur
    noch um Skill. Und wenn Du nichts zu tun hast gerade, sollte ein Laptop, eine
    mickrige DSL Leitung ausreichen dich irgendwo einzuarbeiten. Dazu musst Du nicht
    erst auf ein Jobangebot warten.

  5. Re: jaja die Spanne geht immer weiter auseinander

    Autor: spiderbit 09.03.12 - 03:23

    "Und wenn Du nichts zu tun hast gerade, sollte ein Laptop, eine
    mickrige DSL Leitung ausreichen dich irgendwo einzuarbeiten. Dazu musst Du nicht
    erst auf ein Jobangebot warten."


    Genau und in der Zeit ess ich mal ähh die Tapete oder was? Omg natürlich kann ich mich in alles einarbeiten, aber wieso muss ich diese Einarbeitungszeit privat zahlen? Wenn ich jetzt 80.000 Euro verlnagen würden, aber ich geh sogar noch unter die 45.000 runter ein paar monate genau für die Einarbeitung, aber wenn ich ständig mich bewerben soll ständig ich runter gekürtzt werde vom Amt weil ich nicht bereit bin schwachmatischen 1euro job zu machen und die verklagen muss Widersprüche schreiben muss wirds da schwer.

    Wie gesagt ist ja ok, dann ist der Markt eben mit Leuten zugemüllt es gibt dann einfach zu viele ist ja ok, nur dann bitte aufhören mit Fachkräftemangel, dann nennt es wenigstens absolute elite top 1% geeks Mangel die dann für lächerliche 40-60k zig überstunden schuften in beschissenen Arbeitsbedignugnen, bitte kein Problem aber die Propagandamaschine die mit läuft an Lügen ist unerträglich.

  6. Re: jaja die Spanne geht immer weiter auseinander

    Autor: spiderbit 09.03.12 - 03:30

    So schön viel Schizofrenie, auf der einen Seite sagen das es einen Fachkräftemangel gäbe auf der anderen seite leistest du dir mal locker wie 90% aller Itler Leute die Frisch von der Uni sind oder FH komplett zu ignorieren, das ist jammern auf Himalaja hohem Niveau.

    Aber ja glaub doch gerne das es einen Fachkräftemangel gibt, erst setzt man seine Ansprüche extremst hoch dann jammert man rum das die extremen Ansprüche die Aberwitzig sind nicht erreicht werden. Und erwartet dann das die Leute erstmal ein Jahr lang oder so sich einarbeiten und wärenddessen von ihren Ersparnissen leben, das ganze dann noch unter einer Depression weil man dann an sich selber zweifelt wenn es überall heißt Fachkräftemangel aber man nix kriegt, das sind natürlich ideale Rahmenbedingungen um sich dann einzuarbeiten.

    Hab noch nie gehört das sich ein BWLer nach dem Studium doch bitte mal selber auf irgend einem Gebiet extrem Fitt machen soll und erstmla soll, vielleicht erstmal erfolgreich Facebook oder sowas gründen und danach die firma schießen um dann wieder bei der Hunz und Kunz firma um die Ecke anzufangen?

    Omg ihr habt sie nimmer alle tut mir leid, wenn ihr eure Anforderungen extremst hoch schrauben könnt und trotzdem hin und wieder Leute findet, dann ist das ein Zeichen dafür das Fachkräfteüberschuss ist, ja absolute Hardcore-experten die dann für Mittelmäsiges Geld anfangen soll, da ist sicher ein Mangel das glaub ich sofort.

  7. Re: jaja die Spanne geht immer weiter auseinander

    Autor: gandalf 09.03.12 - 07:55

    Das ist letztenendes auch eine Frage der Bedürfnisse.

    Bei einem meiner Kunden z.B. sind enge Zeitpläne an der Tagesordnung, da er seinem Kunden wiederum pünktlich Releases bereitstellen muss. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist nicht umbedingt prickelnd und es ist sowohl schwierig Mitarbeiter zu halten als auch neue zu finden.

    Das weitere Problem ist, dass er in einem technologisch relativ seltenem Bereich agiert und das Entwicklerteam sehr klein ist. Es wird dringend Unterstützung gebraucht, gibt aber keine Chance einen Mitarbeiter auf diese Anforderungen anzulernen (sonst wären Termine nicht mehr haltbar). Resultat ist, dass man lieber länger sucht und die offene Position durch einen Freelancer besetzt. Sprich: Lieber 15k im Monat in einen Freelancer investiert als Zeitpläne nicht halten zu können und die Kunden zu verärgern.

    Ich gebe zu das ist kein sehr nettes Vorgehen und gibt Berufseinsteigern keine Chance (wo ich absolut für wäre), ist aber aus Sicht des Geschäftsführers durchaus nachvollziehbar.

    Man brauch sich nichts vor machen, dass die IT als solches schlicht so umfangreich ist, dass ein Studium kaum ausreicht um alle Anforderungen abdecken zu können (von der oft gewünschten Berufserfahrung mal abgesehen). Natürlich bekommt man die Grundlagen vermittelt, aber es fehlen Kenntnisse in oft eingesetzt Bibliotheken und Frameworks.

    Ein BWL'er hat dieses Problem idr. nicht...

  8. Re: jaja die Spanne geht immer weiter auseinander

    Autor: omo 09.03.12 - 19:10

    Daß "die Roboter alles übernehmen" könnten wir mit high tech Anbieternetzen längst haben.
    Grauenhaft, wie massiv die Entwicklung verschleppt wird.

  9. Re: jaja die Spanne geht immer weiter auseinander

    Autor: spiderbit 10.03.12 - 01:17

    jap und damit wird der Zustand der ja wenn ich dir wirklich glauben darf, das es das Problem wirklich von eurer Seite aus gibt zementiert.

    Entweder jemand lebt dann 5 Jahre von Hartz4 und lebt als Armer so lange die zeit und bringt sich auf seine Kosten oder eben der kosten des Staates dann jede Menge zeit um dann nach 5 jahren rauszufinden das die Frameworks oder die Richtung auf die man sich jetzt spezialisiert hat nicht gefragt ist, das wird praktisch niemand machen. Oder wie gesagt was wahrscheinlicher ist, die lage wird für euch immer schlimmer und schlimmer und in 2 Jahren zahlt ihr dann 50k für den Consultant.

    Oder ihr habt eben Glück und wider erwarten wird plötzlcih Deutschland für Ausländer als Stellenbörse interessant für die besseren ausm Ausland die gehen aber natürlich lieber in attraktivere Länder mit höheren Löhnen und wo man nicht auf der Strasse Angst haben muss wenn man kein Deutsch kann.

    Es kann sich halt kein Student leisten und er ist dann vermutlich schlicht auch psychisch nicht mehr in der Lage (Depression -> Angst -> Tunnelblick) sich fort zu bilden, in Deutschland ist man ja der Neue Jude wenn man Arbeitslos ist.

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