Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Geheimtreffen: Telekom will Partner…

Was soll das bringen?

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was soll das bringen?

    Autor: notuf 30.01.19 - 19:18

    Abgesehen davon, dass ich das ganze für eine politisch motivierte Hexenjagd halte.

    Aber was soll der Blick in die Quellen bringen? Zuerst müsste man den Quellcode umständlich analysieren. Und dann heißt es noch lange nicht, dass dieser Quellcode tatsächlich für die Hardware auch verwendet wird. Zwischen Quelltext und Binary kann noch einiges passieren. Und ein Patch ist auch schnell eingespielt.

    Da hat wieder jemand nicht verstanden, wie Computer funktionieren.

  2. Re: Was soll das bringen?

    Autor: trapperjohn 30.01.19 - 19:32

    Das hängt davon ab, wie weit die Prüfung geht. Bei einer vollen BSI Zertifizierung wird der Code umfassend geprüft und das Binary von unabhängiger Stelle aus den Quellen gebaut (bzw. unter "Aufsicht" gebaut) um sicherzustellen, dass auch in der Zielumgebung nur Software installiert ist, die aus den geprüften Quellen erstellt wurde.

  3. Re: Was soll das bringen?

    Autor: Anonymer Nutzer 30.01.19 - 19:38

    trapperjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hängt davon ab, wie weit die Prüfung geht. Bei einer vollen BSI
    > Zertifizierung wird der Code umfassend geprüft und das Binary von
    > unabhängiger Stelle aus den Quellen gebaut (bzw. unter "Aufsicht" gebaut)
    > um sicherzustellen, dass auch in der Zielumgebung nur Software installiert
    > ist, die aus den geprüften Quellen erstellt wurde.
    Ja? Wann und wo wurde das schonmal gemacht?
    Und bei jedem update das gleiche Spielchen?

  4. Re: Was soll das bringen?

    Autor: notuf 30.01.19 - 19:40

    Das freut mich zu hören. Bleiben dann noch mögliche Hardware Backdoors.

  5. Re: Was soll das bringen?

    Autor: zoula 30.01.19 - 19:40

    Was das bringen soll? Die Amerikaner schwitzen gerade ab, weil deren Technik nicht mithalten kann. Wenn Deutschland die Huawei Technik untersucht und zertifiziert, dann gibt es nur noch wenig Gegenargumente für Trump. Sieht gerade danach aus, dass Huawei in Deutschland weiter die Ausstattung für 5G liefern kann.
    Kann dieser völlig schizophrenen und überzogenen Diskussion von Seiten der Amerikaner eh nicht mehr folgen. Die NSA liest und schnüffelt alles mit was 1 und 0 hat. Und angeblich sind die Chinesen jetzt die Bösen, weil sie mitlesen könnten. Grotesk!

  6. Re: Was soll das bringen?

    Autor: notuf 30.01.19 - 19:48

    Wobei ich auch nicht verstehe, warum man in Europa nicht auf Nokia setzt. Noch haben wir in Europa das Know-how und sollten das nicht aussterben lassen.

  7. Re: Was soll das bringen?

    Autor: waldmeisda 30.01.19 - 19:56

    Nokia kann halt noch nix liefern leider (:
    https://networks.nokia.com/products/airscale-base-station



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.19 20:08 durch waldmeisda.

  8. Politisch.

    Autor: Kondom 30.01.19 - 20:28

    Man nimmt damit den USA den Wind aus den Segeln.

    Die USA setzen weltweit ihre "Verbündeten" unter Druck um Huawei von den lokalen Märkten auszuschließen. Immer mit dem selben Vorwurf der Spionage....ohne auch nur einen einzigen Beweis für die Anschuldigungen vorzulegen.

    Hat natürlich nichts damit zu tun, dass die "Verbündeten" gefälligst Cisco, Juniper und andere NSA-Gerätschaften kaufen sollen.


    Mit dem Deal, dass die Telekom Einblick in den Quelltext von Huawei Hardware erhält, entkräftet man den Vorwurf der USA. Und das ohne, dass der "Verbündete" öffentlich beleidigt sein kann.


    Ok, der orange Chef wütet vielleicht auf Twitter...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.19 20:30 durch Kondom.

  9. Re: Was soll das bringen?

    Autor: Sharra 30.01.19 - 21:18

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das freut mich zu hören. Bleiben dann noch mögliche Hardware Backdoors.


    Was sowieso die einzige intelligente Lösung wäre. Ein Chip, der noch ein paar kleine Zusatzfunktionen hat, wenn das System Befehl soundso bekommt, gepaart mit diversen Code-Triggern, die sonst eigentlich nicht vorkommen.
    Den Chip zerlegt keiner. Und bis es mal soweit ist, dass die Funktion aktiv wird, wenn überhaupt, können Jahre vergehen.

    Die große Frage ist allerdings, warum sollte Huawei das überhaupt tun? Sie sind bereits führend in dieser Technik. Für sie selbst ist das also keinen Sinn.
    Bliebe noch der Staat China. Der hätte vielleicht ein Interesse daran, weltweit Backdoors in der IT zu haben.
    Aber selbst das Regime in China ist nicht so blöd um das für Lapallen auszunutzen. Das wäre eine Rückversicherung für den absoluten Worst Case. Und im Endeffekt auch nur ein one-shot, für alle Zeiten. Danach wären chinesische Firmen, per Definition, aus allen halbwegs kritischen Systemen für immer verboten. Der wirtschaftliche Schaden für China ginge in die Billionen, wenn nicht gar in den Ruin.

    Ganz davon abgesehen, kann mir niemand erzählen, dass US-Hardware diese Backdoors garantiert nicht hat. Die USA haben bereits nachweislich gehackt, spioniert, und bekannte Lücken nicht gemeldet, sondern lieber selbst ausgenutzt. Firmen, per NSL oder ähnlich diktatorischen Regimewerkzeugen dazu zu verpflichten, Code in Chips zu bauen ist da kein weiter Weg.

  10. Re: Was soll das bringen?

    Autor: narfomat 30.01.19 - 22:12

    >Danach wären chinesische Firmen, per Definition, aus allen halbwegs kritischen Systemen für immer verboten.

    aja? wann wird dann cisco verboten?

    >Ganz davon abgesehen, kann mir niemand erzählen, dass US-Hardware diese Backdoors garantiert nicht hat.

    ne, is quasi garantiert das die backdoors HAT, siehe cisco.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.19 22:13 durch narfomat.

  11. Re: Was soll das bringen?

    Autor: mbieren 31.01.19 - 07:52

    > Ganz davon abgesehen, kann mir niemand erzählen, dass US-Hardware diese
    > Backdoors garantiert nicht hat. Die USA haben bereits nachweislich gehackt,
    > spioniert, und bekannte Lücken nicht gemeldet, sondern lieber selbst
    > ausgenutzt. Firmen, per NSL oder ähnlich diktatorischen Regimewerkzeugen
    > dazu zu verpflichten, Code in Chips zu bauen ist da kein weiter Weg.

    Früher hieß es mal :

    Im Osten die Russen, im Westen die Franzosen und in der Wand die Amerikaner :-)

    Kann man wohl immer noch so sehen

  12. Re: Was soll das bringen?

    Autor: Snooozel 31.01.19 - 07:57

    Ganz davon ab ist es möglich das Schnüffelfunktionen auch nicht im Source stecken sondern in irgendeinem kleinen Chip auf oder sogar in der Platine eingebaut.
    Ich wage aber auch zu sagen dass es hier nur um eine Hexenjagt der Amerikaner geht um US Firmen zu puschen.

  13. Re: Was soll das bringen?

    Autor: notuf 31.01.19 - 08:05

    Dazu passend:

    https://www.tomshardware.com/news/cisco-backdoor-hardcoded-accounts-software,37480.html

  14. Re: Was soll das bringen?

    Autor: Bashguy 31.01.19 - 08:27

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wobei ich auch nicht verstehe, warum man in Europa nicht auf Nokia setzt.
    > Noch haben wir in Europa das Know-how und sollten das nicht aussterben
    > lassen.

    Das kann ich dir sagen. Nokia hat mit seiner Sparpolitik massiv an Knowhow verloren bzw. umgelagert. Konnte dadurch die erforderliche Qualität nicht mehr halten und hat dadurch Kunden verloren (auch in Deutschland).

    Nokia ist derzeit einfach nicht wettbewerbsfähig genug, um mit Huawei mitzuhalten.

  15. Re: Was soll das bringen?

    Autor: franzropen 31.01.19 - 08:41

    Sehe ich genau anders herum.
    Die Hardware ist immer da und damit auch immer das Entdeckungsrisiko.
    Die Software kann ich dann ändern wenn ich es brauche und danach wieder entfernen

  16. Re: Was soll das bringen?

    Autor: jones1024 31.01.19 - 09:48

    zoula schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was das bringen soll? Die Amerikaner schwitzen gerade ab, weil deren
    > Technik nicht mithalten kann. Wenn Deutschland die Huawei Technik
    > untersucht und zertifiziert, dann gibt es nur noch wenig Gegenargumente für
    > Trump.

    Mal ehrlich. Seit wann brauchen die USA Argumente? Es wird einfach gelogen - etwas erfunden - ohne Beweise zu liefern. Die Presse nimmt es einfach auf, ohne kritisch zu hinterfragen. Nimm doch einfach den Atomvertrag mit dem IRAN. Die USA haben sich bisher immer als sehr unzuverlässiger Vertragspartner erwiesen. Zudem lassen sie öfters mal Verbündete im Stiche, wenn diese nicht mehr nützlich sind (Kurden, Taliban). Nicht umsonst heisst es überall - Das Versprechen der USA ist das Papier nicht wert auf dem es steht. Und diesen Ruf muss sich ein Land erst einmal erarbeiten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.01.19 09:49 durch jones1024.

  17. Re: Was soll das bringen?

    Autor: Schrödinger's Katze 31.01.19 - 10:36

    Danke, wer heute noch US-Hersteller verwendet sollte per DSGVO belangt werden.

  18. Re: Was soll das bringen?

    Autor: Private Paula 31.01.19 - 10:55

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz davon abgesehen, kann mir niemand erzählen, dass US-Hardware diese
    > Backdoors garantiert nicht hat. Die USA haben bereits nachweislich gehackt,
    > spioniert, und bekannte Lücken nicht gemeldet, sondern lieber selbst
    > ausgenutzt. Firmen, per NSL oder ähnlich diktatorischen Regimewerkzeugen
    > dazu zu verpflichten, Code in Chips zu bauen ist da kein weiter Weg.

    Natuerlich, aber die USA moechten sich nicht ausspionieren lassen. Also wirft man Huawei Spionage vor, verhaengt ein Importverbot, und in der gesamten US Infrastruktur steht nur US Hardware mit US Backdoors. Und die abhaengigen NATO Partner zwingt man dann ebenfalls Importverbote gegen Huawei zu verhaengen, und denen bleibt nichts anderes uebrig, als entweder auf eigene Hardwarehersteller zurueckzugreifen (wenn es die gaebe musste man ja nicht in China einkaufen), oder halt von US Firmen. Und schon steht ueberhall US Hardware mit US Backdoor herum.

    --
    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!

  19. Re: Was soll das bringen?

    Autor: Anonymer Nutzer 31.01.19 - 11:16

    Schrödinger's Katze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Danke, wer heute noch US-Hersteller verwendet sollte per DSGVO belangt
    > werden.
    Und auf welcher rechtlichen basis fußt diese pauschale aussage?

  20. Re: Was soll das bringen?

    Autor: mnementh 31.01.19 - 11:39

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abgesehen davon, dass ich das ganze für eine politisch motivierte Hexenjagd
    > halte.
    >
    > Aber was soll der Blick in die Quellen bringen? Zuerst müsste man den
    > Quellcode umständlich analysieren. Und dann heißt es noch lange nicht, dass
    > dieser Quellcode tatsächlich für die Hardware auch verwendet wird. Zwischen
    > Quelltext und Binary kann noch einiges passieren. Und ein Patch ist auch
    > schnell eingespielt.
    >
    > Da hat wieder jemand nicht verstanden, wie Computer funktionieren.

    Oh, man kann schon sicherstellen, dass der Quellcode auch dann aufgespielt ist. Man erstellt die Binaries und vergleicht mit den Binaries in den Geräten. Ist etwas Arbeit, aber keineswegs unmöglich.

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. WERTGARANTIE Group, Hannover
  3. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
  4. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 98,99€ (Bestpreis!)
  2. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (aktuell günstigste GTX 1070 Mini)
  3. 299,00€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Azure Speech Service: Microsofts Demos entstehen im fensterlosen Nerd-Keller
Azure Speech Service
Microsofts Demos entstehen im fensterlosen Nerd-Keller

Build 2019 Moderne Architektur, große Fenster, ein Zen-Garten: Microsofts Campus wirkt außen modern und aufgeräumt. Präsentationen entstehen trotzdem in einem fensterlosen Raum, in dem sich Hardware und Werkzeug stapeln. Microsoft zeigt dort auch eine ungeskriptete Version seiner Spracherkennungssoftware.
Von Oliver Nickel

  1. Beta Writer Algorithmus schreibt wissenschaftliches Buch
  2. Google Neuer KI-Rat soll Googles ethische Richtlinien umsetzen
  3. Affectiva KI erkennt die Gefühle von Autofahrern

Mordhau angespielt: Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
Mordhau angespielt
Die mit dem Schwertknauf zuschlagen

Ein herausfordernd-komplexes Kampfsystem, trotzdem schnelle Action mit Anleihen bei Chivalry und For Honor: Das vom Entwicklerstudio Triternion produzierte Mordhau schickt Spieler in mittelalterlich anmutende Multiplayergefechte mit klirrenden Schwertern und hohem Spaßfaktor.
Von Peter Steinlechner

  1. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  2. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
Lightyear One
Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
Von Wolfgang Kempkens

  1. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern
  2. Elektroautos e.GO Mobile liefert erste Fahrzeuge aus
  3. Volkswagen Über 10.000 Vorreservierungen für den ID.3 in 24 Stunden

  1. Onlinehandel: Mehr Verbraucherbeschwerden im Paketgeschäft
    Onlinehandel
    Mehr Verbraucherbeschwerden im Paketgeschäft

    Im vergangenen Jahr haben sich deutlich mehr Kunden über Probleme bei Paketzustellungen beschwert als noch ein Jahr zuvor. Auch im laufenden Jahr hält der Trend durch das Wachstum des Onlinehandels an. Gemessen an der Zahl der gelieferten Pakete sind es aber wenige Beanstandungen.

  2. Premium Alexa Skills: Skills für Amazons Alexa mit Bezahlfunktion starten
    Premium Alexa Skills
    Skills für Amazons Alexa mit Bezahlfunktion starten

    Amazon hat erste Premium Alexa Skills für Deutschland veröffentlicht. Diese enthalten sogenannte In-Skill-Käufe, Kunden können gegen Bezahlung spezielle Funktionen aktivieren. Zum Start stehen insgesamt 14 Angebote zur Verfügung.

  3. Vodafone: Otelo-Vertragskunden erhalten Zugang zum LTE-Netz
    Vodafone
    Otelo-Vertragskunden erhalten Zugang zum LTE-Netz

    Die Vodafone-Marke Otelo bietet Kunden mit Laufzeitverträgen Zugang zum LTE-Netz. Bisher musste der LTE-Zugang extra bezahlt werden, nun ist er in allen Tarifen enthalten, auch für Bestandskunden. Prepaid-Kunden können das LTE-Netz weiterhin nicht nutzen.


  1. 12:12

  2. 11:53

  3. 11:35

  4. 14:56

  5. 13:54

  6. 12:41

  7. 16:15

  8. 15:45