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So viel Aufwand für so wenig energie?

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  1. So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: Threat-Anzeiger 06.10.11 - 11:30

    20 MW sind ja nun nicht gerade viel Leistung. Es wäre mal interessant herauszufinden, wie viel Energie bei der Herstellung, Montage, Transport und dem aufbau der Spiegel aufgewendet wurden.

    Trotzdem ein nettes Projekt

  2. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: Phoenix616 06.10.11 - 11:46

    ich würde sagen dafür, dass es die erste dieser art ist bringt sie schon ganzschön viel. und ohne vorreiter würde sich ja nichts weiterentwickeln...

    -----
    "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will." (Jean-Jacques Rousseau)

    Tut mir leid ist keine Entschuldigung, wenn man mit Absicht was Dummes tut!

  3. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: Schiwi 06.10.11 - 12:14

    Außerdem dürfen die laufenden Kosten, wie bei fast jeder Bioenergiegewinnung, recht niedrig ausfallen. Von daher rechnet sich das sicher

  4. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: M.P. 06.10.11 - 12:17

    Spiegelputzer?

  5. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: martinalex 06.10.11 - 12:20

    auch in Spanien regnet es hin und wieder - bei richtiger Schräge (ich glaube ab 30° Neigung) reicht das aus um die Spiegel einigermassen sauber zu halten.

    Und wenn nach 20 Jahren tatsächlich die Spiegel ausgetauscht werden müssen - sei es drum, denn die reine Spiegelfläche dürfte nicht soo teuer gewesen sein, Fundamente und Mechanik schon eher...

  6. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: Tantalus 06.10.11 - 12:22

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spiegelputzer?

    Sind immer noch günstiger als Kerntechniker.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  7. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: s1ou 06.10.11 - 13:40

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Spiegelputzer?
    >
    > Sind immer noch günstiger als Kerntechniker.
    >
    > Gruß
    > Tantalus

    ymmd

  8. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: Threat-Anzeiger 06.10.11 - 13:56

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Spiegelputzer?
    >
    > Sind immer noch günstiger als Kerntechniker.
    >
    > Gruß
    > Tantalus


    ein nukularkraftwerk liefert dafür auch mehr als das 50-fache an elektrischer energie

  9. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: trust 06.10.11 - 14:14

    Und wenn der Turm in die Luft fliegt haben wir Nordseeluft und alle Menschen mit Neurodermitis jubeln. Wenn dein Atomkraftwerk in die Luft fliegt jubelt keiner...

  10. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: elegon 06.10.11 - 14:56

    Baukosten je kw Atomkraftwerk lt Wikipedia: 7600 ¤.
    Macht bei 19,9 Mw also 151 Millionen Euro Baukosten.

    Germasol hat laut businesswire 171 Millionen Euro Investitionsgelder eingesammelt und das Projekt wohl auch aus selbigen bestritten.

    Wenn das stimmt, sind die Baukosten etwa gleich hoch je MW. Dein Vergleich wäre dann also nur eine polemische Floskel.

    AKW Rückbau: 18 Mrd Euro laut Spiegel. Das und vieles mehr kommt natürlich noch obendrauf. Und das zahlst übringes du. Wär dem AKW Betreiber ja auch kaum zuzumuten.


    Quellen:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,788941,00.html
    http://www.businesswire.com/news/home/20110525007194/de/
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk

  11. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: Maxiklin 06.10.11 - 15:51

    Die Disskussion ist eh unsinnig, AKWs haben sich nicht nur wegen Fukushima nunmal überlebt. Ich frage mich schon seit Jahren, wieso weder in Texas noch im Arabischen Raum Solaranlagen stehen, die haben 365 Tage im Jahr Sonne und Wüsten ohne Ende, die könnten man zu 100 % mit Solaranlagen vollpflastern, da wohnt eh keiner den das stören könnte.

  12. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: Chevarez 06.10.11 - 17:15

    Maxiklin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Disskussion ist eh unsinnig, AKWs haben sich nicht nur wegen Fukushima
    > nunmal überlebt. Ich frage mich schon seit Jahren, wieso weder in Texas
    > noch im Arabischen Raum Solaranlagen stehen, die haben 365 Tage im Jahr
    > Sonne und Wüsten ohne Ende, die könnten man zu 100 % mit Solaranlagen
    > vollpflastern, da wohnt eh keiner den das stören könnte.

    Da kennst du aber die Ökos falsch. Wir haben hier ja bereits einen Thread, dessen Ersteller das schlechte MW/zugebaute Quadratmeter-Verhältnis angeprangert hat und diesbezüglich sogar AKWs als bessere Alternative hervorhebt. Auch Wüste ist schließlich Natur, die man nicht zugebaut sehen will. ;-)

    SCNR

  13. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: Bady89 06.10.11 - 22:02

    elegon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Baukosten je kw Atomkraftwerk lt Wikipedia: 7600 ¤.
    > Macht bei 19,9 Mw also 151 Millionen Euro Baukosten.
    >
    > Germasol hat laut businesswire 171 Millionen Euro Investitionsgelder
    > eingesammelt und das Projekt wohl auch aus selbigen bestritten.
    >
    > Wenn das stimmt, sind die Baukosten etwa gleich hoch je MW. Dein Vergleich
    > wäre dann also nur eine polemische Floskel.
    >
    > AKW Rückbau: 18 Mrd Euro laut Spiegel. Das und vieles mehr kommt natürlich
    > noch obendrauf. Und das zahlst übringes du. Wär dem AKW Betreiber ja auch
    > kaum zuzumuten.


    Du hast vergessen das Germasol , 3 von den Dingern am Start bzw Bau hat.
    Steht im Artikel

    http://www.gb-stylez.de/gbpics/data/media/248/e56865d01c4254c61ff30d8e7c1a484c.jpg

  14. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: User5001 07.10.11 - 01:27

    AKWs sind ja auch die umweltfreundlichsten Kraftwerke, da hat selbst Strom aus Wasser- oder Windkraft eine schlechtere CO2-Bilanz. Nur sind sie eben nicht die menschenfreundlichsten.

  15. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: Endwickler 07.10.11 - 08:27

    User5001 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AKWs sind ja auch die umweltfreundlichsten Kraftwerke, da hat selbst Strom
    > aus Wasser- oder Windkraft eine schlechtere CO2-Bilanz. Nur sind sie eben
    > nicht die menschenfreundlichsten.

    Außerdem sind sie nicht freundlich zu Tieren, zu Pflanzen und zur Luft. Aber welches Kraftwerk ist das schon? Alle beeinflussen sie ihre Umgebung. Im Unfallfall ist das AKW aber am unfreundlichsten.

  16. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: riflek 07.10.11 - 10:32

    Warum ist wie immer Geld das Maß aller Dinge?

    Ihr solltet lernen, dass unser Papier nicht mehr viel Wert ist und auch somit keinen Gegenwert mehr besitzt. Das ist aber eine anderes Thema.

    Viel mehr sollte man es anhand von Ressourcen messen. Wie viele Ressourcen benötigt der Bau, Instandhaltung usw. Auch relevant ist auch WELCHE Ressourcen. Andere eignen sich vll besser.

    Frage in die Runde: Brauch ein anderes Projekt dieser Art mehr Ressourcen und erzeugt weniger Leistung?

    Wirklich nachhaltig wäre es, so wenig Ressourcen wie möglich zu verwenden und dennoch eine optimale Leistung zu erzielen.

  17. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: ender error 07.10.11 - 15:02

    User5001 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AKWs sind ja auch die umweltfreundlichsten Kraftwerke, da hat selbst Strom
    > aus Wasser- oder Windkraft eine schlechtere CO2-Bilanz. Nur sind sie eben
    > nicht die menschenfreundlichsten.

    Laut Studie für das Bundesumweltministerium aus 2007:
    http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/hintergrund_atomco2.pdf
    Atomstrom (Importmix der Brennelemente ): 32g / kWh el CO2-Äquivalente
    Solarstrom-Import aus Spanien: 27g / kWh el CO2-Äquivalente
    Windkraft onshore: 24g / kWh el CO2-Äquivalente


    ... aber irgendwo im Bundesimmissionsgesetz steht angeblich, dass nuklear erzeugter Strom "CO2 neutral" ist. Da berufen sich z.B. die Stadtwerke Bielefeld drauf, die am AKW Grohnde beteiligt sind und ihren Strom von da schönreden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.10.11 15:06 durch ender error.

  18. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: M.P. 07.10.11 - 16:49

    Man sollte den Strom klauen

  19. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: irgendwersonst 07.10.11 - 17:07

    Chevarez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Maxiklin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Disskussion ist eh unsinnig, AKWs haben sich nicht nur wegen
    > Fukushima
    > > nunmal überlebt. Ich frage mich schon seit Jahren, wieso weder in Texas
    > > noch im Arabischen Raum Solaranlagen stehen, die haben 365 Tage im Jahr
    > > Sonne und Wüsten ohne Ende, die könnten man zu 100 % mit Solaranlagen
    > > vollpflastern, da wohnt eh keiner den das stören könnte.
    >
    > Da kennst du aber die Ökos falsch. Wir haben hier ja bereits einen Thread,
    > dessen Ersteller das schlechte MW/zugebaute Quadratmeter-Verhältnis
    > angeprangert hat und diesbezüglich sogar AKWs als bessere Alternative
    > hervorhebt. Auch Wüste ist schließlich Natur, die man nicht zugebaut sehen
    > will. ;-)
    >
    > SCNR

    solche Sonnenwärmekraftwerke kann man auch problemlos auf anderem Gelände wie zum Beistpiel auf den Dächern innerhalb einer Stadt realisieren. Dann ist auch die Effizienz höher da man weniger Verluste durch lange Übertragungswege hat. Und selbst in unseren Breiten wo die Sonne nicht immer scheint kann man noch ein anderes Kraftwerk ankoppeln, wie es z.B. bei dem Testkraftwerk in Jülich der Fall ist.

    http://www.solarturm-juelich.de

  20. Re: So viel Aufwand für so wenig energie?

    Autor: zonk 08.10.11 - 17:20

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem dürfen die laufenden Kosten, wie bei fast jeder
    > Bioenergiegewinnung, recht niedrig ausfallen. Von daher rechnet sich das
    > sicher


    Rofl. Salz in Rohren ... von wegen niedrige Kosten.

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