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Mal aus der Praxis....

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  1. Mal aus der Praxis....

    Autor: deadjoe 03.02.20 - 17:59

    Das Gesetz an sich ist einfach Bockmist, ich bin als Händler dazu verpflichtet Den Kauf eines Produktes im Zeifel EU weit anbieten zu müssen - was ich wegen unterschiedlicher Kaufkraft gar nicht möchte z.B. ist ein Schweizer daran interessiert ein Produkt zu deutschen Preisen zu erwerben. Ich selber bin aber nur verpflichtet innerhalb DE zu liefern. Also meldet der Schweizer sich an, fügt Artikel in den Warenkorb nur im dann zu sehen das er ohne eine deutsche Lieferadresse die Bestellung gar nicht tätigen kann. Was ein Schmarn. Selbstverständlich weise ich schon bei der Anmeldung drauf hin - aber das führt immer und immer wieder zu unnützen Diskussionen. Der Interessent fragt meist warum ich denn die Waren überhaupt in seinem Land anbiete wenn ich doch nicht dahin liefere - die Antwort: Ich muss laut Gesetz... den Mehrwert verstehe ich dahinter nicht. Neben Zoll, Markenrechtlichen und Steuerrechtlichen Sachen wäre ich auch gar nicht daran interessiert ins Ausland zu liefern, muss es aber laut Geoblocking Gesetz anbieten. Echt toll! Seit Einführung nur Diskussionen erzeugt die zu nichts führen. unter knapp 15000 BEstellungen waren ganze 2 Personen dabei die unsere Össterreich Niederlassung umgangen haben und eben die Ware an eine Poststation an der Grenze liefern lassen haben-und nun sauer sind das es aus Deutschland keinen Service gibt für Össterreich da Sie den Aufschlag für Techniker die von Deutschland nach Össterreich nicht zahlen wollen. Der andere Kunde beschwert sich nun das er keine zugelassenen Ersatzteile in Össterreich bestellen kann bzw. das Produkt ohne qualifzierten Einbau nicht betreiben kann - die Wartung ist eben nur in DE von uns realisierbar...(Spezialtechniker und Maschinen nötig) dafür müsste er das Produkt eben wieder nach Deutschland senden und nach Fertigstellung Versandkosten grenzübergreifend zahlen, beides findet der Kunde frech da es günstiger gewesen wäre in Össterreich die Ware zu kaufen im Endeffekt. Klar könnte cih ihm sagen das er selbst schuld ist aber verstehn tu ich die Kunden schon.

  2. Re: Mal aus der Praxis....

    Autor: Faksimile 03.02.20 - 20:45

    Evtl. die Nachteile bei der Anmeldung aus nicht DE auf einer "Zwangsseite" auflisten und wie AGB "gelesen und verstanden und akzeptiert" als Vertragsbestandteil abzeichnen lassen.
    Im Geschäftsverkehr mit Gewerbekunden dann auch auf die Incoterms achten ...

  3. Re: Mal aus der Praxis....

    Autor: BoMbY 03.02.20 - 21:22

    Kann man so etwas nicht über die Versandkosten regeln? Deutschland: Normal; Ausland: Tatsächliche Kosten + 50,- Euro.

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