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Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

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  1. Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: 1ras 19.01.18 - 02:05

    1. Kunde kündigt fristgerecht 3 Monate vor dem Umzug, damit Vodafone die nötige Vorlaufzeit hat um die Leistung zum Kündigungszeitpunkt einstellen zu können.

    2. Vodafone stellt zum Kündigungszeitpunkt die Leistung ein, berechnet aber den Vertrag bis zur Vorlage der Ummeldebescheinigung weiter.

    3. Kunde reicht Ummeldebescheinigung ein und die Weiterberechnung ist vom Tisch.

    Ich kann kein Missbrauchspotential erkennen.

    Heute tut Vodafone stattdessen so, als wäre zur Abschaltung der Leistung und Freigabe des Anschlusses für den Nachmieter keine Vorlaufzeit nötig, aber es dauert 3 Monate um die Finanzabteilung zu unterrichten. Das ist doch Absurd.

  2. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: CerealD 19.01.18 - 02:46

    wenn man weiss wie die systeme und prozesse bei vf funktionieren gibts da viel missbrauchspotential.

    Kündigung aufgrund von Umzug wird seites VF auch telefonisch angenommen und auch ein Brief geschickt der um nachweis bittet, aber das system kloppt den Vertrag nach 3 monaten raus, ob bis dahin ein nachweis vorliegt oder nicht.
    Im zweifelsfall reicht es daher anzurufen und anzugeben man ziehe vom Kabel gebiet nach xyz in NRW und umzug ist heute.

    Schuld ist da natürlich VF und nicht der Kunde, sowie die Gesetzeslücke.
    BTW. muss bei Kabel die Leitung nicht für den Nachmieter freigegeben werden, da Verträge Geräte- und nicht anschlussgebunden sind.

  3. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: 1ras 19.01.18 - 03:05

    CerealD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wenn man weiss wie die systeme und prozesse bei vf funktionieren gibts da
    > viel missbrauchspotential.
    >
    > Kündigung aufgrund von Umzug wird seites VF auch telefonisch angenommen und
    > auch ein Brief geschickt der um nachweis bittet, aber das system kloppt den
    > Vertrag nach 3 monaten raus, ob bis dahin ein nachweis vorliegt oder
    > nicht.
    > Im zweifelsfall reicht es daher anzurufen und anzugeben man ziehe vom Kabel
    > gebiet nach xyz in NRW und umzug ist heute.

    Das Argument des Missbrauchspotentials ist demnach nur vorgeschoben und besteht jetzt auch schon.

    > BTW. muss bei Kabel die Leitung nicht für den Nachmieter freigegeben
    > werden, da Verträge Geräte- und nicht anschlussgebunden sind.

    Die bieten aber auch DSL an und dort muss die Leitung üblicherweise freigegeben werden.

  4. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: III 19.01.18 - 07:51

    Du meldest einen Umzug, aber ziehst gar nicht um. Wenn es läuft, wie in den vorherigen Kommentaren beschrieben, könnte das klappen. Dem könnte man natürlich einfach entgegenwirken und einen schlicht die Ummeldebestätigung anfordern...

  5. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: quineloe 19.01.18 - 08:53

    Der Mißbrauch besteht also darin, dass Vodafone es gar nicht überprüft ob du tatsächlich umziehst, und sie dir in den drei Monaten wo du schon weg bist die Leitung zudrehen können, um sicher zu gehen, dass du das Produkt, für das du bezahlst, tatsächlich nicht nutzen kannst.

    Ich sehe hier den Mißbrauch übrigens ganz woanders...

  6. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: CerealD 19.01.18 - 08:54

    III schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du meldest einen Umzug, aber ziehst gar nicht um. Wenn es läuft, wie in den
    > vorherigen Kommentaren beschrieben, könnte das klappen. Dem könnte man
    > natürlich einfach entgegenwirken und einen schlicht die Ummeldebestätigung
    > anfordern...


    wie gesagt, Ummeldebestätigungen werden angefordert, werden nach Einsendung auch eingepflegt, aber haben aktuell keine Auswirkung auf das Inkrafttreten der Kündigung.
    Hintergrund ist der, dass die ganzen Backoffice Angelegenheiten, sprich eingehende Schreiben, von Mitarbeitern aus externen Callcentern abgearbeitet werden, wenn gerade wenig Callvolumen da ist. Da das Callvolumen eigentlich immer ausreichend hoch ist, werden Backoffice Fälle hinten angestellt und oftmals um freiwillige Überstunden gebeten um diese abzuarbeiten wenn gerade mal wieder ein backlog von ~1 Monat aufgetreten ist. Ansonsten liegt der reguläre Backlog bei etwa 2-3 wochen wo die Calls noch Vorrang haben. Als Anreiz für diese freiwilligen Überstunden wird dann beispielsweise mit Pizza und einer extra Pause geworben wenn der Backlog bis Stichtag x abgearbeitet ist. Darüber hinaus kann aus Backoffice-Tätigkeiten keine Provision generiert werden, was ausreichend erklären dürfte wie hoch die Motivation dahinter ist.

    Das im Hinterkopf: ein Ändern des Prozesses würde entweder mehr Personal bei externen Dienstleistern erfordern, was denen aber weniger Geld bringt als einfach zu Callen und bei Abbarbeitung des Backlogs zusätzliche zu bezahlende Mitarbeiter beschert, als man für einen ausreichenden Betrieb benötigt.

    BTW: wenn zuwenig Leute anrufen generiert VF Fehler wie versehentliche und unbegründete "Auftragsbestätigungen" (ohne dass es einen Auftrag gab oder dass etwas gebucht wurde) damit die Leute einen Grund haben anzurufen und nachzuhaken, weil jeder anrufende Kunde auch jemand ist, dem man ja potentiell upgraden könnte auf einen anderen Tarif.

  7. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: III 19.01.18 - 09:41

    CerealD schrieb:

    > BTW: wenn zuwenig Leute anrufen generiert VF Fehler wie versehentliche und
    > unbegründete "Auftragsbestätigungen" (ohne dass es einen Auftrag gab oder
    > dass etwas gebucht wurde) damit die Leute einen Grund haben anzurufen und
    > nachzuhaken, weil jeder anrufende Kunde auch jemand ist, dem man ja
    > potentiell upgraden könnte auf einen anderen Tarif.

    Echt jetzt? Vermutlich läuft es woanders nicht besser, aber das ist schon sehr asozial.

  8. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: CerealD 19.01.18 - 09:48

    III schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CerealD schrieb:
    >
    > > BTW: wenn zuwenig Leute anrufen generiert VF Fehler wie versehentliche
    > und
    > > unbegründete "Auftragsbestätigungen" (ohne dass es einen Auftrag gab
    > oder
    > > dass etwas gebucht wurde) damit die Leute einen Grund haben anzurufen
    > und
    > > nachzuhaken, weil jeder anrufende Kunde auch jemand ist, dem man ja
    > > potentiell upgraden könnte auf einen anderen Tarif.
    >
    > Echt jetzt? Vermutlich läuft es woanders nicht besser, aber das ist schon
    > sehr asozial.

    oder SMS oder anderweitige Schreiben ;)
    hin und wieder liest man auch im System "wir verschicken aktuell Schreiben nach Mailingaktion siehe PDF sowieso mit fragwürdigen Inhalt bis wir gegenteiliges vom Verbraucherschutz hören. solange der nichts beanstandet ist alles grün [...] bei beschwerden bitte nach Geschrächsleitfaden unter folgendem Link reagieren"

  9. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: 1ras 19.01.18 - 11:56

    Ich verstehe es trotzdem nicht. Bei jeder üblichen Kündigung ist die Kündigungsfrist die Frist, die ich VOR einem Stichtag kündigen muss, damit diese zum Stichtag wirksam wird.

    Bei einem Umzug soll jetzt alles anders sein und die Kündigungsfrist beginnt plötzlich erst NACH dem Stichtag zu laufen?? Das macht doch überhaupt keinen Sinn.

  10. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: Füchslein 19.01.18 - 12:09

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe es trotzdem nicht. Bei jeder üblichen Kündigung ist die
    > Kündigungsfrist die Frist, die ich VOR einem Stichtag kündigen muss, damit
    > diese zum Stichtag wirksam wird.
    >
    > Bei einem Umzug soll jetzt alles anders sein und die Kündigungsfrist
    > beginnt plötzlich erst NACH dem Stichtag zu laufen?? Das macht doch
    > überhaupt keinen Sinn.

    Üblicherweise hast du einen Vertrag über 1-2 JAHRE.
    Umzüge können plötzlich auftreten.
    Damit du nicht noch 1,5 Jahre für eine Leistung bezahlen musst, die du nicht erhälst (weil du mittlerweile ganz woanders wohnst), gibt es ein Sonderkündigungsrecht, dass dir erlaubt kurzfristig aus einem Vertrag auszusteigen.

  11. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: 1ras 19.01.18 - 13:50

    Füchslein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1ras schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich verstehe es trotzdem nicht. Bei jeder üblichen Kündigung ist die
    > > Kündigungsfrist die Frist, die ich VOR einem Stichtag kündigen muss,
    > damit
    > > diese zum Stichtag wirksam wird.
    > >
    > > Bei einem Umzug soll jetzt alles anders sein und die Kündigungsfrist
    > > beginnt plötzlich erst NACH dem Stichtag zu laufen?? Das macht doch
    > > überhaupt keinen Sinn.
    >
    > Üblicherweise hast du einen Vertrag über 1-2 JAHRE.
    > Umzüge können plötzlich auftreten.
    > Damit du nicht noch 1,5 Jahre für eine Leistung bezahlen musst, die du
    > nicht erhälst (weil du mittlerweile ganz woanders wohnst), gibt es ein
    > Sonderkündigungsrecht, dass dir erlaubt kurzfristig aus einem Vertrag
    > auszusteigen.

    Das beantwortet nicht die Frage, weshalb bei allen Arten üblicher Kündigungen die Frist VOR dem Stichtag der Kündigung liegt, bei einer Kündigung wegen Umzug aber die Frist plötzlich erst NACH dem Stichtag beginnen soll. Dabei ist die Formulierung der Kündigungsfrist bei Umzug nach § 46 TKG identisch mit üblichen Formulierungen von Kündigungsfristen. Die unterschiedliche Behandlung macht überhaupt keinen Sinn, da hat der Richter nicht zu Ende gedacht.

  12. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: Aki-San 19.01.18 - 13:53

    >1ras schrieb:
    >"da hat der Richter nicht zu Ende gedacht."

    Anders kann man das nicht sagen. Für mich ist das Gesetz eindeutig formuliert und sollte wie jede andere Vertragsvariante gehandhabt werden.

  13. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: crazypsycho 19.01.18 - 15:31

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mißbrauch besteht also darin, dass Vodafone es gar nicht überprüft ob
    > du tatsächlich umziehst, und sie dir in den drei Monaten wo du schon weg
    > bist die Leitung zudrehen können, um sicher zu gehen, dass du das Produkt,
    > für das du bezahlst, tatsächlich nicht nutzen kannst.

    Natürlich prüft Vodafone das, die Verlangen eine Meldebescheinigung (wie jeder andere Provider auch).
    Ein Missbrauch ist also nur durch eine Urkundenfälschung möglich.

  14. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: quineloe 19.01.18 - 16:14

    Wäre das so, gäbe es kein Mißbrauchspotential.

    Gibt ja genug Beiträge hier im Forum die genau das bestätigen: es wird keine Ummeldebescheinigung verlangt.

  15. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: CerealD 19.01.18 - 17:10

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre das so, gäbe es kein Mißbrauchspotential.
    >
    > Gibt ja genug Beiträge hier im Forum die genau das bestätigen: es wird
    > keine Ummeldebescheinigung verlangt.


    nochmal: es wird eine verlangt, aber wenn du keine schickst isses eigentlich auch banane.
    Das Schreiben in dem drin steht, dass die sowas wollen wurde von einem Programm verschickt indem die Kündigung mit Enddatum schon eingepflegt wurde basierend auf deinen angegebenen Umzugstermin. Wird die ummeldebestätigung nicht nachgereicht kappt das Programm trotzdem zum angegebenen Termin die Leitung.

    Es war mal so, dass Kündigungstermine im Umzugsfall erst zum Laufzeitende terminiert wurden und dann bei Eingang der Bescheinigung manuell vorgezogen werden mussten, aber genau diesen Extra-Aufwand wollte man scheinbar sparen.

  16. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: crazypsycho 19.01.18 - 17:32

    CerealD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > quineloe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wäre das so, gäbe es kein Mißbrauchspotential.
    > >
    > > Gibt ja genug Beiträge hier im Forum die genau das bestätigen: es wird
    > > keine Ummeldebescheinigung verlangt.
    >
    > nochmal: es wird eine verlangt, aber wenn du keine schickst isses
    > eigentlich auch banane.
    > Das Schreiben in dem drin steht, dass die sowas wollen wurde von einem
    > Programm verschickt indem die Kündigung mit Enddatum schon eingepflegt
    > wurde basierend auf deinen angegebenen Umzugstermin. Wird die
    > ummeldebestätigung nicht nachgereicht kappt das Programm trotzdem zum
    > angegebenen Termin die Leitung.
    >
    > Es war mal so, dass Kündigungstermine im Umzugsfall erst zum Laufzeitende
    > terminiert wurden und dann bei Eingang der Bescheinigung manuell vorgezogen
    > werden mussten, aber genau diesen Extra-Aufwand wollte man scheinbar
    > sparen.

    Und wo genau ist das Problem? Der Anschluss wird zum Auszug gekappt, das soll er ja auch. Reicht man keine Bescheinigung ein, kann der Provider das anmahnen und kommt danach auch nichts, kann er den Vertrag einfach fortsetzen.

  17. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: CerealD 19.01.18 - 17:37

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CerealD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > quineloe schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wäre das so, gäbe es kein Mißbrauchspotential.
    > > >
    > > > Gibt ja genug Beiträge hier im Forum die genau das bestätigen: es wird
    > > > keine Ummeldebescheinigung verlangt.
    > >
    > >
    > > nochmal: es wird eine verlangt, aber wenn du keine schickst isses
    > > eigentlich auch banane.
    > > Das Schreiben in dem drin steht, dass die sowas wollen wurde von einem
    > > Programm verschickt indem die Kündigung mit Enddatum schon eingepflegt
    > > wurde basierend auf deinen angegebenen Umzugstermin. Wird die
    > > ummeldebestätigung nicht nachgereicht kappt das Programm trotzdem zum
    > > angegebenen Termin die Leitung.
    > >
    > > Es war mal so, dass Kündigungstermine im Umzugsfall erst zum
    > Laufzeitende
    > > terminiert wurden und dann bei Eingang der Bescheinigung manuell
    > vorgezogen
    > > werden mussten, aber genau diesen Extra-Aufwand wollte man scheinbar
    > > sparen.
    >
    > Und wo genau ist das Problem? Der Anschluss wird zum Auszug gekappt, das
    > soll er ja auch. Reicht man keine Bescheinigung ein, kann der Provider das
    > anmahnen und kommt danach auch nichts, kann er den Vertrag einfach
    > fortsetzen.

    mal abgesehen davon, dass VF wirklich sich im recht wähnt mit den 3 Monaten:
    zumindest bei Kabel haut das nicht so einfach hin mit dem Kappen und dem fortsetzen. Kappen heisst Vertrag ist aus dem System raus. fortsetzen würde dann ein Neubuchen des Vertrages erfordern mit neuen Geräten.

    Ansonsten seh ich das nicht anders und habe das mit den 3 Monaten auch schon immer verachtet. Hab mal den Fall erlebt, da hatte auch ein Kunde dagegen gepocht mit verweis auf irgendein Urteil aus Aachen oder ähnliches - darauf antwortete KDG, dass dieses Urteil nicht Vodafone betreffe - daraufhin antwortete der Kunde mit einem Urteil bezogen auf Vodafone - Antwort kam dann, dass dies noch nicht rechtskräftig sei, man dem Kunden aber aus Kulanz aus seinen Vertrag ließe ;)

  18. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: 1ras 19.01.18 - 17:38

    CerealD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es war mal so, dass Kündigungstermine im Umzugsfall erst zum Laufzeitende
    > terminiert wurden und dann bei Eingang der Bescheinigung manuell vorgezogen
    > werden mussten, aber genau diesen Extra-Aufwand wollte man scheinbar
    > sparen.

    Der Provider spart sich also den Aufwand und bekommt dafür 3 Monate länger bezahlt. Das ist eine Win-win-Situation, jedoch gewinnt hier ausschließlich der Provider und das doppelt.

  19. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: 1ras 19.01.18 - 17:58

    CerealD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zumindest bei Kabel haut das nicht so einfach hin mit dem Kappen und dem
    > fortsetzen. Kappen heisst Vertrag ist aus dem System raus. fortsetzen würde
    > dann ein Neubuchen des Vertrages erfordern mit neuen Geräten.

    Die werden sicher eine Möglichkeit einer Sperre im System haben, da dies die übliche Vorgehensweise ist, wenn jemand über einen längeren Zeitraum nicht zahlt.

    "Leitung kappen" heißt in diesem Fall auch nur austragen der MAC des Modems aus deren System mit Sperrvermerk, schon ist der Anschluss nicht mehr nutzbar, ohne den Vertrag anzutasten.

  20. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    Autor: CerealD 19.01.18 - 18:08

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CerealD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > zumindest bei Kabel haut das nicht so einfach hin mit dem Kappen und dem
    > > fortsetzen. Kappen heisst Vertrag ist aus dem System raus. fortsetzen
    > würde
    > > dann ein Neubuchen des Vertrages erfordern mit neuen Geräten.
    >
    > Die werden sicher eine Möglichkeit einer Sperre im System haben, da dies
    > die übliche Vorgehensweise ist, wenn jemand über einen längeren Zeitraum
    > nicht zahlt.
    >
    > "Leitung kappen" heißt in diesem Fall auch nur austragen der MAC des Modems
    > aus deren System mit Sperrvermerk, schon ist der Anschluss nicht mehr
    > nutzbar, ohne den Vertrag anzutasten.


    Ja und Nein, aber ohne auf Details einzugehen, da dies ein Umschreiben von Prozessen und Programmen erfordert oder größeren personellen Aufwand geht man den günstigeren und erfolgsversprechenderen Weg und versucht es auszusitzen und auszufechten.
    VF ist gut in Rechtsdehnung-/beugung/brechung.
    Wie war das, wo kein Kläger, da kein Richter.

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