Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wirtschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Gesetzesinitiative: Neues Gesetz…

"Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: win.ini 02.01.13 - 12:30

    ...das geht?
    Man kann eine fremde Rufnummer als eigene ausgeben?

  2. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: 486dx4-160 02.01.13 - 12:49

    Ja, das geht.
    Und es gibt auch sinnvolle Anwendungsbeispiele dafür:
    Wenn man z.B. von zu Hause aus arbeitet ist es durchaus sinnvoll, wenn nicht die eigene private Telefonnummer sondern die der Firma beim Angerufenen in der Anzeige steht.
    Oder Callcenter lassen die Rückrufnummer anzeigen.

  3. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: ibsi 02.01.13 - 13:03

    Und wie funktioniert so was? Bedarf das Software, Hardware oder ist das eine Dienstleistung die man in Anspruch nehmen muss?

  4. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: Cheron 02.01.13 - 13:25

    Mit einer entsprechenden Telefonanlage ist das kein Problem

  5. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: sdancer 02.01.13 - 13:47

    Cheron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit einer entsprechenden Telefonanlage ist das kein Problem

    Und wer einen Primär-Multiplex hat, der kann grundsätzlich alles.

    Genau da liegt ein großes Problem. Grundsätzlich kann jeder eine falsche Nummer vorschieben. Das wäre technisch und bürokratisch relativ einfach in den Griff zu bekommen, indem ein Anschluss nur falsche Tatsachen aus einer vorgegebenen Liste vortäuschen könnte, die auch entsprechend geprüft sein muss.

    So müsste beispielsweise ein Heimarbeiter erstmal eine Bescheinigung vom Arbeitgeber als Inhaber der vorgegebenen Rufnummer vorlegen.

    Es muss in jedem Fall gewährleistet sein, dass hinter der falschen Rufnummer ein bestätigter, juristisch greifbarer Kontakt im Inland steckt.

    Bonus: man käme Missetätern dann gleich per StGB §267, idealerweise sogar (3) bei, statt einer laschen Geldstrafe durch die BNetzA wäre die Aussicht auf 10 Jahre Knast doch mal ein richtig gutes Argument.

    Zusätzlich könnte man unseren Telekommunikations-Kartellen ganz trivial aufbrummen, die Abschaltung der Rufnummern-Unterdrückung oder -Verfälschung einschließlich "inversem Einzelverbindungsnachweis" jedem Kunden kostenfrei anzubieten, statt dafür Mondpreise zu verlangen.

    Müsste und könnte. Aber das geht ja nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.01.13 13:48 durch sdancer.

  6. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: theanswerto1984is1776 02.01.13 - 13:54

    na ist auch klar, wenn wir ein problem haben kann das nur nochmehr bürokratie und noch mehr regierungsaufsicht lösen. lese dir bitte nochmal deinen post durch, und überlege dann ob der wirklich mit einer freiheitlichen gesellschaft vereinbar ist.

    Und bitte entschuldige meinen ton, aber mehr regierung is in 99% der Fälle nur eine verschlimmerung eines Problemes, und sehr sehr selten eine lösung.

  7. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: sdancer 02.01.13 - 14:10

    theanswerto1984is1776 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > na ist auch klar, wenn wir ein problem haben kann das nur nochmehr
    > bürokratie und noch mehr regierungsaufsicht lösen. lese dir bitte nochmal
    > deinen post durch, und überlege dann ob der wirklich mit einer
    > freiheitlichen gesellschaft vereinbar ist.

    Es geht hier um wirtschaftliche Interessen, nicht um irgendeine Freiheit.

    Wenn mich jemand anruft, dann hat derjenige durchaus die Möglichkeit, die eigene Rufnummer zu unterdrücken, aber ich muss im Gegenzug auch die Möglichkeit haben, mich gegen rechtswidriges Verhalten zu wehren. Ich betrachte das als meine Freiheit, in einem Rechtsstaat nicht angegriffen, betrogen, oder bestohlen zu werden.

    Wenn mich jemand gewerblich anruft, dann hat das unter Preisgabe der eigenen Identität zu erfolgen.

    Ich finde es abartig, wenn gewerbsmäßiger Betrug durch das fadenscheinige Mäntelchen der "freiheitlichen gesellschaft [sic]" gedeckt werden soll; Deinem Pseudonym entnehme ich allerdings eine gewisse Neigung zum voreiligen Zücken des Freiheits-Begriffs als Kampfwort, insofern verstehe ich den Gedankengang hinter Deiner Antwort.

  8. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: theanswerto1984is1776 02.01.13 - 15:08

    na deiner logik folgt doch nur, dass wir darauf folgend eine ausweislegitimation benötigen, um telefonieren zu dürfen. einen weiteren schritt nach vorne werden die gespräche mitgeschnitten, und im finalen schritt gibts dann lager für menschen die unliebsame telefongespräche führen. Das mag sich zwar verrückt anhören, ist aber in ländern wie china zb realität. Und die Tatsache dass diverse behörder lauthals zumindest die identifizierung von telekommunikationsteilnehmern fordern(was der grösste angriff auf die rede-und meinungsfreiheit überhaupt ist), lässt einen da nicht unbeding entspannter bei werden. Die regierung muss in diesem Zuge klein gehalten werden! Sonst sehen wir uns noch alle in irgendwelchen FEMA-Camps wieder. Ich glaube keiner von uns will das.

  9. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: sdancer 02.01.13 - 15:29

    theanswerto1984is1776 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > na deiner logik folgt doch nur, dass wir darauf folgend eine
    > ausweislegitimation benötigen, um telefonieren zu dürfen.

    Schon falsch. Man bräuchte die Legitimation, um am eigenen Anschluss eine fremde Nummer vorzutäuschen.

    Oder drücken wir es anders aus: ich bräuchte Deine Erlaubnis, um in Deinem Namen Geschäfte zu machen. Oder brauche ich die nach Deinem Freiheitsbegriff nicht?

  10. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: Homeworld 02.01.13 - 15:39

    Wieso ist das überhaupt erlaubt bzw. möglich?
    Das sollte doch einfach zu unterbinden sein auf Seiten des Dienstanbieters wo die Nummer geschaltet worden ist.
    Bin wochenlang von einem Festnetzanschluß auf dem Handy belästigt worden. Täglich 2 Anrufe zu unmöglichsten Uhrzeiten- nie jemand dran. Wenn ich direkt zurückgerufen habe ertönte: "Diese Rufnummer ist nicht vergeben."
    Ich habe mich dann bei der Bundesnetzagentur beschwert. Vier Wochen später hat es aufgehört- ob es mit meiner Beschwerde zusammen hing kann ich nicht sagen.

    Homeworld

  11. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: theanswerto1984is1776 02.01.13 - 15:41

    so wie du es dir vorstellst, wird es anfangs sein. das problem mit regierungen ist nur, dass sie dazu tendieren, teils sinnvolle ideen zu einem bürokratischen berg zu formen, nur um anschliessend die freiheiten und rechte ihrer bürger derart zu beschneiden, dass man sich im vorfeld vielleicht ganz überlegen sollte, auf legislatorische regulierung zu verzichten.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=dQNgu2ZdFIE

    Gov Johnson erklärt in diesem Video, warum mehr regierung niemals funktioniert!

  12. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: sdancer 02.01.13 - 15:55

    OK, jetzt mal ganz platt:

    Eine Einschränkung wie ich sie vorschlage gibt dem großen bösen Staat kein einziges Instrument an die Hand, dass er nicht schon hat. Abhören und zurückverfolgen funktioniert schon, unabhängig davon, ob ein Benutzer seine Rufnummer unterdrückt oder verfälscht (das ist eine rein virtuelle Funktion, die erst an der letzten Vermittlungsstelle vor dem Empfänger greift; mit der schon zitierten passenden Anlage kommt man auch privat wieder an die Nummer ran). Einen Anschluss ohne Rufnummer oder sonstige Identität bekommt man als schützenswerte Privatperson auch nicht so leicht, außer man macht sich strafbar (StGB §267 wie eingangs erwähnt).

    Jetzt die Preisfrage: was gewinnt die Gesellschaft dadurch, dass man die Identität wildfremder Entitäten annehmen kann, ohne dass dies durch die Gegenseite erkennbar wäre? Das beantwortest Du jetzt bitte mal ohne Parolen zu klopfen.

  13. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: M.P. 02.01.13 - 16:49

    Und ich will dann aber auch die Freiheit haben, mich gegenüber diesen Call-Center-Agenten als "theanswerto 1984" auszuweisen. Nur noch seine Kontonummer brauche ich ;-)

  14. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: theanswerto1984is1776 02.01.13 - 17:16

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ich will dann aber auch die Freiheit haben, mich gegenüber diesen
    > Call-Center-Agenten als "theanswerto 1984" auszuweisen. Nur noch seine
    > Kontonummer brauche ich ;-)


    darfst du gerne tun. meine kontonummer bringt dir im übrigen nichts, da meine konten in den USA geführt werden. so ein dämliches und unsicheres system wie direct debit in deutschland haben wir hier erst garnicht.

    > Jetzt die Preisfrage: was gewinnt die Gesellschaft dadurch, dass man die Identität
    > wildfremder Entitäten annehmen kann, ohne dass dies durch die Gegenseite
    > erkennbar wäre? Das beantwortest Du jetzt bitte mal ohne Parolen zu klopfen.

    Die Frage ist eher, was verliert die Gesellschaft, wenn man seine identität nicht vor dritten schützen kann?

  15. Re: "Dabei wurden auch echte Telefonnummern von Verbraucherzentralen im Display vorgeschaltet."

    Autor: sdancer 02.01.13 - 17:55

    theanswerto1984is1776 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > darfst du gerne tun. meine kontonummer bringt dir im übrigen nichts, da
    > meine konten in den USA geführt werden. so ein dämliches und unsicheres
    > system wie direct debit in deutschland haben wir hier erst garnicht.

    Ich nehme auch gerne die SSN, die per NFC auslesbaren Daten von der Kreditkarte (aber lass uns mal ehrlich sein, die Nummer reicht), oder den Führerschein. Danke.

    > Die Frage ist eher, was verliert die Gesellschaft, wenn man seine identität
    > nicht vor dritten schützen kann?

    Es geht hier nicht um den Schutz, sondern um das Verbergen; was verliert sie dann? Kannst Du gerne auch mal versuchen zu beantworten. Aber erstmal bitte die ursprüngliche Frage.

    Warum rufst Du mich an, wenn Du mir nicht sagen willst, wer Du bist?

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt Potsdam, Potsdam
  2. GK Software AG, Schöneck/Vogtland, Berlin
  3. Präsidium Technik, Logistik, Service der Polizei, Stuttgart
  4. über Baumann Unternehmensberatung AG, Ingolstadt, München, Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und bis zu 60€ Steam-Guthaben erhalten
  2. (täglich neue Deals)
  3. auf Kameras und Objektive


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

  1. Heiko Maas: "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"
    Heiko Maas
    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

    Über ein Leak sind interne Anweisungen von Facebook an die Öffentlichkeit gelangt. Nun sieht sich Bundesjustizminister Heiko Maas bestätigt: Die Kriterien über zu löschende Inhalte seien willkürlich. Außerdem kritisiert er die mangelnde Transparenz des sozialen Netzwerks.

  2. Virtual Reality: Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR
    Virtual Reality
    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

    Herumlaufen und sich mehr oder weniger frei bewegen: Das ist in der virtuellen Realität nun auch offiziell mit Oculus Rift möglich - sofern der Nutzer genug Sensoren besitzt.

  3. FTP-Client: Filezilla bekommt ein Master Password
    FTP-Client
    Filezilla bekommt ein Master Password

    Nach Jahren vergeblichen Bittens durch die Community bekommen Nutzer des FTP-Clients Filezilla endlich die Möglichkeit, ihre Passwörter für FTP-Zugänge mit einem Master Password zu verschlüsseln.


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29